Rüde 1 Jahr jagt Farräder nach.

  • Hallo alle zusammen,bräuchte ein paar tipps

    mein Rüde Rottischäfer/ Aussi ist jetzt 1 Jahr wir haben ihn seit seinet Geburt da seine Mutter unsere Hündin ist.

    Er wurde von Anfang an an alles gewöhnt es gab nie Probleme jetzt fängt er auf eimmal an bei Fahradfahrer und Kinder auf Rollern in die Leine zu springen,Kinder findet er auch nicht toll bellt schon mal wenn er angesehen wird von ihnen.

    Wie kann ich da am besten reagieren?

    Möchte auf keinen Fall das das Verhalten sich noch verstärkt.

    Ich weis nie wann er reagiert,am besten klappt es wenn er seinen Ball trägt da reagiert er nicht so stark .

    Bin über jeden Tipp dankbar.

  • Das Verhalten sollte man jetzt klar managen. Ein Hund, der auf Fahrräder, Roller und Kinder reagiert, sollte nicht mehr frei laufen, sondern konsequent an die (Schlepp-)Leine, um damit sich das Jagen bzw. Nach-vorne-Gehen nicht weiter festigt.

    Zur Mischung: Gerade der Aussie-Anteil erklärt das sehr gut. Aussies sind stark bewegungsfixiert und darauf gezüchtet, Bewegungen zu kontrollieren. Das kommt oft um den ersten Geburtstag herum hoch, auch wenn vorher alles unauffällig war.

    Dass es mit Ball im Maul besser klappt, zeigt nur Selbstregulation, löst aber das Grundproblem nicht.

    Mein klarer Rat: Management über Leine und zeitnah einen Trainer suchen, der Erfahrung mit dem Thema hat. Je früher ihr das angeht, desto besser.

  • Wie kann ich da am besten reagieren?

    Mit Erziehung.

    mein Rüde Rottischäfer/ Aussi ist jetzt 1 Jahr wir haben ihn seit seinet Geburt da seine Mutter unsere Hündin ist.

    Er wurde von Anfang an an alles gewöhnt es gab nie Probleme jetzt fängt er auf eimmal an bei Fahradfahrer und Kinder auf Rollern in die Leine zu springen,Kinder findet er auch nicht toll bellt schon mal wenn er angesehen wird von ihnen.

    Die Mischung ist schon mal nicht ohne. Erklärt die Jagd/Hüteambition.

    Mit einem Jahr ist er längst kein fertiger Hund. Er wird jetzt erwachsen und ernsthaft. Ihr müsst jetzt nochmal ordentlich an Erziehung und Konsequenz und Führung an den Tag legen.

    Er reagiert auf Bewegungsreize. Ihr müsst unbedingt vorausschauend gehen und die Führung übernehmen.

    Habt ihr einen Hundetrainer, der euch vor Ort vermitteln kann , was zu tun ist?

  • Ach sooo, na dann ist es ja ganz einfach … dann braucht man ja eigentlich nur jemanden mit einem Zauberstab und das Thema ist erledigt.

    Spaß beiseite: Es gibt keine Geheimrezepte übers Internet. Niemand hier kennt deinen Hund persönlich, niemand hat euch in der Situation gesehen und niemand kann einschätzen, was ihn wirklich triggert. Ob er ernsthaft jagt, ob es Frust, Langeweile oder Hüteverhalten ist und das kann man nur vor Ort beurteilen.

    Und trotz aller Übersicht: Freilauf ist in so einer Phase auch auf dem „übersichtlichen Feld“ mehr als riskant. Reize kommen oft aus dem Nichts, schneller als man reagieren kann, und ein einziger Erfolg reicht, damit sich das Verhalten festigt.

    Was viele unterschätzen: Wenn so ein Verhalten einmal da ist, überträgt es sich gern aus heiterem Himmel auf andere Objekte. Heute Fahrräder oder Roller, morgen plötzlich Hasen oder Rehe. Genau deshalb ist Management so wichtig, bevor aus einem einzelnen Thema ein echtes Jagdproblem wird.

  • Er geht an kurzer Leine Freilauf bekommt er auf ddn Feldern wo es übersichtlich ist ,Trainer möchte ich nicht hab keine gute Erfahrungen gemacht.

    Mit welchem Hund hast du schlechte Erfahrungen mit einem Trainer gemacht, in welchem Jahrzehnt

    -mit dem Shizu, dem Pitbull, dem Cane Corso Mix, der Rotti-Schäferhündin oder dem Rotti-Schäfer-Aussi-Mix?

    Du bist was dein Profil angeht nicht hundeunerfahren.

    Trotzdem erkennst du nicht, auf welches Problem du nun zusteuerst wenn du es so laufen lässt und nicht, woher es kommt?

    Ich sag mal so, das liegt auf der Hand. Der Hund benimmt sich seiner Genetik entsprechend, seiner Lebensphase entsprechend und augenscheinlich deiner Überforderung gemäß.

    Während du noch überlegst, packt dein Rüde nochmal ordentlich an Gewicht und Ernsthaftigkeit oben drauf.

    Du brauchst einen Trainer, der dir vor Ort das passende Standing vermittelt. Es geht nicht um Gewalt und Strafe und Unterjochung.

    Es geht um das Vermitteln von Führung, Ruhe und Sicherheit ausstrahlen, vorausschauend laufen, schwierige Situationen managen, Deeskalation, Phasen überstehen, Erziehung in der Pubertät.

  • zum Theme Hundetrainer*in: Du kannst die ersten Ziffern deiner Plz teilen, vielleicht kann dir jemand einen guten Trainer*in empfehlen :) Vielleicht hast du dann mal Glück und bekommst gute professionelle Hilfe.

  • Er geht an kurzer Leine Freilauf bekommt er auf ddn Feldern wo es übersichtlich ist ,Trainer möchte ich nicht hab keine gute Erfahrungen gemacht.

    Alles andere macht aber keinen Sinn.


    Und bei der Mischung sollte es einen eigentlich nicht wundern, wenn der Hund auf Bewegungsreize anspringt. Da ist es auch egal, wenn er das als Welpe kennengelernt hat. Kennengelernt heisst in 99% aller Faelle, er hat es gesehen, aber nie gelernt wie er damit umgehen soll. Und gerade das aktuelle Alter/das Alter in dem es anfing ist typisch.

  • Ich laufe Täglich auf den Feldern,da gibt es Reiher die interesieren ihn nicht,und der Rückruf klappt auch er jagt nicht .

    Ich habe das Thema nur auf Wegen wo Radfahrer kommen,und er will nicht jedem nach,meistens die Raser interesieren ihn.

    Seit dem muss er an solchen Wegen bei Fuß laufen und zwar konstant,da er wenn er an lockerer Leine läuft und ich ihn bei Begenung kurz halte er es als Zeicher versteht,darum läuft er jetzt nur noch an kurzer Leine,bis wir aus der Gefahren Zone sind.

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