Hat mein kleiner Liebling Verspannungen????

  • Hallo Ihr Lieben.
    Mein Großer wird jetzt 2 3/4 Jahre alt, ist ein eher schmaler leichter Cattle Dog Rüde mit knapp 20 kg.
    Er ist geröntgt, Befund B2.
    Er läuft viel Paß, was mich irgendwie an ein Trampeltier erinnert... Er springt und rennt problemlos, hat einen beispielhaften Vortrieb.
    Er ist auch sehr gut bemuskelt, ich würde sagen absolut optimal.

    Allerdings: Im Lendenwirbelbereich läßt er sich weder gerne bürsten noch gerne anfassen. Er ruckt dann sofort mit dem Kopf rum und guckt böse... Es kann auch passieren, daß er dann mal leise brummt...
    Vom Gefühl her würde ich sagen, daß er dort unter Verspannungen leidet... Tierarzt hat gemeint, er wäre toll bemuskelt, sollte mir keine Sorgen machen... Aber wenn er doch dort empfindlich reagiert??? und wenn er eben Paß läuft sieht das hinten doch irgendwie ungelenk aus, eben so als würde was zwicken...

    Wir machen an Sport Obedience, wo er sich körperlich ja nicht so doll anstrengen oder überbelasten würde... Wir gehen viel spazieren und auch joggen, wo ich ihn der Kondition wegen gerne an der Leine habe, damit er nicht so oft stehen bleiben kann. Er hat also auch schöne gleichmäßige Bewegung.. Und natürlich spielt er auch öfter mit anderen Hunden, wo dann auch gerauft und gerannt wird....

    Ich denke mir, vielleicht hat er dort irgendwie so eine Schwachstelle (bei mir selbst ist es das Knie, laufe ich zu weit, tut es mal wieder etwas weh)... Aber wie könnte ich ihm da helfen??? Massieren? läßt er sich nur bedingt gefallen. Bewegungstraining???

    Wir haben bei uns in der Nähe nur eine Physiotherapeutin, zu der ich persönlich nicht den besten Draht habe... :ops:

    Kennt Ihr vielleicht sowas ähnliches von Euren Hunden??? Habt Ihr Tips? Wie tut ihr Euren Hunden was Gutes für den Körper und die Entspannung....????

  • hm also wenn er da schmerzhaft ist kann das gut sein das er verspannt ist. aber eine verspannung ist immer die folge von etwas anderem meißtens schmerzen oder entlastung der gliedmaßen nach op usw.
    ich will dir keine angst machen aber das könnte auch ein leichter bandscheibenvorfall sein.
    bei verspannungen hilft wärme(kirschkernkissen, rotlichtlampe) manchmal ganz gut probier doch mal aus ob er das mag. massieren kannst du auch selber, das solltest du dir aber von einem physiotherapeuten zeigen lassen, bzw deinen hund dort mal vorstellen. ich hab super erfahrungen mit physio gemacht!!!

    aber das wichtigste ist lass abklären ob nicht was größeres dahinter steckt. passgang ist auch oft ein zeichen für schmerz.

    lg friederike

  • Meine Hunde werden regelmäßig richtig massiert und alle Muskeln gelockert. Regelmäßig heißt einmal die Woche.
    Es entspannt sie und sie mögen es und verkehrt ist es bestimmt nicht.

  • Wer schon mal Verspannungen hatte, weiß das Berührungen (auch gerne festere) und Massagen wohltuend sind.
    Deshalb würde ich auch auf Schmerzen aufgrund einer anderen Ursache tippen.
    Physio ist sicher gut, aber Abklärung fände ich noch wichtiger.

    LG

  • Der Tierarzt hatte ja eben nix gefunden... Und Paß läuft er schon ewig, hattte deswegen schon mehrere Tierärzte gefragt...
    Müßte er bei Spondyliose nicht Einschränkungen in der Bewegung zeigen??? Das hat er nämlich nicht...

    Und ehrlich gesagt: Wenn ich selber Verspannungen habe und jemand anfängt mich dort zu massieren, tut mir das am Anfang immer seehr weh. Ich weiß ja, daß das dann bald besser wird und halte weiter still, aber mein Hund weiß das ja nicht...

    Am Feiertag habe ich ihn an der Stelle mal ganz sanft geTtoucht. Das hat er sehr genossen... Ich denke das war schon mal richtig...

