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Brauche Hilfe... Beziehungsproblem ???!!!

  • Hallo,


    ich bin neu hier und hab gleich ein Problem. Ich versuchs so ausführlich wie möglich, damit man sich ein Bild machen kann, könnt also was länger werden...


    Also, wir (mein Freund und ich) haben uns vor fast sieben Wochen eine kleine Hündin ins Haus geholt, nach guter Überlegung und Vorbereitung. Sie heißt Emily und ist jetzt 18 Wochen alt. Eigendlich hat alles ganz gut geklappt, ich hatte die ersten drei Wochen Unrlaub und war den ganzen Tag zuhause und für sie da, mein Fraund ist den halben Tag zu hause.


    Auch Erziehung hat bisher ganz gut geklappt, wozu ich sagen muss, das ich diejenige bin, die sie erzieht und ihr die Sachen beibringe und mich dementsprechend auch intensiv informiert habe, um keine Fehler zu machen.


    Mein Freund und ich arbeiten beide, er geht morgens um 7 aus dem Haus und ist um 13 Uhr wieder da. Ich gehe um 13 Uhr aus dem Haus und bin um 17 Uhr wieder da.
    Es ist also rund um die Uhr jemand bei ihr Zuhause.


    Vormittags, wenn ich zu Hause bin, geht eigendlichalles gut. Wir stehen um 7 mit auf, ich mach dann den haushalt ein bisschen, wende mich aber zwischendrin immer wieder dem Hund zu, kuschel mit ihr, spiele, und gehe so alle zwei Stunden mit ihr raus. Um 11 uhr gehts dann auf zur großen Runde ( so ca 30-45 Min. je nach ihrer Verfassung) .
    Soweit alles in Ordnung, sie macht nicht in die Wohnung, jault nicht, wenn ich kurz den Raum verlasse und wirkt ausgeglichen.


    Am Nachmittag, wenn mein Freund zu hause ist, macht er es eigendlich ähnlich. Er erledigt seine Sachen im Haus, geht mit ihr alle zwei Stunden raus, spielt mit ihr... ABER: Sie macht in die Wohnung pipi, obwohl er gerade mit ihr draussen war (wenn sie ihr großes Geschäft machen muss, macht sie sich bemerkbar, auch bei ihm) und jault und kläfft, wenn er den Raum verläßt.


    Das ist unser Problem und es entwickelt sich langsam immer weiter, weil ich natürlich versuche, rauszufinden, warum das so ist. Wobei ich natürlich auch erwähnt habe, das sie das alles bei mir nicht macht.
    Mein Freund ist reichlich genervt, weil einerseits er zu nichts anderem kommt, und weil ich auch noch daher komme, ihm sage, das sie bei mir keine Probleme macht und versuche ihm Ratschläge zu geben.


    Das führt zu zweierlei Beziehungsproblemen. Einerseits die zwischen dem Hund und ihm und andererseits auch zwischen uns.


    Es ist auch nicht so das Emily ihn nicht mag oder so. Sie kuschelt auch gerne mit ihm, geht abends auch mal zu ihm auf das Sofa und nicht zu mir. Also antisympathie liegt auch nicht vor.


    Wer kann mir Rat geben, woran das liegen könnte, das sie sich so unterschiedlich verhält. Hat sie ihn nicht akzeptiert ??? Wie ist das mit dem Rudelboss. kann das nur einer sein und wenn ja, wie bringt man ihr bei, das sie aber auf ihn auch hören muss und draussen pipi machen soll und so weiter ... ?

  • wir haben ein ähnliches problem.
    bei mir hört meine hündin einwandfrei aber bei meinem freund macht sie was sie will.
    daher denke ich das ein hund nur ein rudelführer akzeptiert.
    aber mit vieeeeeeeeeeel konsiquenz verschafft er sich vielleicht auch etwas respekt.


    viel glück.

  • Hi
    Ich denke nicht, dass der Hund nur einen Rudelführer akzeptiert. Jedenfalls gibt es bei uns vier Rudelführer und Sydney hört auf alle, wobei ich ihre Bezugsperson bin. Das heißt aber nicht, dass sie mehr auf mich hört, sondern nur, dass unsere Beziehung inniger ist, als die zwischen meiner Familie und ihr.
    Das Problem bei Euch könnte an der unterschiedlichen Erziehungsart liegen. Vielleicht bist Du souveräner, bestimmter und konsequenter als Dein Freund, so dass Euer Welpe sich bei Dir nicht so viel erlauben kann.
    Ihr müsst Euch unbedingt absprechen und Eure Erziehung aufeinander abstimmen. Euer Welpe lernt schnell, besonders wann er was bei wem einfach machen kann. Er testet seine Grenzen aus.
    Redet miteinander und beschreibt mal genau Eure Erziehungsmethode und was sie gebracht hat. Insofern kann man sich auch wunderbar ergänzen.
    LG Maren und Sydney

    Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit.
    Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben.
    Es ist zweifellos das beste Geschäft, was der Mensch je gemacht hat.


