viel Blut im Kot
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Hallo,
habe seit dem 17.02. ein Havaneser -Welpe ( ist jetzt 12 Wochen alt). Habe es von einem privaten Züchter gekauft.
Einen Tag nachdem wir unsere "Ida" zu Hause hatten, bekam sie Durchfall. Der TA "verschrieb" uns erst einmal eine Diät ( Karotte, Reis, Hähnchen). Es wurde nicht besser. Da inzwischen Blut mit herauskam, wurde eine Stuhlprobe ins Labor geschickt. Heraus kam das "vernichtende"Ergebnis: Giadien, Kokzidose,Salmonellen und Pilze. Ida bekommt jetzt seit 5 Tagen Baycox und Panacur. Außerdem achten wir peinlichst auf die Hygiene ( Dampfstrahler, Heißwasser ect.) Leider wird es immer schlimmer statt besser. Oft ist unser ganzer Flur blutverschmiert. Ida wird immer schwächer.
Bekommt unterstützend schon Darmregulierungsmittel sowie Immunstärkungsmittel. Kann es bei diesen Infektionen so stark beim koten bluten ? Oder kann es noch zusätzlich eine anderen Erkrankung sein ? Meine Tochter ist nur noch am weinen. Hat irgend jemand einen Tipp ?LG
Moni - Vor einem Moment
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Hi,
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Vielleicht gehst du mal zu einem anderen Tierarzt oder in eine Tierklinik
und holst dir eine zweite meinung -
Also ich bin Altenpflegerin und kenne mich somit auch ein bisschen damit aus, zumindest beim Menschen.
Also Blut im Kot, kann ein Zeichen von Hämorrhoiden sein, was ich allerdings in deinem Fall nicht denke, da du gesagt hast dein Hund wird immer schwächer. Was auch noch sein kann ist Darmkrebs oder irgendwelche anderen Tumore in der Gegend.
Geh bitte auf jeden Fall noch zu mindestens einem anderen Tierarzt. Deiner hat anscheinend nicht die richtige Diagnose gestellt, wenn es immer schlimmer wird.
Geh bitte ganz schnell in ne Klinik oder so!
Und halt uns auf dem Laufendem, was raus kam! -
Hallo,
mein Hund hatte schon öfters Giardien, da war auch Blut im Stuhl. Allerdings ging es mit den Medikamenten schnell aufwärts. Der kleine Hund hat ja echt viel. Allerdings hatte mein Hund vor über einem Jahr einen Virus, da ging es ihm irre schlecht und brauchte sogar Infusionen. Es brauchte 3 Wochen bis Hund wieder fit war.
Ich rate euch beim Tierarzt nicht locker zu lassen und evtl. eine zweite Meinung einzuholen. Ganz wichtig ist, Diät beim Hund zu halten. Wobei auch Futtermittelallergien nicht ausgeschlossen werden können.
Ich habe damals mein Hund mit frischer Fleischbrühe und Kartoffelbrei ohne Milch aufgepäppelt.
Hunde können recht schnell spontan Bluten haben, das sei angeblich nichts ungewöhnliches, aber mir wäre da auch mulmig zu mute und ich bin recht schußfest. Salmonellen sind natürlich nicht gerade ohne. Bleib unbedingt mit dem TA in Kontakt, vielleicht braucht er auch bald Infusionen, um nicht zu vertrockenen und um den Kreislauf stabil zu halten. Und dem Züchter würde ich anrufen und alles heißen. Sowas darf nicht vorkommen. Das hat der Hund von dort mitgebracht.
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In so einem Fall würde ich SOFORT in eine Tierklinik fahren! Bitte!
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Also an Darmkrebs oder anderen Tumoren glaube ich nicht bei einem 12 Wochen alten Welpen.
Es is traurig, so einen kranken Welpen von einem Züchter zu bekommen.
Ich würde auf jeden Fall auch eine 2. Meinung einholen.
Am besten von einer Tierklinik.
Zusätzlich würde ich eine Vitaminpaste vom TA holen, vielleicht bleibt davon ein bissi was im Hund ...das wäre gut.Hähnchen, Reis oder Kartoffelbrei, Karotten und bissi Frischkäse als Futter finde ich gut, und würde dabei bleiben.
Ich wünsche Euch alles Gute, und bitte berichte weiter.
Ach ja, eine Infusion wäre wohl nicht schlecht um den Flüssigkeitshaushalt aufzufüllen und um den Hund bissi mit Mineralien zu versorgen ...das sollte eigendlich ein/jeder vernünftige TA machen.
