HILFE Borreliose Impfung abbrechen!?!?!?
-
-
Zitat
Woher weißt du denn, dass die Borreliose bei geimpften Hunden
glimpflicher verläuft als bei nicht geimpften ? Selbst Erahrung gemacht ?Nein, und da ich nur einen Hund habe wären diese Erfahrungen weder im positiven noch im negativen Fall relevant! Ein Einzelfall kann nie repräsentativ für alle sein, das solltest Du wissen.
Die Erfahrungen sind die meines TAs, und die seiner Kollegen und neue Erkenntnisse von der Front. Die Impfung ist noch nicht wirklich gut, aber immer noch das Beste, was wir haben, meinte er. Ok, er ist nicht allwissend, und seine regelmässige Fortbildung holt er sich auch nicht in der Gerüchteküche des Hundewalds oder im Internet, sondern eher im Austausch mit (auch forschenden) Kollegen und Humanmedizinern....
Das erwähnte Buch habe ich in der Buchhandlung durchgeblättert. Neue Erkenntnisse und reine Spekulation werden da unterschiedslos zusammengemischt, was die Beurteilung sehr erschwert. Kannst Du mir sagen, warum man allen diesen Behauptungen vorbehaltlos Glauben schenken sollte? Für ein Sachbuch war die Quellenangabe nämlich doch sehr dürftig....
Mir geht es nicht um Polemik, aber mich nervt die immer und ewig wiederholte Behauptung, dass TAs einzig oder doch hauptsächlich aus monetären Gründen agieren würden. Klar, sie müssen auch essen, aber bei den meisten spielt da noch eine gehörige Portion Idealismus mit.....
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: HILFE Borreliose Impfung abbrechen!?!?!?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Hm, ich bin absolut kein Impfgegner, aber die Borrelioseimpfung halte ich auch für nicht zielführend.
1. Es handelt sich um einen amerikanischen Impfstoff, der entwickelt wurde um gegen den in Amerika hauptsächlich vorkommenden Borreliosestamm zu wirken. In Europa kommt dieser Stamm dagegen kaum vor. Über Kreuzreaktionen auf die europäischen Stämme ist nichts bekannt bzw. wohl schon in Studien (Straubinger 2007) widerlegt worden.
2. Die Borreliose ist nicht tödlich und mit Antibiotika gut zu behandeln. (Im Übrigen ist im Regelfall auch keine Behandlunng über 8 Monate nötig, sondern "nur" eine Antibiotikagabe über 3-4 Wochen)
3. Ein großer Teil der Hunde hat natürliche Antikörper gegen die Borreliose und wehrt sie auch ohne Impfung ab und nur ein sehr geringer Prozentsatz der seropositiven Hunde zeigt überhaupt klinische Symptome.
zum Nachlesen:
http://www.r-m-l.de/faq/borrel.html
http://www.hundezeitung.de/medizin/borrelioselabor.html----------------
Und eine Frage hätte ich auch noch.
Wie will ein Tierarzt gute Erfahrungen mit der Borreliose-Impfung machen?
Führt er selber Studien durch? Kontrolliert er regelmäßig, ob die geimpften Hunde Borreliose-negativ sind? Woher weiß er, wie die Borreliose verlaufen wäre, wenn der Hund nicht geimpft bzw. geimpft gewesen wäre?
... ich glaube kaum, dass irgendein Tierarzt so viele Borreliosefälle hat und so genau dokumentiert, dass sein "Gefühl" irgendeine wissenschaftliche Aussage hätte
-
Sascha, ich bin keineswegs immun gegenüber Deinen Bedenken - es waren meine eigenen! Letztlich bleibt keinem HH das individuelle Abwägen des Nutzen/Risikos erspart.
Konkret zu
1. Der Impfstoff wirkt gegen die europäischen B. b. sensu strictu, nicht gegen die amerikanischen. Gegen andere B.b. sind Wirkungen tatsächlich nicht nachgewiesen. Der Befallsgrad mit B.b. sensu strictu ist in der Schweiz sehr unterschiedlich, aber ständig steigend. In vielen Gebieten nimmt er akut zu.2. Das ist sehr tröstlich für den erkrankten Hund. Leider ist wegen der diffusen Symptomatik keine alleinseeligmachende Lösung. Die Praxis zeigt, dass leider
3. Das ist unbestritten.
-
Zitat
2. Die Borreliose ist nicht tödlich und mit Antibiotika gut zu behandeln. (Im Übrigen ist im Regelfall auch keine Behandlunng über 8 Monate nötig, sondern "nur" eine Antibiotikagabe über 3-4 Wochen)Hi Sascha,
das is leider nicht ganz so richtig.
Zum einen kann die Borreliose durchaus tödlich verlaufen, auf Grund des Multiorganbefalls, zum Anderen ist das Problem bei den Borreliose-Erregern, das sie sich in Zellen einnisten können die nur schwer von den Antibiotika-Wirkstoffen erreicht werden. Und hier können die Erreger über lange Zeit verweilen, was einen späteren Ausbruch bedeuten kann. Eine Behandlung mit Antibiotika über einen längeren Zeitraum und mit dabei wechselnden Wirkstoffen ist derzeit eine Therapie, die mehr Erfolg verspricht.Dabei ist es wichtig zwischendurch Kontrollen durchzuführen.
-
Hier sind aktuelle Infos zu finden:
http://www.hundezeitung.de/medizin/zeckenimpfung.html
Gruss
Joe -
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!