Einschläfern oder nicht??

  • Schau dir deine Hündin genau an sie wird dir zeigen wann es Zeit ist los zu lassen... So schlimm es ist diese Entscheidung zu treffen, nur du kannst ihr helfen nicht zu leiden...
    Als wir im Sommer unseren Dicken gehen lassen mußten war es die schlimmste und schwerste Entscheidung die ich jemals treffen mußte... Aber ich habe ihn angeschaut und wußte das er leidet... Klar kam er an und wedelte uns an, aber wenn er nur da lag und schlecht Luft bekam hat es mir immer fast das Herz gebrochen... Mein Hund hätte nur für mich weitergelebt, um mir MEINEN Schmerz zu ersparen... Das wäre nicht richtig gewesen... Und so haben wir schweren Herzen damals entschieden ihm zu helfen...
    An dem Tag als es so weit war hab ich ihn angeschaut und gewußt das es jetzt Zeit ist...

    Es darf nicht sein das du an deiner Hündin fest hälst, nur um dir den Schmerz der Trennung zu ersparen...
    Du bist ALLES was sie hat, und sie hat sich ihr Leben lang auf dich verlassen, lass sie nicht auf ihrem letzten Weg alleine...

    Ich wünsche euch viel Kraft, fühl dich umarmt

    :ua_solace:

  • Ich kann die Aussage von Ayumi nur unterstreichen.
    Wir können dir Tipps und Ratschläge geben aber ob der richtige Zeitpunkt da ist, da musst du in dich gehen.
    Beobachte deine Hündin und versuch deine Entscheidung anhand, deines Gefühls und deiner Beobachtung zu treffen.

    Aus eigener Erfahrung, man sucht immer einen Ausweg, denn man möchte sich von seinem geliebten Wegbegleiter nicht trennen. Als es bei unserem Billy so weit war, da wusste ich es. Ich wusste es schon einige Wochen vorher. Für mich, habe ich noch etwas Zeit gebraucht und irgendwo habe ich immer auf ein Zeichen gewartet. Als es dann soweit war, da wusste ich es ganz genau.

    Versuch dein Gefühl entscheiden zu lassen.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft.

    LG
    Ulli

  • Ich habe zur zeit einfach das Gefühl das sie nicht gehen will. Ihre Augen sagen einfach nur bitte nicht. Ich glaube ich rede heute Morgen einfach nochmal mit meiner Tierärztin. Sie sitzt einfach die ganze Zeit nur bei mir und sieht mich an. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich habe Angst das verkehrte zu tun. Und das Gefühl habe ich einfach ich will sie nicht einfach "umbringen", so kommt es mir zur zeit vor.

  • Vieleicht will Sie aber auch schon von Dir Abschied nehmen...
    Wenn Du es kannst bleib heute Nacht bei Ihr... Genieße jede Sekunde...
    Wenn Sie bereit ist zu gehen, lass Sie mit Würde gehen....

    Ich wünsch Dir ganz viel Kraft und alles Liebe....
    Tamala

  • Ich wünsche dir das richtige Händchen!

    Wenn der Hund noch gern frisst, gern spazieren geht (vllt. nicht lang, aber das wenige freudig) und sich freut, wenn du nach hause kommst, liegst du mit warten wahrscheinlich nicht falsch.
    Es ist dein Hund, du kennst ihn am besten. Wenn du deine Verlustangst beiseite schiebst, merkst du, was dein Hund braucht.
    Es fällt mir jedesmal unendlich schwer, aber ich vertrete bei meinen Süssen immer die Haltung: Nicht leiden lassen, aber auch keine Sekunde lebenswertes Leben rauben. Die Entscheidungsfindung war jedesmal unglaublich schwer und wirklich gewußt, dass es jetzt richtig war, habe ich immer erst danach. Da war ich natürlich unendlich traurig, dass ich einen treuen Freund verloren haben, aber ich spürte auch, dass es richtig war, dass ich ihm den letzten Dienst erwiesen hatte.
    Ich wünsche dir viel Kraft!

    Mitfühlende Grüße
    das Schnauzermädel

  • Guten Morgen ZeroCool,

    Was Du durchmachst kann ich gut nachempfinden, meine Hündin (Lebt bei meinem Vater) ist nun bald 14 JAhre alt, und irgendwann kommt der Moment, an dem auch ich mich entscheiden muß.

    Was all die anderen geschreiben haben, kann ich nur unterschreiben, was auch immer ist, laß Deinen Hund nicht unnötig "leiden". Sicherlich ist sie fit , doch Hunde sind Meister im Verstecken ihrer Gefühle- in freier Wildbahn muß man schlichtweg funktionieren, ansonsten erwartet einen der bittere Tod.

    Wäge ab, eine Kastration bei einer Hündin ist eine große und schwerwiegende OP- nicht so "einfach" wie eine Kastration beim Rüden. Deine Hündin müßte mit den NAchfolgen der OP gut klarkommen, dass bedeutet eine mordsmäßigen Kraftakt für ihren Körper.

    Sprich mit der TÄ, aber entscheide immer zum Wohl Deines Hundes, auch wenn dies heißt, dass sie etwas früher gehen muß.

    Fühl Dich von uns hier lieb gefrück, wir denken fest an Euch und wünschen Dir viel Kraft bei der Entscheidung.

  • schwere entscheidung...

    ich kann dir aus erfahrung berichten, daß meine hündin, damals mit 12 eine gebärmutterOP sehr gut überstanden hatte und noch zwei schöne jahre hatte, in der sie sehr fidel war.
    eine blut gefüllte GBM ist natürlich eine enorme physische belastung.
    mein ex-hund hat seit seinem 8.lebensjahr bindegewebstumore, da kommt 1mal im jahr einer und der wird rausoperiert. der ist jetzt 12 und läuft noch immer 4-5 stunden am tag durch die gegend.
    meine jetzige hündin habe ich kastrieren lassen, als ich sie bekommen habe, um sowas wie mit der GBM von vornherein auszuschließen, denn das hatte ich ja schon mit meinem ersten hund durch.
    ich untersuche sie regelmäßig auf knötchen am ganzen körper, damit sie im frühen stadium operiert werden könnten. toi toi toi ist nichts da.
    übrigens gibt es homöopathsiche mittel, die bewirken sollen, daß sich die tumore verkapseln und welche, die das immunsystem so stärken sollen, daß der körper die bösen zellen selbst entsorgen kann. inwieweit das in eurem stadium helfen könnte, weiß ich leider nicht.

    frag deine tierärztin, wie die chancen stehen, wie sinnvoll es ist, ihr zu helfen, oder ob es besser wäre sie gehen zu lassen.
    ich wünsch dir viel kraft!!!!!

    vlg
    spike

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