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Vielen Dank für die vielen Antworten. Darmkrebs kommt , denke ich , nicht bei so jungen Tieren vor. Die Züchterin ist auch informiert. Sagt, angeblich wären die Wurfgeschwister nicht krank! ( die lügen doch alle !!). Hat angeboten den Hund zurückzugeben. Da wir aber schon so an Ida hängen, möchten wir versuchen, sie zu retten. Dann sind zwar die 500 Euro futsch, aber wer weiß was der Züchter anschließend mit ihr macht. Damit könnte ich nicht leben.
Mit den beiden Kleintierkliniken in unserer Nähe habe ich leider schon sehr schlechte Erfahrung gemacht ( mit unseren 3 Meerschweinchen). Haben die Tiere dort mit den falschen Behandlungsmethoden fast getötet und anschließend für die miserabele Behandlung noch ein ünverschämtes (250 Euro für 1 Meerschweinchen !!) Honorar genommen. . Das möchte ich mit meinen Hund nicht auch nochmal durchmachen.Leider gibt es unter 1000 Tierärzten höchstens !! einen fähigen. Und den zu finden ist wie 6 Richtige im Lotto. Da kann man sich besser Tipps aus dem Internet holen. Die Leute dort sind wesentlich fitter !
Will nochmal weiter surfen---vielleich hat ja noch jemand einen Tipp.LG
Moni -
Hallo Moni,
was du jetzt geschrieben hast , finde ich nicht schön.
Erst war der Züchter angenehm , wollte ja nur 500 € für einen Welpen und nun das .....
Kleine Hunde stecken sich schnell mal an , vielleicht glaubst du der Züchterin , kann natürlich auch sein, das deine Kleine das mitgebracht hat , wer weiß .......
Sie hat dir angeboten den Hund zurück zunehmen , du hast Zweifel ob es der Ida gut gehen würde oder was sie mit ihr machen würde....
Nach welchem Gesichtspunkten hast du dir die Züchterin ausgewählt ?????
War nicht alles korrekt ..???Sauberkeit , wo waren die Welpen untergebracht usw. Gesundheitsuntersuchung vom Tierarzt ...???So nun zu deiner kleinen Hündin.
Ich würde jedenfalls nochmals mit ihr zum Tierarzt , G**Gle ein bisschen und spreche alles mit dem Tierarzt ab.
Giardien dauern lange bis sie weg sind. Das Panacur hilft sehr gut , muß aber über einen längeren Zeitpunkt gegeben werden. Mit Salmonellen kenne ich mich nicht aus. Vielleicht last du den Kot nochmals auf alles mögliche untersuchen mit Resisto-Programm, welches Medi dann wirklich hilft . In der Zwischenzeit Möhrensuppe mit etwas Hühnchen .
Es gibt beim TA auch gewisse Elektrolytlosung die du dem Hund oraL geben kannst :
Noch was , meine Hündin hat auch schon mal Blut im Kot oder besser beim Häufchen machen richtig Blut verspritzt . Sie hatte einmal Stress , musste ihr Häufchen anhalten , da ist dann wohl ein Äderchen geplatzt und einmal war es fester Kot vom Knochen.
Vielleicht sollte darauf auch nochmal untersucht werden.LG
Benita -
Ist mal auf Staupe / Parvo usw. getestet worden??
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Hallo,
ich habe selbst auch einige schlechte Erfahrungen mit Tierärzten und einer Klinik, aber auch mit Humanärzten, gemacht, daher kann ich Dich schon tw. verstehen. Allerdings ist m.E. mehr als 1 TA unter 1000 fähig. Auch ein TA ist nur ein Mensch und kann nicht alle möglichen Krankheiten bei den unterschiedlichsten Tierarten kennen - nur deswegen wird er ja nicht gleich unfähig. Da muss man auch durchaus mal zu zwei oder drei Tierärzten fahren, bis man den findet, der für das bestehende Problem die richtige Lösung weiß.
Natürlich kann man sich im Internet ein paar grundsätzliche Informationen holen, aber das wird Deinem Hund nicht (ausreichend) helfen.
Wenn der Hund immer schwächer wird und so viel Blut verliert, muss m.E. sofort etwas passieren - Welpen haben nicht viel zuzusetzen!
Ich habe meine Große damals beinahe innerhalb von zwölf Stunden an blutigem Durchfall und blutigem Erbrechen verloren - und sie war ausgewachsen und fit.
Ich an Deiner Stelle würde SOFORT zu einer anderen Tierklinik fahren, die dann vielleicht etwas weiter weg ist. Es wird auch bei Euch in erreichbarer Entfernung eine gute Klinik geben.
LG Petra - Vor einem Moment
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