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    Hallo!!
    Ich mußte mit Luna am WE in die Tierklinik und brauch mal Euren Rat. Ich hoffe, daß mir jemand von Euch weiterhelfen kann!!!!!! Luna ist jetzt fast 9 Jahre alt und hatte vor 5 Jahren einen Kreuzbandanriß im Knie. Nach entsprechender Ruhephase war auch alles ok, wobei sie dieses Bein etwas anders setzte, als das gesunde. Im Dezember 2004 hat sie dann Goldkügelchen implantiert bekommen, da sie manchmal unklar lief und leichte Arthrose (schreibt man das so???) bekommen hatte. Im letzten 3/4 Jahr hat man dann gesehen, daß in beiden "Bollen" die Muskulatur nachließ. Jetzt kam sie am WE ins Haus und konnte dieses Bein gar nicht mehr richtig aufsetzen. Entweder lief sie dreibeinig oder setzte nur die Zehenspitzen auf. Ich bin dann direkt in die TK, wo sie geröngt wurde. Das vorbelastete Knie sieht nicht wirklich gut aus. Arthrose, Fetteinlagerungen zwischen den Bändern haben sich schon sichtbar zurückgebildet und die Kniescheibe ist schon nicht mehr rund, sondern an den Enden sichtig spitz. Das gesunde Knie sieht super aus mit anfänglicher Arthrose. Der TA sagte mir, daß, wenn wir noch einige Jahre was von ihr haben wollten, wir um eine OP nicht herumkämen. Er nannte mit zwei Möglichkeiten: die Kreuzbänder würden, wenn sie vollständig gerissen wären, entfehrnt, ebenso die Minisken, wenn sie auch durch wären. Dann wird das Knie mit einer bestimmten Nahttechnik gestützt. Es würde dann ca. 6 Monate dauern, bis sie wieder richtig laufen könnte. Bei kleinen Hunden kann ich mir vorstellen, daß das funktioniert, aber Luna ist 60 cmm groß und wiegt 30 kg. Ob sowas dann wirklich hält??? Bei der zweiten Möglichkeit wird ein Gelenk abgesägt und in einem anderen Winkel mit Titanplatten wieder angeschraubt. Dadurch wird ein anderer Belastungswinkel erzeugt und sie wäre nach 4 Wochen wieder fit. Kennt sich einer von Euch damit aus?? Sie hat jetzt erstmal Previcox gegen die Schmerzen und die Entzündung im Kniegelenk bekommen. Ich weiß überhaupt nicht, was ich jetzt machen soll. Gibt es vielleicht noch andere, bessere Methoden???Was würdet Ihr tun??


    Liebe Grüße, Emma-Luna

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Lol...
    Ja Arthrose ist richtig geschrieben...
    Also Methode eins ist vom Operateur abhängig. Gibt da viele Methoden die Bänder neu zu setzten und abhängig von der Methode hält das dann auch sehr lange....
    Von Methode zwei bin ich nicht so richtig überzeugt, da es meiner Meinung nach nicht jeder Tierarzt richtig kann. Die Anschaffung der Instrumente ist sehr teuer (Weltweites Patent einer Firma) und die OP leider auch.
    Abhängig vom Knie immer eine Fall zu Fall Entscheidung.
    Ich würde Methode eins vorziehen, der Hund kann nach etwa 6-12 Wochen wieder normal laufen...
    Und die Methoden sind alle schon länger erprobt als Variante 2


    Gruß und viel Glück....

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  • DogDoc:
    Danke für Deine Antwort!! Der TA meinte, daß es bei der ersten Methode ungefähr 6 Mon dauert, bis sie wieder richtig laufen kann... Methode zwei hört sich für mich auch richtig barbarisch an, aber angeblich würde es nur 4 Wochen dauern, bis sie wieder läuft. Ein Spezialist wäre in Hamburg. Die Kosten wären uns egal. Aber so Platten ins Bein- ich weiß nicht... Ich hab Angst, daß wir die falsche Option wählen, denn wenn`s schief geht ist ja vermutlich auch nicht mehr so viel zu machen, oder??


    LG, Emma-Luna

  • hallo,


    aaaaaaaaaalso:ich hab nikita vor 2 monaten in einer großen tierklinik die auf solche op's spezialisiert ist am handwurzelgelenk operieren lassen...mußte sein..bei ihr wurden die beiden knochenknorpel zwischen handwurzelgelenk und beinknochen abgefräst und beides mit einer platte und 12 schrauben fixiert-drumherum kam nach spongiosa aus dem schultergelenk um das zusammenwachsen zu beschleunigen...das handwurzelgelnk ist für immer versteift-die platte wird ach drinne bleiben,wenn es keine probleme gibt.


    abgesehen davon,das es schweineteuer ist(mit allem drum und dran habe ich fast 2000 euro hingelegt,aber es gab auch komplikationen...)ist es SEHR schmerzhaft... die ersten 2 wochen waren die schlimmste zeit.dazu kommen alle 3 -4 tage verbandswechsel unterm gips,wundkontrolle,medikamente und und und...nicht zu vergessen- SCHONUNG!
    es ist keine einfache zeit...weder für mensch noch hund...


