Wieso hat er solche Angst???

  • Hallo , wir haben einen 6 Montate alten Rüden ,ein Mischling , welche Rasse kann ich nicht sagen .

    Es ist nicht unser erster Hund , und somit haben wir auch schon ein paar erfahrungen gemacht .

    Jetzt zu unserem eigentlich einzigen Problem , was ein paar andere mit sich zieht.

    Manchmal (wirklich nur manchmal) hat unser hund solch eine Angst vor uns , das er wenn wir z.b. nach Hause kommen , ganz langsam Angekrochen kommt , richtig in sich zusammengekauert und die Blase nicht mehr hält.

    Das Problem haben wir auch manchmal wenn wir zu Hause sind und bloß vor die Tür gehen (er lebt überwiegend draussen ) meisstens kommt er freudig angelaufen , aber ab und zu hat er solche angst vor uns das er riesen Pfützen hinterlässt.
    Stubenrein ist er normalerweise auch .

    Wenn die Tür zur Terasse offen steht darf er eigentlich auch ins Wohnzimmer , er kommt dann auch rein , aber wenn man ihn dann rausschickt , auch wenn man es mit einem freundlichen raus tut , dann geht er zwar , aber die Pfütze lässt er oftmals auf dem Teppich .

    Ich verstehe die Angst nicht die er hat , denn wie gesagt , ist es ja nicht Permanent , nur ab und zu .

    Wir haben ihn nie geschlagen und auch der von dem wir ihn als Welpe geholt haben hat ihm nichts schlechtes zugefügt .

    Was uns noch stört ist , das er Patu nicht bellt.
    Einmal haben wir ihn bellen hören , und das Wars .
    Eigentlich sollte er auch ein wenig die Funktion eines Wachhundes übernehmen , aber das wird nichts , denn wenn jemand kommt freud er sich einfach nur , egal ob er die Leute kennt oder nicht .
    Ist das normal ?

    Wenn wir mit ihm zu freunden fahren (die haben auch 4 Hunde), dann ist er nicht so ,da ist er ganz normal , nicht ängstlich auch nicht uns gegenüber . Aber sobald es wieder nach Hause geht , geht auch meisstens die Angst wieder los ,

    Was können wir da tun ? :hilfe:

    Desweitern sei erwähnt das er nicht besonders lernfähig ist , wie gesagt hatten wir schon Hunde vor ihm , und die haben Kommandos SEHR viel schneller gelernt wie er .

    Bis jetzt beherrscht er das Sitz und Komm , zumindest Meisstens :kopfwand:

    Vielen Dank schoneinmal , und die Besten Grüße aus Paraguay ,

    Dirk und Sonja mit Spanky


    WWW gelöscht!

  • Darf ich fragen warum der Hund nicht bei euch bleiben darf und ihr ihn rausschickt?

    Wie habt ihr denn das alleine im Garten sein geübt?

    Ich könnte mir vorstellen, dass er wie jedes normale Rudeltier lieber bei euch bleiben will und er Angst hat wieder weggeschickt zu werden.
    Für ein Rudeltier wie den Hund ist es eine sehr große Strafe vom Rudel isoliert zu werden!
    Manche stecken das besser weg - manche eben nicht und dein Hund könnte eben einer von denen sein!

    Noch einen Vorteil sehe ich darin, dass er wenn er bei euch leben dürfte, auch der Beschützerinstikt oder bellen eher zum Einsatz kommen würde!

    Aber mal ganz im Vertrauen, eine Alarmanlage wäre für diesen Einsatz gewiss besser gewesen! ;)

  • Nach deinen Schilderungen sieht es mir weniger nach Angst aus, sondern eher danach, dass euer Hund extrem stark beschwichtigt!
    Und zu dem Schutztrieb:
    Kommt natürlich ganz darauf an, welche Rassen in ihm stecken, einige entwickeln nie einen, aber auch bei wachsamen Hunderassen tritt er meist erst nach der Pubertät vollständig zutage - und da ist euer Hund ja noch nicht!
    Liebe Grüße,
    Björn

  • Hallo Dirk
    hm, für mich hört es sich an, als wärt ihr mit dem Hund generell nicht so "zufrieden" bzw. würdet "mehr" von ihm erwarten.
    Vielleicht habt ihr ein Sensibelchen erwischt und er spürt das. Viele Hunde (zB auch im Sportbereich) machen "dicht", wenn sie merken, dass der Besitzer unzufrieden und genervt ist. Wenn er euch nun als sein "geliebtes Rudel" ansieht und ihr ihn aus seiner Sicht öfter "unbegründet bestraft" (durch wegschicken, rausschicken), wird er beschwichtigen, was das Zeug hält (= versuchen, euch zu sagen "alles ok hier, nicht böse sein").

    Hinterfrage: mögt ihr den Hund wirklich bedingungslos? Wolltet ihr genau ihn, sprang ein Funke über? Oder habt ihr ihn genommen, weil er halt zufällig die richtige Größe oder ein nettes Aussehen hatte?

    Wir können ja nur raten von hier.
    Und: sicher wird das in Paraguay anders gesehen, aber hier kommt man wieder davon ab, Hunde als "Alarmanlage" zu halten. Irgendwann nimmt der Hund mangels anderer Beschäftigung seinen Job zu ernst und macht keinen Unterschied zwischen Tante Emma und dem Einbrecher mehr. Dann wird's nervig.

