Ruhe und Schlaf bei erwachsenen Hunden
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Das Thema "wie lange Gassi" kommt ja regelmäßig auf - mich interessiert jetzt mal, wie lange ein erwachsener Hund ruhen bzw. schlafen sollte.
Luna geht eigentlich ziemlich bald nach ihrem Abendessen "ins Bett" - also gegen 19:00. Dann ist sie tatsächlich auch meistens nicht bei uns (ab und zu liegt sie beim Fernsehen mit auf der Couch, aber meistens ist sie allein im Bett und pennt). Morgens schläft sie bis ich aufstehe (im Moment zwischen 7 und 8). Zwischen 22 und 23:00 gehen wir nochmal ganz kurz raus. Unsere längsten Gassirunden sind die beiden ersten. Die beiden letzten (im Dunkeln) sind kurz bis sehr kurz. Im Durchschnitt kommen wir auf ca. drei Stunden am Tag, manchmal (eher selten) sind es über vier, manchmal nur 2 1/2. Einmal die Woche gehen wir auf die Hundewiese. Zuhause passiert meistens nicht viel (also nicht groß Training oder Spiele), Luna ist eben bei uns. Sie pendelt zwischen Couch, Körbchen, Küche, Fenster zum Rausgucken und "ihrem" Zimmer im oberen Stock. Ab und zu wird ein paar Minuten gespielt (mit uns oder allein). Hundetypisch liegt sie viel herum, aber "ruht" eher nur als dass sie richtig schläft. Einen Garten haben wir nicht. Besuche (machen oder bekommen) ca. einmal die Woche. Es ist also nicht sehr aufregend bei uns zuhause, eher ruhig. (Außer wenn Familie länger zu Besuch ist, dann ist vorübergehend sehr viel Action, auch mit Kindern und Enkelsheltie.)
Ich habe den Eindruck, dass Luna schlafen geht sobald es dunkel wird. Ich finde eigentlich, dass sie relativ viel ruht oder schläft. Manchmal frage ich mich, ob ihr langweilig ist - sie soll ja nicht vor Langeweile depressiv werden!
Ich bin außerdem gespannt, wie sich ihr Schlafrhythmus im Frühling und Sommer verändert.
Wie ist es bei euren Hunden - und findet ihr, dass wir eine gute Balance haben? (Luna ist übrigens irgendwo zwischen zwei und drei Jahren alt, wobei unsere Schwiegertochter, die Tierärztin ist, sie sogar jünger schätzte.)
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7. Februar 2026 um 10:33
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Das ist bei uns ähnlich. Wir stehen so gegen 8 auf, wenn es eine halbe Stunde länger wird, schläft sie aber auch weiter. Dann geht es kurz raus und danach gibt es Frühstück für Hund und Mensch. Danach gibt es etwas Fenstergucken und danach Tiefschlaf bis Mittag. Nach meinem Mittsgessen gehen wir eine größere Runde ca. 1 - 1,5 Std. Nachmittags wird gedöst, öfter mal der Platz gewechselt, Kuscheleinheiten abgeholt, mal ein Schnüffelspiel gemacht. Ansonsten steht Spielen hier nicht hoch im Kurs. Je nach Jahreszeit und Wetter sind wir mehr oder weniger draußen. Zur Zeit eher weniger. Im Sommer viel, aber auch da ist eher Beobachten in Hof und Garten angesagt.
Sie ist gern dabei, legt sich in die Küche, wenn ich da arbeite. Verzieht sich aber auch mal an einen ungestörten Ort. Körbchen stehen fast überall.
Nach dem Abendessen wird zum Fernsehen auf unserem Sessel gekuschelt. Bevor wir ins Bett gehen, geht es nochmal zum Lösen vor die Tür.
Ich frage mich auch manchmal, ob das nicht ein sehr langweiliges Leben ist, aber sie scheint recht zufrieden zu sein. Es muß alles seinen geregelten Ablauf, Routine haben. Während unseres letzten Urlaubs war sie 6 Wochen bei meiner Schwägerin. Familie mit 2 kleinen Mädchen. Da war viel mehr los. Kinder abholen vom Kindergarten, Spielen im Garten, Spaziergänge, das Pony besuchen, Kinderbesuch,... Das hat sie auch mitgemacht, brauchte hinterher aber wirklich Zeit zum Erholen und viel Schlafen, als sie wieder bei uns war.
