Warum einen Zweithund?
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Der Zweithund (Face) zog ein, da ich es einfach schöner finde, wenn Hunde auch Gesellschaft haben, mit der sie wirklich kommunizieren können. Pebbles ist kein Hund, der draußen "mal eben" mit anderen fremden Hunden spielt. Sie braucht Vertrauen, um sich auf andere Hunde einlassen zu können. Face war da mehr als ein absoluter Glücksgriff, da die beiden harmonieren wie Topf und Deckel. Für uns Menschen war Face als weiterer Sportpartner geplant und eben einfach als weiteres Familienmitglied zum Liebhaben.
Aoibheann zog jetzt ein, da wir in den letzten Jahren immer so viele Pflegehunde hatten und das Leben zu "dritt" teilweise super schön war. Teilweise deswegen, weil es einfach nicht mit jedem Hund harmonierte, aber eben mit den meisten. Sven fängt jetzt ebenfalls mit Agility an (also Turniermäßig) und wird entweder Face oder Pebbles übernehmen und so kann ich langsam drüber nachdenken, daß Sven oder ich in 2 Jahren einen kleinen Nachfolger für Pebbles am Start haben, die dann sicherlich auch schon in Agi-Rente gehen wird. Nach dem Tod meiner Luzie habe ich damals eine lange Agi-Zwangspause einlegen müssen und das möchte ich einfach nciht noch mal erleben.
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Bei uns liegt die Mehrhundehaltung eher (mal wieder) in der Nutzung unserer Hunde als Arbeitstiere, nämlich auf der Jagd. Irgendwann kommt bei jedem Hund der Zeitpunkt, wo man auf sein Alter Rücksicht nehmen muß, und dann springt der jüngere Hund immer häufiger für ihn ein. Da die Ausbildung nicht von heute auf morgen geht (is ja klar), zieht der jünger dann schon ein, wenn der Ältere noch in seiner "Blüte" steht. Und dadurch hat man meistens min. 2 Hunde.
Ist ein Vorteil der jagdlichen Nutzung, man hat immer ne gute Ausrede, nen Zweithund (oder wie zur Zeit Dritt- und Vierthund) zu haben
. Allerdings kann man bei uns andererseits auch nicht wirklich vom Mehrhundehaltern reden:
- Barry ist mein Hund, der auch größten Teils von mir eingesetzt wird und auch am besten auf mich hört
- Cleo ist Vaters Hund, wenn auch jagdlich eher von meinem Bruder geführt.
- Ati wird mein eigendlicher Zweithund, sie ist allerdings erst 8 wochen alt, daher noch keine weiteren Aussagen
- Alma wird der Hund meines Bruders, also strenggenommen kein auch kein Zweithund.
Sogesehen sind unsere Zweithunde meistens Ersthunde, aber die Grenze verschwimmt halt, wenn man mit mehreren Personen zusammen auf einem Hof lebt. Wobei Ati (als "wirklicher" Zweithund) zugegebener Massen nicht geplant war, dass hat sich halt so ergeben (ich bin schwach geworden
). Eigendlich war nur Alma vorgesehen, als Cleo´s Nachfolger (die ja Barry´s Nachfolgerin ist). Der Zufall spielt da halt auch manchmal mit.
Gruß Christian
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Danke für eure Antworten, fand sie allesamt doch sehr interessant! Ob Arbeitshund oder einfach Hundefamilienhunde, ich verstehe eure Argumente gut!
Nochmal, weil ja nachgefrag wurde, wie wir auf diese Fragestellung kamen: NEIN, wir denken nicht darüber nach einen zweiten Hund zu adoptieren, Ivy ist für Huneanfänger wie uns schon gut genug!
Aber irgendwann wird sie gewiss auch einen Hundekumpel bekommen, nur noch nicht gleich.
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Hallöchen!
