Organische Krankheiten und Verhaltensauffälligkeiten
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So...heute Abend kamen die restlichen Werte des kompletten Schilddrüsenprofils und des Blutbildes...natürlich alles im Normbereich.
Ich könnte kotzen, ganz echt!
Nun stehe ich wieder bei Null, und weiß nicht, wo ich ansetzen soll... - Vor einem Moment
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Hi,
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Zitat
Hallo Björn!
Magst du mir dann mal die kompletten Werte schicken, wenn du sie hast? Ich würde dann gern eine Freundin draufgucken lassen, die sich auskennt.
Sie hat mir neulich erst gesagt, daß viele Tierärzte mehr und mehr dazu übergehen, einen Hund mit Verhaltensauffälligkeiten und normalen Werten dennoch testweise zu substituieren und zu schauen, wie das Verhalten sich ändert / ob es sich ändert.
So gehts momentan einer Bekannten von mir, deren Hund auch voll in der Norm war, jetzt testweise auf Fortyron gesetzt wurde - und zack gehts dem Hund besser.
Ich kann auch nicht verstehen, warum das Thema SD beim Hund scheinbar so eine "Never ending Story" ist. Da fragt man sich manchmal, ob beim Menschen da nicht auch vieles übersehen wird. Ich bin auch immer Verdachtskandidat. Werte in der Norm - keine Medikamente. Aber so langsam beschleichen mich da wirklich zweifel...
Hallo Björn,
nicht resignieren, Silvias Vorschlag klingt doch, als sei es einen Versuch wert!
Ich würde es auf jeden Fall in Betracht ziehen, oder wie schon Franziska schreibt, vielleicht doch einen wirklich kompetenten Trainer der Erfahrungen mit Angsthunden hat, und einfach mal von außen schaut, und Dir eine andere Richtung zeigt und den Rücken stärkt.
Dazu braucht es sicher nicht so viele Stunden, da Du ja selbst schon ein sehr gutes Gespür für Emma hast.
Ich habe aber auch bei manchen Posts bemerkt, dass Du Dich immer wieder selbst in Frage stellst, vllt. verunsichert Dich das auch unbewußt?
Wäre vielleicht auch hier, wie in so vielen Beziehungsgeschichten
, dass eigene Verhalten der Ansatz?Verzeih wenn ich jetzt zu weit gegangen bin, kam mir nur gerade so.
Liebe Grüße
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Zitat
Ich habe aber auch bei manchen Posts bemerkt, dass Du Dich immer wieder selbst in Frage stellst, vllt. verunsichert Dich das auch unbewußt?
Wäre vielleicht auch hier, wie in so vielen Beziehungsgeschichten zwinkern , dass eigene Verhalten der Ansatz?
Du sprichst da ein heikles Thma an...
Das ist mit Sicherheit so. Natürlich verunsichert mich das und ich stelle mich als Hundehalter immer wieder selbst in Frage. Und natürlich nagt es immer an mir, dass ich mit diesem Hund (trotz vermeintlicher Hundekenntnisse) so wahnsinnig wenige Fortschritte mache.
Ich frag mich halt ganz oft, ob ich wirklich der Richtige für Emma bin.
Ich denke auch, dass ich mit der ganzen Situation besser umgehen könnte, wenn ich mich damals im Tierheim bewusst für einen problematischen Angsthund entschieden hätte - aber das habe ich ja gerade nicht, sie machte ja im TH und in den ersten Monaten bei mir einen absolut unproblematischen Eindruck!
Vielleicht bin ich auch schlichtweg mit ihr überfordert, denn Emma wäre auf Grund ihres Herdenschutzhunderbes und ihres nervösen Charakters schon ohne ihre Angstattacken ein ziemlich anstrengender Hund...
Wie oft bin ich genervt, teilweise sogar aggressiv und vielleicht fehlt mir einfach ein Stück weit die Sensibilität und was ganz klar so ist, ich habe unheimlich große Probleme damit ihr Verhalten als gegeben hinzunehmen und mich damit abzufinden. Sie verlangt mir soviel ab und sowohl ihre als auch meine Lebensqualität wird durch ihre Angst so dermaßen eingeschränkt, dass es mir schwerfällt zu akzeptieren das sich daran grundsätzlich wohl ein ganzes Hundeleben lang nichts mehr ändern wird.
