Hilfe - Hund hat Allergie, anallergenic macht’s schlimmer ?!

  • Unter Anallergenic ging es deinem Hund gut nehme ich an?

    Ich habe leider auch einen schlimmen Allergiker, der z.B. kein Reis verträgt. Ich habe lange Zeit versucht auf Monodiät zu bleiben, Pferd und Kartoffel ging relativ lange gut, mittlerweile füttere ich Hypoallergenic ("Vorstufe" zu Anallergenic) und muss sagen, ich bin wirklich zufrieden, wie es dem Hund geht. Leckerli und Kausachen bekommt er weiterhin Pferd und Kaninchen, aber das Hauptfutter bleibt nun bei RC.

    Hat deiner während er das Nassfutter bekam, noch Leckerli oder Kauartikel bekommen? Vielleicht hat er z.B. nicht das Futter nicht vertragen, sondern andere Sachen herum.


    Bei der Ausschlussdiät von meinem Hund habe ich zum Hauptfutter ne weitere Protein- oder Kohlenhydratquelle genommen und er hat jeweils auch schnell reagiert, wenn er sie nicht vertragen hat. Also lieber als ein anderes Futter ausprobieren, z.B. reine Pferdefleischleckerli geben, wenn diese gehen, Lamm o.ä. etc.

    Ja genau, unter dem anallergenic ging es ihm besser und nachdem eben alle Symptome weg waren und das erste Testen des alten Futters so angeschlagen hat, war nun nachdem alle Symptome wieder weg waren der erste Test blanker Reis auf den er extremst reagiert hat.

    Bevor wir damit gestartet haben hatte er das Nassfutter von loisachtaler bekommen ( nur Pferd mit Kartoffel ) und die gemüsekomponente dazu. Zusätzlich hat er nur getrocknete Pferde lungenwürfel und sowas bekommen… das bekommt er natürlich alles jetzt nicht mehr, nur noch das anallergenic was ihm eher mäßig schmeckt 😅

  • Habt ihr denn 10 Wochen nur das Anallergenic (Royal Canin oder?) gegeben und dann nochmal das alte Futter probiert? Oder zwischendrin? Waren mit dem Anallergenic die Probleme weg?

    Wenn mit dem Anallergenic die Probleme komplett weg waren dann sollte man das erst mal mindestens 12-16 Wochen füttern um wirklich Ruhe reinzubringen. Danach kann man schauen was man macht. Manche bekommen es auch lebenslang.

    Keinesfalls solltest du das alte Futter nochmal geben oder irgendwelche Experimente machen. Such dir für eine ordentliche Ausschlussdiät eine tierärztliche Ernährungsberatung (unter anderem zum Beispiel Napfcheck oder Futtermedicus. Gibt natürlich auch noch andere. Wichtig ist das es nicht einfach irgend eine Ernährungsberaterin ist).

    Ich habe 7 Monate ausschließlich das Anallergenic gefüttert. Am Anfang gabs noch Apoquel dazu. Seit 3 Wochen mische ich veganes Futter unter was bisher gut vertragen wird.

    Genau, 10 Wochen anallergenic, alle Symptome waren weg, dann auf den Rat der Tierärztin das alte Futter getestet um zu wissen dass es wirklich der Auslöser war und nicht irgendeine pollenallergie. Darauf hat er reagiert, dann wieder zwei Wochen anallergenic, nun etwas Reis dazu. Direkt am nächsten Morgen übergeben und etwas Blut im Stuhl… nun natürlich wieder nur anallergenic… ich frage mich einfach wie lange ich das füttern soll… jetzt seinen Magen ständig zu reizen wäre vermutlich das aller dümmste…

  • Darauf hat er reagiert, dann wieder zwei Wochen anallergenic, nun etwas Reis dazu. Direkt am nächsten Morgen übergeben und etwas Blut im Stuhl… nun natürlich wieder nur anallergenic…

    Also natürlich ist es erstmal blöd einen Allergiker zu haben, aber sieh das mal so: Wenn Reis zuverlässig nicht geht, dann geht das eben nicht. So eine Erkenntnis ist ein Gewinn! Dann eben kein Reis. Es gibt noch sehr viel anderes, was man probieren kann. Und so oder so habt ihr mit dem Anallergenic schonmal ein Futter, mit dem er beschwerdefrei ist, das ist auch nicht selbstverständlich. Das ist richtig gut! Und ja, das kann man auch dauerhaft füttern, wenn sich gar nichts anderes finden lässt. Also... durchatmen.

  • Also... eine Allergie wird nicht schlimmer dadurch, dass man allergenarm füttert. Im Gegenteil, die Allergie wird mit jeder Exposition schlimmer.

    Dass die Symptomatik mit dem anallergenen Futter besser wurde ist schon mal was. Man weiß also, dass diese Komponenten vertragen werden. Statt dann das bisherige Futter zu verfüttern hätte ich einzelne Komponenten dieses Futters gegeben. Wenn das Futter vorher Geflügelfleisch enthalten hat, würde ich mit Huhn beginnen und schauen, ob/wie das vetragen wird.

