wie umgehen mit dominantem Labi?
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Hallo zusammen,
ich hab ein paar Probleme mit meinem Benni, ich glaube er meint er ist der Chef, dazu muss ich aber sagen, dass er ein sehr gutmütiger Chef ist
meistens ...
also folgendes: Er will mich immer zum Spielen nötigen, wann er will,dann ist er echt aufdringlich. Er kommt dann mit dem Quietschspielzeug und schwänzelt um mich rum, ich versuch ihn zu ignorieren, aber dann macht er immer Sachen, die mich zum Lachen bringen und dann freut er sich voll!
Oder er respektiert meine Befehle nicht, wenn er keinen Bock mehr hat, dann hört er halt einfach auf! Außerdem besteht er auf Erstkontakt, sei es mit Menschen oder Hunden, wenn Besuch kommt spielt er sich immer in den Vordergrund und bekommt dann die Anerkennung (Streicheleinheiten) dafür.
Und diese Liste könnte ich noch endlos fortführen, daher meine Frage, wie gehe ich mit so einem Hund um? Anschreien will ich ihn nicht, dass versteht er ja nicht... Klicker ham wir schon gemacht, das Problem ist nur, er ist kastriert und wird sehr sehr sehr sehr schnell richtig fett! Soll ich ihn komplett ignorieren? Wie schaffe ich es ihm gegenüber unaggressiv souverän zu sein??
Fürs Erste schon mal Danke fürs Lesen
Nina -
23. Mai 2008 um 20:38
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wie umgehen mit dominantem Labi? - Vor einem Moment
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Hallo Nina
das Zauberwort hier ist Konsequenz

leider lese ich aus Deinem posting, dass er Dich um den Finger wickelt und seinen Kopf immer durchsetzen kann.
Schreien hilft natürlich gar nichts, da hast Du Recht.Wenn Du NICHT spielen willst, dann spielst Du nicht. Du kannst ihn ja durchaus, wenn er "beleidigt" abgezogen ist, zum Spielen auffordern.
Aber dann beendest Du es auch - möglichst, wenn für Hundi noch spannend istKommandos müssen ausgeführt werden - auch wenn Du meinst, Du wartest Ewigkeiten. Wenn Hundekopp bestimmt, was er ausführt und wann...dann hat er vielleicht irgentwann gar keine "Lust" mehr, zu gehorchen - hat ja keine Konsequenzen.
Und das ist mit allem von Deiner Liste: konsequent sein ohne Ausnahmen.
liebe Grüße
Constanze
*die Leo auch schon 12x auf seinen Platz gebracht hat, weil er immer wieder aufgestanden ist* -
Eine Info über das Alter des Lackels wäre noch gut.
Also Konsequenz ist schon mal sehr gut.
Aber auch du solltest dir mal Gedanken darüber machen, daß du als Halter verantwortlich bist für alles was dein Labi so treibt. Und als Konsequenz daraus könntest du den Schuß ziehen, daß derjenige der verantwortlich ist auch das Sagen haben muß, weil er ja schließlich den Kopf oder die Geldbörse hinhält.
Es ist auch nicht so, daß dein Hund das so toll findet, daß er das Sagen hat. Viele Hunde machen das nur, weil ihr HH diesen Part nicht ausfüllt oder ausfüllen will. -
Constanze hat ganz recht, du warst immer inkonsequent und er hat seinen Willen bekommen.
Der 50 kg Prinz tanzt dir auf der Nase rum!
Das hat rein gar nichts mit Dominant zu tun!
Sondern er nimmt einfach das was er kriegen kann - ich würds net anders machen, wenn andere es zulassen!
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Danke schonmal für eure Antworten,
das mit der Konsequenz ist sicher richtig! Aber wie genau soll ich mich dann verhalten? Soll ich ihn dann immer "missachten" außer ich will was von ihm
Er ist übrigens 5 Jahre alt. -
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Regeln, die Du setzt, einhalten.
