Kein Selbstbewußtsein - kein Schutztrieb?
-
-
Ich hab die 'Antwortfunktion' noch nicht ganz begriffen, seht mir das bitte nach. Bin ja auch erst seit ein paar Minuten angemeldet. (Wie kann ich einen Dialog führen, wenn ich auf meinen eigenen Thread nicht antworten kann? o.O)
Ich versuch mal der Reihe nach zu antworten und alles unter einen Hut zu kriegen.
An der Bindung zu mir kanns nicht liegen. Also wenn sie keine Bindung zu mir hätte, zu wem sonst? Ich bin rund um die Uhr mit dem Hund zusammen, wir spielen und schmusen, machen alles zuammen (über diese Menge an Aufmerksamkeit würden sich glatt noch drei andere Hunde freuen). Sie ist der ansonsten der bravste und liebste Hund der Welt, von ihrer Seite aus gibt es nie Probleme mit anderen Tieren oder Menschen.
Sie selbst geht ja immer freundlich und freudig auf andere Hunde zu (ob mit oder ohne Leine)
und läuft auch viel frei, spielt mit einzelnen Hunden oder im Rudel. Nur gegen andere Hunde wehren, wenn es ihr zu bunt wird oder sie Angst bekommt, tut sie nie. Natürlich habe ich schon alles versucht, ihr Ängste zu nehmen, zu zeigen, dass ihr nichts passiert. In Situationen, die ihr bedrohlich erscheinen, vermittle ich ihr Sicherheit, soweit das überhaupt möglich ist. Einen zweiundzwanzig-Kilo-Hund auf dem Arm aus der vermeintlichen Gefahrenzone tragenb ist mir leider nicht mehr möglich - fände ich auch nicht so erstrebenswert.
Pfefferspray habe ich übrigens, wenn wir unterwegs sind, dabei. Aber bei Gegenwind auf dem offenen Feld nutzt das z.B. gar nichts. Ich bin ja auch nicht drauf aus, sowas benutzen zu müssen.
In Alltagssituationen ist sie völlig cool. LKWs neben ihr, Busfahren, einkaufen und was es so gibt bringen sie nicht aus der Ruhe.
Eigentlich interessierte mich vor allem, ob jemand mit seinem Junghund ähnliche Erfahrungen gemacht hat und sich das mit dem Erwachsenenalter allmählich änderte. Es sieht schon komisch aus, wenn ein ziemlich großer Hund fast rückwärts aus der Leine kriecht, weil ein Yorki einen Ausfallschritt auf ihn zu macht und einmal WAU von sich gibt. - Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Kein Selbstbewußtsein - kein Schutztrieb? schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Unterschätze Deinen Hund nicht !!
Wenn er eine Bindung zu Dir hat, dann wird er Dich beschützen auch wenn es sonst ein Angsthase ist.
Sie ist erst 8 Monate alt und braucht noch Zeit. Versuche die Bindung zwischen Deinem Hund zu fetsigen.Ich kann Dir sagen, Finya hat bis vor 3 Wochen bei anderen Hunden den Schwanz eingezogen. Nun bellt sie andere Hunde an, aber sie ist friedlich.
Sie wird 11 Monate alt.Viel Erfolg
-
Zitat
bis vor 3 Wochen bei anderen Hunden den Schwanz eingezogen. Nun bellt sie andere Hunde an, aber sie ist friedlich.
Sie wird 11 Monate alt.Auch das würde ich nicht unbedingt als Selbstbewusstsein bezeichnen.
Habt ihr schonmal richtig selbstbewusste Hunde gesehen? Die haben es nicht nötig andere anzubellen, die sie treffen. Wozu auch? Sie wissen, wie sie sich zu verhalten haben. Treten dem anderen entweder richtig gegenüber oder gehen ihm aus dem Weg.
-
Ich denke auch, dass sie sich mit dem Älter werden noch verändern wird. Mia war auch immer super unterwürfig und ist es zum größten Teil immer noch. (Sie ist jetzt ca. 14 Monate). Aber als ihr neulich eine Labbi-Hündin zu nahe kam als sie an der Leine war und einer ihrer Kumpels bei ihr war, hat sie der Labbi-Hündin mal kurz deutlich Bescheid gegeben. Und lieber habe ich eine unterwürfige Hündin als eine die jeden anstänkert!
Beschützen würde sie mich auch, wenn wirklich etwas wäre. Ich glaube das darf man nicht unterschätzen! -
Bindung bedeutet nicht, das man mit dem Hund rund um die Uhr zusammen ist, mit ihm schmust oder mit ihm spielt.
Bindung bedeutet, darauf zu vertrauen, das du weißt, was du tust und das du in der Lage bist, das Rudel zu beschützen und in schwierigen Situationen adäquat zu reagieren und entsprechend dieses auch dem Hund zu vermitteln.Ich habe eine Border - Mix mit 22 Monaten. Der zeigt mir zwar an, wenn ihm was spucky vorkommt, bellt auch schon mal aus Unsicherheit, aber er würde eher stiften gehen, als mich beschützen zu wollen. Das war aber auch schon mal anders, aber auch da war es weniger beschützen, als eher eine Angstgeschichte. Zum einen finde ich das auch gut so, es ist nicht seine Aufgabe mich zu beschützen. Anzeigen okay, aber mehr auch nicht. Trotzdem geht er mit anderen Hunden ganz normal um, spielt mit denen und bei manchen wird er richtig frech.
Es kommt ja noch immer davon an, was noch mit in dem Mix steckt.
-
-
Hallo.
Mein Hund ist jetzt 7.5 Monate und auch er erschreckt sich teilweise, wenn er von einem Hund derbe angebellt wird. Besonders wenn dieses Geräusch von einem Balkon kommt und er den Kläffer nicht lokalisieren kann.
Beim spielen unterwirft er sich, bzw. wenn er angeknurrt wird, verzieht er sich schnell. Ich finde das ist keine Schwäche, sondern zeigt mir das er guten sozialen Verstand hat.
Ich finde auch das du froh sein solltest das dein Hund kein Schutztrieb hat. Ich bin es zumindest und kann nur hoffen das mein Kleiner dies auch nicht entwickelt.
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!