• Kann es nicht aber sein, dass der Hoden irgendwann wieder absteigt? Sollte man das nicht noch abwarten oder wie lange wartet man damit (wie viele Monate oder vielleicht Jahre)? :???:

    Thema Kastration: Ich würde ihn nicht gleich Treppen laufen lassen, denn die Gefahr ist zu groß, dass die Naht reißt. Warte einige Tage ab oder trag ihn hoch. Danach kannst du ihn ganz langsam die Treppen rauf oder runter laufen lassen.

  • Zum Thema Trichter.

    Als Dago heftig gebissen und anschließend operiert wurde (große Verletzung an der Flanke) bekam er auch einen Trichter.

    Es war schrecklich, denn das Blickfeld war eingeschränkt und Dago rannte alles um und verdemolierte die Türen.

    Ich zog ihm einen Badeanzug an, schmierte Autan darauf, damit er nicht anfing, den Badeanzug auszuziehen und das ging gut.

    Vielleicht solltest du das ausprobieren, zumindest tagsüber, wenn Du dabei bist.

    Draußen natürlich nicht, denn dann kann der Hund ja nicht pinkeln :D

    Beim Gassigehen würde ich ihm keinen Trichter anziehen, denn damit kann er nicht schnüffeln, bleibt immer hängen und der Dreck in Verbindung mit Speichel sammelt sich in der Tüte.
    Wenn Du den Hund draußen an der Leine hältst, kannst Du jederzeit sein Lecken unterbinden.

  • Man kann auch ein Handtuch recht fest um den Hals wickeln ( relativ fest) so wie eine Halskrause, wenn man das sehr breit hinbekommt, dann kann er auch nicht wirklich den Hals weit biegen. HAben wir damals so gemacht, weil wir gar keinen Trichter hatten und es war auch echt praktisch...

    Mach dir keine Sorgen, ist alles halb so schlimm...leicht gesagt, wenn es nicht das eigene Tier ist.....

    LG, Nina

  • Zitat

    Kann es nicht aber sein, dass der Hoden irgendwann wieder absteigt? Sollte man das nicht noch abwarten oder wie lange wartet man damit (wie viele Monate oder vielleicht Jahre)? :???:


    Nein, wenn die Hoden in diesem Alter noch nicht abgestiegen sind, dann steigen sie auch nicht mehr ab. Nicht abgestiegene Hoden sollten auch auf jeden Fall entfernt werden, weil sonst mit zunehmenden Alter die Gefahr besteht, dass sie entarten.
    Allerdings eben erst mit zunehmenden Alter, das heißt man sollte das schon noch in jungen Jahren in Angriff nehmen, braucht es aber auch nicht übereilen. Persönlich würde ich mit frühestens 18 Monaten kastrieren lassen. Aber wir wissen ja auch gar nicht, was es in diesem Fall vielleicht noch für Komplikationen gibt, die so eine frühe Kastration notwendig machen.

    Schlumpf
    Ich würde auch schauen, dass du irgendein Kleidungsstück zum Schutz der Naht benutzt. Den Trichter würde ich nur anlegen, wenn du keine Chance hast rechtzeitig einzugreifen - ich finde diese Dinger einfach grausam für den Hund. Draußen muss er sicher sowieso erstmal an die Leine, da brauchst du dann auch keinen Schutz, kannst ja selber drauf achten ;)
    Finde ich echt irre, dass einige Hundehalter diese Trichter echt 24h am Tag dranlassen ... :roll:

  • Also mein Roter hat, als er im Oktober kastriert wurde, den OP schon wieder auf eigenen Füßen verlassen. Allerdings hat der Kasper schon beim narkotisieren, als er eigentlich schon fest schlief (er ließ sich ohne Gegenwehr von der TÄ hochnehmen und wegtragen, daß würde er wenn er alle Sinne beisammen hätte, nie zulassen), wohl gemerkt, daß er weg getragen wurde und hat dann auf dem OP-Tisch vor lauter Panik, Frauchen kommt abhanden, versucht wieder wach zu werden. :irre: Die TÄ hat ihn dann sicherheitshalber noch örtlich betäubt, da sie ihn nicht noch mehr narkotisieren konnte/wollte. Als er dann vom Tisch runter war und er meine STimme draußen gehört hat, ist er wie ein Pfeil rausgeschoßen und bei mir wieder umgefallen.

