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Pointer zerlegt Sessel und Sofa

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    Hallo!


    Ich habe seit Ende Juni einen zweiten Hund. Es ist eine ca. 1 1/2 jährige Pointer-Hündin, die bis Februar auf Kreta als Strassenhund lebte. Nun ist sie bei uns und hat sich eigentlich auch sehr gut eingelebt, nur leider bleibt sie nur selten alleine im Haus ohne etwas zu zerstören.
    Sie hat schon einen Sessel auf dem Gewissen und das Sofa hat sie auch schon angefressen. Wirklich alleine ist sie ja eigentlich nie, weil wir noch einen Rüden haben.
    Was kann ich dagegen tun? Sie kann ja nicht immer draussen bleiben
    wenn ich mal weg muss. Und der Winter steht ja nun auch bald vor der Tür...
    Vielleicht kann mir ja hier jemand Tips zu diesem Thema geben.
    :help:


    Schöne Grüsse Kristina!

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  • Hallo Kristina,


    also zuerst musst Du mal rausfinden, ob sie nicht allein bleiben kann oder ob sie nur sauer ist oder ob ihr langweilig ist.
    Wenn sie nicht allein bleiben kann würde ich zu einer guten Hundehalterschule (such aber eine gute) gehen. Ist ihr nur langweilig müssen ihr einfach Grenzen gesetzt werden und sie solllte was zur Abwechslung haben (Kauknochen, versteckte Leckerlie ...). Meine Hündin war damals sauer und gänzlich unerzogen. Auch Sie hat alles angeknappert. Gute Möbel oder Gegenstände habe ich vor ihr gesichert. Ein altes Sofa diente als "Übungsobjekt" das wurde mit Pfefferwasser abgewischt. Sofa zerreißen macht zuviel Spass und ist daher selbstbelohnend, dashalb muss sowas sicher unterbunden werden. Dann gab es noch einen Holztisch den habe ich nicht behandelt. Auf den Tisch habe ich ein ganzschön häßliches zusammensteckbares künstliches Blumengesteck gestellt. (Ich wußte mein Hund zerreißt es nur und frist nichts davon.) Dieses Gesteck habe ich wenn ich tagsüber da war liebevoll umhegt. Meine Hündin dachte es wäre mir sehr wichtig. Wenn ich nun weggeganngen bin kaute sie an Tisch und Gesteck. Wenn ich nach hause kam sah ich nur das zerstörte Gesteck und war sehr traurig. Ich sammelte alles auf steckte es wieder zusammen und begrüßte danach erst meinen Hund (ohne zu zeigen, dass ich wußte das sie es war). Nach kurzer Zeit war ihr klar, dass sie mich nur mit dem Gesteck verletzen kann (sie war eben sauer) und zerstörte nur noch das. Aber da ich ja nicht wußte das sie es war :wink: gab sie auch das bald auf.


    wichtig ist also in erster Linie herrauszufinden warum sie alles zerstört.


    viel Glück Verena

  • Zitat von "Verena"


    Auf den Tisch habe ich ein ganzschön häßliches zusammensteckbares künstliches Blumengesteck gestellt. Dieses Gesteck habe ich wenn ich tagsüber da war liebevoll umhegt. Meine Hündin dachte es wäre mir sehr wichtig. Wenn ich nun weggeganngen bin kaute sie an Tisch und Gesteck. Wenn ich nach hause kam sah ich nur das zerstörte Gesteck und war sehr traurig. Ich sammelte alles auf steckte es wieder zusammen und begrüßte danach erst meinen Hund (ohne zu zeigen, dass ich wußte das sie es war). Nach kurzer Zeit war ihr klar, dass sie mich nur mit dem Gesteck verletzen kann (sie war eben sauer) und zerstörte nur noch das. Aber da ich ja nicht wußte das sie es war :wink: gab sie auch das bald auf.


    wichtig ist also in erster Linie herrauszufinden warum sie alles zerstört.


    viel Glück Verena


    Tolle Idee, dass man es auf diese Weise rausfinden kann, ob der Hund sauer ist, oder ob ihm langweilig ist. Wie aber findet man die dritte Kategorie: Trennungsangst heraus? Und wie kann man dieses Zerstörungsverhalten unterbinden?? Nur indem man ihr zeigt, dass sie einem damit nicht zeigen kann, dass sie nicht alleinbleiben will, indem man so tut, als wüsste man nicht, von wem die Zerstörung kommt? Kann ich mir nicht vorstellen, dass das funktioniert.

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  • Hallo Esmeralda,


    Nein natürich nicht. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, dem Hund dieses zerstörerische Verhalten abzugewöhnen. Aber das ist von Hund zu Hund verschieden. Hat er Trennungsangst, geht es nur über Desensibilisierung (keine Strafen), ist er sauer kann man Strafen aber natürlich nur im richtigen Moment, was wohl schwer sein wird. Aber ein allgemeines Gehorsamkeitstraining hilft auch schon oft.
    Trennungsangst erkennt man sehr oft am allgemeinen Verhalten und an der Geschichte des Hundes. Oft können diese Hunde z.B. nicht mal allein in einen Raum bleiben, wenn Frauchen/ Herchen auf die Toilette geht und verfolgen sie auf Schritt und Tritt.

  • Auf Schritt und Tritt folgen tut sie nicht. Aber wenn ich z.B. irgendwo zu Besuch bin, und der Hund darf nicht mit ins Haus, und muss im großen unheimlichen fremden Garten warten, dann gerät er in Panik, und zerstört alles was rumliegt. Hab ich aus dem Fenster beobachtet.


