"Revierverhalten-Teil2"-Wir brauchen dringend Hilf
-
-
Da ich leider auf eigene Beiträge nicht antworten kann, muss ich einen neuen Thread eröffnen.
Das Thema bezieht sich auf diesen Thread https://www.dogforum.de/ftopic51221-10.html
Um Anouk zu zeigen, dass ich ihr Verteidigungsverhalten nicht dulde, habe ich genau so gehandelt, wie hier beschrieben. Ich habe es mit "Nein", wegschubsen, wegschicken, an einem anderen Ort ablegen probiert...es interessiert sie nicht wirklich, was ich sage
. Im Gegenteil, ich habe das Gefühl, dass sie meine Interaktion aufputscht und sie aggressiver wird. 
Ignorieren kann und will ich ihr Verhalten nicht, hat jmd. (ausser den Rat sich einen Trainer zu suchen-habe eine Trainerin, sind aber noch an anderen Punkten am Arbeiten
) noch einen Tipp??
Bin für Ratschläge dankbar- aber aus aktuellem Anlass, könnte ich echt platzen- auf der Hundewiese gings mit ihr heute gar nicht :x .Fühle mich echt unfähig und habe schon wieder ein schlechtes Gewissen zu hart eingegriffen zu haben
. - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: "Revierverhalten-Teil2"-Wir brauchen dringend Hilf*
Dort wird jeder fündig!-
-
Sorry, aber es wäre schon interessant, was deine Trainerin zu DIESEM Problem zu sagen hat.
Ich weiß ja nicht, welche anderen Baustellen ihr noch so zu beackern habt, aber wenn dieses von dir geschilderte Problem so massiv ist, dann würde ich schon schauen, dazu auch mal Infos von der Trainerin und Hilfestellung zu bekommen.
Was anderes, als dir zu einem - guten - Trainer zu raten, fällt mir auf die Entfernung nämlich leider auch nicht ein.
Es ist auf die Entfernung hin schlicht nicht möglich einzuschätzen, was, wie, weshalb geschieht und somit offensichtlich sinnlos, virtuelle Tipps zu erteilen.
cazcarra
-
Hallo Katha,
ich denke DAS HIER:
Zitat. Im Gegenteil, ich habe das Gefühl, dass sie meine Interaktion aufputscht und sie aggressiver wird.
.ist das zentrale Problem.
Das "Verteidigen" ist nur ein Syptom, was Du nicht erfolgreich "wegerziehen" kannst, wenn Du Dich nicht der Ursache widmest.Anouk ist jetzt wie alt genau? Acht, neun Monate?
Also nicht mehr der liebe Welpe, sondern schon ein Teenie, der bei Dir natürlich versucht, wie weit er mit seinem (Gesamt-)Verhalten durchkommt.Ich denke genau wie Cazcarra, dass das (vermutlich) nicht Eure einzige Baustelle sein wird, und würde Dir auch raten, Dich mal mit Deiner Trainerin zusammenzusetzen und zu schauen, wie Euer -Dein und Anouks- Zusammenleben sonst noch so läuft.
Aus der Ferne ist das schwer zu beurteilen, vor allem, da Du Euer beider Verhalten ja auch nie wirklich so beschreiben könntest, wie es sich vielleicht tatsächlich abspielt, da viele Dinge einem als Hundehalter gar nicht so auffallen, wie einem Fremden, der "den Wald noch sieht".Liebe Grüße,
Sub. -
Zitat
Fühle mich echt unfähig.Absoluter Quark!

Bevor ich mich um das spezifische Problem von Anouk kuemmern wuerde (eben ihre Territorialaggression) wuerde ich mit der Unterordnung nochmal ganz von vorne anfangen........ich quote mich mal selbst....
