Gewicht nach Kastration

  • Vel kam schon kastriert zu mir und sie gehört leider zu den Hunden, die schon vom zuschauen zunehmen. Sie bekommt deutlich unter 2%, ich mische ihr dann, wenn es gewolftes gibt, Futterpuffreis unter, der macht satt ohne daß er besonderen Nährwert hätte.

    Silky war vor der Kastration der Typ Hund, der Fressen und Fressen konnte, ohne auch nur ein Gramm zu zunehmen. Sein GEwicht hatte sich bei 15 kg eingependelt und darüber ging nichts. Er war allerdings sehr hager, fast schon dürr. Seit der Kastration hat er 1 1/2 kg zugenommen, die aber insoweit okay sind, daß er jetzt nicht mehr hager wirkt, sondern eine schöne quadratische Cockerfigur hat. Die Rippen sind noch gut fühlbar und lt. TÄ hat er genau das richtige Gewicht. Mehr darf es aber nicht werden, so daß ich bei ihm jetzt auch genau aufpasse, wieviel er bekommt. Seine Futtermenge hat sich so bei knapp über 2% eingependelt und damit scheint er gut sein Gewicht halten zu können.

    Frische Lunge, damit darf ich meinen beiden nicht kommen (weder am Stück noch gewolft), beide finden scheinbar das Kaugefühl auf der fluffigen Lunge schrecklich. Getrocknete Lunge dagegen, da stehen sie voll drauf. Die gibt es jetzt immer als Leckerli und Knabberspaß.

    Und naja, Cockerspaniel satt zu bekommen, ist eh ein Ding der Unmöglichkeit, die haben immer Hunger. Aus Prinzip. :D

  • Hallo,

    Dagos Schwesterchen, es geht ja in diesem thread um Hündinnen, ist ebenfalls kastriert und Frauchen musste tierisch aufpassen, dass Paula nicht aufgeht wie ein Hefezopf.

    Paula wird teilgebarft und bekommt als Trofu Speck weg von Lupovet.

    Seit dieser Fütterung hat die Hündin ein optimales Gewicht und kann sich auch mal sattessen.

  • Huhu,

    Zitat

    Der Grundbedarf sinkt normalerweise durch die Kastration und der Hund benötigt weniger. Ist aber in den Griff zu bekommen.
    Entsprechend füttern und viel Bewegung, dann können auch Kastraten rank und schlank sein !!

    das kann ich so nur voll und ganz unterschreiben. Mein Rüde, vier Jahre alt, ist seit drei Jahren kastriert und hat überhaupt keine Gewichtsprobleme. Er ist rank und schlank - allerdings auch schon rassebedingt (Jagdhundmix, vermutlich steckt iiiiiirgendwo ein Münsterländer drin). Wir bewegen uns viel und je nach Bewegung bekommt er auch sein Futter. Sind wir z.B. vier Stunden mit dem Rad unterwegs (schafft er ohne auch nur mit der Wimper zu zucken), bekommt er schon gut und gerne mal ein Kilo Fleisch, sonst meist um die 500g.

    LG
    Shalea

  • Super, dass immer so schnell so viele Antworten kommen.

    Ich bin froh, dass doch nicht alle Hunde nach der Kastration unter Gewichtsproblemen leiden. Nach langem hin und her werden wir unsere nämlich glaube ich kastrieren lassen und ich hoffe dass sie danach ihre schlanke Figur behält. Zumindest werde ich alles dafür tun, da zuviele Kilos meiner Meinung nach die Lebensqualität eines Tieres deutlich herabsenken.
    Fein wäre es halt, wenn sie ihre momentan sehr gute Figur behalten würde ohne, dass ich ihre Leckerchen zählen muss.
    Mir wird halt immer ganz anders wenn ich andere Beagle treffe, weil echt jeder Zweite eine Tonne auf vier Pfoten ist. Ist es wirklich so schwer einen Beagle schlank zu halten?

    lg Julia

  • Zitat

    jeder Zweite eine Tonne auf vier Pfoten ist. Ist es wirklich so schwer einen Beagle schlank zu halten?

    lg Julia


    Das kommt darauf an.
    Beagle haben ja ein unterentwickeltes Sättigungsgefühl.
    Und durch die Kastration bekommt ein Hund eher mehr Hunger als weniger...

