Hormonbehandlung zur Verhinderung der Läufigkeit
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Hallo,
da wir verhindern wollen, dass unsere Maja Welpen bekommt haben wir gestern mal den TA auf Kastration angesprochen. Davon war er allerdings nicht sehr begeistert. Seine Argumentation: Oftmals würden Kastrierte Hündinnen aggressiv, ausserdem nähmen viele an Gewicht zu und das Fell könne darunter leiden.
Er hat uns eine Hormonbehandlung anempfohlen. Wir sollten die erste Läufigkeit abwarten, danach könnte man damit beginnen. Was mich sehr stutzig macht, ist, dass wohl die Wahrscheinlichkiet einer eitrigen Gebärmutterentzündung steigt. Weiß jemand da Zahlen? Das Krebsrisiko soll wohl im Vergleich zu nicht kastrierten Hündinnen bei den neuartigen Präparaten nicht ansteigen.
Liebe Grüße,
Maggi - Vor einem Moment
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Zahlen weiss ich keine dazu, aber ich habe damit schlechte Erfahrungen gemacht. Unsere Hündin hat danach eine Gebärmutterentzündung/-vereiterung bekommen und ist letzten Endes daran ganz qualvoll gestorben. Ich würde so eine Hormonbehandlung jedenfalls nicht wieder machen lassen und kann sie daher auch niemandem empfehlen.
Dann würde ich eher zur Kastration raten.
LG Noora und Jerry -
Mit Zahlen kann ich auch nicht dienen.
Unsere Hündin wurde damals immer gespritzt. Mit 8 Jahren war sie dann so voll Krebs, dass sei eingeschläfert werden musste.
Das ist allerdings schon fast 25 Jahre her. Kann gut sein, dass das Risiko heute nicht mehr so groß ist.
Aber Hormonbehandlung sind immer kritisch zu sehen und sollten meiner Meinung nach nur in Frage kommen wenn keine Alternative zur Verfügung steht.Ich weiß nicht, ob ich dem TA da was unterstelle, aber kann es sein, dass er durch das regelmäßige Verabreichen von Hormonen mehr verdient als durch Kastration?
Wir haben jetzt eine Hündin und haben sie kastrieren lassen.
Wir haben uns die Entscheidung mit Sicherheit nicht leicht gemacht und uns fast überall informiert und das Für und Wider abgewogen.Lieben Gruß
Beate mit Bella (und Charly im Regenbogenland) -
Mal eine Frage, warum willst du die Läufigkeit überhaupt unterdrücken???
Verhindern das die Hündin nicht trächtig wird, kann man auch anders - nämlich indem man aufpasst, dass sie kein Rüde besteigt!
Nur aus dem Grund, damit sie keine Welpen wirft, muss sie weder kastriert werden noch Hormonspritzen bekommen!
Im übrigen finde ich die Meinung deines Tierarztes völlig OK in dem er dich vor einer Kastra und den möglichen, nie wieder gut zu machenden Folgen warnt.
Die meisten TA schnippeln erst mal! -
Ich würde auch von den Hormonspritzen abraten.
Die Yorkiehündin meiner Eltern wurde damit behandelt und verstarb am Ende leider auch an einer eitrigen Gebärmutterentzündung. Zudem glaube ich auch gelesen zu haben, dass ein gewisses Krebsrisiko mit diesen Spritzen ansteigt.
Dann doch lieber, wenn es denn sein muss, die Kastration.
Das eine Hündin durch die Kastration agressiver wird kenne ich eigentlich nur von bereits agressiven und sehr selbstbewussten Hündinnen.
Gegen das Übergewicht kann man relativ leicht mit weniger Futter vorgehen. Aber es gibt natürlich bei Langhaarhunden die Veränderungen im Fell und gerade bei großen Hunden die Gefahr einer Inkontinenz. Gibt es keine Möglichkeit das Welpen bekommen 'einfach' ohne Kastration oder Spritzen zu verhindern?Zum Thema Kastration wurde ich übrigens diese Woche auch sehr positiv von meiner Tierklinik überrascht. Während sie mir vor gut 9 Jahren noch zu einer Frühkastration meiner Nova geraten hatten, teilten sie mir nun mit, dass sie so etwas nicht mehr machen.
Wenn eine Kastration sein muss, dann nach der 1. oder besser 2. Hitze....