Vielleicht ist der Name Programm - wir haben nämlich auch eine LUNA, ca. 6 Jahre alt
Gruß vom Deich
Deichhund
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Hier ist man Allzeit bereit und zu nix zu gebrauchen.
Und ernsthaft, war bei meinen Hunden total unterschiedlich. Kam auch immer darauf an, wie sie so Manches empfunden haben. Büroschlaf vs. ruhen im Büro, weil man mit muss. Auch die Vorlieben ob lieber alleine oder in Gesellschaft geschlafen wurde. Das war ähnlich unterschiedlich wie lieber Hundebett oder harter Boden.
Es gab Vorlieben zu Aktivitätszeiten, aber sie haben sich alle meinem Rythmus angepasst. Ich hatte da auch nie das Gefühl, dass es irgendwem damit nicht gut ging oder es besondere Mühen gekostet hätte. Eher ein, sie nehmen das Angebot an. Wenn es keins gab, auch gut, die konnten sich alle ganz wunderbar allein beschäftigen.
Meine Hunde waren auf jeden Fall immer Langweiler. Je berechenbarer der Tagesablauf war, desto lieber war es ihnen. Aber nachdem es hier eher Rituale als Uhrzeiten gibt, hat da auch nie jemand "genervt".
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Jack hat seine festen Zeiten, zu denen er gern Gassi gehen würde und bitte sein Futter gern hätte. Den Rest verbringt er mit schlafen und ruhen.
Vormittags in Tochters Bett, nachmittags auf dem Teppich vor der Terrassentür, damit er ja nicht verpasst, wenn jemand heimkommen sollte (oder der Nachbar, oder jemand am Gartentürchen vorbei läuft etc pp)., abends auf der Couch mit Körperkontakt zu mir.
Ist ein Tag mehr Action, pennt er am nächsten Tag dann mehr, dann auch gern zurückgezogen in seinem Kennel oder Kuscheldonut.
Jack is superschnell „on“, wenn was anliegt oder man einen Vorschlag macht und super gut gelaunt und schnell begeistert dabei, aber genauso auch zufrieden, wenn mal ein Tag ruhiger abläuft oder er mal ausnahmsweise länger als sonst allein sein muss. Sehr angenehm.Einzig ein Weibchen für ihn allein würde sein Glück vollkommen machen, aber das ist grad nicht drin. Passt auch für ihn.
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Nerida liegt seit ca. 19 Uhr im Bett, manchmal steht sie um 2-3 Uhr noch mal auf um Pipi zu machen, aber meistens schläft sie durch. Gegen 9 Uhr rum will sie das erste Mal Wasser lassen und danach geht sie wieder pennen bis zum nächsten dringenden Bedürfnis oder eine Tüte raschelt und man muss den Zirkunsclown für seinen Menschen machen um ein Leckerchen zu bekommen.

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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Hier war es sehr unterschiedlich bei meinen beiden Hunden.
Ruby hat immer nicht so lang einhalten können und hatte auch einfach mehr "Verlangen" nach Rausgehen und Dinge erleben. Sie hat zwar auch ruhigere oder Krankentage gut mitgemacht, aber schon immer mal nachgefragt und hätte niiiiiemals Nein gesagt zu egal welcher Aktivität. Morgens hat sie nicht so lange geschlafen, weil sie wie gesagt auch nicht lange einhalten konnte. Also abends gegen 22/23 Uhr nochmal raus, dann morgens um 8 spätestens wieder.
