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richtiges Agi Training?

  • Hallo
    Ich gehe in einen Verein, wo es Agi noch nicht ganz so lange gibt (2 Jahre) und so denk ich auch die Erfahrung fehlt.
    So nun wollte ich einfach mal wissen, was ihr von diesen Ausbildungsmethoden haltet, denn wenn ich sehe, wie lange doch schon einige trainieren, aber irgendwie noch nicht richtig weiter gekommen sind, finde ich es komisch.



    1.Halte ich es für sinnvoll, wenn man jedes Hinderniss erst einmal einzeln beibringt, also erst einmal mit laufen, dann schicken, dann abrufen, von versch. Anlaufwinkeln etc. und dann erst dieses Hinderniss im Parcour einbaut.
    Dort werden aber Hindernisse die noch gar nicht sicher beherrscht werden im Parcour schon eingebaut. Und man sieht halt, dass ständig Verweigerungen passieren. Auch bei einer geraden Strecke von 4 Hindernissen sind die Hunde bzw. die Führer überfordert. Ist dies nicht ein Zeichen dafür, dass man viel zu schnell vorgegangen ist?



    2.Wird seit einen halben Jahr, man muss sagen wirklich sehr konsequent, Kontaktzonen Training gemacht. Das sieht so aus: Bei jedem Kontaktzonengerät steht hinten ein Helfer mit einen Leckerchen und wenn der Hund kommt wird es ihn auf der Kontaktzone gegeben. Nun sieht man aber zu 50% der Fälle (auch nach dem halben Jahr) die Hunde von der Kontaktzone springen und dann das Leckerchen nehmen zu wollen. Geschieht dies, werden sie wieder auf die Kontaktzone gezogen/getragen/.. ;-) oder bei manchen Hunden sieht man auch die davor immer noch auf das langsam Kommando gehört haben über z.B. den Laufsteg brettern um schnell das Leckerli zu bekommen nur durch diesen Schwung schaffen sie es auch nicht mehr hinten anzuhalten. Ich denke, dass die Hunde es so einfach nicht mit der Kontaktzone verknüpfen.



    3.auch trainiert der Trainer mit einen Hund mit.
    Kann er sich denn so überhaupt auf das Training konzentrieren? Da dieser Hund noch nicht fertig ausgebildet ist, bringt dies auch Schwierigkeiten mit sich.



    4.Auch kann der Trainer uns Fortgeschrittenen keine Ratschläge mehr geben


    Ich würde mich freuen, wenn ihr mir sagt, was ihr davon haltet und ob ihr Anregungen, Tipps oder ähnliches habt. Auch würde mich interessieren, wie euer Agility Training aussieht.


    Liebe Grüße
    Christina

  • Hallo Christina,


    also ich mache mit Silky seit Mai Agility. Angefangen haben wir in einem Anfängerkurs, der über 10 Wochen ging, jeweils Samstag 1 1/2 bis 2 Stunden, je nachdem wie es halt lief.


    Bei diesem Anfängerkurs, wurde jeden Samstag ein neues Gerät einzeln geübt und anschließend die schon gelernten in einem kleinen Parcour geübt. Angefangen haben wir natürlich mit Sprüngen und einzeln Tunneln, Samstag drauf, waren Sprünge und Tunnel im Parcour und einzeln kam der Reifen usw. am Schluß kamen dann als Einzelgeräte der Slalom (wir üben den Gassenslalom) und die Wippe. Geräte wie Weitsprung wurden direkt in den Parcour eingebaut, damit hatte kein Hund Probleme.


    Natürlich waren die Parcoure ganz leicht und es wurden auch einzelne schwere Geräte am Anfang noch im Anfängermodus genommen, selbst im Parcour. Vor dem Reifen wurde der Hund abgesetzt und dann durch den Reifen abgerufen, A-Wand und Steg wurden langsam genommen, teilweise auch noch an der Leine, um die Kontaktzone richtig zu nehmen.


    In unserem Verein ist es üblich und gewünscht, daß alle in gemischten Gruppen trainieren, d.h. wir haben immer gute Teams, die schon Turniere laufen, Fortgeschrittene, die z.B. Slalom und Wippe schon können und wir Anfänger gemischt.


