kurz davor unseren AGRESSIVEN welpen abzugeben, drigend hife

  • Der kleine sollte nun ganz dringend in eine Welpenschule. Denn wie schon gesagt lernt er dort was er braucht.
    Da er scheinbar sehr früh von Mami und Geschwistern getrennt wurde, fehlt ihm einiges, was wer von Mama noch gelernt hätte und das muss er nun bei anderen Hunden lernen.

    Das euer Rüde sich da nicht so wirklich zur Wehr setzt, ist auch nicht ungewöhnlich. Es sind eher die Hündinnen die richtig erziehen und schneller mal dem Nachwuchs einen vor dem Buck knallen. Die Rüden knurren eher und wenn sie insgesamt noch ruhig und zurückhaltend sind, dauert es meist recht lange, bis es von der Seite mal knallt.

    Jetzt nur nicht aufgeben, sondern immer ein Mantra beten - im Moment wird es bei euch das "Fein - Mantra", "Nein - Mantra" und das "Aua - Mantra" sein. Es wird noch etwas dauern, bis der Zwerg das verstanden hat.

    In Bezug auf deinen Sohn wäre es vielleicht auch noch gut, jemanden von der Hundeschule der Welpenstunden, einen Trainer oder einen erfahrenen Hundehalter einzuladen, welcher sich einmal bei euch zu Hause den Umgang anschaut und euch erklärt, was ihr anders und besser machen könnt.

    So kleinen Schnappis sind zwar anstrengend, können aber sehr liebenswerte Begleiter werden.

  • Willkommen im Club!
    Ich kann verstehen, dass du langsam verzweifelst, mir ging es nämlich genauso...Nach einem toootal ruhigen Boxerwelpen vor ca. 10 Jahren, der überhaupt nur mustergültig war, und einer sehr lieben Boxerhündin, die wir mit 13 Monaten bekamen, wollten wir es vor ca. einem dreiviertel Jahr mit unserem Rudi im Alter von etwa 4 Monaten mal wieder mit einem Welpen versuchen.
    Er ist vermutlich ein Mix aus Schipperke und Jack-Russell-Terrier, und anfangs hat der Terrier total überwogen. Wo er seine spitzen Zähnchen auch hinhauen konnte, waren sie drin, ob das meine Hände waren, der Wohnzimmertisch, unsere Hündin, war ihm egal.
    Sie ist auch so eine endlos geduldige, die ihm fast alles hat durchgehen lassen und sich damals nicht gewehrt hat. Das haben wir dann übernommen. Nachdem er sich beim schimpfen nur noch mehr hochgeputscht hat, haben wir ihn zur Seite genommen und nein! gesagt, wenn er zu wild wurde. Dann haben wir versucht, ihn zu beruhigen. Immer hat das nicht geklappt, da ist er dann auch schonmal für ein paar Minuten in die Box gewandert zum abregen, aber mit der Zeit wurde es besser. Jetzt hat er auch noch diese "verrückten fünf Minuten", aber unsere Bonny hält dagegen (sie fängt ja meistens an!) und wenn es zu wild wird, reicht es, wenn wir ihn ansprechen, damit er etwas runterfährt.

    Man darf aber auch nicht vergessen, dass ihr euch einen Jagdhund angeschafft habt. Woher kommt er denn, aus einer Arbeitslinie, d.h. von einem Jäger oder ist er aus einer Schönheits- bzw. Showlinie?
    Soweit ich weiss, werden Münsterländer von VdH-Züchtern so gut wie gar nicht an Nicht-Jäger abgegeben. Seid ihr jagdlich tätig? Wie seid ihr denn auf diese Rasse gekommen? Und welcher Rasse ist denn euer Ersthund?
    Was mir gerade auffällt: du schreibst du hast ihn seit 10 Tagen und er ist 8 Wochen alt. Ist er JETZT 8 Wochen, d.h. war er erst 6,5 Wochen, als er zu euch kam? Fragen über Fragen...
    Schreib doch auch mal etwas genauer, was ihr macht, wenn er so aufdreht.
    Und werft nicht gleich die Flinte ins Korn, ich glaube, so kleine Piranhas hatten hier viele, und jetzt sind es ganz liebe verschmuste Hunde.

  • Hallo!

