Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Jack Russel/Bodeguero/Border Welpe aus Spanien, 4 Monate
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Mein Hund ist zweisprachig

Sind im Haus zwar nur ich und er, aber das hat sich durch meine eigene Zweisprachigkeit und den Ort, wo wir leben, ergeben.
Ich sprech, wie hier oftmals üblich, im Alltag deutschen Dialekt und Italienisch gemischt. Englisch kommt auch vor, da kann Wolfele inzwischen auch ein paar Wörter

Wie Wolfele zweisprachig wurde
Wolfele ist ja Sizilianer, und als er zu mir kam war er knapp 4 Monate alt. Im rifugio, wo er von ein paar Frauen aufgepäppelt wurde, sprachen alle natürlich Italienisch, bzw. sizilianischen Dialekt.
Als er hier ankam, sprach ich ohne drüber nachzudenken, in meinem deutschen Dialekt mit ihm (meine Muttersprache), so wie ich es vorher mit all meinen Hunden tat. Am zweiten/dritten Tag merkte ich, dass er durch meine Worte teils sichtlich verwirrt war. Ich hab dann probiert Italienisch mit ihm zu sprechen, und ganz ehrlich, sein Ausdruck veränderte sich, wie "ah! die Art zu Sprechen kenn ich". Wenn ich zum Deutsch wechselte war da wieder dieses riesen Fragezeichen in seinem Gesicht.
ich hab dann die erste Zeit nur Italienisch mit ihm gesprochen, da er sich damit wohler fühlte, und hab dann beiläufig Stück für Stück die deutschen Dialekt Worte dazugehängt, z.Bsp. seduto - sitz, andiamo - giamo, cibo - Futter, aspetta - warten, usw. Und dann irgendwann später wieder nur deutschen Dialekt mit ihm gesprochen.
Jetzt ist er es gewohnt, dass ein ständiger Wechsel zwischen den Sprachen ist, auch im selben Satz
Ich find das auch gut, weil er beim Spazieren ja auch sowohl in Italienisch als auch in Deutsch von Leuten angesprochen wird, und so bei beiden Sprachen versteht.Interessant rührend find ich immer wieder, wie er bei Leuten, vor allem Frauen, die Italienisch mit südlichen Akzent sprechen, die Ohren hebt und ihnen länger nachschaut.
Ist halt doch seine "Muttersprache", diejenige die er als erstes gehört hat und ihm vertraut ist.
Ich würd daher von Anfang an beide Sprachen verwenden, dann werden sie ihr beide geläufig