Iloy ist ganz anders. Für die ist nach dem Abendessen Schlafenszeit, vor allem im Winter, wenns so früh dunkel ist. Das heißt, nach 18 Uhr pennt die manchmal bis zum nächsten Morgen 9:30 durch! Kein Witz. Meist schnapp ich sie mir aber abends/nachts nochmal zum kurzen Pipi machen, aber nicht weil sie sich melden würde - hahaha nein - sondern, weil ich denke, das kann doch nicht gesund sein so lange einzuhalten!Ansonsten schläft sie auch gut und gern den lieben langen Tag. Klar, unsere übliche lange Mittagsrunde mag sie auch gern, da steht sie auch an der Tür und sagt mir so, dass es doch jetzt langsam mal Zeit wäre. :) Aber selbst wenn ich da aus Krankheitsgründen mal nur kurz gehe, kommt sie wieder rein und pennt einfach wieder, als wär sie ausgepowert. Also sie ist einfach ein sehr ausgeglichenes Wesen, was das Zusammenleben mit ihr echt unkompliziert macht. Ich mach mir ja eher immer mal Gedanken ob wir nicht viel zu wenig machen, aber sie ist so oder so immer zufrieden, egal wie das Aktivitätslevel ausfällt. Für sie ist die Hauptsache sie darf überall dabei sein und das darf sie zum Glück fast immer.
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Jazz hat überhaupt keinen Rhythmus ehrlich gesagt. Er lebt mit mir momentan mein Studentenleben und ich glaube es geht ihm ganz gut dabei

Mal schlafen wir bis 10 oder 11, mal müssen wir um 6:30 Uhr raus. Mal sind wir den Abend zuhause und er schläft schon ab 19 Uhr, mal sind wir bis tief in die Nacht irgendwo unterwegs. Feste Futter- oder Gassizeiten gibt es dementsprechend auch eher nicht und er fordert auch nie etwas ein in die Richtung.
Er ist fast überall - wo es möglich ist - dabei und sonst machen wir eine kleine und eine große Runde am Tag - je nachdem wie es reinpasst. Ab und zu noch etwas Sport oder Kopfarbeit aber ich merke, dass er echt deutlich weniger braucht, seit wir in der Großstadt leben und mehr unterwegs sind. Manchmal sind wir auch einen Tag einfach nur Zuhause und er verschläft - bis auf die Spaziergänge - einen Großteil des Tages.
Er hat durch das viele Dabeisein auch gelernt überall zu schlafen und wenn wir in der Uni, bei Freunden oder sonst irgendwo sind, schläft er meistens auch tief und fest.
Wie viel das dann insgesamt ist, variiert von Tag zu Tag denke ich schon ziemlich aber er kommt mir eigentlich nie übermüdet oder unausgeglichen vor. Er ist allzeit bereit für jeglichen Schabernack aber in der Wohnung auch meistens ruhig und unauffällig
Yuna lebt ja bei meinen Eltern und hat da ihre feste Routine, die ihr auch ziemlich wichtig ist. Da meine Mutter Frühaufsteherin ist, ist sie meistens schon gegen 4/5 Uhr auf den Beinen und gegen 6/7 gibt es die erste Runde. Danach Frühstück und dann schläft sie meistens, bis es nachmittags wieder raus geht. Um 17 Uhr verlangt Madame nach der nächsten Portion und gegen 21 Uhr geht sie meistens selbstständig ins Bett. Ich schätze Yuna schläft durchschnittlich mehr als Jazz, ist aber natürlich auch schon etwas älter. Unterwegs kann sie nicht gut abschalten und so richtig zum schlafen kommt sie da nicht, auch wenn sie ruhig liegt.
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Ich glaube, das kommt extrem auf den Typ Hund an. Und darauf, was für genau diesen Typ Hund „erholsam“ ist.
Je nachdem, wie man Ruhe und Schlaf definiert, könnte ich mit meinem Hund zum Beispiel sagen:„Der ruht nur nachts ein paar Stunden.“ (wenn man Ruhen als komplettes Abschalten und Entspannen definiert)
oder
„Der ruht bis auf Gassi, Futter und Beschäftigung eigentlich den ganzen Tag.“ (wenn man Ruhe als irgendwo rumliegen, dösen, die Welt wahrnehmen, mal kurz gucken und lauschen, ggf. melden und dann wieder dösen definiert).