Weil ich immer Pflegehunde zu Hause gilt zur Eingwoehnung immer strikt NILF! Ich weiss nicht ob das in D ein Begriff ist, aber in den USA ist es eine recht bekannte Erziehungsmethode zur Vermeidung von Problemen oder zur Bewaeltigung von Problemen mit Hunden. NILF = nothing in life is free (nichts ist umsonst im Leben)...in Kurzversion, es ist eher eine Zusammenlebensweise als eine Trainingsmethode fuer eine bestimmte Dauer und es foerdert das Vertauen des Hundes in den HH und die Akzeptanz das der HH eben der ist der das Sagen hat im Haus. Anfangs bringt man erst mal dem Hund die Basis Befehle bei wie sitz - down (heisst hinlegen, weiss nicht welches Wort dafuer in D die Norm ist) und stay ......ich mache dann meistens noch speak - rollover und heel dazu. Wenn Hund die Grundbegriffe im Griff hat faengt NILF erst an......bevor der Hund etwas (fuer ihn) Positives bekommt (Fressen, Gassi, Kuscheln, Spielen etc) MUSS er etwas dafuer tun. Geht's auf zur regelmaessigen Gassirunde muss er sitzen bevor er die Leine anbekommt..................bekommt er sein Fressen hingestellt muss er dafuer sitz und stay ausueben bis die Futterschuessel kommt..........wenn's Zeit zum Spielen ist muss er sitz und Pfoetchen geben ausueben und so weiter. Das liegt natuerlich am HH zu entscheiden WAS der Hund WANN tun soll, das ist ja nicht in Stein gemeisselt......was in Stein gemeisselt sein sollte ist die Konsequenz des ganzen. Hat der Hund erst mal die Befehle gelernt und auch verstanden bekommt er nicht die erhoffte Belohnung wenn er den Befehl nicht ausfuehrt. Steht man mit der Futterschuessel vor ihm und sagt sitz und er tut dies nicht bekommt er die Schuessel nicht auf den Boden gestellt und man dreht sich um und ignoriert den Hund fuer 1-2 Minuten.....dann das gleiche Spiel eben nochmal.......immer positiv und locker und nie mit zuviel Einreden und rumtaenzeln um den Hund......freundlich aber bestimmt!
Ziehst Du das konsequent durch wird Anouk verstehen wer der Boss im Haus (und der Boss im Auto und der Decke im Park) ist.......Du, nicht sie.
-
Zitat
Absoluter Quark!

Bevor ich mich um das spezifische Problem von Anouk kuemmern wuerde (eben ihre Territorialaggression) wuerde ich mit der Unterordnung nochmal ganz von vorne anfangen........ich quote mich mal selbst....
Weil ich immer Pflegehunde zu Hause gilt zur Eingwoehnung immer strikt NILF! Ich weiss nicht ob das in D ein Begriff ist, aber in den USA ist es eine recht bekannte Erziehungsmethode zur Vermeidung von Problemen oder zur Bewaeltigung von Problemen mit Hunden. NILF = nothing in life is free (nichts ist umsonst im Leben)...in Kurzversion, es ist eher eine Zusammenlebensweise als eine Trainingsmethode fuer eine bestimmte Dauer und es foerdert das Vertauen des Hundes in den HH und die Akzeptanz das der HH eben der ist der das Sagen hat im Haus. Anfangs bringt man erst mal dem Hund die Basis Befehle bei wie sitz - down (heisst hinlegen, weiss nicht welches Wort dafuer in D die Norm ist) und stay ......ich mache dann meistens noch speak - rollover und heel dazu. Wenn Hund die Grundbegriffe im Griff hat faengt NILF erst an......bevor der Hund etwas (fuer ihn) Positives bekommt (Fressen, Gassi, Kuscheln, Spielen etc) MUSS er etwas dafuer tun. Geht's auf zur regelmaessigen Gassirunde muss er sitzen bevor er die Leine anbekommt..................bekommt er sein Fressen hingestellt muss er dafuer sitz und stay ausueben bis die Futterschuessel kommt..........wenn's Zeit zum Spielen ist muss er sitz und Pfoetchen geben ausueben und so weiter. Das liegt natuerlich am HH zu entscheiden WAS der Hund WANN tun soll, das ist ja nicht in Stein gemeisselt......was in Stein gemeisselt sein sollte ist die Konsequenz des ganzen. Hat der Hund erst mal die Befehle gelernt und auch verstanden bekommt er nicht die erhoffte Belohnung wenn er den Befehl nicht ausfuehrt. Steht man mit der Futterschuessel vor ihm und sagt sitz und er tut dies nicht bekommt er die Schuessel nicht auf den Boden gestellt und man dreht sich um und ignoriert den Hund fuer 1-2 Minuten.....dann das gleiche Spiel eben nochmal.......immer positiv und locker und nie mit zuviel Einreden und rumtaenzeln um den Hund......freundlich aber bestimmt!
