Stress im Freien

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    Hallo,


    ich habe eine 9 Wochen alte RR Hündin. Sie ist ganz neugierig, verspielt und verfressen. Jedoch nur im Haus. Kaum gehe ich mit ihr raus fängt sie an zu fiepen, spielt nicht, nimmt keine Leckerlies. Sie war, bevor ich sie bekommen habe, nicht draußen. bei uns liegt Schnee und sie haßt diesen. Sie hebt abwechselnd jede Pfote hoch und zittert. Ich denke mal, dass der Schnee sie geschockt hat. Ich wollte langsam ihr zeigen, dass Draußen Sein toll ist, jedoch kann da snicht klappen, wenn sie nicht spielt und keine leckerlies nimmt. Momentan ist auf meinem Hof ein Weg ganz ohne Schnee und teilweise ist das Gras schneefrei. Dort läuft sie rum, fiept nicht, aber kaum entfernen wir uns zu weit weg von unserem Eingang, bleibt sie stehen und fiept wieder. Das Fiepen geht manchmal in lautes jammern über. Sie bockt und will nicht weitergehen.
    habe schon vieles versucht, auch mit einem souveränen Zweithund als Motivation, jedoch teilweise erfolgslos. Clicker habe ich, will auch mit diesem mit ihr arbeiten, doch ich sehe momentan keinen Sinn darin, da sie draußen zu sehr gestresst ist.
    leider wurde bei uns wieder Neuschnee angekündigt, dass heißt sie muss wohl oder übel weiter im Schnee rumlaufen.


    Meine Frage ist...habt ihr noch irgendwelche Tipps für mich? Oder soll ich einfach so wietermachen wie bis jetzt. Ich gehe kurze Stücke mit ihr, ohne Leine geht sie mit, aber ungern. Motiviere sie so gut es geht und zwinge sie nicht weiterzulaufen (es sein denn ich befinde mich gerade dabei eine Straße zu überquären)

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  • Hallo da ist guter Rat teuer gib einfach nicht auf mache immer wieder kleine Spatziergänge zeige nicht deine Ungédult nimm dir einfach Zeit das fiepen kann einfach unsicherheit sein lass im einfach noch ein bischen Zeit das wird schon :wink:

    Der Verstand ist wie eine
    Fahrkarte: Sie hat nur dann einen
    Sinn, wenn sie benutzt wird.

  • Ich hatte mal mit einem Pflegehund dasselbe Problem. Der war auch noch sehr jung, und was ich gemacht habe, war zwar eine sehr harte Methode, aber es hat gewirkt: Ich habe den Hund an die Leine genommen (mit Geschirr, damit sie nicht rausrutscht) und bin einfach losgegangen, habe den Hund mitgezogen (er hat sich natürlich sehr gesträubt) und immer sofort gelobt, wenn die Leine kurz durchhing. Nach kurzer Zeit hatte der Hund keine Probleme mehr. Natürlich drauf achten, dass der Hund nicht hinfällt oder sich dabei sonstwie verletzt!

    "Sie sehen meine Kleidung, meine Haare, meine Freunde. Und sie bilden sich ein Urteil, bevor sie einen Blick in mich geworfen haben. Ein solches Urteil zwingt mich zu lächeln- nicht in die Knie." (Kristiane Allert-Wybranietz)

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  • freileben, ich denke auch, so kann es funktionieren. Weil man damit nicht bemitleident auf das fiepen eingeht. Man zeigt dem Hund: guck, es ist nicht schlimm, wenn du paar Schritte mehr machst, reiß dich mal bissel zusammen (und wieder --> der Mensch führt den Hund in das gewünschte (mutige) Verhalten hinein!), ich laufe auch rum!


    Weil, wenn man zu sehr Rücksicht auf die Ängste nimmt, dauert es ewig (bis eine Verbesserung eintritt), und das ängstliche Verhalten verfestigt sich nur noch mehr.

  • Esmeralda, so hatte ich mir das damals nämlich auch gedacht. Wenn man dem Hund zeigt "ich habe keine Anst", dann wird der Hund sich irgendwann denken dass er dann auch keine zu haben braucht.

    "Sie sehen meine Kleidung, meine Haare, meine Freunde. Und sie bilden sich ein Urteil, bevor sie einen Blick in mich geworfen haben. Ein solches Urteil zwingt mich zu lächeln- nicht in die Knie." (Kristiane Allert-Wybranietz)

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo,
    ängste eines Hundes beseitigt man nur selten dadurch das man ihn immer wieder in die Angstsitution zwingt :wink:
    Der Angst keine Aufmerksamkeit zu schenken heißt doch nicht ihn ewig darein zu bringen, im schlimmsten fall verweigert sich der Hund dann ganz und dann ? Mit 9 wo. muß er erstmal lernen das er uns vertrauen kann, das lernt er sicher nicht indem ich ihn hinter mir her schleife.


