Einschläfern oder nicht??
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hallo,
ich schließe mich an: wenn du es zuläßt wirst du in ihren augen sehen können, wann es zeit ist.
bei unserem dicken war meine größte angst, diesen punkt zu überschreiten, aber an dem tag habe ich es in seinen augen gesehen, das er wusste, das nun der abschied da ist ....
ich wünsche dir ganz viel kraft diese entscheidung zu treffen!
grüße
vincisa - Vor einem Moment
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Hallo,
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Hallo.........
ich wünsche Dir und Deinem Hund, dass Du die richtige Entscheidung für Euch beide fällen kannst.
Als im letzten Sommer mein Hund, er war gnadenreiche 15 Jahre alt, mein Hund eingeschläfert werden musste, hab ich mich ( und auch ihn) wochenlang damit gequält, weil ich keine Entscheidung FÜR seinen Tod fällen wollte. Er hatte sein Jahren ein Prostatacarcinom, lebte aber gut damit. Keiner wollte mir immer glauben, dass dieser Hund schon 15 Jahre alt war - allerdings im letzten halben Jahr verschlechterte sich sein Zustand zusehends. Er war aber immer noch rege an unserem Familienleben beteiligt, fraß gut, und vor allem ging er noch jeden Tag einmal in seinem Lieblingsbach baden ( sogar noch einen Tag vor seinem Tod!!!).
Als er jedoch begann, nicht mehr zu fressen, sich oft tagelang zu erbrechen, wusste ich, dass jetzt die Zeit des Abschiednehmens da war.....und trotzdem konnte ich wochenlang die Entscheidung nicht treffen, denn immer, wenn ICH soweit war, fraß er wieder ein paar Brocken und schien mir aufgeweckter als am Vortag. Mein Tierarzt meinte damals, dass es für ihn und auch mich ein Segen wäre, wenn er von selbst einschlafen könnte - was aber leider nicht geschah. Ich hatte ihm und auch meinen Kindern versprochen, dass er so lange bei uns bleiben dürfte, wie ER das wollte...und ich wollte einfach nicht eingreifen, weil ich mich dann als Mörder gefühlt hätte.
Als er aber am PFingstmontag nicht mal mehr den Kopf hob, um mich zu begrüßen ( obwohl er am Vortag noch mit mir baden war, wenn auch nur für ganz kurze Zeit), wusste ich, dass jetzt der Moment da war, ihm den Gefallen zu tun, ihn zu erlösen.
Der Tierarzt kam in unser Haus, er musste noch nichtmal den schlimmen letzten Weg gehen.........
Es war sehr sehr schlimm für mich, und auch heute, ein dreiviertel Jahr später und trotz neuem Hund, sitze ich hier mit Tränen in den Augen!!
Ich wünsch Dir ganz ganz fest, dass Du weißt, wann es soweit sein muss.....für Dich und Deinen Hund. Er hat nur Dich, der ihm diese Entscheidung abnehmen kann, und ich meine auch, dass wir diese Tiere, die sich uns anvertrauen, nicht leiden lassen dürfen und unseren eigenen Egoismus hinten an stellen müssen. Es ist meist UNSERE Trennungs-und Verlustangst, die uns daran hindert, den letzten Weg für das geliebte Tier einzuleiten.
Fühl Dich gedrückt und gib Deiner Hündin einen liebevollen Knuff!!!
lg Momo
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Hallo,
bitte entscheide dich ganz in Ruhe und verbringe so viel Zeit wie möglich mit deinem Hund. Ich würde wahrscheinlich noch einen anderen TA aufsuchen.
Ich habe auch schon einen Hund einschläfern lassen müssen weil er einen Tumor im Kopf hatte. Es ist echt eine super schwere entscheidung.LG
Gaby und Niki -
Hallo,
wir standen vorigen Sommer vor der gleichen Situation. Unsere Labradorhündin war damals 12,5 . Sie ist doch operiert worden, brauchte etwas länger zur Genesung, wurde aber noch mal altersentsprechend fit.
Sie hat auch mehrere große Tumore, die man auch von außen tasten kann. Aber sie frißt gut, läuft je nach Laune bis zu 45 min und freut sich offensichtlich ihres Lebens. Allerdings ist sie Urininkontinent seit ein paar Wochen.
Hoffe ich konnte bischen helfen. Viel Kraft!!!
Liebe Grüße Kinga -
Hallo an alle!
Die Tierärztin war gestern bei uns zu hause. Und Sie hat sich meine Süße mal in ihrem Umfeld angesehen. Ich habe sie um ihre meinung gebeten also OP machen wir keine mehr. Aber so lange Sie durch die Tabletten noch schmerzfrei ist und das Blut aus der GBM abläuft. So lange gebe ich ihr auf alle fälle noch zeit, denn bereit zu gehen ist sie momentan noch nicht.Sobald ich aber irgendwelche anzeichen erkenne werde ich ihr helfen.
Vielen Dank euch allen für die lieben Worte!!!
:umarmen: -
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Hallo ZeroCool!
Habe es gerade gelesen und es kann dich soooo gut verstehen.
Wir waren letzte Woche auch soweit, daß wir dachten eine Entscheidung treffen zu müssen, da unser Spike 2 Autoimmunerkrankungen hat und nicht mehr gehilt werden kann. Ob es egoistisch ist oder nicht wir haben uns entschieden ihn noch nicht gehen zu lassen.
Ich glaube mitlerweile, daß man sich sicher sein sollte, wenn man diesen Schritt geht.
Was auf uns noch zukommt weiß keiner aber genieße die Zeit mit Deinem
Hund solange ihr könnt. Und ich glaube fest daran das wenn es Zeit ist, wir es alle wissen.
Ich bin in Gedanken bei Dir und wünsche Dir ganz viel Kraft
viele Grüße
Tröte -
Hallo ZeroCool,
ich kann deine Entscheidung shr gut verstehen und wünsche Dir und deinem Hund noch eine ganz tolle Zeit miteinander.
LG
Gaby und Niki -
Hallo,die Entscheidung kann dir keiner abnehmen mir hat es damals geholfen sich in Ruhe zu überlegen was hat der Hund noch Gutes vom Leben und was schlechtes schreib es dir alles auf,schau dir dann deine Liste an und frage dich ob du so Leben möchtest,sei aber Ehrlich zu dir selbst.Ich wünsche dir die nötige Kraft um die richtige Entscheidung zu treffen.Alles Gute
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Ich wünsche euch beiden, dass ihr die richtige entscheidung treffen könnt. Fühlt euch auf jeden Fall ganz dolle gedrückt

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Hallo ,ich kann deine Situation gut nachempfinden denn auch ich stand schon zweimal vor der gleichen Entscheidung. Ich wünsche dir ,dass du den richtigen Zeitpunkt erkennen kannst .Genieße die Zeit mit deiner Hündin so lange sie noch bei dir ist .
LG Lenni
- Vor einem Moment
- Neu
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