Ziehst Du das konsequent durch wird Anouk verstehen wer der Boss im Haus (und der Boss im Auto und der Decke im Park) ist.......Du, nicht sie.
Top-Beitrag!! Danke
Ich habe nähmlich mit meinen kleinen Rocky das gleiche Problem. -
-
Zitat
Weil ich immer Pflegehunde zu Hause gilt zur Eingwoehnung immer strikt NILF! Ich weiss nicht ob das in D ein Begriff ist, aber in den USA ist es eine recht bekannte Erziehungsmethode zur Vermeidung von Problemen oder zur Bewaeltigung von Problemen mit Hunden. NILF = nothing in life is free (nichts ist umsonst im Leben)...in Kurzversion, es ist eher eine Zusammenlebensweise als eine Trainingsmethode fuer eine bestimmte Dauer und es foerdert das Vertauen des Hundes in den HH und die Akzeptanz das der HH eben der ist der das Sagen hat im Haus. Anfangs bringt man erst mal dem Hund die Basis Befehle bei wie sitz - down (heisst hinlegen, weiss nicht welches Wort dafuer in D die Norm ist) und stay ......ich mache dann meistens noch speak - rollover und heel dazu. Wenn Hund die Grundbegriffe im Griff hat faengt NILF erst an......bevor der Hund etwas (fuer ihn) Positives bekommt (Fressen, Gassi, Kuscheln, Spielen etc) MUSS er etwas dafuer tun. Geht's auf zur regelmaessigen Gassirunde muss er sitzen bevor er die Leine anbekommt..................bekommt er sein Fressen hingestellt muss er dafuer sitz und stay ausueben bis die Futterschuessel kommt..........wenn's Zeit zum Spielen ist muss er sitz und Pfoetchen geben ausueben und so weiter. Das liegt natuerlich am HH zu entscheiden WAS der Hund WANN tun soll, das ist ja nicht in Stein gemeisselt......was in Stein gemeisselt sein sollte ist die Konsequenz des ganzen. Hat der Hund erst mal die Befehle gelernt und auch verstanden bekommt er nicht die erhoffte Belohnung wenn er den Befehl nicht ausfuehrt. Steht man mit der Futterschuessel vor ihm und sagt sitz und er tut dies nicht bekommt er die Schuessel nicht auf den Boden gestellt und man dreht sich um und ignoriert den Hund fuer 1-2 Minuten.....dann das gleiche Spiel eben nochmal.......immer positiv und locker und nie mit zuviel Einreden und rumtaenzeln um den Hund......freundlich aber bestimmt!
Ziehst Du das konsequent durch wird Anouk verstehen wer der Boss im Haus (und der Boss im Auto und der Decke im Park) ist.......Du, nicht sie.
hallo,
versucht es mal so. ich habs von anfang an mit meinem tierheimhund so gemacht und mache es noch heute. es wirkt wunder und "hundchen" ist total begeistert.
gruß marion
-
Zitat
Fühle mich echt unfähig
Dum spiro, spero....hoer' auf den guten Cicero

-
Hallo Ihr Lieben,
erst einmal vielen lieben Dank
, war ganz überrascht, dass mir doch soviele Foris geantwortet haben -Danke.Mit einer Nacht darüber schlafen, sehe ich die Situation schon echt entspannter als gestern Abend, da war ich ein Häuflein Elend.
Ich arbeite mit meiner Hundetrainerin an unserer Kommunikation, sie meint Anouk akzeptiert mich und verteht was ich von ihr will, so weit so gut. Weiterhin ist Anouk ein unsicherer Hund in manchen Situationen, auch daran arbeite ich, doch manchmal gibts halt blöde Hundehalter und Kinder, die die Bitte, meine Anouk doch in Ruhe zu lassen (z.B. Kind nimmt einfach meinen Hund hoch und bedrängt sie, sie ist ja soooo klein und niedlich :x oder Welpe nimmt meine Anouk nicht ernst, Anouk geht in Verteidigungsposition und will ihre Ruhe) nicht an-ganz im Gegenteil-wie kann ich ihr Schutz bieten? Ich glaube darin bin ich einfach eine Niete :/ .