    Wenn jetzt aber der Tierarzt nix gefunden hat und beim Röntgen war ja auch nix zu sehen... hmmmm... Ob er vielleicht schlecht schläft, schlecht liegt???

    Wonach müßte denn ein Tierarzt speziell gucken??? wie gesagt: habe schon mehrere darauf angesprochen und alle meinten, der ist topfit...

    Bin ich vielleicht zu besorgt? Mag er aus nem anderen Grund an der Stelle nicht angefaßt werden???

  • Hallo,

    ich weiss leider nicht, was Befund B2 bedeutet.

    Ich kann dir nur erzählen, was bei meinem Hund das Problem war (ist) und was wir dagegen tun.

    Wir bekamen Balu mit 10 Monaten aus dem Tierheim und er mochte es noch nie, von Fremden angefasst zu werden. Allerdings ist mir aufgefallen, dass er, auch wenn mein Mann oder ich ihn streicheln, den Schwanz nicht wirklich einklemmt, aber anlegt, als würde er sich nicht wohl fühlen. Je weiter hinten man hinfasst, umso schlimmer.
    Weiters ist uns nichts Besonderes aufgefallen.

    Vor ein paar Wochen, Balu ist inzwischen 3 1/2 Jahre, war es plötzlich offensichtlich, dass er Schmerzen hat. Er winselte beim Aufstehen, und als er in den Garten stürmen wollte, wie jeden Morgen, schrie er plötzlich auf, legte sich hin, sein linkes Hinterbein zitterte.
    Das Röntgen ergab mittlere bis schwere HD linke Hüfte, bereits mit Arthrose, und ein stark verschobenes Kreuzbein. Zunächst gab es Schmerzmittel, die gut wirkten.

    Inzwischen war ich mit Balu zweimal bei einer TA, die sich auf Chiropraktik spezialisiert hat. Sein unterer Rücken ist völlig verspannt, in seinem Fall eine Folge der Schonhaltung. Weil ihm die Hüfte weh tut, hält er sich schief, diese Verspannung ist so stark, dass dadurch ein Wirbel verschoben wurde.
    Schon nach der zweiten Behandlung ist Balu fröhlich und manchmal sogar übermütig, wie ich ihn noch nie gesehen habe.

    Es tut mir sehr leid, dass wir nicht schon viel früher erkannt haben, was für Schmerzen der Hund hat.

    Wenn du also den Eindruck hast, dass dein Hund nicht ganz in Ordnung ist, lass ihn lieber einmal mehr anschauen, am besten von einem erfahrenen Chiropraktiker, der sieht mit seinen Händen mehr als jeder andere TA auf einem Röntgenbild.

    Viel Glück für dich und deinen Hund

    lg Marion

  • Ort der Verspannung muß nicht unbedingt Ort der Schmerzen, die für diese Verspannung ursächlich ist, sein. Das kann vom Nacken, den Ellbogen, Knien, Pfoten, Schultern, usw. kommen. Hunde können Schmerzen oft sehr lange verbergen. Unser Rüde hat seit Jahren Rückenschmerzen und niemand weiß, warum. Ich habe alles ausprobiert, Akupunktur, Chiropraxis, Röntgen, Massagen, Schmerzmittel, Schonung... Die Rückenschmerzen sind immer da. Allerdings hat er sonst keine Beeinträchtigungen mehr wie z. B. Humpeln usw.

    Wärme hat uns gut geholfen. Und Rotlicht, mehrmals am Tag für 10 Minuten.

    Vor einer Massage sollte die Muskulatur übrigens angewärmt werden. Dann erst streichelnd beginnen und niemals feste drücken.

    Wie gesagt, unser Hund bekommt nur noch Wärme, mehr nicht. Das bekommt ihm am besten.

  • Also ich danke Euch auf jeden Fall schon mal für Eure Erfahrungen...
    Wegen der Hüfte: HD B2 bedeutet, daß er ne Art Grenzfall hat. Also noch keine HD, aber auch nicht mehr ganz sauber... Aber da er ein relativ kleiner leichter Hund ist, sollte er damit nie Probleme bekommen können... Und ich achte sehr darauf, daß er sich dementsprechend nicht überbeansprucht.

    Thunder: Woran merkst Du, daß er Schmerzen/Verspannungen hat???
    Und keiner findet die Ursache???

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