Wieso haben heutzutage so viele Hunde Probleme mit der Verdauung?

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  • Lennox0611 ich sehe die hohen Hygienestandards heutzutage schon auch kritisch.

    Beim Menschen ist ja auch nachgewiesen, dass es mehr Allergien und co gibt, je fortgeschrittener ein Land und je besser die Medizinische Versorgung und Hygiene ist.

    Aber das passt eher nicht dazu, dass auch viele Ex-Straßenhunde betroffen sind.

    Und mein Hund ist genauso aufgewachsen wie deine und dennoch hat einer massive chronische Magen-Darm-Probleme. Dem anderen geht es super also mache ich ja scheinbar nicht alles falsch.

  • Ich denke, dass die Probleme eine Mischung aus Hygienestandards, Umwelteinflüssen der industrialisierten Welt, hochverarbeiteter Nahrung und individueller Disposition sind.

    Die Erkrankungen sind zu komplex, genauso, wie die individuell notwendige Ernährungsform, um nur einen monokausalen Hintergrund zu haben.

  • Und vor 20 Jahren waren vielleicht die Impfskeptiker etwas lauter als heute - ich erinnere mich an hitzige Diskussionen hier im DF, wo moniert wurde, dass OttonormalHH ständig seinen Hund mit bösen Impfungen vergiften lasse, weil der TA das für nötig hielt......

    Hmm, gerade seit Corona sind die Impfgegner wieder mehr und lauter geworden. Auch hier im Impf-Thread kommt das immer wieder auf und geht es eher in Richtung weniger impfen (oder sogar nur TW und sonst nix). Passt halt auch zu den neueren Empfehlungen der StiKo (vieles nur noch alle 3 Jahre statt jährlich).

  • Würde nicht sagen, dass Hunde mit normaler Verdauung die Ausnahme geworden sind. Sie sind schon noch die Regel. Man beschäftigt sich halt jetzt nur mehr und tiefergehend mit den Ursachen, bei Erkrankungen. So bekommt es einfach mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und wirkt präsenter.

    Woher die steigenede Zahl an "verdauungssensiblen" Hunden kommt, dürfte viele Gründe haben.

    Manchmal ist es schlicht erblich. Hatten hier mal eine Familie die ständig hübsche Welpen mit ihrer Hündin aus dem Auslandstierschutz produziert haben. Weil sie ja so hübsch und nett war. So ziemlich alle der Welpen hatten, wie schon die Mutter, massive Unverträglichkeiten und Futtermittelallergien.

    Anderer Punkt dürfte sein, dass viele Hunde einfach dauerhaften Stress haben. Menschen verlangen immer öfter ein Leben von ihren Tieren, für das sie genetisch nicht gemacht sind und für das sie auch nicht geprägt oder erzogen wurden.

    Und oftmals dürften die Halter das Problem auch schlicht angefüttert und mit Medikamenten verstärkt haben. Im Wahn alles richtig machen zu wollen, kann man da großen Schaden anrichten.

  • in meiner Beobachtung wird aus der Ernährung des Hundes oft eine Wissenschaft gemacht und mein ganz persönlicher Eindruck ist dass man sich damit das Problem teils selber heranzüchtet.

    In meinem Umfeld sind die Hunde deren Leute die einfach querbeet alles füttern - von gekocht (mit bösen Gewürzen) zu TroFu NaFu, Roh, usw generationenweise unproblematisch während die Hunde von den Leuten die penibelst auf die Futterzusammensetzung schauen oft Probleme haben.
    Kann mein subjektiver Eindruck sein. Ich mache aber auch ehrlicherweise kein Gewese drum wenn der Hund mal einen unperfekten Haufen macht.

    Mein einer Hund hatte auch Mal eine Phase mit Unverträglichkeiten. Am Ende lag es nicht am Futter sondern am Stress.

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