Hormonbehandlung zur Verhinderung der Läufigkeit

  • Zitat

    natürlich sind Erfahrungen immer besser.
    Mir wurde das so von den verschiedenen TÄ erklärt und auch im Internet war die Info so.

    Nichts desto trotz - heute wird doch größtenteils von der Frühkastration abgeraten.

    Die generelle Tendenz ist ganz gegen Kastration, da sie einen sehr großen Eingriff in den Organismus eines Tieres darstellt.

    Ich selbst sehe das einfach ein wenig anders. Im heutigen Umfeld mit der Hundedichte ist es manchmal eben einfach besser und stressfreier. Ncihts desto trotz sollte man natürlich immer genauestens darüber nachdenken, was man tut.

    Für mich ist klar - WENN ich eh von vornherein weiß, daß ich kastrieren will - warum auch immer - dann nur eine Frühkastration. Später kastrieren würde ich dann nur noch, wenn es zu Problemen kommt. Ich habe mich jetzt auch entschieden, meine Jüngste nicht zu kastrieren, eifnach weil ich es mir bei ihr vorstellen kann, daß sie in die Zucht geht. Aber selbst wenn es sich jetzt dann herausstellen würde, daß ich sie doch nicht in der Zucht haben möchte, würde sie intakt bleiben.

  • Für mich ist klar - WENN ich eh von vornherein weiß, daß ich kastrieren will - warum auch immer - dann nur eine Frühkastration. Später kastrieren würde ich dann nur noch, wenn es zu Problemen kommt. Ich habe mich jetzt auch entschieden, meine Jüngste nicht zu kastrieren, eifnach weil ich es mir bei ihr vorstellen kann, daß sie in die Zucht geht. Aber selbst wenn es sich jetzt dann herausstellen würde, daß ich sie doch nicht in der Zucht haben möchte, würde sie intakt bleiben.[/quote]

    Hm :???: Hat wohl mit dem Zitat nicht so geklappt wie ich wollte

    wie ich schon geschriebe hatte, ich habe mir die Entscheidung bestimmt nicht leicht gemacht.
    Und ich hätte mit Sicherheit Spaß daran einen Wurf Bellas großzuziehen :D
    Aber dazu sollte man den ganzen Tag zu Hause sein. Und das ist bei uns nunmal nicht gegeben.

  • Meine erste Hündin starb nach jahrelanger Hormonbehandlung auch an Gebährmutterkrebs und ich würde es nie wieder machen lassen.

    Meine Hunde werden kastriert und ich habe nie eine negative Auswirkung dadurch erlebt. Ok wenn sie in die Jahre kommen, muß man mit dem Futter aufpassen, aber das ist meines erachtens eine Alterserscheinung und nicht kastrationsabhängig :ka:

    Die letzten beiden sind nicht frühkastriert. Eine hatte bereit mehrere Würfe Welpen und die andere war auf jeden Fall schon läufig gewesen und auch das hat in meinen Augen keinen Unterschied gemacht.

  • Zitat

    Das ist Humbug. Ich habe da mehrfache Erfahrung. Momentan mit 3 Hündinnen (Pebbles, Face und Paula, die Hündin meiner Eltern). Alle drei sind völlig erwachsen geworden.

    Habe die gleiche Erfahrung gemacht wie Pebbles.
    Mal eine Frage: Merkst du bei deinen Huendinnen etwas von gesteigerter Agressivitaet? Meine ist da recht heftig teilweise, aber das kann auch 1001 andere Ursachen haben als die Fruehkastration.( Habe ich glaub ich schonmal irgendwo geschrieben)
    Liebe Gruesse,
    Kat

  • Nein, Pebbles Aggressivität hat sich mit dem Tag gelegt, an dem sie ihre ersten SChilddrüsenhormone bekam. Wir haben im Sommer eine Unterfunkton bei ihr gefunden und seither ist das Thema durch.

    Face ist eine ganz normale Zicke, die für ihr Leben gern Rüden bespielt, "heiß" macht und sie dann weg zickt. So richtig Mädchen halt. Pebbles ist ähnlich. Aber es ist nur ein zicken.

    Was Pebbles enorm gut kann ist, schlechte Laune an anderen Hunden auslassen. Vorhin z.B. durfte sie (von mir aus verboten) nicht zu meiner Nachbarin ins Haus, da diese immer Futter dort für ihren Hund stehen hat. Sie war dann stinkig und ist erstmal Max (eben jenen Hund meiner Nachbarin) anzicken gegangen, womit sie sich direkt den nächsten Einlauf von mir einfing und dann schmollend ging. Aber auch das werte ich nicht als Aggressivität. Zicke ist sie - mit Leib und Seele.

  • Zitat


    Im übrigen finde ich die Meinung deines Tierarztes völlig OK in dem er dich vor einer Kastra und den möglichen, nie wieder gut zu machenden Folgen warnt. ;)
    Die meisten TA schnippeln erst mal!

    Es ist ok, dass der TA erst mal auf die Folgen der Kastration hinweist. Aber hat er auch auf die Folgen der Hormonspritzen hingewiesen? Dass er die Spritzen dann auch noch als empfehlenswerter als die Kastration darstellt, lässt mich an seinem Fachwissen zweifeln. Heute kennt man die Langzeitfolgen der Spritzen, und eine Gebärmutterentzündung ist wesentlich schwerwiegender als eine Fellveränderung! :motz:

  • Hallo,

    ich selbst bin gelernte Tierarzthelferin und mein Chef gibt immer nur ungern Hormonspritzen gerade wegen der Gebärmuttervereiterung! Zu uns kamen häufig Hündinnen aus anderen Praxen die nach der Injektion eine Vereiterung bekamen.
    Nach einer Kastration kann es schon zur Gewichtszunahme kommen, allerdings ist das auch abhängig von eurem Verhalten. Ihr müsst dann eben darauf achten, dass sie nicht zunimmt.
    Bezüglich des Fells kann ich mich an keine Hündin erinnern die irgendwann unter Haarausfall oder der gleichen gelitten hat. Kann natürlich sein dass es das gibt. Ich denke das passiert eher selten.
    Ich an eurer Stelle würde auf die Hormonspritzen verzichten!!

    Viele Grüße

    Taotao

  • Hi,
    naja, also bei diesem Thema scheint die Meinung ja SEHR eindeutig zu sein, was mich etwas sicherer macht, da ich schon, als ich das mit der Gebärmuttervereiterung immer und immer wieder gelesen habe, skeptisch geworden war. Ich danke euch auf alle Fälle für die vielen Antworten!
    Gruß, Maggi

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