Schön zu hören, dass sie ihre Meinung da anscheinend geändert haben. Ich muss, wenn etwas mehr Zeit vorhanden ist als bei meinem letzen Besuch, einmal nach den genauen Gründen fragen. -
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Auf gar keinen Fall diese Hormonspritze. Allein in meinem nährenen Umfeld ist JEDE Hündin, die gespritzt wurde, an Gebährmuttervereiterung oder Krebs gestorben. JEDE. Und das waren ca. um die 10.
Wenn ihr in einem Umfeld mit vielen Rüden lebt, die ohne Aufsicht durch die Gegend laufen usw. kann ich eure Bedenken verstehen. Das ging mir damals nicht anders, als Pebbles hier einzog. Heute im Nachhinein weiß ich, daß eine Läufigkeit sooo tragisch gar nicht ist. Eine Hündin, die ich hier in AUfzucht hatte, war nämlich auch hier läufig und im Endeffekt war es kein Problem. Sie blieb die Zeit über, in der es gefährlich war, an der Leine. Ich habe sie die erste Woche noch so laufen lassen, dann sicherheitshalber angeleint, da sie bereits da nymphomane Züge aufwies und ich nicht sicher war, ob sie evtl. shcon relativ früh stehen würde. Ich habe die Hunde in der Zeit nicht in den Garten gelassen. So wurden auch keine Rüden angelockt. Lösen war nur im Wald "erlaubt". Dadurch hatten wir hier daheim Ruhe. Die Maus hat sich, obwohl es ihre 1. Läufigkeit war, sehr sehr sauber gehalten. Bis auf die paar Blutflecken am ersten Abend hätte ich gar nicht gemerkt, daß sie läufig ist, wenn es nicht so endeutlich zu sehen gewesen wäre *g*
Von daher müsst ihr einfach für euch entscheiden. Wenn ihr euch zu unsicher seid und wirklich kastrieren wollt, kann ich das verstehen. Dann würde ich einfach noch einmal mit einem anderen Tierarzt sprechen. Aber ich kann euch nur raten, wartet doch einfach mal eine Läufigkeit ab und schaut, wie sich das alles so anläßt und entscheidet danach.
Aber lasst die Finger von diesen Hormon-Dröhnungen.
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Hallo Claudia,
wenn eine Hündin vor der 1. Läufigkeit kastriert wird, ist sie noch nicht erwachsen.
Sie würde ewig vom Wesen her ein Welpe bleiben.
So wurde es mir zumindest von der Tierklinik erklärt.Wir haben Bella kastrieren lassen, da sie tagsüber bei meiner Schwiegermutter ist, wenn wir arbeiten.
Sie hat aber auch noch den Rüden meiner Schwägerin da und ich wollte ihr die Verantwortung nicht aufdrücken.
Durch meine berufstätigkeit bin ich allerdings auch nicht in der Lage mich um einen Wurf Welpen zu kümmern.Ganz abgesehen davon kenne ich mehrere nicht-kastrierte Hündinnen die dauernd scheinschwanger sind. Sie leiden sehr darunter.
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Zitat
Hallo Claudia,
wenn eine Hündin vor der 1. Läufigkeit kastriert wird, ist sie noch nicht erwachsen.
Sie würde ewig vom Wesen her ein Welpe bleiben.
So wurde es mir zumindest von der Tierklinik erklärt.Ja, das ist einer der ganz großen Kritikpunkte an der Frühkastration. Trotzdem wurde die Frühkastration zur 'Krebsvorsorge' vor einigen Jahren bei meiner Tierklinik regelmäßig durchgeführt. Auch bei Nova hatte ich es, naiv wie ich damals war, machen lassen.
Obwohl ich zu Nova und ihrem Charakter absolut nichts negatives sagen kann hätte ich Kayleigh nicht wieder frühkastrieren lassen.
Ich war nur ganz überrascht, dass auch die Klinik die mich damals so begeistert und mit voller Überzeugung in eine Frühkastration gequasselt hatte ihre Meinung in den letzten Jahren anscheinend geändert hat und nun ehrer ganz vom Thema Kastration abrät. -
Zitat
wenn eine Hündin vor der 1. Läufigkeit kastriert wird, ist sie noch nicht erwachsen.
Sie würde ewig vom Wesen her ein Welpe bleiben.Das ist Humbug. Ich habe da mehrfache Erfahrung. Momentan mit 3 Hündinnen (Pebbles, Face und Paula, die Hündin meiner Eltern). Alle drei sind völlig erwachsen geworden.
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natürlich sind Erfahrungen immer besser.
Mir wurde das so von den verschiedenen TÄ erklärt und auch im Internet war die Info so.Nichts desto trotz - heute wird doch größtenteils von der Frühkastration abgeraten.
- Vor einem Moment
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