    Wenn Dein Beagle bislang keine Probleme mit übermässigem Hunger hat, muss sich das ja nicht zwangsläufig ändern.

  • :winken: Hallo

    als unsere Rottimaus kastriert wurde (wg. Gebährmuttervereiterung) hat die TA aus der Klinik uns folgendes ans Herz gelegt... Futter grundsätzlich reduzieren nach der Regeneration.

    Nach einigen Wochen senken sich Magen und andere Organe etwas in den freien Platz der Bauchhöhle und es kann dazu kommen dass Hündinnen kein Sättingsgefühl mehr entwickeln, weil der MAgen sich weit ausdehnen kann. Manche Hündinnen neigen sogar nach einer Kastra zur Fresssucht.

    Sie sagte allerdings auch, dass es nicht zwingend bei jeder Hündin so sein muss.

    Unsere frisst auch nicht wie ein Scheunendrescher... allerdings hält sie ihr Gewicht jetzt dadurch immernoch wie vorher dass ich das Grundfutter (2mal täglich 2 kleine Portionen) reduziert habe auf die Hälfte von vorher...

    Ich denke einfach wirklich dass ist von Hündin zu Hündn unterschiedlich... Meine konnte vorher auch futtern ohne Ende und hat nicht zugenommen... jetzt hält sie gut ihr Gewicht und alles ist im grünen Bereich.

    Seh ich mir allerdings dagegen die kastrierte Hündin meines Vaters an... die muss jetzt strikt Diät halten, weil sie auseinander gegangen ist wie ein Hefeklos und hat sogar Deamon von seinem Fressnapf verscheucht um noch mehr in sich zu schaufeln. Absolute Fresmaschine ;)

    Aber sie ist auf dem Wege wieder eine schlanke, graziele Elfe zu werden ;)

    Liebe Grüsse
    Pandora

  • Zitat

    Der Grundbedarf sinkt normalerweise durch die Kastration und der Hund benötigt weniger. Ist aber in den Griff zu bekommen.
    Entsprechend füttern und viel Bewegung, dann können auch Kastraten rank und schlank sein !!

    Genau so!!!
    Wenn ich höre, mein Hund ist "etwas" dicker, weil er kastriert ist,
    dann frage ich immer ob dem Hund bei der Kastration "Hände angenäht
    wurden" und er sich nun nach Herzenslust selber alle Dosen, Tüten usw.
    öffnen kann. :D

    Lieben Gruß Brigitte

  • Roxybonny:
    Übermäßiger Hunger ist noch untertrieben. Ich glaube, wenn sie den ganzen Futtersack in die Hände bekommen würde, würde sie so lange fressen bis es ihr wieder hochkommt. Im Moment haben wir nur noch den Vorteil, dass sie genau so süchtig nach laufen und toben ist. Wenn ich 100m gehe, rennt sie sicher 1.000 neben mir auf und ab.
    Neulich hat im Futtergeschäft eine Verkäuferin eine Hundefutterprobe für sie aufgerissen und auf dem Boden gestreut. Sie hat so hektisch und gierig nach jedem einzelnen Stück gesucht, dass einige Leute stehen geblieben sind und einer hat mich spaßhalber gefragt, ob denn das arme Tier seit Tagen nichts mehr zu fressen bekommen hat. Äh, vor 3h ihr Frühstück, danach noch einen Kauartikel und Leckerli als Belohnung.

    FLUFFY:
    Frag ich mich auch manchmal. Selber zu fasten ist ja echt schwere Arbeit, aber den Hund fasten zu lassen höchstens ein Schmerz in der Brust, wenn einen die armen, runden, süßen Kulleraugen fragend anschauen, wo denn der Rest der Mahlzeit ist.
    (Ok, Ich gebs zu, meine würde am Regal hochspringen und versuchen ob sie selber zu mehr Futter kommt. Zum Glück bin ich größer als sie und kann es weit oben verstauen. :p )
    Trotzdem ist es halt natürlich angenehmer, wenn man nicht immer alles Essbare abwiegen muss, ob es sich heute schon noch ausgeht.

  • Also, meine Beiden sind kastriert und in jungen Jahren hat das auch nichts beim Gewicht ausgemacht!!
    Aber mit dem Alter und den Zipperlein haben sie doch ein bißchen zugelegt und ich habe das nach 1 Jahr Diät wieder gut in den Griff bekommen :D

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