Musts ihn dann ja nicht immer ignorieren. Nur wenn Du mal keine Lust ast zu spielen,
dass es auisreicht, wenn Du sagst "jetzt nicht" öÄ. Und diese Regeln eben konsequent
durchsetzen. -
Ich kann mich den anderen nur anschließen. Sei konsequent.
Du entscheidest wann gespielt wird. Also ignorier ihn wenn du nicht spielen willst. Manchmal ist das schwer, wenn sie vor einem rumalbern und man würde ihnen am liebsten nachgeben, weil es doch so lustig ist (ich muss mich auch immer zusammenreißen).
Aber vergiss nicht, du hast die Führungsrolle und nur dann wirst du auch ernst genommen.
Wenn Besuch kommt schick ihn auf seinen Platz. Erst wenn du alle begrüßt hast und der Besuch sich hingesetzt hat, darf auch Hundi Hallo sagen.
Die Konsquenz ist das schwierigste und es ist der häufigste Fehler, der einem unterläuft. Aber es lohnt sich und für einen selber ist es meist härter, als für den Hund, denn der hat eigentlich kein Problem mit klaren Regeln nur wir Menschen.
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huhu
Zitatdas mit der Konsequenz ist sicher richtig! Aber wie genau soll ich mich dann verhalten? Soll ich ihn dann immer "missachten" außer ich will was von ihm grübel
naja, wenn du nicht spielen willst, wenn er kommt und dich auffordert, dann ignorierst du ihn einfach.
Wenn er auf "Erstkontakt" besteht, z.B. wenns klingelt, dann trainierst du mit ihm ab jetzt, dass er auf seiner Decke/in seinem Korb etc bleibt, wenn es klingelt, solange bis DU ihn aufstehen lässt. Das ist harte arbeit, und du wirst sehr konsequent sein müssen, aber es lohnt sich. wenn er ruhig auf seiner Decke ist, bestätigst du ih nimmer wieder, sobald er von alleien aufsteht, bringst du ihn zurück auf seinen Platz. der Besuch sollte ihn am besten ignorieren, wenn er aufgestanden ist.
Tjaa deine Befehle musst du durchsetzen, z.B. wenn du ihn abgelegt hast und er aufsteht, dann bringst du ihn wieder auf seine Decke zurück - gleiches Spiel von vorne..
aber vergiss nicht jedes Kommando auch wieder aufzulösen!Du entscheidest! Du stellst Regeln auf, und die werden eingehalten!
Für deinen Hund wird das wohl nciht allzu schwer sein - aber für dich, denn du musst konsequent bleiben (auch wenns manchmal schwer ist
)
lg Christine -
Oh-oh, das wird hart
,
aber es hilft ja nix, dann wer ich gleich mal auf Platz bleiben mit ihm üben...
da besteht ganz eindeutig Nachholbedarf :^^: Danke für eure Tipps, bringen mich echt weiter!
Eine Sache wär da noch, wenn er auf seinem Plätzchen liegt und ich vorbei gehe, er hat diesen "Blick" halt perfektioniert ... wie oft soll/darf ich ihn denn streicheln?? -
Für "diesen Blick" würde ich gar nicht streicheln - sonst bist Du ganz schnell wieder in den alten Verhaltensmustern.
Lobe ihn, wenn DU willst, nicht wenn er um Aufmerksamkeit bettelt.Da er anscheinend? 5Jahre lang "bestimmt" hat, würde ich evtl. die Übungseinheiten am Anfang nicht zu lang halten. Für Dich - und für ihn.
Bring ihn ins Platz - lobe ihn - geh´raus aus dem Zimmer, wieder rein - lobe ihn. Und löse das Kommando auf. So lernt er schneller, dass NICHT er auflöst, wenn´s ihm zu langweilig wird. Und diese Zeiten steigerst Du dann.
Kommandos dürfen nicht vom Hund aufgelöst werden. Da er das noch nicht kennt: kurze Zeiten üben, verlängern - und immer für Wohlverhalten belohnen, nicht für den "lieben Blick"
liebe Grüße
Constanze - Vor einem Moment
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