Mein Hund reglementiert andere HUNDE

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    Hallo an alle,
    folgendes problem (wenn`s denn ein ist) : Mein Hund bestraft jeden Hund aus dem Rudel, der nicht sofort hört. Das "Bestrafen" sieht so aus , das Oskar den anderen Hund ankläfft und in die richtige Richtung "schiebt". Er will aber auch seinen Senf dazu geben, wenn der andere Hund schon von seinem Besitzer "verarztet" worden ist. Bei Zweibeinern geht es nicht bis zur Bestrafung, aber jeder aus der Gruppe wird beobachtet, und wenn einer zurückbleibt ( passiert bei einer gemeinsamenWanderung) wartet Oskar an einer Biegung solange , bis er Blickkontakt hat (wir haben uns teilweise zum ersten mal bei dieser Wanderung gesehen, also teilweise unbekannte Personen für den Hund). Erst dann geht er beruhigt weiter. Ist das Verhalten Rassebdingt (DSH/Boxer) ?


    Grüße
    hajo

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  • Klingt für mich nach normalem Dominanzverhalten - will halt austesten, wer der Stärkere ist. Was meinst du, wenn du schreibst, daß der andere Hund 'verarztet' worden ist? Dominiert Oskar den anderen Hund, nachdem sich dieser untergeordnet hat? Dann würde ich an Unterordnung (erstmal mit dir durch 20.000 mal Platz machen für alles, was er will (spielen, fressen, rausgehen, einfach mal so) arbeiten. Ansonsten: Mehr Infos zum Verhalten in der jeweiligen Situation?

  • Hallo Veela,
    es ist nicht so, das Oskar dominiert. Sondern er kläfft den anderen Hund an, und rennt dann entweder kläffend vor oder hinter ihm her. Das ganze hat ein Ende, wenn der Hund bei seinem Besitzer angelangt ist. Falls er aber vorher nicht eingreifen konnte, will er aber nochmals bestätigend kläffen wenn der Besitzer den Hund wegen Ungehorsam schon reglementiert hat. Das ganze spielt sich meistens innerhalb eines festen Rudels ab. Rangordungskämpfe oder andere Formen von Agression hat es bisher nicht gegeben. Das Normal- oder Mittagsrudel besteht noch aus einen ca . gleichgroßen älteren Rüden, einem sehr viel kleineren Rüden..(sein Augapfel..) sowie 3 Hündinnen etwa auch gleicher Größe Unser Hund ist jetzt 3,5 Jahre alt, und wir haben ihn im August 2005 aus dem Tierheim geholt. ( Hatten vorher aber schon seit 17 Jahren Hunde)
    Die selbe Reaktion zeigt er aber auch bei seinem "Nachmittagsrudel", dort sind alle gleich groß. Es gibt zwei jüngere Rüden, zwei Hündinnen sowie einen sehr viel älteren Selbstbewussten Rüden. Dieser ältere wird in keiner Weise "angemacht" oder reglementiert.



    viele Grüße


    hajo

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  • Und wie verhältst Du Dich dann?
    Rufst Du ihn zurück und hört er damit dann auf?
    Wenn ja, ist doch alles okay.
    Wenn nicht solltet ihr erst einmal am Gehorsam arbeiten.

  • Zitat von "hajo"


    wenn der andere Hund schon von seinem Besitzer "verarztet" worden ist.


    Zitat von "hajo"


    wenn der Besitzer den Hund wegen Ungehorsam schon reglementiert hat.


    :confused: Würde mich jetzt aber auch mal interessieren...


    Vielleicht will Oskar den anderen Hund vor drohendem Unheil bewahren, indem er ihn antreibt, schnell zurückzulaufen? :jump:

    • Neu

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  • Zitat

    Und wie verhältst Du Dich dann?
    Rufst Du ihn zurück und hört er damit dann auf?
    Wenn ja, ist doch alles okay.
    Wenn nicht solltet ihr erst einmal am Gehorsam arbeiten.


    Oskar läßt sich problemlos zurückrufen oder gehorcht, wenn Ihm schon im Ansatz befohlen wird zu bleiben. Das Reglementierungsverhalten ist aber immer nur Zeitnah. Anfangs haben dieses Verhalten (weil agressionslos) immer toleriert, weil vor allem auch die anderen Hundebesitzer das lustig und auch eher hilfreich fanden. Inzwischen sind wir aber der Meinung, das geht unseren Hund nichts an, vor allem wenn der jeweilige Besitzer seinen Hund schon "bestraft" hat.
    Unsere bisherigen Hunde hatten ein derartiges Verhalten nie gezeigt. Daher auch meine Eingangsfrage : Ist das Rassebedingt? (lt. Tierheim Boxer/DSH)
    Von Körperbau und Farbe tippe ich aber eher auf Mallinoi/Boxer.


    viele Grüße
    hajo

  • Zitat von "hajo"


    vor allem wenn der jeweilige Besitzer seinen Hund schon "bestraft" hat.


    Ich lass nicht locker: Wie?


    (mir ist klar, dass das von der Ursprungsfrage abweicht..)

  • Zitat

    Ich lass nicht locker: Wie?


    Das kann unterschiedlich aussehen. Vom erhobenen Zeigefinger bis zum schütteln im Genick ( bei massivem Ungehorsam, d.h. fressen von Abfall
    oder jagen von Spaziergängern) All dies glaubt mein Hund, sollte zusätzlich von ihm auch noch einmal "angesprochen" werden. Also Nasenstups ins Genick, einmal kläffend vor dem Hund herumspringen und das wars. Entweder kommt mein Hund dann sofort zurück, oder er fordert den zurechtgewiesenen zum spielen auf. Nasenstubs und mein Hund läuft los mit der Hoffnung das der andere ihn dann verfolgt.
    Wie schon zuvor gesagt, das "bestrafen" durch Oskar tolerieren wir nicht mehr. Nur, wieso hat er diesen Drang?


    viele Grüße
    hajo

  • Hallo Hajo


    Ich muss gestehen auch mein Hund zeigt ein solches reglementierendes Verhalten, aber nur bei Hunden, die er länger kennt. :wink: Was ich ihm mittlerweile sehr konsequent verbiete, ist das "Umwerfen" von anderen, wenn diese nicht zu ihren Besitzern zurückkommen. Mittlerweile hat er sich das "Petzen" angewöhnt. Er kommt zu mir, wenn ein Hund ihn ärgert, nicht hört, Mist frisst und steht dann da und schaut abwechselnd mich und den anderen Hund an. Frag nicht wieso. :runterdrueck: Eventuell will deiner nur für Ruhe sorgen und das der gemeinsame Spaziergang in Harmonie verläuft und sorgt deshalb us seiner Sicht für Ordnung. Ich kann es dir aber nicht genau sagen. Wenn er sich weiterhin abrufen lässt würde ich sein Verhalten stoppen, wenn es zu störend wird.
    Liebe Grüße Nicole

  • Ich würde mal sagen dass ist ein Dominazproblem zwischen euch beiden. Dein Hund hat wohl das Gefühl das er für Ruhe sorgen muss, weil du das nicht übernimmst. Unterbinde dass, in dem du ihm zeigst das du der Anführer bist und nicht er.

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