Linus läßt sich nicht anfassen
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Hallo,
mein kleiner Linus (Bolonka zwetna, 5 Monate) läßt sich nicht mit
anfassen. Wobei das jetzt nicht ganz richtig ist. Anfassen mit Hand ist
absolut o.k. und unproblematisch... aber sobald ich Bürste, Schere oder
Pinzette (Zecken) in der Hand habe wird es eine Katastrophe....
Fellplege ist mittlerweile zu einem richtigen Trauma für den Welpen und für
mich geworden. Habe nun überlegt, ob ich ihm ab und zu irgendwelche
Beruhigungstropfen oder sowas geben kann (nach Möglichkeit keine Chemie, da ich ihn ja nicht ausknocken will)....
Weiß jemand Rat, wie ich diesen kleinen Dickschädel überlisten kann??
Für Ratschläge und Tips dankbar
Pfalzi -
12. Juli 2008 um 08:36
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Linus läßt sich nicht anfassen - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hallo,
mit Tropfen oder ähnlches würde ich nicht arbeiten wollen. Kämmen, Zecken entfernen ect. ist ja eine Sache die sehr oft vorkommt, dem Hund dann jedesmal was zu geben finde ich nicht gut.
Ich würde es mit viel Gedult und Belohnung üben.
Euer Hund ist ja erst 5 Monate, da lässt sich das ganze doch noch mit viel Selbstverständlichkeit machen.
Ich habe meinen Lucky (Malteser) aus schlechter Haltung übernommen, er mochte sämtliche Pflege und Berführungen auch nicht.
Ich habe mir das Buch von Linda Tellington Jones über ihre Touches gekauft. Dort wird prima erklärt, wie man mit gezielten streicheln den Hund beruhigen und entspannen kann.Dann würde ich mir jeden Tag (zuerst wenige Minuten bis hin zur nötigen "pflegelänge" ) gezielt Zeit nehmen. Daraus ein nettes Ritual gemacht. Vielleicht Bürste und Zeckenzange nur hinlegen und Hund soll mal schauen. Dann Bürste in die Hand, kurz an den Hudn usw. Für jedes noch so kurze stillhalten natürlich eine große "Party" veranstalten.
Auch mal die Zeckenzange an den Hund obwohl gar keine Zecke da ist.
Ich habe es immer so gehalten, lieber kurz und ordentlich gebürstet, als gleich den ganzen Hund "bearbeiten" zu wollen. Heute die Vorderbeinbe, morgen die Hinterbeine, übermorgen der Kopf usw.
Mittlerweile (am Donnerstag haben wir ihn 1 Jahr) genießt er es schon fast. Er legt sich freiwillig hin, so komme ich an den Bauch.
Dazu habe ich ihm das Kommando "plums" beigebracht. So komme ich gut an den Bau und es gibt nicht was ziebt.
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Hallo!
Was mach der Kleine denn, wenn du z.B. eine Zecke entfernen willst?
Habt ihr das Ganze vorher geübt oder seid ihr gleich mit diesen "Geräten" auf ihn los?
Wir machen z.B. jeden Tag eine so benannte "Zeckenkontrolle", drehen Paula dabei auf den Rücken und untersuchen sie (inzwischen dreht sie sich schon selber auf den Rücken, wenn sie "Zeckenkontrolle" hört). Meistens finden wir nichts, aber wenn dann doch mal eine Zecke da ist, kennt sie es schon und lässt es ohne Probleme zu. Es gibt auch immer mal ein Leckerchen dafür, dass sie so toll mitmacht.
Wichtig ist auch, dass ihr selber als Menschen ganz ruhig und souverän an diese Sachen (die ja definitiv sein müssen) rangeht. Und dass Lunis mit seinem Verhalten nicht erfolgreich ist.
Ich würde ihn also so "überlisten", dass ihr von vorne beginnt und erstmal mit diesen Gegenständen übt, ohne dass diese an ihm angewandt werden. Kuscheln mit Bürste und Zeckenzange sozusagen :D. Sofort belohnen, wenn er ruhig ist und das Ganze dann nach und nach steigern.
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Hi,
wir machen auch jeden Tag Körperkontrolle, auch die Zehenzwischenräume, Bauch, Ohren, Zähne usw um den Kleinen einfach dran zu gewöhnen. Das Ganze machen wir OHNE jegliche Gerätschaften. Hin und wieder legen wir aber zb die Zeckenzange neben den Hund oder tun so als ob wir mit dem Ding was an ihm machen. Nach jedem noch so kleinen Erfolg ( Stillhalten ) gibts Leckerchen und viel Lob.
Genauso mti der Bürste. Wir haben auch erst Theater gehabt, aber seit wir bei ihm immer einmal streicheln, dann Bürstenstrich und so weiter und so fort machen geht es ganz gut. Und wir bürsten ihn nur dann, wenn er total fertig und müde vom spielen auf der Couch liegt. Dann geht das meistens ganz gut.
Beruhigungstropfen oder Ähnliches würd ich ihm nicht geben, da die Kontrollen ja sogut wie jeden Tag sein müssen. Das muss auch anders gehen, nämlich in Form von positiver Bestärkung und Gewöhnung.
LG
Carina
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Hallo,
für mich liest sich das so, als ob ihr Hundi nie wirklich an solche Sachen herangeführt habt????
Dann nämlich heißt das für euch NOCHMAL GANZ VON VORNE.
Kauartikel oder schmackhaftes Leckerle geben, streicheln, Bürste o.ä. daneben platzieren / in der Hand halten. Ohne deren Anwendung.
Mehrfach wiederholen.
Solange bis Hündi die Verknüpfung hergestellt hat - Bürste, etc. = Belohnung!
Später esrtmal anstatt mit der Hand zu streicheln eine weiche Welpenbürste verwenden.
Auch wenn es jetzt etwas länger dauert - erspart es dir und vor allem HUndi den STRESS!!
Denn nichts anderes empfindet derzeit dein HUnd, wenn du mit irgenwelchen Gerätschaften an ihm hantieren möchtest.Geduld und Feingefühl sind gefragt.

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Hallo,
clickerst du?
Dann könntest du es mit Clicker aufbauen. Also, Bürste an sie ranhalten, Clicken, Bürste wegnehmen, Leckerlie geben. Wenn sie es akzeptiert, dass die Bürste auf kurz auf ihr draufliegt, dann die Zeit verlängern bis du sie bürsten kannst.
Oder du machst es so wie SaChi beschrieben hat. Wichtig ist, dass am Anfang die Zeit, wo sie die pöse Bürste ertragen muss, kurz ist und dass es möglichst die Leckerlies gibt, während er die Bürste spürt.
LG Theresa
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bist du schon weiter gekommen ?
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Als mein Hund vor 7-8 Jahren (Jetzt ist er 11) auch noch so einen dickschädel war, hab ich ihn immer dabei gestreichelt wenn ich Zecken weggemacht hab, dass hat ihm beruhigt, und auf der einen Seite so gefallen dass er schon gar nicht gehen wollte... Kraul ihm doch mal hinter den Ohren während du ihn bürstest oder wäschst ect...
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