Welpe als Zweithund
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Hi,
Bei uns wird im Sommer ein Welpe einziehen und wir werden dadurch zu Mehrhundehaltern. Ich habe leider den Fehler gemacht, mir Bücher zum Thema zu kaufen und bin nun verwirrter als vorher. Ein paar Fragen:
- Ich habe mehrfach gelesen, dass man mit dem Welpen die erste Zeit nur getrennt spazieren gehen sollte. Oft wird auch empfohlen, mit sehr jungen Welpen (8-16 Wochen) immer nur kurz in den Garten zu gehen und ansonsten in der Wohnung zu bleiben. Das ist bei zwei Hunden natürlich eine logistische Herausforderung: der Welpe kann noch nicht alleine bleiben, der große Hund hat Bedürfnisse und nicht immer ist eine Betreuung für den Welpen verfügbar. Was würdet ihr da machen? Viel mehr als den Welpen in eine Tasche oder den Fahrradanhänger zu packen und mitzunehmen, bleibt ja eigentlich nicht?
- Thema Alleinebleiben: es wurde davon abgeraten, dass der Welpe in der Anfangszeit regelmäßig mit dem alten Hund alleine ist. Das würde es schwerer machen, ihm dann mit der Zeit das Alleinebleiben beizubringen. Mein Gedanke war immer, dass dem Welpen das Alleinebleiben deutlich leichter fallen wird, wenn er erst einmal mit dem älteren Hund übt. Ich sehe da ehrlich gesagt auch keinen Unterschied, in welcher Reihenfolge man da vorgeht, oder gibt es einen? Dass beide auch getrennt voneinander alleine bleiben müssen, ist klar.
- Unser "großer" Hund liebt Welpen und verhält sich dann selbst wie einer. Wir erwarten also, dass die beiden sehr viel miteinander spielen werden. Wie findet man dabei ein gutes Maß, wann es genug ist und besonders der Welpe genug Schlaf bekommt?
Danke!
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26. März 2026 um 14:13
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Welpe als Zweithund - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Ich übe mit meinen Welpen vom ersten Tag das Alleinbleiben. Die Gassirunden der anderen sind da eine gute Gelegenheit.
In der Wohnung dürfen meine Hunde sich bekauen und ruhig bespielen. Wüsste Rennspiele sind nicht erlaubt. Meist endet das von selbst wieder. Ansonsten sage ich denen, wenn ich keinen Bock mehr drauf habe, dass sie aufhören sollen. Und natürlich, wenn es mir zu wüst ist.
Hier mal ein paar Infos zum Einzug eines Welpen:
Das erste Trauma eines Welpen in seinem Leben: Der Umzug ins neue Zuhause
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Ich habe mehrfach gelesen, dass man mit dem Welpen die erste Zeit nur getrennt spazieren gehen sollte. Oft wird auch empfohlen, mit sehr jungen Welpen (8-16 Wochen) immer nur kurz in den Garten zu gehen und ansonsten in der Wohnung zu bleiben. Das ist bei zwei Hunden natürlich eine logistische Herausforderung: der Welpe kann noch nicht alleine bleiben, der große Hund hat Bedürfnisse und nicht immer ist eine Betreuung für den Welpen verfügbar. Was würdet ihr da machen? Viel mehr als den Welpen in eine Tasche oder den Fahrradanhänger zu packen und mitzunehmen, bleibt ja eigentlich nicht?
Ich mache es teils teils. Kleine Runden darf der Welpe auch mal mit laufen. Meist habe ich eine Tragetasche dabei in die er rein darf/muss, wenn es zu viel ist. Oder ich setze mich mit beiden Hunden einfach hin. Lange Runden gehe ich gerne mit meiner erwachsenen Hündin alleine. Ich lege das wenn möglich so, dass mein Partner dann beim Welpen ist. Die großen Runden sind mir zu lange um den Welpen komplett alleine zu lassen.
flying-paws lässt du Welpen mit 9 Wochen dann schon zwei Stunden alleine? -
Thema Alleinebleiben: es wurde davon abgeraten, dass der Welpe in der Anfangszeit regelmäßig mit dem alten Hund alleine ist. Das würde es schwerer machen, ihm dann mit der Zeit das Alleinebleiben beizubringen. Mein Gedanke war immer, dass dem Welpen das Alleinebleiben deutlich leichter fallen wird, wenn er erst einmal mit dem älteren Hund übt. Ich sehe da ehrlich gesagt auch keinen Unterschied, in welcher Reihenfolge man da vorgeht, oder gibt es einen? Dass beide auch getrennt voneinander alleine bleiben müssen, ist klar.
Ich baue beides parallel auf. Mal mit erwachsener Hündin, mal ganz alleine.
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ch übe mit meinen Welpen vom ersten Tag das Alleinbleiben. Die Gassirunden der anderen sind da eine gute Gelegenheit.
