bin traurig
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Als wir vor einiger Zeit unsere kleine Elenor bekommen haben war ich der glücklichste Mensch...hab mir ausgemalt wie viel Spaß es machen wird mit ihr an den Badesee zu fahren, spazieren zu gehen usw. Jetzt ein paar Monate später habe ich eine Hündin, die totale Angst vor fremden Menschen hat. Doch anstatt bei fremden Menschen zurück zu gehen rennt sie auf die los, stellt sie, bellt sie an und schnappt sogar, wenn sie jemand anfassen versucht
Es gibt echt Tage, so wie heute, wo ich deshalb nur heulen könnte. Bitte versteht mich nicht falsch, ich liebe meine Hündin über alles aber trotzdem frage ich mich oft, warum wir nicht einfach einen "normalen" Hund haben können. Mag schon gar keinen Besuch mehr bekommen, weil sie jedes mal Terror macht, wenn jemand Fremder das Haus betritt...frei laufen lassen kann ich sie so und so nicht, sie wo mit hin nehmen wo mehrere Leute sind geht auch nicht und es ist einfach alles so kompliziert und es macht mich einfach so traurig...auf der anderen Seite weiß ich natürlich, dass ich die Hoffnung nicht aufgeben darf aber an Tagen wie diesen fällt mir das sehr schwer.Lg, Gabi
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Hallo Gabi,
ich weiß ja nicht ob Dich das jetzt wirklich trösted - aber Du hast einen "normalen" Hund.
Sehr viele Hunde in dem Alter reagieren so, weil sie noch nicht gelernt haben das all diese Dinge normal und nicht bedrohlich sind. Deine Aufgabe war und ist es, ihr das beizubringen. Je mehr und je öfters Du sie unter Menschen bringst oder Besuch einlädst, und je klarer Du ihr dabei sagst, wie sie sich verhalten soll - desto besser und schneller lernt sie es.Also rasch die Tränchen getrocknet und die Ärmel hochgekrempelt - Du hast ein bißchen Arbeit nachzuholen.
Und bitte such Dir eine Möglichkeit sie freilaufen zu lassen, der Bewegungsdrang ist bei einem Junghund sehr groß - wird er nicht befriedigt äußert sich das in Frust und vielleicht auch Wutanfällen.
lg
susa -
Hallo Susa,
aufgeben werd ich auf keinen Fall aber manchmal, naja...
Frei laufen lassen kann ich sie bei uns leider nur auf einem großen Feld, wo ein Feldweg durchgeht und somit der Bauer sich nicht beschweren kann, dass ich in seinem Gras rumdrample. Wir wohnen in einem totalen Kaff und bei uns gibt es so etwas wie eine Hundewiese leider nicht :|Lg, Gabi
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Hi Gabi,
wir wohnen auch in einem Kaff - das wir in 25 km Entfernung ein Hundeauslaufgebiet haben wußte ich bis Montag noch garnicht. Jetzt war ich schon zweimal da.
Aber hier gibts jede Menge Felder mit Feldwegen, auch entlang des Waldrandes mit etwas Schatten bei der Hitze. Irgendsowas findet sich doch überall, man muss nur manchmal suchen.
Dazu pack ich mir meine Hunde auch oft ins Auto und fahr etwas weiter weg, immer nur mehr oder weniger ums Haus rumlaufen ist ja eh langweilig.
Ansonsten nutze halt den einen Feldweg so oft Du kannst, oder lass Deine Süsse mit ner Schleppleine laufen.
lg
susa -
Vielleicht kannst du ja Treffen organisieren. Also kleine. Reicht ja Anfangs alle 2 Wochen um sich kennen zu lernen und vielleicht wird es dann auch öfter.
Wie alt ist Hundi jetzt (oder hab ich das überlesen?). So ab ca. 8 Monate kann es vorüber gehend schon mal zu solchen "Schüben" kommen.
Mein Bearded hatte von jetzt auf nachher Angst vor Menschen; hatte sich nach einem Monat gegeben. Da war er glaube ich gerade 9 Monate alt geworden.
Habe nun schon öfter gehört (von deren Besitzern) das die weißen Schweizer Schäferhunde wohl sehr Sensibel sind. Auch wenn ich mir da erst vor kurzen einen Rüffel geholt habe, kann man diesen Unsicherheit nur entgegen treten, indem man dem Hund mehr Sicherheit bietet.
Indem man z.B. darauf achtet das Hundi nicht die Möglichkeit hat nach vorn zu gehen. Gemeinsame Suchspiele unterwegs z.B. kann Selbstsicherheit fördern. Lässt man in diese Spiele dann Kontrolle einfliessen, kann Hundi in schwierigen Situationen auf dich zurück greifen und sich zurück nehmen.
