Probleme in der Hundeschule

  • Naja mein kleiner ist jetzt vier Monate alt.
    In meiner Hundeschule werden die Welpen in zwei gruppen aufgeteilt.... also in die gnaz kleinen und die schon etwas älteren.
    Mein kleiner müsste vom Alter her schon lange in die zweite Gruppe, doch leider trampeln die anderen Hunde ihn immer platt oder er versteckt sich....so das ich meist mit ihm den "Spielplatz" verlassen muss und er kann nur zusehen.
    Deshalb gehe ich in die Welpengruppe für kleinere... doch da ist er oft zu dominat gegenüber den kleineren....

    Was kann ich machen, dass der kleine selbstbewusster wird und sich net von den anderen nierdermachen lässt? Er sollte nämlcih eigentlich schon in die gruppe für die größeren, damit er auch ein wenig gefordert wird....

    danke

  • Wenn es der Hund auf den Avatar ist, handelt es sich um einen Jack Russell Terrier, oder? Frage, wie groß ist er und wie groß sind die anderen älteren Welpen? Normalerweise wird darauf geachtet, das die größeren Welpen, die körperlich kleineren oder unterlegenen Welpen nicht dominieren. Frag die/den TrainerIn. Von hier aus, ist es schwer, etwas zu raten, denn man sieht ja nicht, wie es abläuft. Normalerweise würde ich sagen du verläßt die "Arena" und schaust nur zu, was dein Welpe macht, ohne dich in der Nähe zu wissen. Manchmal ist nämlich so, das deine Unsicherheit sich auf deinen Hund überträgt. Aber bitte sprich mit den Leuten vor Ort. Und wenn du dich nicht gut aufgehoben fühlst, solltest du die Hundeschule wechseln

  • Kann man die ältere Gruppe nicht noch mal nach Größen trennen? So haben wir das immer bei unserem Kurs gehabt und würde ich selber auch so machen.
    Frag mal deine Trainer, ob das gehen würde.

  • Hey

    also ich hab ja auch so einen "größeren Rüpelhund" ;)
    Sie meint es nicht böse, ist aber mit den kleineren etwas ungeschickt.
    Ich habe aber selbst immer darauf geachtet dass sie die Kleinen nicht zu starkt malträtiert.

    Wie ist denn das in Eurer HuSchu ?? Achten denn die Trainer oder gar Besitzer der größeren Hunde denn gar nicht auf Ihre Hunde ??

    Also wenn dem nicht so ist würde ich es wie Balefire halten...
    Schau Dich doch einfach mal in einer anderen HuSchu um, oder sprich das Thema doch mal in deiner HuSchu an.

    Liebe Grüße
    Yvonne

  • wenn genug kleinere hunde da sind, werden
    die auch getrennt.

    ich weiß das die anderen hunde das nicht mit böser absicht machen, aber er bekommt dann ja nur angst.. und er soll ja später keine angst vor größeren hunden haben.... aber wenn man ihn nie mit großen konfrontiert wird er doch sicher angst haben.???

    Der kleine ist schon kleiner als die anderen, aber es gibt noch einen klienen beagle und der macht auch nicht solch ein theater ;-)
    ich respektiere seine angst... aber er sollte sich auch mal durchsetzen können und nicht immer zu frauchen rennen und winseln....

    bei kleinen hunden dagegen verhält er sich komplett anders... die trampelt er meist nieder.
    er ist jetzt knapp 26 cm .... weiß nicht ob er noch viel wächst...er ist ein jack russel terrier. aber in einer junghunde gruppe wird es auch immer größere hunde geben.

  • Ich persönlich halte nicht viel nach Trennung nach Größe.
    Wie sollen größere Welpen das feingefühl die Kleinen entwickeln?!

    Aufgabe der Trainer ist es ein Auge auf die Großen zu haben und dementsprechend dazwischen zu geben.

    Wichtig ist auch, dass du deinem Zwerg Schutz bieten kannst, ihn aber in keinster Weise in dem Verhalten verstärkt.

    Wir machen es manchmal so, wenn wir einen kleinen Zwerg haben der dann früher kommt und nur mit einem oder zwei Welpen erstmal spielt bevor der Rest auftaucht.

