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Trauerbegleithund - Infos und Tipps gesucht
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Da ich mittlerweile wieder im palliativen Bereich tätig bin und mein jetziger Arbeitgeber verschiedene Trauerangebote (Angehörigencafé, Kinder- und Jugendtrauergruppe) hat, bin ich sehr schnell angesprochen worden, ob ich Henry nicht in diese Trauergruppen mitbringen wollen würde.
Henry ist jetzt tatsächlich so überhaupt gar kein Hund für diese Arbeit, das Thema tiergestützte Trauerarbeit fasziniert mich aber immer mehr so dass ich mir durchaus vorstellen könnte, mit dem nächsten Hund dieses Projekt anzugehen.
Leider finde ich bisher nicht all zu viele hilfreiche Informationen zum Thema Ausbildung. Es gibt verschiedene Lehrgänge - einige umfassen 18 Online Webinare, bei anderen lese ich, dass eine komplette Therapiehundausbildung gemacht wurde. Dazwischen liegen Welten und ich finde es im Moment schwer herauszufinden, was jetzt wirklich passend wäre. Auf meiner Arbeit wäre das alles wahrscheinlich sehr niederschwellig mit nem netten und gut erzogenen Hund möglich, ich hätte aber für mich und den Hund schon gern was Handfestes in Sachen Ausbildung, da ich ja selbst auch nicht aus dem pädagogischen Bereich komme.
Zusätzlich fände ich spannend, was für Rassen eher geeignet wären. Ich weiß, man kann nie vorher sagen wie der eigene Hund sich mal entwickelt, aber trotzdem gibt es ja Tendenzen.
Ich fänds tatsächlich mega, beim Dackel bleiben zu können, eventuell dann LH - weiß aber natürlich, wie die so ticken und fände deshalb schon schön, kleinbleibende Alternativen zu finden.Und zu guter letzt würde mich natürlich auch brennend interessieren, ob hier schon Trauerbegleit-Teams unterwegs sind und wie so Euer Alltag aussieht - wer also schon Erfahrung in dem Bereich hat, bitte gerne melden

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26. Februar 2026 um 21:45
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Trauerbegleithund - Infos und Tipps gesucht - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Ich habe Moro vor drölf Jahren beim DBTB eV nur prüfen lassen - als er alt genug dazu war, war er ja schon ein erfahrener Wohngruppenhund - und Trauer und Leid hat er dort auch genug begleitet
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Na ja, es ist schon gut finde ich, wenn der Hund menschenfreundlich ist - wenn er sich nicht ggf selbst zurückzieht, muss der Hundebegleitmensch das halt besonders gut im Auge haben!
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Danke für deine Antwort und die berührenden Bilder!
Das heißt, Du hast Moro damals einfach von Anfang an mitgenommen und er ist in die Arbeit rein gewachsen?
Hattest Du durch deine Ausbildung/ Studium einfach schon das entsprechende Wissen, was es braucht (sowohl für Moro, als auch die Bewohner) oder hat sich vieles einfach ergeben? -
In den ersten Wochen hab ich kürzere Dienste gemacht
Aber vom Prinzip habe ich immer 24h Dienste gehabt,
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Ich kann mir einen Dackel in dem Bereich sehr gut vorstellen. Ich komme zwar beruflich nicht aus dem Pflegebereich, besuche aber seit einigen Wochen regelmäßig einen Onkel, der nun im Pflegeheim lebt. Theo darf mit ins Heim kommen. Die , teilweise sehr alten und teilweise dementen, Bewohner kennen alle Dackel aus ihrer Vergangenheit. Viele hatten früher selbst einen oder kannten einen. Theo ist ein ausgesprochen netter und neugieriger Langhaardackel und wird schon regelrecht erwartet.
Liebe Grüße
Chrissi mit Theo
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In den ersten Wochen hab ich kürzere Dienste gemacht
Aber vom Prinzip habe ich immer 24h Dienste gehabt,
Sorry, zu früh abgeschickt - den Hund mit zur Arbeit nehmen zu können war Grundlage dafür wieder einen zu bekommen - deswegen war ich vorher 7 Jahre hundelos
Ich hatte sowohl Berufs als auch Hundeerfahrung - sonst klappt sowas mMn nicht
Privat hab ich damals auf einem Gestüt mit über 100 Pferden und der entsprechenden Anzahl an Menschen und Parties gelebt - Moro hat von Anfang an gelernt überall zu pennen ich hab ihn zugedeckt und ihm gesagt er sei nun müde - und dann ist er eingeschlafen