    (Roger Caras)

  • Ich denke auch, daß es eher an de Art und Weise liegt, wie Dein Freund mit ihr umgeht. Spiele doch mal einen Nachmittag Mäuschen und laß Dir mal von Deinem Freund zeigen, wie er es macht.


    Wir hatten mit unserem Silky gerade eine ähnliche Situation. Nach 6 Mon. in unserer Familie (er ist 2 Jahre alt), war er sicher genug, daß er mal ein bißchen probiert hat, wo denn so die Grenzen des Erlaubten sind. Bei mir hat er es gar nicht versucht, weil ich sehr selbstsicher und konsequent mit ihm umgehe.
    Mein Freund ist noch mehr oder weniger Hundeanfänger und macht gerade seine ersten Gehversuche als richtiges Herrchen. Holger war bisher von seiner Art her nicht so konsequent, wenn er dem Hund ein Kommando gab, dann nicht mit fester Stimme, sondern man hörte so heraus, "Na macht er's oder nicht?". Was Silky dann natürlich öfter mal dazu veranlasste es eben nicht zu machen und dann forderte Herrchen das Kommando auch nicht ein.


    Wir haben darüber gesprochen, denn ich habe das halt beobachtet und mir war klar, daß die Cockerschnauze früher oder später da ansetzen würde und versuchen würde, seinen Kopf durchzusetzen. Ich habe Holger dann gesagt, wie er es machen muß und dann auch mal im Hintergrund, wie ein Regiseur, Anweisungen gegeben.


    Es kam dann, wie es kommen mußte, der Höhepunkt war dann, daß Silky ein Schweinohr hatte und das so deponiert hat, daß man daran vorbei gehen mußte, bei mir kein Problem, bei meinem Freund hat er dann mit knurren etc. den dicken Max gemacht. Also ich dann wieder im Hintergrund Anweisungen gegeben und so Holger auch die Sicherheit gegeben, daß er sich richtig verhält. Holger hat dann ganz unerschrocken, das Schweinohr konfisziert und Silky anschließend verbal ein bißchen zusammengefaltet und ihn dann mit aufrechter selbstsicherer Körperhaltung ins Körbchen geschickt.
    Erst wollte der kleine Cocker motzen, aber als er gemerkt hat, oh, der läßt nicht mehr mit sich Schlitten fahren, hat er sich flux in sein Körbchen verzogen und in der anschließenden Stunde, die er alleine im Körbchen verbrachte, wohl darüber nachgedacht, daß man mit Herrchen eben keinen Aufriß machen kann.
    Wohlgemerkt hat ihn Holgers Auftritt so beeindruckt, daß er freiwillig in seinem Körbchen geblieben ist und erst wieder heraus kam, als Holger ihn dann nach einer Stunde gerufen hat und die Situation wieder aufgelöst hat.


    Seitdem ist Ruhe zwischen den Jungs und es gibt keine Probleme mehr und Silky führt auch jetzt alle Kommandos von Holger aus. Ab und zu muß ich noch mal sagen, daß er seine Stimme noch ein bißchen kontrollieren muß, d.h. einfach entschiedener und bestimmter rüberbringen muß, daß er das Verhalten jetzt vom Hund erwartet und nix anderes. Aber es wird und wie gesagt, der Silky-Hund ist jetzt kooperationsbereit und verzeiht auch mal kleine Schwächen. :freude:


    Ops, sorry, das ist jetzt etwas lange geworden, aber ich wollte halt nur mal schildern, daß das was Maren geschrieben hat, wirklich der Fall sein kann.

    Viele Grüße
    Daniela und die Cockergang.


    Nicht jeder, der einen Hund hochheben kann, kann auch einen Hund vernünftig halten.

  • Danke für die Antworten, das macht mir Hoffnung.
    Wir sind nämlich beide Hundeanfänger, aber ich hab mich schon mehr mit dem Thema Erziehung und so weiter auseinander gesetzt und bin daher vielleicht wirklich einfach sicherer im Umgang mit ihr.
    Wir werden mal schauen und dann berichten ...


    Danke nochmal !!! :)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Durchhalten ist angesagt.


    Wir hatten genau das gleiche Problem mit unserem paulchen bzw. haben es noch teilweise. Meine Freundin ist halt seine Bezugsperson, sie ist den ganzen Tag zuhause.


    Vor 2 1/2 Wochen hatten wir aber "wegen" Paul auch richtig krach weil er auch überhaupt nicht auf mich hören wollte und mich das tierisch angekotzt hat.


    naja hab aber nicht aufgegeben und jetzt klappt es mittlerweile sehr gut, noch nicht perfekt aber gut. Der kleine Stinker ist ja auch erst 12 Wochen.


    Meine Freundin hat halt schon hundeerfahrung und ich taste mich halt noch an das Thema ran.

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