Wie läuft das denn ganz praktisch ab? Ich hatte noch keinen Welpen, den ich direkt ne Stunde hätte alleine lassen können. Zumindest nicht ohne dass die sich lautstark beschwert hätten oder Angst bekommen hätten. Und zumindest das letztere würde ich versuchen zu vermeiden, um das Alleinebleiben nicht direkt negativ zu verknüpfen. Und damit meine ich nicht Mal meinen jetzigen Extremfall. Daher frage ich mich, ob du das dann ignorierst oder ob deine Hunde anders sind. Grundsätzlich bin ich auch für: Alleinebleiben üben vom ersten Tag an. Aber die Dauer einer ganzen Hunderunde für erwachsene Hunde find ich schon recht viel.
Als ich einen Welpen zum erwachsenen Hund dazu geholt habe, war ich viel mit einer speziellen Tasche für Welpen unterwegs. Da konnte der Welpe rein und an passenden Orten konnte er dann auch raus.
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Hier ist der Welpe sofort die normalen Gassi-Runden mitgekommen. Im Dorf hab ich ihn eh getragen - Leinenführigkeit kann man ja noch nicht erwarten (schon gar nicht so lange) und dann gucken Welpen u.U. noch viel, so dass wir sonst ewig bis in die Natur gebraucht hätten. Beim Spaziergang hab ich mich etwas ans Grundtempo des Welpen angepasst bzw. auch Pausen zum Gucken und/oder Ausruhen eingelegt.
Alleinebleiben hab ich gar nicht großartig geübt - dafür fehlt mir im Alltag die Zeit und ist hier auch nicht unbedingt nötig. Seit Sookie 2,5 ist, kann sie aber recht problemlos für bis zu 2 h alleine bleiben (mehr hab ich noch nicht gebraucht) - allerdings ist Jin immer auch dabei. Getrenntes Alleinebleiben gibt's hier nicht. Da muss man sich halt vorher überlegen, was einem für den eigenen Alltag wichtig ist und was man braucht.
Hier kamen alle Welpen - außer der Vermehrerwelpe aus dem TS - von alleine gut zu Ruhe. Trotz Althund(en), die sich mehr oder weniger gern mit ihnen beschäftigt haben. Aber gelegentlich muss man schon ein Machtwort sprechen, wenn die Hunde (in der Wohnung) zu wild toben möchten.
Bitte stehe keinesfalls mit der Stoppuhr da und beobachte den Schlaf deines Welpen. Bis zum Umzug sah der Tagesablauf deines Welpen vmtl. so aus, dass er 24 h am Tag seine Geschwister und damit dauerhaft Spielpartner um sich hatte und "trotzdem" zur Ruhe kam. Es ist völlig normal, dass junge Tiere viel Zeit mit Spielen und Blödsinn verbringen, ohne dass das von irgendwem reglementiert wird.
Aufpassen muss man nur mit den eigenen Trainingseinheiten: trainiert man zu viel/zu oft/zu lange, macht man nach aufregenden Ereignissen (Stadtbummel, Tierparkbesuch, Welpenstunde etc.) nicht ausreichend Pause, so kann es sein, dass der Welpe überdreht und sich nicht mehr selber regulieren kann.
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Zu 1. Ich finde es (wenn es keine riesige Rasse wird) eine gute Variante den Welpen in eine Tasche zu packen und auf den Spaziergang vom großen mitzunehmen. An geeigneter Stelle kann er dann raus und die Welt erkunden. Wenn er müde ist kann er wieder in die Tasche und sich ausruhen. Ich würde mich auf keinen Fall an den Minutenangaben in manchen Welpenratgebern und Websites halten. Die sind veraltet. Ich halte die Zeit die Konzentration z.b. durch an der Leine laufen erfordert sehr kurz und lasse die Welpen dafür so lange sie wollen an geeigneter Stelle frei erkunden und spielen.