    Also diese "Beisserei" ist total normal :) . Hunde spielen untereinander nun einmal mit dem Maul, Hände haben sie ja nicht. Ein junger Hund muss also erst lernen, dass wir nun einmal kein Fell haben, und er deswegen deutlich mehr aufpassen muss.

    Jedesmal wenn der kleine dir mit der Beisserei weh tut rufst du laut "Aua" und stehst auf, verschränkst die Hände (man hat oft den Reflex mit den Händen herumzufuchteln, was den Hund noch mehr aufdreht) und drehst dich weg. Du ignorierst ihn total, schaust ihn nicht einmal an. Dieser Trick funktionniert fast immer und den können auch deine Kinder verwenden.

    Für ganz Hardcorefälle (wie meiner Daika :) ) habe ich die verschärfte Version verwendent und den Hund händisch "ruhig gestellt". Hab ich schon mal in einem anderen Thread erklärt: https://www.dogforum.de/ftopic56621-20.html .

    Ein Welpe bringt viel Freude, verlangt aber auch sehr viel Geduld und Aufwand in der Erziehung. Das was du gerade erlebst ist erst der Anfang! Rechne mal mindestens 1 Jahr intensive Erziehung, bis dein Welpe annähernd so ruhig, gelassen und erzogen ist wie dein Nemo. Der Münsterländer ist nun einmal ein auserordentlich aktiver und aufgeweckter Jagdhund, mit allen seinen Vor- und Nachteilen.

  • ist wirklich sehr früh mit 6,5 Wochen,da hat er ja noch nicht mal seine
    letzte Spritze weg, also aufpassen. 8.Woche 16.Woche und dann naja weißt ja.
    Wird schon alles.Nur nicht aufgeben. Ich bin bei unseren ersten Hund auch bald verzweifelt und die jetzt war auch eine kleine Zicke.
    Gruß

  • Zitat

    Allso unsre hat das auch gemacht, ich habe sie damals im Genick gepckt so wie es ihre Mutter tun würde und auf die Seite gelegt.

    Von solchen Erziehungstipps solltest du Abstand nehmen, im schlimmsten Fall verängstigst du deinen Hund oder förderst Aggressionen.
    Du bist kein Hund und deswegen haben solche Methoden vom Menschen angewendet ganz andere Auswirkungen. :/

  • Ich hab noch nie einen Hund gesehen, der einen anderen aufs Kreuz roll, legt, schmeißt (wie auch immer man es ausdrücken will) und schon gar nicht, wenn ein kleiner frecher Welpe seine Zähne testet :roll:

  • Sag ich doch, doch bringt doch mal was andreres.Wie welpenschule und so.
    Vieleicht geht es ja schon mit Unterordnung?
    Bei meiner gings jedenfalls und die ist eine ganz liebe ausgeglichene
    und temperamentvolle Hündin.

  • Hallo :)

    Nein - das wäre mir auch neu. na ja, einmal habe ich einen Hund gesehen, der einen anderen am Genick hatte. Das war aber eher eine heftige Beisserei und hatte mit korrigieren innerhalb eines Rudels so rein gar nichts zu tun.

    Was ich allerdings schon oft gesehen habe ist, dass ein Hund einem anderen in die Schnautze zwickelt. Das macht meine Hundeseniorin hier mit meiner jungen Hundedame auch noch, wenn sie mal wieder ihre absolut durchgeknallten 5 Minuten hat.

    Aber auch da würde ich vorsichtig sein, denn dieses zurechtweisen ist hier bei uns die letzte Konsequenz meiner Seniorin. Erst Zähne zeigen, dann leises brummeln, dann lauteres brummeln , dann warnschnappen, dann knurren laut und warnschnappen und erst wenn das alles nichts hilft zwickt sie der jüngeren in die Schnautze. Das ist in jetzt 3 jahren wohl so ungefähr 5 mal vorgekommen - öfter auf keinen Fall.

    An diese Regeln halte ich mich auch. erst folgt ein böser Blick, dann ein "nein" - notfalls nochmal ein schärferes "nein" - weiter muss ich normalerweise nicht gehen. Würde ja auch komisch aussehen, wenn ich in die Luft beisse *lach*

    Liebe Grüße
    Dana

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