Das wäre jedenfalls meine Sicht aus so weiter Ferne
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Hi Gabi,
ich kann schon verstehen, daß Du deshalb traurig bist.
Fühl Dich mal ganz doll gedrückt.Aber, sieh es als Herausforderung - wenn Du es schaffst, diese Hürde mit deinem Hund gemeinsam zu meistern, dann wird aus euch ein super Team.
Auch ich war vor einigen Wochen noch ziemlich frustriert bzgl. der Ausbildung und Erziehung und habe super die Kurve gekriegt. Im Moment ist es so, daß ich jeden Tag mit Barny arbeite und übe und er ist mit Eifer dabei. Es klappt prima.
Unser Umschwung kam nach dem Wechsel in eine andere Hundeschule. Ich habe eine ganz andere Sicht der Dinge dadurch gewonnen.
Wie sieht es denn bei euch aus?
Besucht ihr eine Hundeschule oder einen Verein?
Ist denn ein Trainer da, der sich mit Dir, deinem Hund und dem Problem auseinandersetzt?
Erzähl doch mal, wie Du das Problem angehst.Liebe Grüße von Birgit und Barny
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@ Gabi: Ich drück dir die Daumen, dass du das Problem möglichst schnell in den Griff bekommst.Vielleicht kannst du dir ja mal einen Trainer holen ,der sich das mal anschaut und dir Tipps gibt, wie du am besten mit Elenor dran arbeiten kannst...
sorry OT ,aber @ susa: Wo gibt es denn das Hundeauslaufgebiet ? Meinst du Innflutmulden Rosenheim ?
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Vielen Dank für eure Antworten.
Sie ist jetzt 8,5 Monate alt...ist ja generlell kein so leichtes Alter
...Hundi muss ja immer wieder versuchen, wie weit sie gehen kann und ob sie nicht doch ihren Sturkopf durchsetzen kann.
Auslauf bekommt sie jeden Tag in der Früh auf diesem Feld und ja, ich fahre mit ihr auch immer wieder mit dem Auto zu entlegenen Stellen. Ansonsten geh ich mit ihr an der Leine möchte ja schon, dass sie regelmäßig fremde Menschen trifft.
Suchspiele mache ich sehr oft mit ihr....ihr Mittagessen muss sie sich jeden Tag im Garten suchen (wir haben einen riesigen Garten) und auch beim Spazieren gehen verstecke ich immer wieder Sachen...
Das mit den Treffen hab ich mir auch schon gedacht...mal schauen, ob sich da was organisieren lässt.
Wir haben zur Zeit eine Trainerin...aber ich bin mit der nicht wirklich glücklich. Hab das Gefühl, dass nichts weitergeht.
Ca. 60 km von uns entfernt soll es einen total guten Trainer geben...werde mich mit dem in Verbindung setzten. Mal schauen was der sagt.
Also, vielen Dank noch mal für eure Antworten!
Lg, Gabi -
Zitat
sorry OT ,aber @ susa: Wo gibt es denn das Hundeauslaufgebiet ? Meinst du Innflutmulden Rosenheim ?
Ja, frag mich jetzt nicht wie der Ortsteil heißt - aber wenn Du Richtung Schloßberg über die Innbrücke drüber fährst und dann gleich links, noch vor dem Mex-Restaurant. Dann ziemlich weit durch bis hinter diesen Blumenladen, da ist ein kleiner schattiger Parkplatz, ne Hundetoilette und ein Schild. Dort die Treppe auf den Damm rauf - schon stehste im Hundeparadies.
*ich bin immer noch total begeistert, es war so entspannt dort*
lg
susa -
Hallo
ich kann dich nur zu gut verstehen! Mein kleiner wird demnächst 6 Monate alt. Und seit ein paar tagen wird wieder an der Leine gebellt wie blöd, Kinder werden angesprungen...es ist zum Verzweifeln! manchmal mag ich gar nicht mehr mit ihm durch die Stadt laufen...
Aber eben hab ich mich mit Leckerchen bewaffnet und wir sind an mind 20 leuten vorbei und an spielenden Kindern und es hat geklappt. Dann kam ein nettes Mädchen, sagt hallo und FInn hängt bellend in der Leine... da kommen mir dann auch fast die Tränen. Zumal er Kinder eigentlich kennt. Wir wohnen gegenüber vom Kindergarten. Aber mir wurde auch schon gesagt, dass das so ne Phase ist, die vergeht auch wieder...hoffentlich bald!Fühl dich ganz doll gedrückt!
Dina
- Vor einem Moment
- Neu
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