Zu 1. und 2. Parallel würde ich aber auch gezielt üben dass die Hunde auch mal nicht zusammen sind. Da ist es ganz praktisch damit anzufangen, dass du mal eine schöne Runde mit dem Althund läufst oder irgend einer Art von Beschäftigung mit ihm nach gehst und der Welpe in der Zeit von jemand anderem betreut wird. Das ist natürlich auch für den Althund schön, in der Zeit in der sich normalerweise alles um den Neuzugang dreht, dass er auch Qualitytime bekommt
Zu 2. Es gibt Hunde, denen das ganz alleine bleiben leichter fällt, wenn sie von einem ruhigen erwachsenen Hund angeschaut haben, dass einfach schlafen angesagt ist, wenn die Menschen nicht da sind.Es gibt aber auch welche die nie lernen ganz alleine zu bleiben wenn immer andere Hunde dabei sind. Ich würde deshalb wie oben geschrieben mehr fleißig fahren und auch nicht zu viel Drama machen, sondern einfach nach Bauchgefühl handeln. Also mal bleibt der Welpe (anfangs mit Betreung) Zuhause während du was tolles mit dem Ersthund machst. Dann erkundest du mit dem Welpen einen Bahnhof und der Althund bleibt Zuhause. Auf dem Rückweg hälst du noch kurz beim Bäcker und Welpi wartet kurz 5 min im Auto
Zuhause angekommen bringst du den Müll raus und beide Hunde sind zusammen alleine und so weiter
Zu 3. Die 20 Stunden die ein Welpe angeblich schläft sind genauso überholt wie die 5 min Regel beim Gassi gehen. Dennoch ist es dein Job den Umgang zwischen den Hunden zu regeln. Viele Ersthunde wehren sich nicht wenn die Neuzugänge sie ständig nerven oder beim spielen grob werden. Wenn du also siehst was dir nicht gefällt musst du eingreifen und Regeln aufstellen (und auch durchsetzen). Genauso wenn der Welpe überdreht und gar nicht mehr zur Ruhe kommt.
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Also, meine Welpen kennen es in einem abgesicherten Bereich ohne Menschen zu sein, wenn die umziehen. Auch mein Welpe, den ich selbst von einem Züchter bekam, kannte das. Ich verkaufe meine Welpen an Menschen, die arbeiten. Da ist es unumgänglich, dass die die Zwerge nicht den ganzen Tag an der Backe haben können. (Nein, das bedeutet nicht, dass die Welpen 8 Stunden allein daheim hocken. Es gibt noch was dazwischen.)
Meine Welpen dürfen aber auch vom ersten Tag nicht frei hinter mir herrennen, sondern kennen das Konzept "hinter Gittern" zu sein, direkt weiter - so wie beim Züchter halt auch.
Wenn man erst übt, dass der Mensch nun 24 Stunden verfügbar ist, ist es natürlich sehr viel schwieriger das wieder zurück zu trainieren.
Meine Welpen kennen auch das Auto als Bett. Sie schlafen auch direkt mal zwei Stunden im Auto durch ...
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Also, meine Welpen kennen es in einem abgesicherten Bereich ohne Menschen zu sein, wenn die umziehen. Auch mein Welpe, den ich selbst von einem Züchter bekam, kannte das.
Meine Welpen dürfen aber auch von ersten Tag nicht frei hinter mir herrennen, sondern kennen das Konzept "hinter Gittern" zu sein, direkt weiter - so wie beim Züchter halt auch.
Wenn man erst übt, dass der Mensch nun 24 Stunden verfügbar ist, ist es natürlich sehr viel schwieriger das wieder zurück zu trainieren.
Meine Welpen kennen auch das Auto als Bett. Sie schlafen auch direkt mal zwei Stunden im Auto durch ...
Sorry, dass ich drauf rumreite. Aber ich verstehe es leider wirklich nicht.
Die Welpen, die bisher bei mir waren, kannten das auch alles. Aber das ist ja nun doch was anderes, als wirklich zu gehen. Also meine Hunde waren bisher alle so schlau, den Unterschied zu kennen zwischen: "ich bin jetzt hier und die ist in einem anderen Zimmer" und "jetzt hat sie wirklich die Wohnung verlassen". Stalking habe ich noch bei keinem erlaubt. Jeder kannte Zeiten, in denen er keine Rolle gespielt hat. Und dennoch wäre es nicht möglich gewesen, sie ab Tag 1 stundenlang irgendwo alleine zu lassen. Weder zu Hause noch im Auto.
Gut, Karla ist da anscheinend eh ein Sonderfall. Aber die anderen hätten es auch nicht gekonnt.
Also, ich frage mich wirklich, ob die Hunde einfach anders sind.
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Und dennoch wäre es nicht möglich gewesen, sie ab Tag 1 stundenlang irgendwo alleine zu lassen.
Also tatsächlich konnte ich Elna, vom ersten Tag an, als ich sie hatte, problemlos in ihrer Autobox alleine lassen. Sie hat durchgepennt. Und das obwohl sie bei der Züchterin, soweit mir bekannt, nie ohne zumindest ihre Geschwister war.
Hier daheim ist das ein wenig anders mit dem Alleinbleiben. Da singt sie auch gerne mal ein paar Sekunden herum (ich hab eine Kamera), wirkt aber auch da nicht ängstlich oder extrem gestresst. Eher entrüstet, dass man es wagen konnte, sie allein zu lassen. Aber da wir "allein zu Haus" noch nicht oft und auch nicht lange hatten, kann ich da noch nicht abschließend etwas zu sagen. Auto klappt aber nach wie vor absolut problemlos. Auch über 1 Stunde lang. - Vor einem Moment
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