    Als ich dann bezahlt hatte, war er schon fast wieder so weit wach, daß ich ihn zwar noch zum Auto getragen habe, aber 5 Min. später zuhause konnte er schon wieder alleine laufen.

    Er hatte die Narkose wirklich sehr schnell überwunden, aber wie gesagt, bei dem Kasperl müssen wirklich alle Alarmglocken geläutet haben.

    Ansonsten hat er einen Babystrampler anbekommen, das ging super und am nächsten Tag hat man eigentlich nichts mehr von der OP gemerkt, außer der Naht eben.

  • lieben dank für die aufmunternden worte und die ratschläge. er wird am donnerstag spät nachmittag operiert. für die nacht werde ich den tip mit dem babystrampler versuchen. ich habe einen sehr leichten schlaf und bekomme hoffentlich mit, wenn er versucht sich "nackig" zu machen... ;)

  • Unser Pauli wurde letztes jahr kastriert. Die Op war direkt morgens und nach 2 Stunden konnte er wieder laufen und ich habe ihn mitgenommen. da wir in der 1. Etage wohnen kamen wir um die Treppen nicht herum (er lässt sich nicht tragen). ich habe ihn etwas gestützt und dann ging es ganz gut. Er hat sich auf die Couch geschleppt und bis Nachmittags geschlafen. Nach dem wach werden ging es ihm eigentlich ziemlich gut, er war nur etwas schlapp. Am nächsten morgen war alles wie immer.

    Der TA hat auf die naht ein "Spezialpflaster" geklebt. Das hat sich trotz Leckerei erst nach ca. 1 Woche gelöst. Die Fäden haben sichauch von selber gelöst.

    Mach dir nicht zu viele Sorgen. Sicher hat eine narkose Nebenwirkungen aber es ist ja wirklich nur ein "kleiner" Eingriff und eine kurze Narkose

  • Wenn die Hoden nicht abgestiegen sind, muss die Bauchhöhle eröffnet werden, das ist schon ein nicht sooo kleiner Eingriff.

    Aber Dein hund wird das gut wegstecken. Ich mag auch keine Narkosen aus eigener Erfahrung....

    LG

  • Hallo!

    Ich würde für die erste Zeit nicht auf den Trichter verzichten. Vermutlich wird er am Tag der OP sowieso fest schlafen, da stört der Helm nicht so. Haben es gerade durch und ich musste feststellen:
    Auch an der Bekleidung kann man prima zupfen und kauen, selbst bei leichtem Schlaf vom Rudelrest. Da kann dann auch gerne mal ein Stück Faden dabei sein und alleine das Rubbeln und Anstoßen an die Wunde ist nicht gerade heilungsfördernd. Wenn ihr dabei seid und nicht schlaft, könnt ihr ja aufpassen.
    Was auch prima geht: T-Shirt nehmen, Hinterläufe durch die Ärmel, Schwanz durchs Kopfloch und vorne zwei Löcher für die Vorderfüsse machen, geht prima- sieht aber ein bißchen merkwürdig aus... :roll:

  • Zitat


    Nein, wenn die Hoden in diesem Alter noch nicht abgestiegen sind, dann steigen sie auch nicht mehr ab. Nicht abgestiegene Hoden sollten auch auf jeden Fall entfernt werden, weil sonst mit zunehmenden Alter die Gefahr besteht, dass sie entarten.
    Allerdings eben erst mit zunehmenden Alter, das heißt man sollte das schon noch in jungen Jahren in Angriff nehmen, braucht es aber auch nicht übereilen. Persönlich würde ich mit frühestens 18 Monaten kastrieren lassen. Aber wir wissen ja auch gar nicht, was es in diesem Fall vielleicht noch für Komplikationen gibt, die so eine frühe Kastration notwendig machen.

    Danke für die Erklärung :)

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