    Viele Grüße
    Silvia

  • @ Silke: :2thumbs:

    Zitat

    Hallo Dirk
    hm, für mich hört es sich an, als wärt ihr mit dem Hund generell nicht so "zufrieden" bzw. würdet "mehr" von ihm erwarten.
    Vielleicht habt ihr ein Sensibelchen erwischt und er spürt das. Viele Hunde (zB auch im Sportbereich) machen "dicht", wenn sie merken, dass der Besitzer unzufrieden und genervt ist. Wenn er euch nun als sein "geliebtes Rudel" ansieht und ihr ihn aus seiner Sicht öfter "unbegründet bestraft" (durch wegschicken, rausschicken), wird er beschwichtigen, was das Zeug hält (= versuchen, euch zu sagen "alles ok hier, nicht böse sein").

    Hinterfrage: mögt ihr den Hund wirklich bedingungslos? Wolltet ihr genau ihn, sprang ein Funke über? Oder habt ihr ihn genommen, weil er halt zufällig die richtige Größe oder ein nettes Aussehen hatte?

    Das waren auch meine ersten Gedanken!

    LG Lexa

  • Zitat

    Hallo Dirk
    hm, für mich hört es sich an, als wärt ihr mit dem Hund generell nicht so "zufrieden" bzw. würdet "mehr" von ihm erwarten.
    Vielleicht habt ihr ein Sensibelchen erwischt und er spürt das. Viele Hunde (zB auch im Sportbereich) machen "dicht", wenn sie merken, dass der Besitzer unzufrieden und genervt ist. Wenn er euch nun als sein "geliebtes Rudel" ansieht und ihr ihn aus seiner Sicht öfter "unbegründet bestraft" (durch wegschicken, rausschicken), wird er beschwichtigen, was das Zeug hält (= versuchen, euch zu sagen "alles ok hier, nicht böse sein").

    Hinterfrage: mögt ihr den Hund wirklich bedingungslos? Wolltet ihr genau ihn, sprang ein Funke über? Oder habt ihr ihn genommen, weil er halt zufällig die richtige Größe oder ein nettes Aussehen hatte?

    Wir können ja nur raten von hier.
    Und: sicher wird das in Paraguay anders gesehen, aber hier kommt man wieder davon ab, Hunde als "Alarmanlage" zu halten. Irgendwann nimmt der Hund mangels anderer Beschäftigung seinen Job zu ernst und macht keinen Unterschied zwischen Tante Emma und dem Einbrecher mehr. Dann wird's nervig.

    Viele Grüße
    Silvia

    Generell sind wir sehr zufrieden mit unserem kleinen , das einzige Problem ist die Angst die er immer hat .

    Und zu der "Vierbeinigen Alarmanlage" so war es dann nicht gemeint , ich brauche keinen Richtigen Wachhund oder Schutzhund , es geht uns eher um ein Schosshündchen , aber er sollte sich doch mal zu Wort melden wenn jemand kommt.....

    Er soll ja nicht böse sein oder so.......

    Und als wir ihn gesehen haben war er unter 4 anderen genau der Richtige ..... das wir generell unzufrieden sind , kahm glaub ich ziemlich falsch Rüber.....

    Und zum Wegschicken , Tagsüber ist er fast immer bei uns , wir schicken ihn eigentlich nur übr nacht raus .

    Wie kann man dem denn nun abhilfe verschaffen ?
    Ein zweiten Hund oder legt sich das gepiesel und die Angst noch wenn er älter wird ?

    Vielen dank für eure Tips ,

    Gruß Dirk und Sonja

  • Das gepiesel legt sich nicht ! Unser Dackel hat es bis zu seinem letzten Tag so getan aber ich lasse mich auch eines besseren belehren!
    Ich glaube einfach euer Hund ist ein Sensibelchen solange er so eine Angst hat würde ich ihn nachts bei euch lassen. Wenn er tagsüber bei euch ist dann ist das Wegschicken doch wie eine Strafe!
    Ihr bestraft den Hund in dem ihr ihn wegschickt.Wenn er nicht gelernt bekommen hat mal alleine zu bleiben ist das natürlich eine Katastrophe.
    Euer Hund ist verängstigt und Total verunsichert deshalb Pinkelt er wenn ihr kommt. Versucht es in Ruhe und langsam und lasst ihn Nachts noch in euer Nähe.
    LG ronjaxx

  • Also ist ist es auch gewohnt mal allein zu sein , und es macht ihm eigentlich nichts aus .

    Was uns am meissten wundert ist einfach dei Tatsache das er mal fröhlich ist wenn wir z.b. nach hause kommen und mal ängstlich .

    Da stimmt doch irgendwas nicht , oder ?

    Denn wäre er immer ängstlich wäre es ja was anderes.....

    Kann ich nicht irgendwas machen um ihm mehr selbstvertrauen und vielleicht mehr Dominanz zu geben ?

  • das verhalten eures hundes, erinnert mich stark an meine hündin, die ich aus spanien bekam. sie bellte nie, und pieselte sofort wenn man sie streichelte, sie ansprach usw. das lag an ihrer angst und ihrer unsicherheit.

    Ihr solltet versuchen, ein vertrauensvolleres verhältnis zu eurem hund zu bekommen. fangt nochmals von vorne an. das pieseln ignorieren, auch wenn es schwer fällt. positive sachen belohnen mit futter aus der hand. und erst mal nur sachen von ihm vordern, wo du auch weisst, das er sie ohne angst zu bekommen auch kann.

    der grundgekanke sollte sein, euren hund innerlich aufzubauen und seine ängste nach und nach abzubauen. das dauerd gar nicht all zu lange (so war es jedenfalls bei uns)

    ich denke wie meine vorgänger, das die trennung vom rudel und das alleine sein, auch wenn er sich scheinbar daran gewöhnt hat, stark zum problem beiträgt. behaltet ihn bei euch und versucht erst viel später wieder, ihn an den garten zu gewöhnen, wenn es denn sein muss.

    vielleicht spielt ja auch eine schlechte sozialisierung eine rolle, zu frühe trennung von der mutter, wenig kontakt zu menschen und aussenreisse.

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