Mein Hund, Ich und die Bindung...
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Zitat
Daheim hat er einen Mordsspaß an solchen Dingen! Nur draussen bin ich irgendwie nicht wirklich wichtig.
Ich hoffe, es ist nicht anmaßend, wenn ich hierzu als Neuling mal meinen Gedanken äußere.
Ich glaube, dass es für deinen kleinen Gesellen draußen schlichtweg zu aufregend ist, um sich noch groß mit dir zu beschäftigen.
Vor ihm liegt die große, weite Welt und dich hat er ja nachher zuhause wieder (und genießt es auch), also nutzt er die Zeit da draußen, um die Welt zu entdecken und all das aufzusaugen, was er zuhause eben nicht hat.
Ich kann deine Gedanken schon verstehen. Bei meinem Hund war es ähnlich. Ich wollte so gern Bezugsperson sein, aber Oma war immer viel toller und ich war nur gut zum rennen und toben

Aber wenn bei euch zuhause alles klappt, dann ist es ja nicht so, dass gar keine Bindung vorhanden ist.
Just my 2 cents...
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30. Juli 2008 um 15:03
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Mein Hund, Ich und die Bindung... - Vor einem Moment
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Hi,
vlt verlangst du auch zu viel .. was soll er denn machen draussen ..vergessen das er ein Hund ist und permanent um dich rumschwänzeln ?
Du schreibst der Grundgehorsam ist BH reif .. da gehört schon Bindung zu .
Du solltest mal darauf achten draussen nicht ständig dieses "Bindung" austesten zu wollen.. lass Ihn auch mal Hund sein ..bei BH reifem Grundgehorsam läuft er ja net weg , oder ?
Mach mal weniger Zirkus um/mit Ihm und dafür aber Qualitativ intensiver.
Manche Hunde haben auch kein so ganz stark ausgeprägtes "well to please" wie z.B. Hunde denen die "gefallsucht" gradezu angezüchtet wurde und eventuell hast Du auch noch ein Charakterlich eher Selbstständiges "Exemplar" erwischt der sich relativ spät wirklich "bindet".
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Hallo,
ich denke auch, Du tust zuviel, um Deinem Hund zu gefallen.
Da er gut hört, stelle doch mal alle Deine Bemühungen ein und lasse den Hund draußen einfach mal Hund sein. Ignoriere ihn etwas mehr und dann wird er sich auch für Dich interessieren.
Er ist sich seiner Sache sooooo sicher und weiß, dass Frauchen alles tut, damit er auf sie achtet. Dabei sollte es umgekehrt sein. Hund soll auf Dich achten,ohne dass Du Dich ständig zum Affen machst
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Hui, das ist aber viel.
Nunja das ich mehr an der Bindung arbeiten soll, kommt von mehreren Personen in meinem Umkreis. Und irgendwie ist dieses "Gefühl" ist nicht da... wisst ihr was ich meine? Dieses wir sind ein Team und gehen durch dick und dünn.
Es könnte ja was daran sein, das er eh weiß das Frauchen da ist und das er sich meiner zu sicher ist. Vielleicht sollte ein wenig mehr Desinteresse rein bringen.
Wisst ihr, seit ich ihn habe kämpfe ich. Es war mit ihm richtig schlimm teilweise. Er hat gemacht was er wollte, kaum war er von der Leine hab ich ihn nichtmehr dran bekommen. Zu Hause hat er gemacht was er wollte. Er war kaum zu bremsen und wir haben wirklich viel durch. Ich hab viel falsch gemacht, habe viel gelernt und gekämpft. Nun nach über einem Jahr sehe ich zwar Erfolge, aber das "wir" ist irgendwie noch nicht da. Vielleicht bin ich auch nur einfach zu betriebsblind geworden.
Ich werde mich auf jeden Fall mal ein wenig rar machen und weiter an uns arbeiten.
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Als ich eben den Eingangsbeitrag gelesen habe, war mein erster Gedanke, daß könnte mein Roter sein.

Wir haben auch einen 2 jährigen "Kampf" hinter uns gebracht, bis es mir gelungen ist, zu akzeptieren, daß er einfach anders ist.
Mein Roter wurde mit 5! Wochen als Urlaubsmitbringsel aus Spanien mit hier her gebracht. Er hatte wohl keine schöne Jugend und Kindheit und ich habe mich am Anfang sehr schwer getan, Zugang zu ihm zu finden.
Ich habe mit ihm Agility angefangen, mußte aber bald feststellen, daß er das zwar macht, aber daß es einfach andere Dinge gibt, die für ihn tausendmal interessanter und wichtiger sind (was sehr schade ist, denn der Rote ist echt talentiert).