In meiner Familie gab es schon immer Hunde, wir selber hatten eine Dackelzucht. Als kleiner Bub war mir klar, wenn ich mal gross bin, will ich auch Hunde haben. Mir war aber auch klar, dass ich die Vorraussetzungen haben muss, um Hunde zu halten, also Haus, Garten, Geld und Zeit. (am Rande gemerkt, ich bekomm graue Haare, wenn ich lese, dass HH ihre Hunde zum Teil länger als 8 Stunden alleine lassen). 1996/1997 kamen Charly und Panda zu mir. Sie sind nun 10/14 Jahre alt. Ich war nie in einer Hundeschule, Grundgehorsam ist vorhanden. Anfang letzten Jahres kam Lucy zu uns. Ich dachte,ohoh - ob das gut geht? Wieder ein Hund erziehen??? Super ging es: ie schaute einfach sich alles von Panda und Charly ab. Alle 3 Hunde sind ein super tolles Team! Naja, und letzten Weihnachten kam Betty vom Tierheim zu uns. Es ist wunderbar, alle 4 Hunde miteinander spielen zu sehen. Nein, es macht nicht mehr Arbeit!Ok, die Kosten sind höher. Aber da meine Freundin und ich unsere Hunde als Hobby sehen, verbringen wir all unsere freie Zeit mit den Hunden. Unsere Hunde, meine Freundin und ich - ein starkes Team. Und es gibt nix schöneres, von unseren Hunden an der Türe begrüsst zu werden - auch wenn wir nur mal ein paar Minuten zum Einkaufen weggewesen waren. Wir hätten niemals soviele Hunde, wenn ich die Voraussetzungen nicht hätte.
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jaja, das Thema 1 Hund, doch 2 oder mehr??
Wir haben uns bewusst für 2 entschieden, da Hunde in der Regel Rudeltiere sind und wie will ich ein Rudel bilden mit nur 1 Hund ??
Also haben wir einen 2. dazugesetzt und haben allein dadurch ein Problem "umschifft" was man beim Einzelhund allzu gerne hat - die Sozialisierung mit Artgenossen! Unsere Beiden sind ausgeglichen, haben keine Probleme mit fremden Hunden. Das sind alles Punkte die bei uns mit reingespielt haben.
Allerdings teile ich NICHT die Meinung vieler anderer hier, die behaupten dass 2 oder mehr Hunde nur unwesentlich mehr Arbeit machen. Klar, ob ich nun mit 1 Hund Gassi gehe oder noch einen 2. Hund an der Leine habe, das macht wirklich nicht den Unterschied - vorausgesetzt die Hunde gehorchen! Hat man schon 1 Flegel darunter, wird es schwierig. Und wenn ich dem Hund Befehle beibringen möchte, dann muss ich das alles zweigleisig fahren. Also 2 Hunde = doppelte Zeit! Wer was anderes behauptet hat entweder nur 1 Hund oder befasst sich nicht ausreichend mit seinen Hunden - meine Meinung!
Wenn die Hunde "fertig" sind in der Erziehung (werden sie ja eigentlich nie) dann ist es natürlich kein großes Problem, ob ich nun mit 1 oder mehr Hunde unterwegs bin, das stimmt schon.
Aber wer mit seinen Hunden durch die Erziehung durch muss und glaubt, dass sich 2 Hunde gegenseitig erziehen, macht einen großen Fehler.
Nu bin ich mal gespannt, was ich mir an Kommentaren anhören muss ;-)
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Bei uns kam der 2. Hund weil mein Mann nicht nein sagen konnte, als man ihm die kleine Cleopatra in die Arme legte. Aber ich finde auch, viel mehr Arbeit sind 2 Hunde nicht, auch nicht 3. Ich hatte zeitweise 3. Nur ist es nicht immer einfach 3 Hunde an der Leine zu halten, wenn sie unbedingt eine Katze jagen wollen. Okay, das ist Erziehungssache. Man kann sie auch besser allein lassen, denn sie leisten sich gegenseitig Gesellschaft obwohl sie das Frauchen trotzdem sehr vermissen. Aber es ist toll, sie zusammen spielen zu sehen. Meine Eltern sagen immer, "Wie kannst Du nur soviele Hunde haben! Einer reicht doch völlig!" Sie können nicht verstehen, dass es im Gegenteil eine Erleichterung ist, keine doppelte Belastung!
