Hallo ich habe seit 4 tagen eine Husky hündin

  • du glaubst doch nicht ernsthaft daran, dass dieser Mensch geeigent für die Erziehung seines Huskys ist, derart borniert alle guten Ratschläge zu ignorieren und seine merkwürdigen Vergleiche und Vorstellungen hier zu präsentieren . Niemand ist perfekt , da nehme ich mich nicht aus , aber hier geht es schliesslich nicht um den optimalen Feinschliff beim Autopolieren, sondern darum, einen Hund zu integrieren ...

  • Das würde doch aber das Problem in keinster Weise lösen , ausserdem gingen die Beschimpungen initial von einer Quelle aus ...

    Ich denke da sich der Autor eh "kompetentere " Mitmenschen gesucht hat , ist das hier sowieso nur noch akademisch . Schade, denn ich finde dass die Postings hier wirklich sehr hilfreich und vor allem mit ehrlicher Haltung rüberkommen ...


    Viele Grüsse
    Swifty ...

  • Hallo!

    Wie läuft es denn nun mit der Husky-Dame? Ist ein wenig Ruhe bei euch eingekehrt und fängt sie an, sich langsam wohl zu fühlen?

    Wünsch euch alles Gute und hoffe, dass mit viel Zeit und viel Geduld letztendlich doch alles gut wird!

  • Puh, ich wünsche euch alles Gute mit eurer Husky-Dasme, aber ehrlioch gesagt, bereitet mir das einige Bauchschmerzen.
    Auch wenn du Hundeerfahrung hast kannst du einen Husky nicht mit anderen Rassen vergleichen und von dem , was du schreibst, hast du dich eben nicht ausführlich mit dem Thema auseinandergesetzt.

    Ich weiß nicht, was du erwartest, vielelicht hast du recht und der Hund wurde geschlagen und die Frau, von der du den Hund hast hat dir nicht die Wahrheit erzählt. Aber egal ob Husky oder nicht, vor allem muß der Hund sich erst einmal eingewöhnen, an dich, sein neues Zuhause. Und wenn er noch nichts kann, dann mußt du dich mit der Erziehung auseinandersetzen und da wäre eine gute Hundeschule die mit positiver Bestärkung arbeitet, sehr sinnvoll. Mit einem Husky solltest du auf keinen Fall hart arbeiten.

    Ich habe einen Malamute, da muß man auch immer noch genau aufpassen, wenn man die Haustür öffnet und der Gartenzaun sollte mindestens zwei Meter hoch sein und auch in der Erde eingelassen sein. Da Huskys Experten sind, sich auch mal eben unter dem Zaun durchzubuddeln.

    Ich würde ihn auch nicht gleich von der Leine lassen, sondern erst mal an seinem Grundgehorsam arbeiten, damit du ihn überhaupt abrufen kannst.
    Das braucht viel Zeit und Geduld und mit dem Charakter eines Border, mit dem will to please zum arbeiten hat ein Husky so rein gar nichts gemeinsam.

    Liebe Grüße,
    Nicky

  • Hallo,
    also meine Kiera habe ich mit 9 Monaten aus dem Tierheim bekommen. (auch eine Husky Hündin) Sie kam als zweithund zu meinem damals 1,5 jährigen Rüden dazu. (auch Husky)
    Sie war ein reiner Angstbolzen. Dieser Hund hat aber auch vor allem angst gehabt. Ist keine Treppe gelaufen, hat mir alles wutentbrand zerlegt wo aussieht wie eine Fernbedienung (Handy`s, Telefon, Fernbedienug, Taschenrechner...)
    Hatte angst vor jeder schnellen Bewegung...
    Ignorierte mich nach strich und Faden...
    Laute Geräusche (Gewitter, Sylvesterknallerei, Hagelschüsse...) alles was knallt war eine Kathastrophe für sie, ist es immer noch, aber nicht mehr so schlimm wie damals. Wenn im Fernsehen ein Western läuft meint meine Hündin sie wird erschossen und versteckt sich unterm Sofa...
    Ich habe diesen Hund so resozialisiert das er mittlerweile ein ganz normaler Familienhund geworden ist und ein schönes Hundeleben haben kann.
    Viel Geduld, verdammt viel Einfühlungsvermögen, viel Training und ablenkung mit Gedächnisförternden Spielen... Und vor allem eine ausstrahlende Ruhe.
    (hab mir damals auf einem Flohmarkt sämtliche Fernbedienungen und Taschenrechner gekauft wo ich kriegen konnte) Die trug ich ständig mit mir rum (sichtlich für den Hund) und steckte sie mit in den Futternapf etc. damit der Hund merkte das mit dem "Suspekten Ding" nichts passiert...
    Hat funktioniert...
    Also viel Erfolg damit und wenn Du Fragen hast kannst mich auch gerne mal anrufen oder ne Mail schreiben.
    Edit: Sicherheitshalber keine Telefonnummern öffentlich bekanntgeben..Besser sich privat über E-Mail, oder wenn möglich über PN austauschen.
    Gruss Mona mit Marouk und Kiera

  • der oder die TE wird sich nicht mehr melden. ich denke die Hündin wurde ganz shcnell abgegeben, weil man sich halt was anderes vorgestellt hat!

    telefonnummer würde ich auch nicht so öffentlich machen...qwer weiß was du jetzt für Anrufe bekommst!

  • Hallo Ihr,
    habe mich jetzt durch den ganzen Thread gelesen. Wenn jetzt hier steht, der Hund wurde wieder abgegeben, dann finde ich das ggf. eine ganz vernünftige Entscheidung.

    Mich hat das Ganze ziemlich berührt, weil unser eigener Husky vor 5 Wochen vom Auto überfahren wurde.
    Er war 7 Jahre alt, ein unsagbar toller Hund, wenn man ihn zu nehmen wußte. Aber an einen Husky heranzukommen ist häufig schon sehr schwierig.
    Die ganzen Durchschnittsratschläge mit "Zeit lassen" und Schleppleine mögen für den Anfang hilfreich sein, aber viele Huskies bleiben Huskies, mit wenig Menschenbindung und viel Eigenständigkeit und Unabhängigkeit.
    Die besserwisserischsten Tips bekamen wir immer von Labbi- oder Schäferhundbesitzern.... einen Husky hatten die alle nie ausgebildet oder gehalten.
    Wir verstehen Huskies inzwischen eher als eine Mischung aus Katze und Fuchs, denn als einen "normalen" Haushund. DAs kann keiner, der sich einen solchen Hund holt je erahnen.
    Ich hätte mir manchmal etwas mehr Toleranz und weniger Arroganz von anderen Hundehaltern gewünscht. Zum Glück müssen nicht viele diese Erfahrungen machen.

    Jedenfalls kann ich die Entscheidung der Threaderstellerin ganz gut nachvollziehen. Stellt Euch mal vor, Ihr holt Euch einen Hund und bekommt einen Fuchs - so ähnlich ist das.
    Wir würden uns bei aller Faszination für unseren Husky keinen mehr holen, haben jetzt einen kleinen Mix. Denn aus unserer Sicht heute, kann man einem Husky kaum wirklich gerecht werden.
    Immer an der Leine laufen, hat für mich nichts mit hunderechtem Leben zu tun. Diese Hunde sind viel zu stark spezialisliert, um als "normaler" Hund in Deutschland zu leben.
    Denkt mal an einen Fuchs im Haus und ihr werdet vielleicht die Beweggründe besser nachvollziehen können.

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