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Die , teilweise sehr alten und teilweise dementen, Bewohner kennen alle Dackel aus ihrer Vergangenheit.
Ich kann zu dem Thema an sich nichts beitragen, aber das geht in die Richtung, was ich beim Lesen der Fragen dachte: Es ist nicht unwichtig, was die Menschen mit der Rasse verbinden. Wenn man trauert (hat ja nichts mit dement zu tun), mag man vielleicht lieber mit für einen selber negativ behafteten Rassen nicht konfrontiert werden. Gerade wenn es wechselnde Trauergruppen sind, die das Individuum vielleicht gar nicht so kennenlernen, wie Langzeit-Bewohner. Und auch wenn man es Vorurteile nennen mag, sieht man tendentiell in einer emotional schlimmen Situation lieber einen Golden Retriever als einen Rottweiler auf sich zukommen.
Ich persönlich würde, wenn es genau darum geht: Trauerbegleithund in Form von klein (in deinem Fall), nicht zu aufgedreht, nettes Image, dem Menschen zugewandt... tatsächlich an Havaneser und Co denken. Also z.B. kein typischer Sheltie oder Jack Russell, wenn man das möglichst so haben will. Dackel weiß ich nicht. Aber ich hätte schon auch den Grundansatz, welche Gefühle die Rasse an sich beim Trauernden auslöst. Und das Aktivitätslevel. Und nicht allzu bellfreudig. Man mag auch froh über Ablenkung sein, erträgt aber uU auch nicht mehr allzu viel noch obendrauf. Rein von meiner Warte als potentiell Trauernder ausgehend.
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Ich nehme meine Hunde (Husky und Huskymischling) mit in die Wohngruppe für junge Erwachsene von denen die meisten ne Traumafolgestörung haben. Gerade Willy, der Mischling, schafft es mit ihrer besonderen Art irgendwie Schmerz zu lindern.
Sie ist irgendwie so freundlich und auf eine gute Art aufdringlich. Sie ist erst "hallo, hier bin ich" und dann auf einmal wird sie super still wenn sie gestreichelt wird. Sie bleibt dann ganz dich an der Person und verkriecht ihren Kopf im Arm oder so.
Ich hab so oft erlebt, dass Menschen irgendwie ihre Trauer loslassen konnten oder dann in stiller Freude Zeit mit diesem Hund verbracht hat. Menschen fühlen sich richtig oft ganz besonders in Willys Gegenwart.
Aber Willy geht es dann trotzdem um sich. Ich Arbeitsumfeldnersönlichkeit sich emotional sehr gut von Menschen abgrenzen kann.
Wanja ist eigenartig und lässt sich schon mal gern den Bauch kraulen.
Beide sind auch irgendwie etwas durchgeknallt, was auch verbindend für die jungen Leute ist

Meistens liegen die beiden aber rum, schlafen und sehen süß aus. Das reicht auch oft.
Ich glaube es braucht die richtige, menschenfreundliche Hunde-Persönlichkeit, die sich auch abgrenzen kann, einen Mensch, der den Hund im Auge hat und ein Arbeitsumfeld, das auch mal zufrieden ist, den Hund einfach anzuschauen.
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Ich freu mich über eure Antworten! Das hilft mir tatsächlich, alles etwas zu sortieren
Grundsätzlich gibt es Angebote für Erwachsene und Kinder/ Teens, an meinem Standort finden aber vor allem letztere statt. Es wird in der Gruppe viel gebastelt, getöpfert aber auch viel in den angrenzenden Wald gegangen und die Kinder bleiben in der Regel über mehrere Jahre. Bei den Erwachsenen gibt es zum Beispiel 4x im Jahr nen Trauerspaziergang, das ist von der Anforderung her deutlich einfacher. Zusätzlich ist meine eigentliche Hauptaufgabe aber das Ausbilden von Ehrenamtlichen (und sowas geht immer wieder an die Substanz durch eigene Biografie und Auseinernsetzung mit der eigenen Sterblichkeit) sowie die Erstbesuche bei den Patienten. Einen ausgebildeten Hund seh ich da echt in jedem Bereich als Mehrwert, mal mehr und mal weniger aktiv eingebunden.
Ich hab das jetzt in meiner eigenen Weiterbildung mit dem dortigen Bürohund wieder gemerkt - der war in der Pause einfach da und hat sich übers streicheln gefreut und das macht schon ganz viel, wenn man gerade schwere Themen bearbeitet und nicht sprechen möchte.
Vom Dackel weiß ich einfach, was für ein Standing und Souveränität die haben - habe mittlerweile auch mehrere RH Teckel gefunden, die auf Palliativstation arbeiten. Bei der Langhaarvariante hätte ich tatsächlich die Hoffnung, dass sie doch nochmal etwas sanfter und ruhiger drauf sind. Sheltie hatte ich kurz überlegt, da kommts aber wahrscheinlich sehr auf die Linien an und ich kenne mich mit den Hütis so gar nicht aus bisher. PRT scheint unterm VDH tatsächlich noch sehr auf kernig und Jagdgebrauch gezogen zu werden - keine Ahnung, wie gut das mit Kindern funktionieren könnte.
Nächster Schritt für mich ist jetzt tatsächlich, öfter an den Gruppen teilzunehmen um mehr Gefühl für die Dynamik dort zu bekommen. In Potsdam hätte ich jetzt zumindest ne Hundeschule, die ne Therapiehund - Ausbildung anbietet, die individuell vorbereitet und wo Mensch auch noch viel Input bekommt.
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Aber Willy geht es dann trotzdem um sich. Die ist eine Hundepersönlichkeit, die sich emotional sehr gut von Menschen abgrenzen kann.
Hm, eigentlich sollte das da oben stehen...schon wieder komisch korrigiert.
Lauretti ich finde das klingt nach einem ganz guten Arbeitsfeld für den passenden Hund. Ich habe keine Ahnung von Dackeln, aber auch die klingen mit deiner Einschätzung nicht unpassend.
dragonwog hat sich auf ihrem Blog mit Studien befasst, die untersucht haben, wie sich die Emotionen von Halter*innen auf ihre Hunde auswirken. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich Hütehunde (ich glaube es waren vor allem Norder Collies) sich weniger gut abgrenzen können als zB nordische Hunde und Hunde vom Urtyp.
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