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Hilfe... hat er Angst vor Treppen?

  • Hallo zusammen! :sport:


    Ich habe einen 6 Monaten alten Labbi Rüden... und da Labbis wie andere grosswüchsigen Hunde Probleme mit HD und ED bekommen konnen... tragen wir auf anraten der Züchterin, Bücher und Trainerin unseren kleinen schon ziemlich schweren Rüden immer noch die Treppen hoch und runter.
    Damit er natürlich auch lernt Treppen zu laufen, läuft er die letzten Stufen immer alleine hoch. Als wir letztens auch mal das Runter laufen üben wollten... streikte er. Wir haben dann auf jede Stufe ein Leckerli gelegt, um Ihm die Treppen positiv erscheinen zu lassen. Ein-zwei Treppen schob er sich auch runter... allerdings nur mit den Vorderpfoten... die Hinterpfoten blieben genau da stehen, wie er Anfangs gestanden hat.


    Sieht so jeder Anfang von Treppenlaufen aus?
    Wie kann ich ihm helfen Treppenlaufen zu lernen? :gruebel:


    Liebe Grüße
    Anette & Ares :hallo:

  • Hallo Anette,


    was ist das für eine Treppe? Teppich drauf? Oder glatt? Wenn letzteres, könnte es sein, dass Ares vielleicht festgestellt hat, dass man darauf übel rutscht und das vvvvviiiiiieeeeeeel zu gefährlich ist. Da gäbe es dann aber schon Kniffe, ihm vom Gegenteil zu überzeugen.


    Lieben Gruß,
    caramamba

  • Hehe...ja würde ich sagen...Leila ist 11 Monate alt und läuft auch noch keine Treppen. D.h. wenn es sich nicht vermeiden lässt schon, aber ansonsten schaut sie die Treppen an und bleibt davor stehen, selbst wenn einer von uns ausser Sichtweite geht (die Treppen benutzt).


    Aber ich lasse mir da auch noch Zeit damit. Sie ist 63cm hoch und ich denke, dass da noch 1-2cm kommen werden. Solange sie nicht gänzlich ausgewachsen ist, werde ich ihr das Treppenlaufen in der Form auch nicht beibringen. Dann trage ich lieber das 'kleine Mäuselchen' - gute Fitnessübung wie ich finde. *lach*

  • Hallo Ihr zwei,


    ... das sind die Treppen im Treppenhaus, also eher glatt.
    Habe nur gedacht das es vielleicht eine gute Übung wäre, Ares mal die Treppen langsam näher zu bringen, denn bald ist auch die Zeit gekommen wo ich ihn nicht mehr runter/hoch tragen kann, denn sonst machen meine Gelenke schlapp. ... hihihihi ...
    Muss auch ehrlich sagen, das ich dann die Befürchtung habe, das er vielleicht garnicht mehr Treppen laufen will/kann.
    Oder?????

  • Glatte Treppen hasst Leila. Ich glaube, dass sie instinktiv dort eine Gefahr vermutet - womit sie auch gar nicht so unrecht hat.
    Zwar ist sie einmal eine hochgelaufen aber eher missmutig und runter schon gleich gar nicht...da fiept sie lieber bis einer kommt.


    Allerdings kann man Hunde schon - je nach Grad der Verfressenheit - mit Futter locken. Bei Leila reicht gutes Zureden und sich nebendran stellen bzw. vormachen wie man die böse Treppe bezwingt. Wobei ich ernsthaft bezweifele, dass ich sie eine glatte und dazu noch gewundene Treppe so schnell hinunter bekommen würde. (Wir haben hier so ein Exemplar im Haus und da lässt sie tunlichst die Pfoten von.)


    Bestimmt haben aber einige andere hier gute Tipps dazu...die ich auch gerne lesen werde, denn früher oder später werde ich das mit ihr auch mal üben. Aber wohl eher später :wink: .