Auch Füttern aus der Hand und nur für was tun, brachten zwar einen gewissen Erfolg, aber irgendwie keinen befriedigenden.Irgendwann war ich dann so weit zu akzeptieren, daß dieser Hund einfach anders tickt, als alle anderen Hunde die ich vor ihm hatte.
Heute ist es so, daß er, wenn wir Gassi gehen, seinen Dingen nachgehen darf. Er saust herum, verfolgt Spuren (darin findet sein Jagdtrieb seine Erfüllung), rennt, schwimmt und hat Spaß. Er braucht und will nicht von mir bespaßt werden, aber.......und jetzt kommt das große ABER, daß er eine Bindung hat, merkt man daran, daß er immer und zu jeder Zeit 100% weiß wo ich bin. Läuft er vor und merkt, ich komme nicht nach, steht er innerhalb von kürzester zeit auf der Matte um nachzuschauen, wo ich bleibe. Wechsele ich die Richtung kann ich sicher sein, daß er folgt, denn er ist immer irgendwo um mich herum unterwegs. Ich sage immer er kreist wie ein Satellit um seinen Fixpunkt, um seine Orientierung, sein Frauchen.
Meine Hündin ist völlig anders, sie kommt zwischendrin zu mir, holt sich auch mal einen Keks ab und möchte auch mal bespaßt werden. Aber auch sie genießt es, einfach mal Hund zu sein, über die Wiesen zu sausen, durch die Gebüsche zu zischen (für Cocker ist es scheinbar das Höchste mit Affenzahn durch den dicksten Dickicht zu rauschen) und einfach als Hund Spaß zu haben und nicht nur mit den Dingen, von denen wir Menschen denken, daß es unseren Hunden Spaß macht.
Ergo, es muß nicht sein, daß der Hund keine Bindung hat, nur weil er nicht permanent beim Gassi um seine Leute herum schawenzelt. Bei unseren Ausflügen in dem großen Auslaufgebiet denke ich schon manchmal, wie komisch es wirken muß, wenn ich mit 2 Leinen behängt, dem Wasserspielie von Velvet in der Hand, völlig alleine durch die Wiesen wandere und meine Langohren irgendwo im Gebüsch herumtoben. Da denkt bestimmt mancher, da geht eine Hundehalter durch das Land mit keinem Hund dabei.

Seit es mir gelungen ist, diesen Hund so zu akzeptieren wie er ist, habe ich, ohne ihn großartig zu bespaßen, einen, für seine Verhältnisse, ausgeglichenen und freundlichen roten Cocker. Der mir Tag für Tag zeigt, wie sehr er an mir hängt.
Zuhause darf ich ihn auch mal bespaßen, d.h. da clickern wir zu Silky's großer Begeisterung und lernen den einen oder anderen Trick, just for fun.
Ach ja und mit Männern hat der Rote auch ziemliche Probleme und sein Verhältnis zu meinem Freund war bis Anfang des Jahres von großen Spannungen zwischen den Beiden gekennzeichnet. Seit mein Freund Morgens regelmäßig mit den Hunden raus geht (das hatte sich bei uns zufällig durch einen Arbeitsplatzwechsel so ergeben), hat Silky festgestellt, daß das Herrchen doch eigentlich ein toller Typ ist. Ohne daß wir sonst irgendwas geändert hätten, hat diese 1/2 Stunde, die die Cocker morgens alleine mit meinem Freund verbringen, das Verhältnis zwischen ihm und Silky total verändert.
Der Grund ist mir völlig schleierhaft, vielleicht ist das so ein Männerding, nach dem Motto wir Männer, mein Herrchen und ich, gehen gemeinsam auf die Jagd, okay die Schwarze darf halt auch mit, die stört nicht, aber Frauchen bleibt zuhause und macht den Haushalt. Keine Ahnung, aber Fakt ist, seit wir das so machen, sind die Spannungen zwischen den Beiden wie weg gewischt und Silky geht auch zu meinem Freund kuscheln, was er vorher nie gemacht hat oder legt sich auch mal Abends zu ihm auf die Couch. Wobei der Hauptpunkt wohl ist, daß die 3 gemeinsam losziehen und rausgehen, denn 2 Tage die Woche arbeitet mein Freund zuhause und ist den ganzen Tag mit beiden Hunden zusammen und in der Regel gehen wir Abends alle zusammen auf unsere große GAssirunde. Aber das kurze Gassi morgens brachte irgendwie den Durchbruch.