    Nach dem Anfängerkurs wurden wir also in die verschiedenen Trainingsgruppen verteilt und trainieren dort mit. Hierbei wird natürlich auf die Anfänger Rücksicht genommen, d.h. an der Wippe steht immer der Trainer und hält noch fest, da wir Anfänger dieses Gerät noch nicht beherrschen. Denn Slalom im Parcour laufen wir nicht mit, wir trainieren zwischendrinn gesondert den Gassenslalom. Alles andere wird gemacht, je nach Können. Wobei wir auch schon mal schwere Aufgaben bekommen, wie z.B. eine Welle mit 4 nebeneinander stehenden Sprüngen, wo man den Hund immer drüberschicken muß und zurückholen muß. Auch haben wir schon mal Seitenwechsel hinter dem Hund und solche Sachen. Wenn es nicht klappt, wird es halt noch mal gemacht und genau erklärt, worauf man achten muß.


    Durch die guten Teams im Training, und das finde ich ist bei dieser Trainingsart der Vorteil, kann man dann immer schauen, wie die das Lösen und hat dann direkt ein gutes Beispiel. Verweigerungen an A-Wand, Steg und Wippe gibt es bei uns so gut wie nie. Auch lernen wir Anfänger schon, daß es manchmal nicht so einfach ist, den Hund davon abzuhalten durch den Tunnel zu rauschen, wenn er auf die A-Wand, die direkt nebendran steht, soll. Aber durch zuschauen und dann selbst trainieren, klappt das schon ziemlich gut.


    Jeder belohnt seinen Hund so, wie er es für richtig hält, manche lieben es iher Bällchen, Quitschi oder was auch immer zu holen, andere, so wie meiner, ist ein Leckerli am Ende 10 x lieber. Wenn ein Hund z.b. vor einer Kontaktzone abspringt, gibt es kein Lob und das Gerät wird wiederholt. u.U. noch mal langsamer mit Sitz-Kommando am Ende, oder was auch immer den jeweiligen Hund dazu bringt, die Zone sauber zu nehmen.


    Unser Training dauert in der Regel ca. 2 Stunden, aber wenn's mal länger wird ist auch okay, wir haben keinen eng gesteckten Zeitplan und es kommt nie Streß auf. Da unsere Trainer selbst alle aktive Agi-Leute sind, sind deren Hund auch dabei und nehmen auch am Training teil, das ist kein Problem, denn es kommt immer jeder nach der Reihe dran, zwischendrin ist Zeit für eine Pause, die auch die Hunde brauchen. So kommt es zu keiner Überforderung.


    Das Training, auch und besonders, mit den guten Teams macht einen höllischen Spaß. Jeder läßt einem an seinen Erfahrungen teilhaben und wenn es mal nicht so klappt, dann helfen wir alle einander. Am Ende werden gemeinsam alle Geräte weggeräumt und manchmal wird auch noch ein bißchen geschwatzt, wie es sich halt ergibt. Also ich fühle mich wirklich wohl bei dem Training und habe auch das Gefühl, daß wir wirklich was lernen.


    Ich hoffe, ich konnte Dir einen Eindruck geben, wie das bei uns abläuft, es ist manchmal so schwer, das verständlich auszudrücken und zu schildern.

    Viele Grüße
    Daniela und die Cockergang.


    Nicht jeder, der einen Hund hochheben kann, kann auch einen Hund vernünftig halten.

  • Hallo,
    ich leite seit ca 4 Monaten eine neue Anfängergruppe.
    Bei mir sieht das Training folgendermaßen aus:
    1. Übungsstunde: lernen von 2 Hürden auf mini-Sprunghöhe und normaler Tunnel


    2. Stunde: 3 Hürden wieder auf Minihöhe Tunnel und Gassenslalom, der mit der zeit immer enger gestellt wird. zusätzlich A-wand Zone. Wir lernen die A-Wand mit der "Grünen Pfote", soll heissen der hund wird langsam daran geführt, dass er die Zone schnell und sicher macht und mit 2 Pfoten auf der Zone steht, mit 2 im Gras.


    bei mir im Training werden die geräte erst in einen Parcours gebaut wenn sie jeder Hund zu 99 prozent kann. nur so kann man wirklich große Fehler verhindern.


    Wenn dir dein trainer keine Tipps mehr geben kann....hm....
    Wie weit ist denn dein Ausbildungsstand nun? Läufst du Turniere?