    Heute wars wieder mal soweit. Ich bin nur kurz einkaufen gegangen, und sie hat den Mülleimer ausgeräumt. Normalerweise war ich schon so weit, dass ich sie für kurze Zeit in der gesamten Wohnung lassen konnte, ohne dass was passiert. Normalerweise hab ich sie immer angemeckert, auch wenn ich weiß, dass das nichts mehr bringt hinterher. Aber heute hab ich mich an deinen Bericht erinnert, und nichts gesagt. Also, als ich reinkam und die Bescherung erblickte, hat sie sich gleich in eine Ecke verkrümelt (wie war das mit Hunde können sich nicht erinnern...?). Ich hab erst mal den Einkauf eingeräumt, und dann den Müll weggeräumt. Hab so getan, als wenn der Mülleimer von allein umgefallen wäre. Habe den Hund nur kurz angesprochen, damit er nicht an der Stimmvibration merkt, wie sauer ich bin. Sie war sichtlich verwirrt, dass ich mich gar nicht darüber aufrege. Ich weiß zwar, dass Hunde einen nicht "mit Absicht ärgern wollen", aber manchmal glaube ich da nicht so ganz dran.


    Gruß/Esmeralda

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo,


    ja gut Frage ob es Wut oder Trennungsangst ist. Ich tippe aber eher auf Wut (müßte man sehen).


    Zitat

    Also, als ich reinkam und die Bescherung erblickte, hat sie sich gleich in eine Ecke verkrümelt (wie war das mit Hunde können sich nicht erinnern...?).


    Deine Hündin merkt, dass Du sauer bist, auch wenn Du es Dir nicht ansehen läßt (Geruch...). Sie hat warscheinlich schon gelernt: "Immer wenn was rum liegt, schümpft Frauchen." Also kommt sie Dir gleich zur Sicherheit mit Beschwichtigungssignalen entgegen (ganz hundtypisch), um Deine "Aggresion" zu mindern. Ohne das sie weiß, dass sie selber an Deine Reaktion schuld ist. Sie beschlichtigt nur und ist nicht schuldbewusst.


    Verena

  • Letztens schriebst du doch, dass deine die Trockenblumen zerkaut hat, weil sie dir damit ihren Unmut (übers alleine bleiben) zeigen wollte. Sie wusste also, dass sie der Auslöser ist, für deine spätere Traurigkeit über die (erst so mühevoll zurechtgezupften) Blumen. Als du die nächsten male keine Traurigkeit mehr gezeigt hast, hat sie aufgehört. Sie wollte dich also ärgern.


    Ich meine, wenn der Hund nur Zerstörungswut hätte, dann könnte er ja auch sein eigenes T-Shirt nehmen, und es zerruppen. Und wenn im Mülleimer was leckeres wäre, dann könnte sie sich das speziell ja rauspicken. Aber, ich habe das Gefühl, sie zerstört bewusst, so dass alles schön verteilt auf dem Fußbonden liegt, in kleine feine Schnippsle zerkaut, damit es offensichtlich ist, dass es von ihr ist. Sie könnte es ja auch irgendwohin schleppen und verstecken. Macht sie auch nicht.


    Gruß/Esmeralda

  • Ich bin mir sehr sicher, dass Hunde nicht etwas zerstören, um ihre Menschen ärgern zu wollen - dazu müssten sie ja menschlich denken können, und das ist nicht der Fall! Demosntrieren tut die Hündin sicherlich was; ob das nun Trennungsangst, Langweile oder Protest ist, wäre halt wichtig rauszufinden. Videoaufnahmen können da ausgesprochen hilfreich sein!
    Ansonsten würde ich aber erstmal dafür sorgen, dass der Hund keine Möglichketi mehr zu diesem selbstbelohnenden Verhalten hat. Also entweder alles weg tun, bzw. dem Hund den Zugang zu Sessel und Sofa unmöglich machen (ein Hund braucht nicht das ganze Haus zur freien Verfügung, wenn er alleine ist) oder, falls das nicht geht, den Hund vernünftig (!) an einen Maulkorb gewöhnen und ihn aufsetzen, wenn er alleine bleiben muss, damit wenigstens nichts mehr kapuutt gemacht werden kann. An den Ursachen muss natürlich trotzdem gearbeitet werden!!


    Grüße und viel Erfolg
    Heike

  • Hi ,
    Wäre es eventuell eine Idee mal für die " Umgewöhnungszeit "
    eine Kennelbox zu benutzen ?
    Wenn du mit deinem Hund einen schönen langen Spaziergang machst
    das sie etwas müde ist , und sie dann mit einem Kauknochen in die
    Kennelbox sperrst ? Dort läßt du sie dann sich ein Stündchen ausruhen
    und in der Zeit machst du was im Haus - ohne das sie direkt bei dir ist .
    Später wird sie sich an diese kurze Trennung gewöhnt haben und schlafen . Diese Boxen Zeiten verlängerst du , damit sie etwas mehr
    Geduld aufbringen muß - vielleicht mal so 2 Stunden .
    Hat sie dieses Ritual verstanden , fühlt sie sich sicher wenn du mal das
    Haus verläßt und wartet in der Box bis du wieder kommst .
    Einmal vermeidest du das deine Wohnung zerlegt wird - egal ob aus Wut
    oder Trennungsangst und du gibst dem Hund trotzdem ein sicheres
    Gefühl , da er nicht entscheiden muß was er in deiner Abwesenheit tut .
    Und du kannst ganz beruhigt sein , weil du den Hund ganz tüchtig loben
    kannst weil er so brav war in deiner Abwesenheit .


    Antje

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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