    nach ca.1,5 wochen hörte sie auf dreibeinig zu humpeln,nach 3 war es wie ihr holzbein... :) und dann waren es noch 2 wochen mit stützverband um die belastung zu erhöhen...und jetzt nach 3 wochen verbands und gipsfrei waren wir die erste große gassirunde an der elbe- PERFEKT,sie kommt gut damit klar...aber ich will auch nichts überstürzen-noch dauert der heilungsprozess an!



    wenn du noch fragen hast,frag ruhig-ich kann dir da bestimmt noch den einenoder anderen rat geben!


    liebe grüße,franzi


    hier ein bild als sie die letzten tage ihren verband hatte...sie war auch gerade läufig !:lol:

    Liebe Grüße,


    Franzi mit Nikita (Rotti-Berner Sennen Mix Hündin mit einem Schuss Collie und Schäferhund)

    • Neu

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  • Hallo Franzi!!


    Puh, das hört sich ja fies an. Aber man bekommt doch entsprechende Schmerzmittel, oder? Wir werden auch so lange etwas machen müssen, solange das andere Hinterbein noch so gut aussieht, denn es hat ja dann erstmal eine riesige Mehrbelastung. Ob das in 2-3 Jahren noch so aussieht?? Wir könnten die OP auch nur dann rauszögern, wenn sich der Zustand innerhalb von 14 Tagen mit Schmerzmittel wieder normalisieren würde. Uns wurde aber ganz deutlich gesagt, daß, wenn wir noch ein paar SCHÖNE Jahre mit ihr haben wollen, wir operieren müssen. Luna ist aber ne ganz ruhige, von daher würde sich der Stress diesbezüglich in Grenzen halten. Ich habe nur echt Angst, daß sie sich nach der OP richtig quält...

  • hallo emma-luna,


    die entsprechenden schmerzmittel gibt es!
    und sie haben sich als äußerst hilfreich für die ersten wochen erwiesen!!!ich hab welche in tablettenform bekommen- anfänglich drei mal täglich. später- nach bedarf!es ist schon ein schwerwiegender eingriff und ich gebe zu, dass es mir das eine oder andere mal sehr im herzen wehgetan hat sie so leiden zu sehen...aber weißt du, die platte nimmt ihr kein "lebensgefühl"oder schränkt sie ein...sie lernt damit zu leben- rennt wie eh und je...und schon allein dafür bereue ich es nicht!im nachhinein verschaffts du ihr sogar bessere lebensqualität(auf die dauer gesehen). aber deine bedenken sind klar...es kann auch jetzt noch(im heilungsprozess und auch später) komplikationen geben.die belastung des(in deinem falles)hinterbein passt sich ziemlich schnell an,jedenfalls war es bei nikita so...jetzt baut sich auch wieder am rechten vorderbein die muskulatur auf,aber irgendwie ist das schultergelenk ein bißschen ausgeleiert(ich glaube weil der gips-oder verband ja immer wie einer art erhöhte sohle waren).aber auch das schein sich zu geben.

    der heilungsprozess an sich ist auch immer vom alter abhängig- nikita ist noch recht jung,von daher ist auch die prognose ziemlich gut gewesen.
    lass dich auf jeden fall nochmal ausführlich vom operateur beraten und gib mal ne zwischenmeldung wie es bei dir so läuft!


    du hast meine volle "mentale" unterstützung! :winken:

    Liebe Grüße,


    Franzi mit Nikita (Rotti-Berner Sennen Mix Hündin mit einem Schuss Collie und Schäferhund)

  • hallo,


    ich habe mit meiner 10-jährigen golden-retriever-hündin fast das gleiche problem. vor 2 jahren wurde sie am linken hinterbein aufgrund eines traumatischen kreuzbandriss operiert, ich weiß nicht mehr wie die methode hieß, aber es dauerte sehr lange (3-4 monate) bis sie wieder langsam spazierengehen konnte. im letzten jahr musste sie aufgrund von arthrose-bildungen in dem gelenk 2 spritzenkuren machen, danach lief sie wieder gut, belastet aber immer mehr das rechte hinterbein.


    vor 2 wochen fing sie wieder an zu lahmen nur leider auf dem rechten hinterbein. zunächst dachten wir wieder an arthrose, was auch unser TA meinte, jedoch letzte woche setzte sie den fuß gar nicht mehr auf. nun die diagnose am Freitag bekommen: Kreuzbandriss durch degeneration im Rechen Hinterbein aufgrund zu hoher belastung ( wobei ich mir auch große vorwürfe mache weil das ja auch oft mit der ernährung zusammenhängt).


    Nächst Woche soll sie operiert werden, da laut TA andernfalls keine besserung zu erwarten ist. ( gibt es eigentlich andere behandlungsmethoden ausser OP?)


    mein problem ist aber das sie danach dann ja das auch kaputte Linke Hinterbein überlasten würde und ich nicht weiß wie sie das verkraften soll.


    Kann mir jemand einen Rat geben wie ich ihr die Zeit erleichtern kann, oder ob es vielleicht doch alternative Möglichkeiten gibt? gibt es in Hamburg Spezialisten für dieses gebiet?


    VIelen dank,
    liebe grüße
    hilly und ronja

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