  • in meiner hundeschule wurde nach größe getrennt.
    wenn zu erwarten war, dass der welpe ausgewachsen deutlich über 40cm groß wird, musste er in ne andere gruppe.
    aus die maus.
    so wurde das verletzungsrisiko weitestgehend ausgeschaltet.
    allerdings wurde bei uns nicht nach alter getrennt. sprich die welpen wurden mit erwachsenen hunden konfrontiert und so auch gefordert. gleichzeitig lernten die erwachsenen, wie man sich welpen gegenüber verhält.

    und mein zwergpinscher hat trotzdem keine angst vor großen!
    im gegenteil. er spielt morgens auf dem spaziergang oft mit ner labrador-hündin. er hat den umgang einfach nach und nach gelernt und musste das grundsätzlich allein klären.
    wurde ein großer dann mal zu aufdringlich hab ich mich einfach nur in der nähe hingehockt und mich somit mit dem großen auf augenhöhe begeben. das genügte schon als puffer.

    werden deine bedenken in der hundeschule nicht besprochen oder einfach ignoriert, fühlst du dich doch dort auch nicht mehr wohl, oder??
    gibt es denn noch andere schulen, wo du zumindest mal reinschauen könntest?

  • Ich denke auch dass das alleine Sache der Trainer/in ist. Bei uns sieht sich die Trainerin die Hunde zuerst an, wie die mit wem umgehen und entscheidet dann, ob alle miteinander spielen oder einige abgetrennt werden. Bei den 'Problemkindern' ist sie immer dabei und schreitet ein, wenn was nicht klappt.
    Auch wenn ein neuer 'Schüler' dazu kommt, wird zuerst ein gut verträglicher gegengeschlechtlicher Hund als 'Versuchskaninchen' hergenommen und mal geschaut. Dann erst wird entschieden.

    Und auch an solchen Problemlösungen erkennt man eine gute HS!!!

  • Also ich bin schon zufrieden mit der hundeschule.... die meisten hunde sind auch nicht so... aber da gibt es eben eine parson russel hündin... die ja an sich gar nicht so groß ist... aber die hetzt alle anderen auf den kleinen....
    der trainer geht dann auch dazwischen, indem er sich die andere schnappt... aber die ist extrem hibbelig hab ich den eindruck und wartet nur drauf das ein anderer hund am boden liegt....
    naja der trainer kann ja dem anderen hundehalter nicht verbieten mit seinem hund zum spielen zu kommen. max hat auch schon oft genug extra gespielt..mit anderen hunden....
    wenn wir spazieren gehen, dann hat er auch keine angst vor großen hunden nur vor bellenden.... da will er immer ganz schnell weg... deshalb versteh ich auch nicht, warum er sich dort so benimmt...
    aber andererseits wenn wir nur in der nähe der huschu sind zieht er wie ein irrer zum eingang hin... also so schlimm kann ers ja dann gar nicht finden oder?

    ICh will eben nur nicht, dass er sein ganzes leben angst hat oder gar noch zum unsozialiserten hund... er soll ja doch kontakt zu artgenossen haben

  • Hi,

    dein Max scheint auf der einen Seite - bei den älteren - ziemlich verunsichert zu sein und auf der anderen Seite - bei den jüngeren - den Frust abzulassen. Also typisches: austeilen aber nicht einstecken können :-)

    Aber genau das will ja auch gelernt sein. Wenn du dich allgemein in der HuSchu gut aufgehoben fühlst und Vertrauen in den Trainer hast, dann würd ich mit ihm drüber reden und hören, was er dazu sagt.

    In unserer HuSchu war es in der Welpengruppe so, dass eine kleine Zwergpinscher-Dame von den Besitzern aus isolierter Haltung übernommen wurde und die kleine die ersten Wochen in der Welpengruppe nur kläffend und zitternd stand, um sich alles und jeden vom Leib zu halten. Die Besitzer wollten schon aufgeben und die Trainerin hat sich Vertrauen in ihre Fähigkeiten und Beobachtungsgabe erbeten. Als die kleine Dame sechs Monate alt war, war von ihren anfänglichen Schwierigkeiten nichts mehr zu merken und das ist bis heute so. Egal ob große, kleine, junge oder alte Hunde, sie kommt mit allen zurecht. Der einzige, vor dem sie immer noch starke Bedenken hat, ist unser schnaufendes Riesenbaby. Diesem ist sie Anfangs in den Hals gesprungen, worauf er sie einfach immer abschüttelte und dann ignorierte. Heute kläfft sie ihn nur einmal kurz an, wenn er in ihre Nähe kommt und beim Training schon mal ihre "Flaffy-Wohlfühldistanz" unterschreitet. Er schaut dann immer demonstrativ in die andere Richtung. Das Verhältnis zwischen den beiden ist also geklärt.

    Ich persönlich halte es für sehr wichtig, dass die Hunde mit allen Größen-, Alters- und Rasseunterschieden Kontakt bekommen. Nur so können sie ihren Platz in der Hundewelt finden. Daher würde ich immer gemischte Gruppen bevorzugen.

    Für den Trainer und dich bedeutet das natürlich eine Gratwanderung zwischen Schutz geben, Angst nehmen und Angst aushalten lassen. Schließlich will es auch gelernt sein, mit Stress (sowohl positiv als auch negativ) umzugehen.

    LG,
    SaFla

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