Das sind die Baustellen, die wir momentan bearbeiten-diese hängen natürlich ganz eng mit ihrem Verteidigungsdrang zusammen, dessen bin ich mir bewußt.
Was ich mich z.B. frage: Anouk bellt, wenn sich jmd. im Hausflur bewegt, zeigt es mir an, soweit so gut, aber irgendwann ist mit der Bellerei mal Schluss, ich sage "Nein, Schluß", doch sie hat immer das letzte Wort, was sollte in so einer Situation als Konsequenz folgen??Tagkam hat es echt gut beschrieben (das hat meine Hundetrainerin mir auch geraten) Anouk muss schon immer vor ihrem Napf "Sitz" machen und darf auf "Nimm" das Futter fressen. Ich beginne mit ihr zu spielen; wenn sie mich versucht zu animieren, gehe ich nicht darauf ein. Wenn sie auf die Couch will, muss sie vorher sitzen oder sich hinlegen, dann darf sie. Wenn ich sie anleine, muss sie "Steh" befolgen. Wenn Besuch kommt, muss sie solange in ihrem Körbchen warten, bis ich sage, sie darf kommen. Ihr seht, dass war schon immer so. Sie traut mir eben gegenüber ihren Artgenossen nicht zu, dass ich das regele, was ich nachvollziehen kann, ich habe ihr zu wenig Schutz geboten-wie gebt ihr Euren Hund Schutz?
Und solche Kommentare (wie gestern einer auf der Hundewiese, sagt ein Hundehalter zu seinem Hund) wie: "Schau dir das Verhalten ja nicht von Anouk ab", tun mir unendlich weh, dann fühle ich mich als schlechter Hundehalter. Dann denke ich, ich bin die einzige, die nicht auf die Ängste ihres Hundes eingehen kann :/ .
Dum spiro spero=Ich hoffe, solange ich lebe -> Danke für die Erinnerung.
-
Hallo electrides:
Wenn Du schon immer etwas von ihr forderst, ist das ja ein erster Schritt. Allerdings könnte es sein, daß sie das schon automatisiert hat und dann macht sie ja nicht mehr, was Du von ihr willst, sondern was in dieser Situation ansteht. Ich würde die Kommandos, die sie kennt flexibel einsetzen, damit keine Automatismen entstehen und sie wirklich das tut, was Du verlangst.... Außerdem macht es auch Sinn, diese Kommandos nur in Situationen und gerade in diesen zu benutzen, die ihr wichtig sind... Wenn ihr das Futter bspw. gar nicht so wichtig ist, kannst Du das dort auch mal weglassen, aber wenn ihr z.B. die Couch besonders wichtig ist, solltest Du dort besonders auf eine Ausführung achten... Weißt Du, wie ich meine??? Er soll halt merken, daß Du über alle tollen Sachen die Kontrolle hast und man die nur bekommt, wenn man sich gut benimmt.NILIG (deutsch): nichts im Leben ist Gratis... o`Heare, Das Aggressionsverhalten der Hunde, animal learn, kann ich empfehlen.. Steht auch so einiges zur Impulskontrolle usw....
-
Huhu,
danke für die extra Tipps
, mit den Automatismen hast Du natürlich so ws von Recht. Habe heute auf dem Spaziergang genau das gemacht, was Du beschrieben hast: ich habe den Ball nur geworfen, wenn sie vorher ein beliebiges Kommando ausgeführt hat ("Schau, Sitz, Down, Steh, Fuss"), hat super geklappt
. Wir haben heute unterwegs einen 3 Monate alten Jack Russel getroffen, Welpe halt, ich habe mich hingehockt und wollte "Thorsten" (was ein Name) streicheln, Anouk wollte natürlich dazwischenfunken, ich habe es ihr untersagt, sie rechts von mir gezielt abgedrängt, hat funktioniert...Bin wirklich für jeden Tipp super dankbar, immer her mit Euren Anregungen
. - Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!