Angst kommt wieder
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Hallo zusammen!
Paco´s Angst draussen hatte ich eigentlich ganz gut im Griff. Er hat nicht mehr gleich den Schwanz eingezogen und wollte abzischen wenn was "unbekanntes" passiert ist.
Seit ein paar Tagen hat er aber wieder vermehrt Angst vor Fußgängern (vor allem Männern), spielenden Kindern und vor irgendwelchen Geräuschen die z. Bsp. der Wind macht.
Er will SOFORT den Rückweg einschlagen. Schwanz ist eingezogen und er versucht mit allen Mitteln nach Hause zu kommen.
Ich halte ihn dann an der Leine kurz und versuche ganz normal weiter zu gehen. Fehlanzeige: Ich schleife ihn dann quasi hinterher ... auch nicht der Hit!
Was kann ich machen? Wie soll ich mit ihm an spielenden Kindern vorbei laufen? Was soll ich machen wenn er wieder den Heimweg einschlägt und wie verrückt in die Leine steigt?
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12. August 2008 um 19:18
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LG Steffi mit Buddy
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Meiner hat das am Anfang auch gemacht und die Phasen kommen immer wieder, da hat schon ein knackender Ast gereicht, wir haben ca. 1 Jahr gebraucht und von da an kam nie wieder eine Angstphase. Ich habe ihn damals mit Leckerchen motiviert weiter zu laufen, wenn er gar nicht mehr weiter laufen wollte, sind wir umgekehrt. Meiner war damals doppelt abgesichert und hing so panisch in der Leine, dass ich nur noch umkehren konnte. Da werden 30 Kg schnell mal zu einem Geschoss, was man nicht mehr halten kann. Außerdem wollte ich ihn nicht zwingen, weil ich es unter Umständen nur verschlimmert hätte.
Die Angstphasen hören auf, sobald die Hundchen eine Bindung und Vertrauen haben, aber das braucht schon seine Zeit. Später stellen sie sich dann hinter dich oder drücken sich an dich, wenn sie Angst haben. -
Ich glaube zwar nicht, daß ich Dir so richtig helfen kann, denn ich selbst habe so einen "Angsthasen". Bei uns sind es vor allem Fahrräder oder Autos die von hinten rankommen. Aber auch Menschen, die uns entgegenkommen, auch vor allem Männer. Dann bekommt mein Hundi richtige "Hasenfüße" und möchte auch nach vorne wegpreschen, mit mir im Schlepptau - Sieht für Außenstehende bestimmt urkomisch aus :blush2: Läuft er in der Situation frei , schlägt er sich in die Büsche oder in die Wiese, hauptsächlich weg.
Unser Hundetrainer hat uns den Tip gegeben, in so einer für den Hund beängstigenden Situation die Kontrolle zu übernehmen: den Hund Sitz oder Platz machen zu lassen, ihm ein Leckerli zur Ablenkung zu geben !Vor allem dieses "Fehlverhalten" darf weder bestärkt werden noch darf er für die Angst durch Streicheln Unterstützung bekommen.
Aber - und hier klinke ich mich in Dein Thread ein - wie soll ich einen Hund, bei dem es voll " aussetzt" unter Kontrolle bekommen. Wenn er meine Hilfe sucht oder sich bei mir sicher fühlen würde, würde er doch nicht wegrennen oder es zumindest versuchen?
Wer hat einen Tip für uns? Wie kann ich dem Hund (dauerhaft) seine Ängste vielen Dingen nehmen???