    Erzähl mal ein bisschen was zu deinemn Ausbildungsstand und den anweisungen des Trainers. Nicht um den Trainer auszumerzen sondern um einfach mal zu schaun in wieweit er dir nicht weiterhelfen kann :wink:


    P.S.: Meine Anfängergruppe kann nun nach etwa 12 trainingsstunden einen kleinen Parcours von 10 Hindernissen SICHER laufen . :freude:

  • Hallo
    Danke für die ausführlichen Anworten! :-)
    Also ich starte mit meiner Border Collie Hündin seit einen Jahr in der A1 und habe bisher 2 Anwartschaften.
    Der Trainer guckt, wenn er uns trainiert (oft ist er aber nebenbei mit der Anfängergruppe beschäftigt) immer zu, aber so sagt er nicht wirklich was, halt oft nur zu denen die Kontaktzonen Probleme haben, die wir überhaupt nicht haben.
    Ja ich mache seit 2 Jahren Agility und direkte Probleme habe ich zurzeit nicht, nur ich finde es immer sinnvoller, wenn man im Parcour irgendwelche Führfehler macht, auch wenn der Hund sie korigiert, der Trainer einen darauf anspricht. Nur das passiert leider nie.
    Die Anweisung des Trainers besteht nur aus sagen, wie die Reihenfolge des Parcours ist, oft überlegen wir die aber auch selber.


    Ja ich denk dann halt von euren Bsp. sieht man doch, dass die Anfänger von meinen Verein, ja doch überfordert sein müssen, denn sie können nach ca. einen halben Jahr noch keinen kleinen Parcour ohne Fehler (es passieren natürlich immer mal fehler, aber ich denke bei ständigen Verweigerungen ist das nicht mehr normal)

  • Huhu!


    Ist der der DVG in Barsinghausen?


    Also wenn zu mir Anfänger neu kommen, fange ich auch erstmal mit Hürden und Tunnel an. Je nach Alter des Hundes auf Mini bzw. auf der Erde liegende Stangen. Ich fange gern damit an, daß ich 2 Hürden und einen Tunnel als Anfang stelle. Der Hund lernt natürlich erstmal einzeln, über die Stange zu gehen, wobei das i. d. R. noch nie ein Problem war. Dann absitzen, über eine Hürde rufen und über die zweite per Ballwurf o. ä. vorschicken. Wenn das klappt (klappt meist auch sehr direkt), kommt der Tunnel. Der auch erstmal einfach geübt, bis der Hund durchgeht, auch wenn der Tunnel gebogen ist. Dann wieder abrufen, vorschicken in den Tunnel und wenn es dann noch klappt, den Hund NACH dem Tunnel noch wieder über die eine Hürde zu locken. Prima.


    Das Ganze wird solange geübt, bis das mit zwei Hürden hin - Tunnel - zwei zurück sicher klappt. Dann eine dritte dazu. Dann langsam rechts und links Hürden und das "Abbiegen" wird geübt. So stellt sich binnen weniger Übungseinheiten ein kleiner "Übungs-Jumping" aus Tunneln und Hürden zusammen.


    Getrennt davon trainiere ich die Kontaktzonen mit den Hunden. Ebenfalls in der 2-on-2-off-Methode und rückwärts aufgebaut. D. h. die Hunde lernen erstmal (gern über Clickern), daß es da unten superprima ist und jedesmal, wenn sie spielerisch die richtige Position einnehmen, wird gelobt (Wortlob), eine Hürde geradaus oder im Winkel weg, gesprungen und dann gespielt was das Zeugs hält. Angefangen nur mit Steg und Wand, die Wippe nehme ich gern erst dazu, wenn diese beiden Geräte bombensicher und komplett abgearbeitet werden (i. d. R. bei regelmäßigem Training nach 4-5 Monaten). Reifen und Slalom werden erstmal nur als Einzelgeräte trainiert. Slalom eben weil größter Arbeitsaufwand und größte Präzision erforderlich, Reifen, weil ich eine sehr große Verletzungsgefahr sehe und den erst einbaue, wenn Hund und Führer sicherer sind.


    An den kleinen Hürden / Tunnel-Geschichten kann man hervorragend Führtraining machen und auch den einen oder anderen Wechsel für den Menschen einüben, auch wenn in der Situation der Sinn vielleicht gar nicht da ist - aber einfach um den Bewegungsablauf beim Menschen einzuüben und dem Hund zu zeigen, daß es normal ist, daß sein Mensch sich so bewegt.


    Tja - so läuft das eigentlihc bei uns ab. Kleine Schritte, mit denen man aber irre schnell voran kommt.

    Liebe Grüße
    Silvia und die Mogwais

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den kostenlosen Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den kostenlosen Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen kostenlosen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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