Junghund Labrador ganz leidiges Thema mit Ernährung

  • Es tut mir echt leid für Euch und Cuper, das ist echt schwierig bei Euch, und ich verstehe gut, dass Ihr mit den Nerven durch seid.

    Ich kann leider nicht viel raten, aber ggf. als Indikation angeben, wie sich eine Magendarmgeschichte (ohne Giardien) bei einem sonst gesunden Hund hinziehen kann: meine Junghündin hatte sich Anfang Jan den Magen/Darm verdorben, mit Erbrechen und Durchfall. Ein paar Tage strikte Schonkost, schien erst zu helfen, aber dann Rückfall mit erbrochener Galle. Umstellung auf TA-Futter (bei uns RC Gastrointestinal). Das half, und seit Anfang Feb. langsame Umstellung auf ihr Regelfutter. Also jetzt ein guter Monat RC mit zunehmenden Anteilen an Regelfutter; jeden Tag neu einschätzen, ob die Kombination funktioniert und ich das Diätfutter weiter ausschleichen kann.

    Also bisher 8 Wochen seit initialer Magendarmentzündung, und noch nicht ganz im Normalmodus. Und das bei einem sonst gesunden Hund! Auch wenn das wenig Trost ist, hilft es ggf., dass diese Geschichten extrem kleinteilig sind.

    Bzgl. Energie/Randale: Seit sich der Kot unter dem Diätfutter wieder normalisiert hat, ist Plüschi deutlich energiegeladener, altersgerecht, denke ich. Ggf. Hat Eure Cuper momentan einfach nur einen Energieschub, der raus muss?

  • Ihr habt jetzt mindestens seit Anfang Januar so viel an der Ernährung herumprobiert, da wundert es mich gar nicht, dass aktuell nichts mehr so wirklich funktioniert. Für nen ernährungstechnisch etwas empfindlichen Hund ist das einfach viel zu viel Unruhe. Es kann gut sein, dass er das Futter eigentlich gut vertragen würde, aber ihr durch zu viel Wechsel den Körper eures Hundes total überfordert habt und er deshalb gerade so empfindlich auf kleinste Veränderungen reagiert.

    Manche Hunde brauchen einfach eine Weile, um sich an ein neues Futter zu gewöhnen. Ich würde mal mindestens (!) 6 Wochen lang dasselbe Futter füttern, auch wenn er es erstmal nicht ganz optimal verträgt.

    Wenn’s nach den 6 Wochen immer noch nicht funktioniert, könnt ihr ja wieder was Neues ausprobieren. Aber gebt dem Körper bis dahin wenigstens mal die Chance, sich an das Futter zu gewöhnen.

  • Hallo,

    Ich war mit meinem jungen Golden in ähnlicher Situation. Ernährungsberatung (Napfcheck mit selber kochen), Trofu wechseln...letzten Endes habe ich eine Magen/Darmspiegelung durchführen llassen, da er mittlerweile vielzu dünn war. Ergebnis: Organisch gesund, leichte Magenreizung.

    Wir haben ein hydrolisiertes Trofu gefunden und davon auch Leckerlis fürs Training. Nach drei Monaten war alles unglaublich stabil.

    Heute ist er 4, verträgt viele Sachen und bekommt Quark, Äpfel, mal Käse als Superbelohnung und auch mal eine Kaustange.

    Mit 2,5 Jahren haben wir einen Kastrachip probiert, weil er trotz reichlich Futter sehr, sehr schlank war. Und ständig "schäumte". Das Nervenkostüm...

    Das brachte für den Hund soviel Lebensqualität und Normalgewicht, dass es nochmal einen Chip gab, den ich aber nun zuende gehen lasse.

    Die Pubertät ist durch und es besteht die Chance, daß die Problematik sich verwachsen hat.

    Jeder Hund ist anders, ich wollte euch unseren Weg erzählen weil auch schwierige Starts gut enden können .

    LG

    Kelly

  • Sind vom TA zurück. Er hat jetzt eine Spritze gegen Allergie bekommen und eine um den Magen zu beruhigen, nichts gegen Übelkeit.
    Ihre Vermutung ist jetzt, dass er am Trockenfutter etwas nicht verträgt, sei es irgendein Rückstand (Überzug, verzeiht mir, ich weiß nicht genau was sie meint) aus der Produktion, das die Dinger härter/ kantiger sind. Irgendwas in der Richtung. Wir geben also heute erstmal nur wieder das Nassfutter um zu schauen, dass es drin bleibt.

    Was mir im Nachhinein meine Frau sagte, er hat heut Morgen sein NF ganz normal bekommen, danach kam er nicht zur Ruhe. Das TF hatte sie weggelassen, da sie es für später als Leckerli aufheben wollte. Als es dann nicht besser ging, hat sie ihm die 25gr TF gegeben. Kurz darauf hat er sich dann 2x erbrochen.