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Nein, mach Dir da keine Gedanken. Er wird älter und mutiger werden - schließlich hat er als Labbi ja einen echten Four-Paws-Antrieb. Viele Welpen trauen sich anfangs nicht, Treppen runterzulaufen, von Sesseln zu springen oder einen steilen Hang runterzulaufen. Das kommt von selbst - Du kannst es aber ein bisschen unterstützen, indem Du ihm draußen im Gelände häufig vor neue Aufgaben stellt. Das ist gut für das Selbstbewusstsein und für den Kopf - aber bitte noch nix, was irgendwie auf die Knochen geht.


    Setz Ares mal oben auf den Treppenabsatz und Dich selbst ein paar Stufen weiter unten. Mit dem Rücken zu ihm. Und mach vor Dir irgendetwas toooootal spannendes. Knisternde Tüten bieten sich da an.
    Wahrscheinlich wird er erst jammern und zappeln, aber wenn Du ihn weiter ignorierst (denn er soll das Problem ja allein lösen) und Dich auf die toooootal spannende Sache konzentrierst, treibt ihn die Neugierde schon irgendwann die Stufen runter.


    Wichtig: Lass ihn nicht zu lange allein sitzen, einen Welpen muss man meiner Meinung nach nicht stressen. Wenn er nicht kommt, pack die Krüschpeltüte weg und geh wieder zu ihm. Aber dann nicht die Tüte vor die Nase halten und "Das wäre es gewesen" sagen. Einfach am nächsten Tag wiederholen.


    Hoffe, ich konnte Dir ein bisschen helfen - beschrieben habe ich natürlich nur, wie ich die Sache in der Theorie angehen würde, hatte selbst nur einen Welpen, die jede Treppe spontan in Fullspeed mit Salti angegangen ist. (klarer Fall von zu viel Selbstvertrauen! :stupid: )

  • oh man, macht mir keine angst :D


    Paul, auch ein Labbi, springt überall runter, läuft steile Abhänge runter aber läuft unsere Treppe auch nicht.


    Die ist aber alles andere als Glatt.


    Naja, wir werden das einfach weiter üben :)

  • Zitat von "timmundjenn"

    oh man, macht mir keine angst :D


    Keeeeeeine Sorge. Besagte Treppenraserin "Bessi" war der 70jährigen Besitzerin im Tierheim Lankwitz als Beagle-Mops-Mischling übergeben worden. Der "Mops-Anteil" entpuppte sich als Rotti, absolut ideal für eine alte Dame und das dünne Leinchen, das sie gekauft hatte. So kam Bessi dann zu mir.


    Ein Labrador würde sowas natürlich NIIIIIEEEEE machen. Solch eine vorsichtige Hunderasse! Und vorallem so feinmotorisch *prustkicherkugel* :rofl:

  • Paul ist am Anfang auch keine Treppen gelaufen und ich hab ihn noch mit fast 20 kg die Treppen geschleppt *grins*. War ganz schön anstrengend, kann ich Euch sagen. Heute ist er zwei und läuft Treppen. Kam, wie die Anderen schon sagten, fast ganz von allein - ein wenig üben natürlich schon. Irgendwann ist er dann eine Treppe ganz alleine gelaufen. Hoch ging auch schneller als runter, denke das liegt auch an dem Blickwinkel. Wenn man eine Treppe runter schaut, sieht es im Besonderen aus dem Blickwinkel des Hundes schon sehr steil aus. Aber Du wirst sehen, auch das wird kommen - gerade bei einer so mutigen und pfiffigen Rasse wie Labbi.


    LG
    agil

  • Als erstes erstmal vielen Dank für die vielen Antworten! :blume:
    Da es anscheinend vielen Hundeeltern so geht wie uns ist es schon sehr beruhigend. :jump:
    Werde einfach abwarten und jeden Tag ein wenig üben, damit sie ihm vertrauter werden!


    Da kann ich AGIL nur rechtgeben, denn langsam wird der "Kleine" verdammt schwer... mit seinen ca. 23 kg.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den kostenlosen Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen kostenlosen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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