    Dein RR ist nackt unterm Bauch, schonmal daran gedacht das es ihm einfach wirklich sehr unangenehn ist durch den Schnee zu laufen? So groß isser doch mit 9 wo. noch nicht das er unterm Bauch trocken bleibt. Der Schnee liegt doch nicht ewig, gib dem Welp halt ein bischen Zeit. Wenn er nie draussen war kennt er weder Kälte noch Nässe und wenn dazu noch bisserl sensibel ist, wirst du später wenig freude an ihm haben. Wenn du Schneefreie Zonen hast dann bleib doch dort für eine weile. Mit Hunden dieses alters muß man wirklich nicht durch die Pampa latschen, versuch es langsam an zu gehen. Wirst sehen nächstes Jahr ist das kein Problem mehr.


    Hab nen Windi, auch nackig untern Bauch,auch aus Wohnungsaufzucht. Der kannte das alles auch nicht, das war ein Drama wenns geregnet hat. Allein wenn die Wiesen vom Tau nass waren, wollte er sie partout nicht betreten. Je größer er aber wurde und sein Bauch eben nicht mehr durchs feuchte Gras schliff desto besser wurde es und Heute ist es ihm völlig egal. Er geht im dicksten Unwetter, liebt Schnee, geht baden.


    Ich bin nicht dafür Hunde zu vertäscheln, aber in dem alter einen Welp hinter mir herschleifen? Haste gute Chancen das er dich später schleift, dürfte beim RR nicht ganz angenehm werden :wink:


    Gruß Iris

  • Ich schließe mich Iris´Posting an. Dein Hund ist gerade erst bei Dir eingezogen und muss sich erstmal einfinden, an die neue Umgebung gewöhnen, ist weg von Mama und Geschwistern, alles ist neu und sicher auch unheimlich. Lass ihr Zeit, keine Zwänge. Geh halt nur solange, wie sie zum pieseln braucht, wenn sie zurückwill, dann lass sie. Nicht an der Leine hinterherschleifen.
    Wir haben ja auch eben nicht das allertollste Welpenwetter, na klar frieren die! Hast Du nur den einen Hund? Wenn ja ist es ja kein Problem, nur kurz zu gehen. Wenn Du noch einen anderen Hund hast, der länger raus muss, dann besorg Dir so einen Welpenrucksack. Hatte ne Bekannte von mir für ihren zweiten Hund. Klasse Sache. Wenn Baby nicht mehr wollte (war letzten Winter) kam es einfach in das Tragegestell und gut war. Als es wärmer wurde, ist sie freiwillig mitgelaufen.


    Grüße von Sanny

    fides esperantia caritas
    1 Kor 13 13

  • Hallo,


    danke für die Antworten.
    Ja ich bin auch srikt dagegen den Hund hinter mir herzuziehen. das ist mit unter Arbeit unter Zwang. Und ich bin nur für positive Bestärkung!
    Also Welpenrucksack habe ich auch und ich gehe mit der Kleinen nie in den Schnee...sie jault auch total auf normalen schneefreien Boden und Wiese. Ich weiß, dass ich ihr Zeit lassen muss, aber die Sozialisierungsphase geht ja nicht mehr so lange...bis zur 12 Wochen? Und ich kann sie schlecht in die Stadt mitnehmen(wo sie ja noch mehr Reizen ausgeliefert ist), wenn sie so gestresst ist draußen. Find das so schade... Ich will sie keiner Reizüberflutung aussetzen


    Sollte ich dennoch mit ihre anfangen? So zum Beispiel Besuche bei den Pferden im Rucksack? Oder weiterhin nur raus pipi und wieder zurück?

  • Wenn Du so´n Rucksack eh schon hast, dann nimm sie doch mal mit zu den Pferden und schau, wie es ihr dort geht. Vielleicht ist sie an den großen Kollegen so interessiert, daß ihr das Draußensein Spaß macht. Und wenn nicht, dann gehst Du halt wieder heim und versuchst es in einer Woche nochmal. Stadt würde ich jetzt wohl eher nicht machen, könnte wirklich etwas stressig werden.
    Mach Dir mal keine Sorgen, wegen der "12 Wochen". Sie wird in den kommenden Wochen genügend Dinge lernen, die für sie wichtig sind. Lieber alles mit Ruhe als nervöses Gehetze. Für Welpen ist Ruhe viel wichtiger als alles andere....


    LG Sanny

    fides esperantia caritas
    1 Kor 13 13

  • Ui tschuldigung, ich nehme alles zurück! Ich habe das neun Wochen alt überlesen, verdammt...tut mir echt Leid!

    "Sie sehen meine Kleidung, meine Haare, meine Freunde. Und sie bilden sich ein Urteil, bevor sie einen Blick in mich geworfen haben. Ein solches Urteil zwingt mich zu lächeln- nicht in die Knie." (Kristiane Allert-Wybranietz)

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