Ständige Sorge /Anspannung wegen des Hundes😪
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Hallo zusammen,
ich brauche mal eure Unterstützung. Mein kleiner Hund ist jetzt 10 Monate alt, und ich merke, dass ich ständig in Sorge um ihn bin.Ich beobachte ihn sehr genau und gehe oft vom Schlimmsten aus, wenn er zum Beispiel mal schmatzt" oder sich komisch verhält. Dadurch ist meine eigene Freude mit der Zeit auch verloren gegangen, und ich bin sehr angespannt-was sich widerum auf den kleinen legt. Er ist auch vom Charakter her sehr sensibel.
Ich würde mich freuen, wenn ihr vielleicht Tipps oder Erfahrungen mit mir teilen könntet, wie man etwas entspannter werden kann.
Außerdem hatte ich früher schon einen Schäferhund, aber da war ich noch deutlich jünger. Jetzt, mit 40, kommt es mir manchmal so vor, als ob ich nur noch vorsichtig bin und alles unter Kontrolle wissen will [hund]
freue mich auf eure Rückmeldungen!❤️🩹
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Wie lange geht das denn schon so, dass du so "fixiert" bist? Seitdem du den Hund hast? Und wie lang ist das schon?
Prinzipiell würd ich sagen, ist das ein Thema für ein Menschenforum oder einen Verhaltenstherapeuten/Coach/was auch immer und nichts für ein Hundeforum.
Alles Gute!
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Naja , da ich ein Hund habe und ich sicher nicht der einzige Mensch bin, der sich übermäßig um seinen hund sorgt, sehe ich die Problematik schon eher gedacht für ein Hundeforum😏
Es betrifft keine anderen Bereiche in meinem Leben.
Bei meinem ersten hund ,welcher 14 jahre wurde war ich um die 20 jahre rum. Da war ich tiefen entspannt.
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Also, ich finde dein Anliegen und auch deinen Mut dich hier zu öffnen hat einen emphatischeren Umgang verdient. Und ich verstehe dieses Forum als den geeigneten Ort. Immerhin schreiben hier Menschen und nicht die Hunde, und in der Hundeschule werden ja auch in erster Linie die Menschen "trainiert" und erzogen, oder nicht?
Und nur deshalb schreibe ich meinen ersten Post nachdem ich bisher nur auf der Suche nach Wissen und Erfahrungsberichten still mitgelesen habe

Ich habe im Sommer einen Welpen bekommen der jetzt knapp 9 Monate alt ist. In den ersten Wochen hatte ich mindestens einmal die Woche Schiss, dass quasi sein Leben gefährdet ist weil er wieder was verbotenes auf der Straße gefressen hat und ich nicht schnell genug war. Auch die Sorge, dass er zu wild ist und dass das nicht gut ist für seine Gelenke waren groß. Nachts durchschlafen war schwierig weil jedes umhertapsen des Kleinen mich Hellwach gemacht hat..
Heute kann ich darüber schmunzeln und bin schon um Einiges gelassener.
Bei mir ist es der erste eigene Hund, sonst habe ich nur mit Assistenzhunden gearbeitet und vereinzelt dogsitting gemacht.
Hast du denn Austausch mit anderen Hundemenschen? Die dich vlt. ein bisschen "abholen" und entspannen können mit deinen Sorgen? Ist dein Hund auch mal mit anderen Menschen zusammen, wo du eine Auszeit haben kannst?
Wünsche dir Freundlichkeit dir selber gegenüber und Geduld und Vertrauen in den Prozess, dass mit mehr Erfahrung auch mehr Sicherheit kommt! -
Genieße die Zeit, konzentriere dich auf die schönen Dinge, nimm sie bewusst war, notiere dir, was am Tag toll mit dem Hund war, was er gut gemacht hat, wo er dich überrascht hat. Der Fokus muss sich verschieben hin zu den positiven Aspekten. Das dauert und muss wirklich bewusst gemacht werden.
Wenn du Unsicherheit ausstrahlst, reagiert dein Hund. Und das wiederum lässt bei dir die Alarmglocken läuten. Aus diesem Kreislauf müsst ihr raus. V.a., wenn es keine körperlichen Ursachen für sein Verhalten gibt.
Ich habe hier auch so ein Hundetier sitzen, mit dem ich ähnliche Probleme habe. Bin ich unsicher, spiegelt er das, was wiederum mich verunsichert. Neuestes Beispiel: Bei uns herrscht seit Wochen Frost und Glätte, die in den letzten Tagen durch Eisregen noch schlimmer geworden ist. Sonntag und Montag bin ich bei den Gassirunden nur gerutscht, war unsicher auf den Beinen, was Mogli entsprechend verunsichert hat. Er hat nur gezogen, ist von links nach rechts gesprungen und hat mich damit noch mal destabilisiert. Dienstag kamen unsere bestellten Spikes an. Das Laufen auf den spiegelglatten Straßen ist damit kein Problem mehr. Ich laufe sicher und Mogli ist deutlich ausgeglichener.
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Also, ich finde dein Anliegen und auch deinen Mut dich hier zu öffnen hat einen emphatischeren Umgang verdient. Und ich verstehe dieses Forum als den geeigneten Ort. Immerhin schreiben hier Menschen und nicht die Hunde, und in der Hundeschule werden ja .....
Vielen lieben dank, für deine liebevollen Zeilen und dass du so emphatisch reagiert hast❤️🩹🥰 . Ja, ich war in der Hundeschule beim welpentraining und möchte demnächst Einzelunterricht nehmen.
Mit Artgenossen hat er fast täglich Kontakt aber mir fällt es da etwas schwer, meine Ängste komplett loszuwerden. Ich weiß ja selbst, dass ich uns damit keinen Gefallen tue und diese teilweise irrationa sind.
Schlimmer ist es definitiv geworden, als mein ex Partner ausgezogen ist und ich auf einmal die alleinige Verantwortung hatte.
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Mogeltier das sind ganz tolle Tips von dir-herzlichen Dank für deine Hilfe 🙏
Das werde ich definitiv probieren, dass ich den Fokus weg von EVENTUALITÄTEN hin zu schönen Dingen im hier und jetzt verlagere.
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