Vielleicht solltest Du einfach noch mal die Einstellung und das Wesen Deines Hundes überdenken und in Betracht ziehen, manche Hunde brauchen und wollen einfach keine Bespaßung und haben trotzdem eine große und tiefe Bindung zu ihren Menschen.
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Hallo!
Ich kann nur bestätigen, dass es große Unterschiede zwischen den Hunden gibt, was das betrifft. Meine DSH hat ist sehr eigenständig, will nicht gerne kuscheln und spielen findet sie auch nicht so toll. Sie muss nicht die ganze Zeit an mir kleben, und trotzdem haben wir eine gute Bindung! Wenn ich mir dagegen meine Mali Hündin anschau, die will immer am liebsten die ganze Zeit an einem kleben, auch beim Spaziergang, sie spiel gern und kuschelt am liebsten den ganzen Tag. Trotzdem ist unsere Bindung nicht besser als zu meiner DSH.
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Ich hatte das Problem mit Nico am Anfang auch. Aber ich hab mich rar gemacht. Mich mal versteckt usw. und jetzt ist er 2,5 Jahre alt und beim Spaziergang darf und soll er frei laufen mit wenig Kommandos und auch mal Hund sein- trotzdem weiß er immer wo ich bin, hält Blickkontakt und bin ich weg, sucht er mich. Das zeigt mir, dass seine Bindung gut ist, auch wenn er draußen mal etwas weiter vorläuft. Bedenke mal wie jung er noch ist! Bleib dran und lass ihn auch mal Hund sein. Setzt euch nicht so unter Druck, dass wird schon!
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Will auch noch was dazu beitragen:
- Zum einen würde ich (persönlich) die Spiele und die Aktion nur noch draußen machen. Drinnen mag ich einen eher ruhigen Hund. So merkt er auch, daß er entweder draußen Spiel bekommt, oder eben gar nicht...
- Dann solltest du Dich mal beobachten, wie Du Dich benimmst, wenn Du draußen was mit ihm machen magst. Vielleicht tust Du ihn damit irgendwie seelisch bedrängen.. Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll. Mein erster Hund wollte nie spielen, je mehr ich es wollte und ihn damit "genervt" habe, desto weniger Lust hatte er dazu. Erst als ich mit mir selber spielte und er erst mal nicht mitmachen durfte, hatte er Interesse gezeigt...
- Er ist gerade 1,5 Jahre. Das ist eine ganz schwierige Zeit. Da ist der erste Sprung zum Erwachsenwerden. Da will der Kerl draußen auch mal cool sein und seine Selbständigkeit beweisen...
- Auch durch das was ihr miteinander durchgemacht habt, habt ihr wohl Vertrauensdefizite, gerade wenn Du sagst, Du hast viele Fehler gemacht...
- Ich würde Dir auch raten, mit dem clickern anzufangen. Am Anfang Blickkontakte usw... Laß ihn sich so sein Futter erarbeiten... Ist noch viiieeel wirksamer als aus der Hand füttern...
- Laß Euch beiden Zeit... Das wird schon... Das dauert eben.. mein Großer wird jetzt bald 3 und ich habe ihn seit er 9 Wochen war. Trotzdem ist erst jetzt da so ein richtiges Vertrauens-Gefühl da. Klar, hatten wir auch vorher Spaß und einen tollen Gehorsam hatte er auch schon immer. Aber jetzt ist da so ein Gefühl: ich kann mich 100 % auf ihn verlassen....
Das kriegt ihr auch hin.. -
Mein Tipp wäre:
Verlagere die wilde "Gaudi" mal nach draussen und bespaße dein Hundi in den 4 Wänden erstmal gar nicht mehr!
Manchmal heißt das Zauberwort IGNORIEREN.
Was glaubst du, wie spannend du nach einigen Tagen wirst, wenn du ihm draussen einige Zeit zum schnüffeln gibts und ihn dann zum gemeinsamen Spiel aufforderst.
Mach dich rar, auch wenn es erstmal schwer fällt.
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Danke euch für die vielen Antworten und Tipps.
Ich werd so schnell jedenfalls nicht aufgeben, und ich war schon oft davor! Aber nee da beißen wir uns jetzt durch.
In der Wohnung wird eh nicht gespielt, wenn dann im Hof oder Garten. Seit gestern übe ich mich im Hund ignorieren, er findet das nicht sehr witzig und meint er muss jetzt besonders brav sein *gg*
Was ich noch unbedingt ausprobieren will, ist das ich ihn gar nicht mitspielen lasse wenn ich spiele. Ich bin sehr gespannt auf die Reaktion! - Vor einem Moment
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