Zusatz zu Hunden aus dem ausländischen Tierschutz:
Durch die Erfahrung mit Wolfele bzgl. Sprache, denke ich, dass bei einigen Hunden bspw. von Rumänien von denen hier im DF berichtet wird, das auch eine Rolle spielen könnte. Ich meine wenn erzählt wird, wie unsicher, verloren und ängstlich sie sind, trägt mMn auch die Tatsache dazu bei, dass sie bislang nur Rumänisch gehört haben, und ja, zur fremden Umgebung auch noch Wortlaute dazukommen, die vollkommen anders klingen, als alles was sie bisher gehört haben. Weil Deutsch klingt halt anders. Und Worte, die sie vorher kannten, werden nicht benutzt. Das verwirrt und verängstigt, wenn man gar nichts versteht und alles so anders klingt.
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27. Februar 2026 um 15:56
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Youpieh, übermorgen haben wir endlich den Termin zum Hausbesuch von der Orga! Es geht voran
Die Welpen sind momentan knapp 11 Wochen alt.
Sie wachsen ja aktuell in einem Haus bei einem "Pflegefrauchen" auf, ich weiß aber nicht, ob noch weitere Personen im Haushalt leben.
Die Welpen sind mit ihrer Mutter und sieben Geschwistern zusammen.
Ich habe bisher nur ein paar Videos gesehen: Die Kleinen spielen mit der Mutter in einem Raum, wirken fröhlich und kommen sofort angelaufen, wenn sie von der Frau gerufen werden.Diese Frau spricht sehr liebevoll mit den Hunden.
Soweit ich es verstanden habe, können sie vermutlich nicht nach draußen – wegen des Risikos einer Leishmaniose-Infektion.
Die Vermittlerin der Orga meinte, sie möchte mit der Pflegeperson noch besprechen, was die Welpen in Sachen Sozialisierung schon gelernt haben.Ihr sei es wichtig, dass die Hunde sozialisiert werden, aber sie habe noch nicht mehr Informationen, wolle sich diese aber bis Mittwoch einholen.
Wie schätzt ihr die Bedingungen ein?Gibt es für euch wichtige Fragen die ihr bei dem Gespräch stellen würdet?
Bzw was sollte die Orga der Frau betreff "SoZialisierung" nahelegen ? (Weiss die Orga ja wahrscheinlich eh am besten)
Ich wollte vorallem nach Kontakt mit anderen Hunden und Menschen fragen und wie sie eben in den Familienalltag/Haushalt integriert sind.
Wir freuen uns total und die 5 Wochen sind ja noch ganz schön lange
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Staubsauger, Radio, Sachen, die runterfallen und dabei scheppern- das sind alles Dinge, die man mit Welpen "indoor" trainieren kann und wo es später angenehm ist, wenn der Welpe nicht das Gefühl hat, daß ihm der Himmel auf den Kopf fällt.
Aber das geschieht in einem normalen Haushalt eh irgendwie nebenbei.
Ich hab hier Hunde, von denen ich nicht weiß, wie sie aufgewachsen sind - aber auch von ihnen hat keiner ein Thema mit normalen Haushaltsgeräuschen. Falls das also nicht gezielt trainiert wird, können sie sich das auch später aneignen. Das ist kein Grund, um sich Stress zu machen.
Eure Kleine hat Vertrauen zum Menschen, das ist viel wert.
Es gibt ja dieses "Lernfenster", in dem Welpen besonders aufnahmefähig sind, aber macht euch da keinen Stress - Hunde lernen ein Leben lang. Ihr müsst nicht unter Zeitdruck Listen abarbeiten, was ein Welpe/ Junghund alles gesehen/kennengelernt haben muss. Einfach locker und entspannt bleiben. Mit den Voraussetzungen, die eure Kleine mitbringt, sehe ich da keine Probleme.
Ich wünsche euch, daß die Vorkontrolle gut verläuft und daß die Wartezeit schnell vorübergeht!
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Transport, Autofahren, fremde Menschen, ohne andere Hunde sein und fremde Umgebungen wären wichtig, damit der Umzug kein Trauma wird.
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Ein kurzer Erfahrungsbericht zum Mut machen:
Fine und ihre Geschwister mitsamt Mutter wurden auf Sardinien in einem Kanalrohr entdeckt, da waren die Welpen ein paar Tage alt. Aufgewachsen ist der Wurf dann im Shelter / Zwinger. Fine war 10 Monate alt, als sie zu uns kam, als sogenannter „Direktimport“. (Alle Geschwister und die Mama wurden nach Deutschland vermittelt.)
Ihre erste Amtshandlung war auf den Esstisch zu springen und sich dort hinzulegen. Konzept Wohnung war ihr natürlich unbekannt. Sie musste Treppen erst kennen lernen und ist anfangs draußen bei jedem Rollladen der gescheppert hat erschrocken.
Hat nur wenige Monate gedauert, bis alles für sie selbstverständlich war. Heute hat sie die Begleithundeprüfung, startet mit mir auf Agility Turnieren, geht mit ins Restaurant oder zu Freunden mit Kindern. Also ein absolut alltagserprobter Hund.
Das muss natürlich nicht heißen, dass es bei euch genau so läuft. Es kann schlechter oder auch besser laufen. Zeigt aber, dass nicht alleinentscheidend ist, was die Hunde im Welpenalter kennenlernen. Von Vorteil und grundsätzlich wichtig ist es trotzdem, selbstverständlich! -
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Youpieh, jetzt ist es offiziell: die Verantwortliche der Organisation kam zum Hausbesuch, mit ihrem Hund und inklusive einem einstündigem Spaziergang.
Der Vertrag ist unterschrieben

