Hoden im Bauchraum - gesundheitliche Folgen...?

  • hallo...
    vielen dank für euere antworten... ;)
    mein hund ist 1 1/2 jarhe alt und ich werde den hoden im bauchraum auf jedenfall entfernen lassen (das wohl vor weihnachten weil ich da 2 wochen urlaub habe), aber ich bin immernoch hin und her gerissen ob ich nun den 2. auch entfernen lasse...
    ich weis es noch nicht... :/

  • Zitat

    hallo...
    ich bin in dieser hinsicht nicht wirklich gut belesen und deshalb wollte ich einfach fragen:

    welche gesundheitlichen folgen hat es wenn sich ein hoden in bauchraum des hundes befindet (der andere ist wie gewohnt an der "normalen" stelle :D)?

    hat es überhaupt gesundheitliche folgen oder kann er damit gut bis an sein lebensende leben?

    hallo,
    ich bin kein mediziner, aber bei meinem kuvasz hatte ich genau das gleiche problem. meine tierärztin riet mir zur op, da der hoden, der im bauchraum verbleibt dazu neigen kann, daß er mit der zeit tumorös wird und dann ist es bekanntlich zu spät. ich möchte hier weder angst noch schrecken verbreiten, aber ich habe mich dann letztlich dazu entschlossen, ihn operieren zu lassen und sie hat ihm die beiden hoden entfernt, da der zweite auch immer wieder in der bauchdecke verschwand. sie bezeichnete dies als sog. schlupfhoden. also, vielleicht hat hier jemand ähnliche erfahrungen, aber ich denke, wenn der hoden raus ist, dann kann es zumindest dem hund nicht mehr schaden.

  • Zitat

    @vialität: wie hat sich dein hund "verändert" nach der kastration?

    wann hast du gemerkt das der andere hoden auch im bauch verschwindet? wenn er auf dem rücken liegt?

    hallo sir henry,

    ich habe es festgestellt als er noch sehr jung war. als er dann 18 monate alt war, auf anraten der ärztin sollte ich so lange warten, wurden beide hoden entfernt. der zweite rutschte immer wieder in den bauch, egal ob rückenlage oder beim laufen.

    er hat sich überhaupt nicht verändert. es ist der kuvasz und er hat selbst nach der op immer noch seinen charakter, schutzbedürfnis und typisches verhalten. im grunde hat sich, außer, daß ihn läufige hündinnen nicht mehr interessieren, keine veränderung gezeigt.

  • Zitat

    Bei Tyler ist auch ein Hoden in der Bauchhöhle geblieben.
    Ich werde den auf jeden Fall entfernen lassen, wenn Tyler 1 bis 2 Jahre alt ist.
    Das Risiko, dass der Hoden durch die höhere Temperatur in der Bauchhöhle entarten kann, ist mir zu groß.
    Nicht auszudenken, wenn er dann tatsächlich (diesen) Krebs bekommt! :schockiert:
    Ich hätte auf ewig das Gefühl, das es meine Schuld wäre...

    Bekommt der Hund nach dieser OP eigentlich so einen 'Trichter' um?

    Huhu Brini!!!

    JA! Er bekommt so einen Trichter um !! Du solltest Dir auf alle Fälle dann auch gleich eine gute Möbelpolitur besorgen!! :D Luka ist mit dem Ding hier immer überall dagegen gekracht und er mochte es ausgesprochen überhaupt nicht!! :D
    Die Fäden müssen 10 Tage drin bleiben, da der jiunge Meister hier auch gerne mal an den Fäden rumgezupft hat wenn er das Ding nicht aufhatte, mußte er - jedenfalls wenn er im Garten rumgestrolcht ist - 10 Tage lang mit seinem Haß-Teil auskommen.

  • Hi Sir Henry,

    bei Twister wurde während der Kastration vor ca. 2 Jahren festgestellt, dass er einen (laut TA, verkümmerten) Hoden im Bauchraum hat. Unserem TA war die Gefahr einer Bauch-OP damals zu groß, da unsere Fellnase wie ein Wilder immer wieder zwischendurch gekrampft hat, was natürlich ein erhöhtes Narkoserisiko ist.
    Unser TA hat uns damals NICHT auf ein erhöhtes Krebsrisiko hingewiesen, sonder lediglich darauf, dass er im Alter "weibisch" werden könnte. :|
    Hmmmmmm ich muß sagen, sein Verhalten hat sich eher zum Nachteil geändert. :kopfwand: Er war schon immer sehr temperamentvoll, besonders fremden Rüden gegenüber...............
    Er ist auch nach wie vor extrem flippig, wenn hier ein Mädel läufig ist. ( Frisst tagelang nicht, heult nur, schläft nur Nachts ein paar Stunden..... usw)
    Wie dem auch sei, ich denke nicht, dass eine Kastration zu 100 % das (negative) Verhalten eines Hundes ändern kann.

    Mit dem Wissen von heute (und unseren Erfahrungen :irre: ) würde ICH auf jeden Fall zu einer Bauch-OP raten! Selbst abgesehen vom Krebs-Risiko.

    Schöne Grüße
    von der Miss

  • hallo @ all...
    mal wieder ein ganzliebes danke an alle schreiber ;-)

    also der hoden im bauch wird auf jedenfall entfernt (an weihnachten wenn ich urlaub habe)...

    mit einer vollständigen kastration bin ich mir noch uneinig da ich mit dem hund so super zurecht komme und ich ihn genau so mag wie er ist habe ich einfach angst das er sein wesen ändert...

    aber es wäre schon entspannter wenn er keinen heissen hündinen mehr nachgeht (er besteigt sogar hündinen die nicht heiss sind) und das auskommen mit rüden wäre wohl auch unproblematischer...

  • Zitat

    aber es wäre schon entspannter wenn er keinen heissen hündinen mehr nachgeht (er besteigt sogar hündinen die nicht heiss sind) und das auskommen mit rüden wäre wohl auch unproblematischer...

    Das wirst Du aber weniger durch die 2. Hodenbeseitigung erreichen (mit der Du Dir wahrscheinlich mehr Nebenwirkungen einhandelst als Du möchtest und diese dann auch nicht mehr rückgängig machen kannst :/) als viel mehr mit einer konsequenten Erziehung. :D

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