Saluditos
Dörte -
Zitat
Sie können nicht verstehen, dass es im Gegenteil eine Erleichterung ist, keine doppelte Belastung!
Saluditos
Dörteaber eben auch nur, wenn die alten hunde schon erziehung genossen haben... sonst kann der schuss auch leicht nach hinten losgehen!
wie windi ja schon hat andeuten lassen!... -
Hallo,
was Windi geschrieben hat stimmt schon. Ich muss gerade wegen der Erziehung auch mit den Hunden einzeln raus.
Allerdings hole ich auch wieder Zeit rein, da die Hunde sich oft untereinander beschäftigen.
So kann ich die Spielzeiten gegenüber einen Einzelhund verkürzen da sie selber sehr oft miteinander spielen.
Beim Kuscheln hab ich ein Glück zwei Arme, die auch sehr oft eingesetzt werden müssen. Da ist es also auch nicht mehr Zeit.
So finde ich hält sich der zeitliche Mehraufwand in Grenzen.
In großem und ganzen geniesen die Hunde die Rudelmitglieder ihrer eigenen Art.Schönen Gruß,
Frank -
Also wir sind ja zu zweit, mein Freund und ich, ob ich alleine einen Zweithund gewollt hätte - ich glaube nicht. So ist es ganz wunderbar, jeder hat so ein bisschen "seinen" Hund, zu dem er besser passt.
Unser erster, Jacky, ist kein Tobe- und Spielhund und hat mit manchen Artgenossen deutliche Kommunikationsprobleme, von daher ließen wir ihn das Finchen mit aussuchen - ruhig sollte sie sein, verträglich, eine Hündin, gern etwas älter. Wir wollten kein Energiebündel, das ihn ständig verunsichert.
Die beiden haben sich von Anfang an gut verstanden, und Jacky hat von ihr etwas mehr Zutrauen und sogar Verspieltheit übernehmen können. Mit einem Powerpaket wäre unser Erster unglücklich gewesen, aber das Finchen ist ideal, sozusagen "Therapie inbegriffen", und Jacky lernt etwas mehr hündisch.
Sie toben nur gelegentlich etwas wilder miteinander herum, bereichern sich aber auch sonst sehr, sind mittlerweile gut aufeinander abgestimmt, schauen immer, was der andere gerade so treibt, das ist sehr schön zu sehen.
Fina ist eh eine Rudelmaus gewesen, aber mittlerweile scheint Jacky sogar mehr an ihr zu hängen als umgekehrt. Aber Fina wurde die Eingewöhnung an uns und das Leben in Deutschland und im Haus - sie kommt aus Spanien - sicher am Anfang extrem erleichtert durch Jackys Anwesenheit.
Wir denken, für uns und die beiden ist es perfekt so. -
Hallo,
ich empfinde die Einzelhaltung eines Rudeltieres als eher unnatürlich. Wenn ich mir so meine drei Hündinnen ansehe (bis Freitag waren es "nur" zwei), dann weiß ich: Das, was sich die Hunde gegenseitig geben, könnte ich Ihnen NIE bieten. Ich kann mich nicht rund um die Uhr mit ihnen beschäftigen, sie ablecken, herumrangeln, mich an sie kuscheln, mit ihnen herumtoben. Ich spreche niemandem ab, dass er seinem Einzelhund das bieten kann, bezweifle es aber doch sehr stark.
Der Zeitfaktor ist bei meinen dreien nicht ganz so drastisch gestieben (etwas mehr Zeit benötigt man natürlich - aber ich liebe meine Hunde und jede Minute, die ich mit ihnen verbringe ist Spaß - davon kann ich gar nicht genug kriegen), da sie sehr gut miteinander harmonieren und aufeinander abgestimmt sind. Einzig die Futter- und Tierarztkosten wurden mehr. Trotzdem habe ich für mich und meine Tiere entschieden: Nie wieder einen Einzelhund.
Liebe Grüße
Susanne - Vor einem Moment
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