    Liegt eine Allergie auf ein Futtermittel vor, ist es egal, in welcher Form es dargereicht wird. Also ob das Fleisch dann roh, gebraten, gekocht als Trocken- oder Nassfutter gegeben wird, führt zum gleichen Ergebnis - nämlich aufblühen der Symptome. Und natürlich kann es auch Allergien auf Reis o.ä. geben.

    Wenn du Komponenten dazu nimmst, würd ich es vorsichtig machen und wenn kleine Mengen vertragen werden, erst die Menge erhöhen und einige Zeit füttern, bevor was weiteres Neues dazu kommt.

    Alles Gute!

  • Statt dann das bisherige Futter zu verfüttern

    Ich hab das zwar nicht gemacht aber das ist tatsächlich das empfohlene Vorgehen bei sowas. Erst Ausschlussdiät, dann Provokation. Nur so kann sicher gesagt werden das es vom Futter kam. Natürlich weiß man dann ab er noch nicht welche Komponenten es aus dem Futter waren. Das kann man dann einzeln testen.

  • Statt dann das bisherige Futter zu verfüttern

    Ich hab das zwar nicht gemacht aber das ist tatsächlich das empfohlene Vorgehen bei sowas. Erst Ausschlussdiät, dann Provokation. Nur so kann sicher gesagt werden das es vom Futter kam. Natürlich weiß man dann ab er noch nicht welche Komponenten es aus dem Futter waren. Das kann man dann einzeln testen.

    ok, wieder was gelernt! Mir wär das ja zu heiß, aber ich hab auch nur einen menschlichen Lebensmittelallergiker Zuhause, dem ich eine Provo mit evtl. gleich mehreren Allergenen nicht zumuten wollen würde.

    Wenn man es anders macht - erst die Komponenten - weiß man ja direkt, wo das Problem liegt. Entweder an mindestens einer der Komponenten oder - wenn an keiner davon - dann an irgendwelchen anderen Stoffen, die sich im Ursprungsfutter finden.

  • Also... eine Allergie wird nicht schlimmer dadurch, dass man allergenarm füttert. Im Gegenteil, die Allergie wird mit jeder Exposition schlimmer.

    Dass die Symptomatik mit dem anallergenen Futter besser wurde ist schon mal was. Man weiß also, dass diese Komponenten vertragen werden. Statt dann das bisherige Futter zu verfüttern hätte ich einzelne Komponenten dieses Futters gegeben. Wenn das Futter vorher Geflügelfleisch enthalten hat, würde ich mit Huhn beginnen und schauen, ob/wie das vetragen wird.

    Liegt eine Allergie auf ein Futtermittel vor, ist es egal, in welcher Form es dargereicht wird. Also ob das Fleisch dann roh, gebraten, gekocht als Trocken- oder Nassfutter gegeben wird, führt zum gleichen Ergebnis - nämlich aufblühen der Symptome. Und natürlich kann es auch Allergien auf Reis o.ä. geben.

    Wenn du Komponenten dazu nimmst, würd ich es vorsichtig machen und wenn kleine Mengen vertragen werden, erst die Menge erhöhen und einige Zeit füttern, bevor was weiteres Neues dazu kommt.

    Alles Gute!

    Lieben Dank! Ich denke ich werde ihm jetzt tatsächlich erst nochmal für längere Zeit das anallergenic geben und es erst in ein paar Wochen mit der nächsten einzelnen Komponente probieren…

  • Darauf hat er reagiert, dann wieder zwei Wochen anallergenic, nun etwas Reis dazu. Direkt am nächsten Morgen übergeben und etwas Blut im Stuhl… nun natürlich wieder nur anallergenic…

    Also natürlich ist es erstmal blöd einen Allergiker zu haben, aber sieh das mal so: Wenn Reis zuverlässig nicht geht, dann geht das eben nicht. So eine Erkenntnis ist ein Gewinn! Dann eben kein Reis. Es gibt noch sehr viel anderes, was man probieren kann. Und so oder so habt ihr mit dem Anallergenic schonmal ein Futter, mit dem er beschwerdefrei ist, das ist auch nicht selbstverständlich. Das ist richtig gut! Und ja, das kann man auch dauerhaft füttern, wenn sich gar nichts anderes finden lässt. Also... durchatmen.

    Das war mir nicht bewusst dass man das lang füttern darf, deswegen war ich jetzt auch leicht gestresst wie’s weitergehen soll…

  • Wie lange hatte er das Pferd vorher bekommen und seit wann hatte er damit Symptome? Pferd ist bei meinem Terrier eine der heikelsten Fleischsorten. Es wird zwar gerne als gut verträglich für Allergiker angepriesen, aber ich weiß inzwischen von vielen Allergikern bei denen es nicht gut ging.

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