Das Ding ist: Mein Hund ist zumindest tagsüber immer mit einem Ohr wach. Der ruht und döst zwar, aber bleibt dabei immer halbwegs aufmerksam und sobald irgendwas Interessantes passiert, ist er sofort wieder voll da - um danach genauso schnell wieder in einen aufmerksamen Ruhezustand zu switchen. Trotzdem ist der Hund entspannt und sein Schlaf- bzw. Ruhebedürfnis gedeckt.
Im Gegensatz dazu kenne ich auch viele Hunde, die über den Tag verteilt mehrere feste Schlafphasen haben, in denen sie dann auch wirklich abschalten und schlafen. Und die genau das auch brauchen, um entspannt zu sein.
So Vergleiche und Richtlinien, wie viel welcher Hund schlafen, ruhen oder abschalten sollte, haben mich eben wegen dieser Diskrepanz früher mal sehr verunsichert. Ich dachte lange, der Hund muss ja auch tagsüber mal komplett abschalten, sonst sei er nicht erholt.
Inzwischen sehe ich das ganz anders: Wachhund heißt, dass der Hund immer mit einem Ohr wach ist. Sonst wäre er für seinen ursprünglichen Job schlicht nicht zu gebrauchen. Das ist nunmal der Schlaf-Wach-Rhythmus genau dieses Hundetyps, während Hunde, die auf ganz andere Kriterien selektiert wurden, natürlich auch einen ganz anderen Schlaf-Wach-Rhythmus haben können und ggf. brauchen.
Vergleiche sind natürlich trotzdem immer interessant, aber ich kann nur jedem ans Herz legen, sich nicht an bestimmten Zahlen aufzuhängen, um zu bestimmen, ob der eigene Hund genug Ruhe und Schlaf bekommt. Da macht es für mich inzwischen mehr Sinn, sich das Gesamtverhalten des individuellen Hundes anzuschauen. -
Meine Hunde übernehmen meinen Rhythmus, was den Nachtschlaf angeht, das ist sehr angenehm. Wenn ich allerdings ein Auge aufklappe, zwischen 7 und 8, dann sind sie sofort da und wach.
Emil hat ein Problem mit Ruhe, wenn ich mich bewege. Daher schläft er, wenn ich tagsüber zuhause bin, definitiv zu wenig. Lucifer ruht viel, ich sehe aber oft, dass er zwar den Kopf auf der Erde liegen hat, mir aber mit den Augen folgt. Nicht immer, aber immer wieder.
Morgens ist unsere große runde, 1,5-2 Std. Da warten sie gerade drauf. Sonntags kann es auch mal sein, daß es später los geht, solange dösen sie neben mir. Hören sie das Klicken mit dem ich mein Handy aus schalte, springen sie auf und wuseln los. Emil immer, Lucifer manchmal.
Nach dem Gassi, wenn es lang genug war, döst Lucifer bis zum frühen Nachmittag, Emil stalkt mich, wenn ich da bin. Nachmittags gibt es, wenn möglich kurz Training im Garten, meist nacheinander, danach ein kurzes Gassi. Bin ich nicht da, lässt der Gatte die beiden in den Garten. Dann wird wieder gepennt. Wenn ich abends koche, beobachten sie mich gerne, Lucifer wiederum dabei rum liegend, der Zwerg eher neben mir stehend.
Abends um etwa halb neun gibt es die letzte Pipi Runde, wenn es länger hell ist auch später. Aber da Lucifer Angst im Dunkeln hat passiert das letzte Gassi im Winter recht früh, damit wir die Kinder der Nachbarn nicht aus dem Bett werfen, er kann da sehr laut werden.
Danach wird um uns herum gepennt, bis wir ins Bett gehen.
Emil schläft und ruht auf jeden Fall zu wenig, wenn ich zuhause bin, kommt aber klar damit und ist gut drauf. Als wir jetzt im Urlaub waren und die Tochter hier bei den Plüschis gewohnt hat, war ihr Tagesablauf ein anderer, es gab insgesamt weniger Gassi und kein Training, aber spannenderweise war das super anstrengend für die beiden. Als wir wieder zuhause waren wurde zwei Tage quasi durch gepennt und dann waren sie wieder die alten.
So sah Emil aus, als wir zuhause ankamen und die eingekehrt war. Fix und fertig.
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