    Nachdem der Magen leer war, war auch Ruhe.

    Da wir uns mit den Happy Pets von EB 1 ja schon ziemlich viele Proteinquellen eventuell versaut haben, weil uns ja geraten wurde abwechselnd, Huhn, Rind, Fisch zu füttern. Hat sie uns nun empfohlen, eine reine Schonkost Diät für eine Woche zu machen mit selbst kochen.

    Als Proteinquelle Känguru und dazu Hirse. Mehr nicht. Da fehlen natürlich sämtliche Zusätze, sie möchte aber gern wissen, ob er das verträgt, wenn ja, dann würden wir darauf aufbauen. Nicht roh, sondern gekocht das Fleisch.

    Ich hoffe jetzt, das funktioniert und wir zerstören uns nicht noch eine Proteinquelle.

    Zum Randalieren und zwicken: wir sind uns da nicht ganz sicher, als wir mit dem Nassfutter gestartet sind, war er direkt nach dem Essen mega entspannt. Das randalieren und zwicken fing erst an, nachdem wir die Menge erhöht haben. Jetzt kann es sein, dass die Menge ggf. für den Bauch zu viel ist und er deshalb Bauchschmerzen hatte, oder einen Energieschub.
    Erst mit Erhöhung der Menge wurde aber gleichzeitig das nächtliche Schlafen besser. Klingt ziemlich nach Zwickmühle.

  • Warum gebt ihr ihm nicht wieder das Nassfutter was er laut Beschreibung ja herausragend vertragen hat bevor er Giardien hatte ?

    Auf so ein gereiztes System würd ich nicht die nächste Proteinquelle verbrennen. Aber jeder wie er mag .

    Insekten habt ihr ja auf jeden Fall noch offen wenn ich es richtig im Kopf habe. Irgendwann wird es nämlich schwierig noch exotischer zu werden.

  • Das mit dem Känguru verstehe ich auch nicht so recht. Zumal nicht klar ist, ob es überhaupt an der Proteinquelle liegt und dann gleich sowas "exotisches".
    Weil, wenn er das verträgt, würdet ihr ja wahrscheinlich am Liebsten nur noch das füttern. Ich kenn mich da nicht aus, aber ist die Verfügbarkeit von Känguru so gut gegeben, dass man sich davon abhängig machen möchte?

    Aber ich will auch der Ärztin nicht reinreden. Irgendwann muss man sich mal auf jemanden verlassen und durchziehen, sonst kommt ja nie Ruhe rein. Aber wenn ein gewöhnlicheres Protein noch nicht in Verdacht steht, würde ich vllt dennoch eher das mit der Hirse füttern. wobei auch eine Woche da nicht reichen wird, um wirklich mal nachhaltig Ruhe reinzubringen.

  • Welches Medikament war in der Allergiespritze? Vielleicht hat er auch Kortison erhalten und da würde es mich nicht wundern, wenn die Verdauung nun einige Tage besser wird, aber das Pinkelproblem schlimmer wird.

    Ist der TA/EB Internist? Vielleicht wäre der Ansatz ne Überlegung wert. Trinkt er auch viel oder kommt die Flüssigkeit "nur" vom NF? Cuper ist ein Labrador oder? Sonderfarbe? Ich kenne ein paar Labis in Sonderfarben, welche wahnsinnige Probleme mit Futtermittelallergien haben und teilweise nur noch Anallergenic/Hypoallergenic von RC fressen.

    Mein FMA hatte in einem ähnlichen Alter arge Probleme mit dem Verdauungstrakt. Scheinbar kein Futter hat langfristig geklappt und durch das immer wieder probieren mit neuen/anderen Futter habe ich mir resp. ihm vermutlich einige weitere Protein/-kohlehydratsorten versaut.

  • Cuper ist ein Labrador oder? Sonderfarbe? Ich kenne ein paar Labis in Sonderfarben, welche wahnsinnige Probleme mit Futtermittelallergien haben und teilweise nur noch Anallergenic/Hypoallergenic von RC fressen.

    Kommt aus entsprechender "Zucht " , ja.

  • Co_Co naja beim nass schläft er gut, aber irgendwie scheint es ihm ja auch nicht richtig gut zu gehen. Allein alle 2 Stunden pinkeln, nachts kaum durchschlafen, das zerrt. Das machen wir seit Monaten.
    Dazu das randalieren und zwicken.

    Wenn das mit dem Känguru klappt, ist mir der Preis erstmal Jacke. Dran kommen tut man hier in der Gegend soweit gut, wenn man planen kann.
    Ich möchte erstmal Ruhe in den Hund bekommen.
    Obs richtig ist, weiß ich nicht, aber wenn ich jetzt der TA+EB wiederspreche, mein eigenes Ding mache, kann ich mir nen neuen TA suchen + EB und wieder von vorne anfangen. Wir müssen jetzt eins finden, was klappt und dabei bleiben.

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