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Zitat
Was kann ich machen?
Am besten nochmal ganz von vorne anfangen.
Wenn ich einen neuen Pflegehund bekomme der wirklich panische Angst vor Fremden, spielenden Kindern etc; sprich allem Unbekannten hat fange ich immer gaaanz langsam an ihn zu de-sensibilieren.
Ich gehe mit ihm in Parks oder abgelegene Gebiete wo er von einem ruhigen Platz aus Leute sehen kann.....er soll Leute sehen, aber nicht so nahe dran sein das die Menschen direkt an ihm vorbeilaufen. Ich setze mich dabei meistens auf eine Parkbank und rede einfach mit dem Hund oder beobachte ihn nur dabei wie er sich die Welt anschaut............zeigt er das er ruhig und nicht nervoes ist dabei dann kommt der naechste Schritt, eben das ganze etwas naeher zu Menschen hin. Zeigt Hund dabei Angst oder Panik ist es wichtig das Du ihn weder betuedelst und beruhigst und auch nicht zurecht weisst.....ignorier' die Angst und rede mit ihm in ruhigem, lockerem Tonfall.
Wenn du das ein paar Tage/Wochen durchgezogen hast, das Hund von verschiedenen Orten und Stellen aus Menschen beobachten konnte ohne Angst und Panik dabei zu zeigen dann geht es nun naeher zu Menschen hin.Wichtig dabei ist das der Hund nicht zu schnell zu nahe an Fremde herangefuehrt wird.......Du verringerst die Distanz immer nur wenn der Hund ruhig dabei bleibt.
Wenn Du an dem Punkt angelangt bist wo Spaziergaenger relativ nahe am Hund vorbei gehen koennen ohne das er Angst und Nervositaet zeigt faengst Du an ihm ein Leckerlie (oder Lob in Form von streicheln) zu geben jedesmal wenn er ruhig bleibt wenn ein Fremder an Euch vorbei geht.
Ideal waere es wenn Du ein paar Leute hast die der Hund nicht kennt die dich bei der Arbeit unterstuetzen koennten.........die z.B. an dir und dem Hund vorbeilaufen und ein Leckerlie fallen lassen ohne den Hund dabei zu beachten, dies hilft Hund dabei etwas positives mit fremden Menschen zu verbinden.
Wichtig bei all dem ist dein Verhalten.......Paco muss sich bei dir abgucken koennen das fremde Menschen etwas ganz normales sind, bleib' locker und flockig und ruhig wenn euch Fremde entgegenkommen. Am allerwichtigsten ist das Paco selbst bestimmt wann der naechste Schritt kommt.....der sollte immer nur dann kommen wenn Paco in der momentanen Situation nicht panisch und nervoes ist.So wie es momentan laeuft, das er praktisch "hinterher geschleift" wird an der Leine verstaerkt das Problem nur......fang ganz von vorne an mit kleinen Babyschritten
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Zeigt Hund dabei Angst oder Panik ist es wichtig das Du ihn weder betuedelst und beruhigst und auch nicht zurecht weisst.....ignorier' die Angst und rede mit ihm in ruhigem, lockerem Tonfall.
Naja, wenn Ihr mit den Hunden sprecht, ist das nicht wirklich ignorieren des Verhaltens. Beruhigend in den Arm nehmen (wenn der Hund das zulässt) könnt Ihr schon, aber ich würde nicht reden dabei.
Wichtig ist, dass Eure HUnde nie in Situationen gebracht werden, die sie überfordern. Desensibilisieren ist gut, aber achtet darauf, dass Ihr jede Situation erst mit Eurem Hund verlasst, wenn er wirklich entspannt ist. Wenn Ihr wirklich mal in eine für den Hund "schlimme" Situation kommt, was nicht passieren sollte, aber doch vorkommen kann, wenn man draußen arbeitet, geordneten "Rückzug" antreten.
Liebe Grüße, Regina
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Hallo zusammen,
ich habe da auch so ein Problem...er ist nicht knallfest und das kommt von einer Ohrenentzündung,die er im Alter von 10 Monaten schon vom
Vorbesitzer mitbrachte.Die Ohren waren schnell wieder in Ordnung,aber die Angst blieb.Allein die Wege an denen es vor Tagen seltsame Geräusche gab,werden verweigert und das mit einer Kraft und Ausdauer,daß ich schon nach wenigen Minuten völlig kaputt aufgebe.
Wenn ich mit ihm woanders hinfahre,ist alles Ok,aber wir wohnen im Grünen und da macht es für mich nicht immer Sinn rauszufahren.
Silvester ist für uns immer das Highlight des Jahres...es kostet mich ca.
2-4 Wochen arbeit,um überhaupt mit ihm längere Gänge machen zu können.
Hat vllt. jemand Erfahrung mit homäopatischen Mitteln?
Das wäre meine letzte Hoffnung oder ich muß Krafttraining machen.
LG Susanne -
Hallo,
unsere hat zwar keine Angst, aber sie hat ihr wahres ICH erst nach einem halben Jahr gezeigt.
Jetzt gibt es doch das ein oder andere Problemchen. - Its ja auch nicht schlimm. Wir wissen ja schließlich nicht was ihr alles wiederfahren ist. Vor allem das jagen kommt durch. Und fragt nicht nach Sonnenschein. Morgen geht unser Kurs dazu durch.
Ach ja: was mitterweile richtig extrem ist: Sie lässt KEINE anderen Hunde mehr ins Haus. Sie bekommt Panikattacken und schwitzt und hechelt und pipapo. Und das ging nach einem halben Jahr erst richtig los. Vorher war es kein Problem, wei unser Haus noch nicht sicher ihr Haus war.
Wir haben jetzt eine Therapeutin gefunden, die nur Verhaltenstherapie macht und das erste Gespräch war wirklich ganz ganz toll. Seitdem geht es mir besser und ich mache mir nicht mehr solche Sorgen.
Vielleicht wäre das auch für Euch was?.....
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Zitat
Naja, wenn Ihr mit den Hunden sprecht, ist das nicht wirklich ignorieren des Verhaltens.
Wieso nicht? Ich rede ja nicht von "beruhigend auf den Hund einreden" sondern in normalem Ton mit ihm reden waehrend man mit ihm sitzt und er die Menschen beobachtet........und nicht anfangen mit ihm zu reden wenn er aengstliches Verhalten zeigt.
ZitatBeruhigend in den Arm nehmen (wenn der Hund das zulässt) könnt Ihr schon, aber ich würde nicht reden dabei.
Nee....ganz falsch! Was vermittelst Du dem Hund denn damit wenn Du ihn beruhigend in die Arme nimmst?
ZitatWichtig ist, dass Eure HUnde nie in Situationen gebracht werden, die sie überfordern. Desensibilisieren ist gut, aber achtet darauf, dass Ihr jede Situation erst mit Eurem Hund verlasst, wenn er wirklich entspannt ist.
Genau das habe ich explizit geschrieben!
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Fortbildung ist ein absolutes Muss in der Ausbildung von Hund und Mensch

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Zitat
Fortbildung ist ein absolutes Muss in der Ausbildung von Hund und Mensch

Und was moechtest Du damit ausdruecken??

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