Jetzt wollte ich ein Bild von unserer Stella hier teilen und finde absolut nicht, wo ich die dafür nötige Mitgliedschaft (wenn ich das richtig verstanden habe) beantragen kann?
Kann mir mal jemanden helfen bitte?
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Die Mitgliedschaft brauchst Du nur, wenn Du unbedingt die Fotos direkt hier hochladen willst. Ohne kannst Du es aber über einen Bilderhoster machen wie picr.de Dann hier den Forumslink (so heißt das da, glaub ich) reinkopieren.
Edith sagt: Die Mitgliedschaft hat natürlich auch noch andere Vorteile-
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Ah, ok, danke.
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Huhu,
Ida kommt auch aus dem Tierschutz und ist ein Jack-Russell-Mix. Zumindest schlägt der Jacki optisch eindeutig durch. Die Mutter ist allerdings ein Französisch-Bulldog-Mix.
Vielleicht liegt es ja am Bulldogen-Anteil, aber Ida ist eine relativ unkomplizierte Hündin. Sie hat sich von Anfang an völlig problemlos und ohne viel Training angepasst. Im Haus ist sie völlig chillig und ruhig. Ausser wenn es auf ihre Essenszeiten zugeht, dann jammert sie leise und leidet demonstrativ vor sich hin, bis sie was bekommt.
Draußen ist sie auch entspannt, ab und zu dreht sie mal terriermaessig auf und rennt wie irre über die Felder und hüpft über die Äcker wie ein Känguru. Danach ist dann wieder gut. Sie ließ sich von Anfang an gut abrufen, was sicher auch darauf zurückzuführen ist, dass sie unsäglich verfressen ist.
Das ist nämlich eine von Idas Schwächen. Sie will immer fressen, ist futterneidisch und klaut im Haus alles Essbare - auch vom Tisch und sogar von der Kuechentheke. Man muss daher alles gut wegräumen und auch aufpassen, dass die Kinder nichts liegenlassen.
Und sie ist sehr gestresst und aufgeregt, wenn Besuch kommt. Diese Aufregung (mit Anbellen der Besucher) löst sich durch einen großen Kauknochen aber in Luft auf.
Ansonsten ist sie supermega verschmust und schläft eng angekuschelt im Bett, im Winter am liebsten unter der Decke.
Die meisten Hunde draussen mag sie, nur eine Handvoll Erzefeinde werden verbellt.
Insgesamt ist Ida aus meiner Sicht also sehr unkompliziert und pflegeleicht.
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Coucou das klingt wirklich ganz toll, was du von deiner Ida erzählst.
Weisst du etwas mehr über ihre Geschichte?
Wie alt war sie, als du sie zu dir geholt hast?
Ja, es wird ein Überraschungspaket, aber wir freuen uns wirklich sehr.
Wir haben auch die Leiterin der Organisation beim Hausbesuch kennengelernt, da sie die Vermittlung persönlich macht.Sie hat uns an einem Nachmittag drei Stunden lang mit ihrem Tierschutzhund (auch ein Jack Russell Mix) besucht,und wir waren sogar noch gemeinsam eine Runde spazieren.
Über die Sozialisierung wusste sie allerdings noch nicht so viel, sie wollte diese Woche in der Pflegefamilie anrufen, um mehr zu erfahren.
Was ich auf den Fotos und Videos sehe, ist, dass die Hunde in einem grossen Haus leben und manchmal auch gemeinsam auf dem Balkon sitzen.Deshalb nehme ich an, dass sie schon noch ein paar Außengeräusche mitbekommen. Im Hintergrund habe ich auch andere Hunde bellen gehört. Ich weiß allerdings nicht, ob die Hunde direkten Kontakt miteinander haben.
Mit den Fotos habe ich das leider irgendwie nicht richtig hinbekommen. Ich würde nämlich sehr gerne mal ein Foto zeigen — wir sind jetzt schon so verliebt


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