Es wäre schon hochinteressant mal herauszufinden, ob sie mit jemand anderem, der vielleicht ganz anders mit ihr und ihrer Problematik umgeht nicht viel unproblematischer wäre, aber wie will man das herausfinden...
Es wäre halt für mich um so viel einfacher gewesen, wenn wirklich irgendetwas organisches vorgelegen hätte, dann bräuchte ich mir nämlich keine Vorwürfe mehr machen, dass es an mir liegt... -
Björn, ist meine PN mit dem Link zu Ute Blaschke-Berthold angekommen? Sie ist absolut auf solche Fälle spezialisiert. Auch wirklich erfahrene TIerärzte holen sich Rat bei ihr.
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@ Pebbles:
Ja, ist angekommen - Danke!
Aber meinst du wirklich, dass es was bringt mich dort zu melden?
Ich mein, ich kann ihr ja nur eine Mail schreiben und habe halt Bedenken, dass dann sowas zurückkommt wie "dafür müsste ich den Hund aber sehen..." "Mailanfragen werden grundsätzlich nicht beantwortet..." etc. -
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Versuch es einfach. Ich kann es dir nicht sagen. Meine Freundin ist sehr aktiv mit ihr in Kontakt, hat abe rauch schon Seminare bei ihr gemacht. Björn, Fragen kostet erstmal nichts, außer evtl. mit einer abweisenden Antwort leben zu müssen. Ich würde mit offenen Karten spielen und schlichtweg schreiben, daß du eben als Student leider begrenzt bist in den finanziellen Mitteln.
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Hi Björn,
lass auf jeden Fall die Schilddrüsenwerte noch mal nachchecken.
Unsere TA meinte, dass 40% der Fehlfunktionen von normalen
Tierärzten nicht erkannt werden.
Zudem sind die gemessenen Werte abhängig von der Tagesform - wann
wurden sie gemessen, was hat der Hund vorher gefressen, hatte er
Stress...
Hast du einen guten Tierarzt der auf Verhaltenstherapie spezialisiert ist
in der Nähe?
Für ich klingt das nämlich ganz klar so, als wäre organisch irgendwas nicht
in Ordnung. Zb.: bringen Schmerzen der inneren Organe auch immer
depressive Phasen und eine schlechte Anpassung an Umweltreize mit
sich. Wie ist es Nachts? Schläft Emma durch?
Mir würde noch einfallen:
Hast du sie schon mal auf Mittelmeerkrankheiten testen lassen? (auch
Anaplasmose, Toxoplasmose, Boreliose kann sich im Kopf festsetzen)Wenn du was nachlesen willst das Buch "Verhaltensmedizin beim Hund"
von Sabine Schroll ist sehr gut. -
Zitat
ass auf jeden Fall die Schilddrüsenwerte noch mal nachchecken.
Liebe Leute, ich hab doch keinen Esel in der Ecke stehen, der Geld sch.. :zensur:
Diese knapp 80 Euro müssen jetzt erstmal langen für die Schilddrüse!ZitatHast du einen guten Tierarzt der auf Verhaltenstherapie spezialisiert ist
in der Nähe?Genau bei so einem war ich ja direkt!
ZitatWie ist es Nachts? Schläft Emma durch?
Ja
ZitatWenn du was nachlesen willst das Buch "Verhaltensmedizin beim Hund"
von Sabine Schroll ist sehr gut.Danke für den Buchtipp!
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Ein komplettes Schilddrüsenprofil ist aber eigentlich teurer.
Welche Werte wurden denn untersucht.
Für ein aussagekräftiges Ergebnis sollten zumindest:
TSH, T3, fT3, T4, fT4.
Evt. auch noch die Autoantikörper und Selen.
Wenn du einen TA hast, mit dem du reden kannst, kannst du auch mit einer geringen Dosierung Thyroxin probieren, ob du Verbesserungen merkst.
In welchem Bereich sind denn die SD-Werte? Im unteren, mittleren oder oberen Bereich?
LG Theresa
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