Inkontinenz/Prostata
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Hallo ihr Lieben,
ich bin neu hier im Forum. Unser Labrador-Rüde Scotty (5 Jahre alt) hat ein paar kleinere gesundheitliche Baustellen, weswegen ich hier um Rat/Erfahrungen suche.
Zu der aktuellen Situation muss ich vielleicht ein bisschen ausholen.
Scotty ist ein lieber Kerl, der die Grundkommandos etc. sicher beherrscht, allerdings Hundebegegnungen leider auch mit verschiedenen Hundeschulen/Trainern bis heute nicht gut meistert. Er ist dabei nicht aggressiv, aber so aufgeregt, dass es für mich teilweise echt schwierig ist ihn zu halten. Da er dann auch nicht mehr ansprechbar ist, ist er fast immer an der Leine.
So, nun wurde uns empfohlen ihn kastrieren zu lassen, weil er dadurch vielleicht ruhiger werden könnte. Wir haben uns das lange überlegt und ihm mit 3 Jahren versuchsweise den Kastrationschip legen lassen. Tatsächlich wurde er viel umgänglicher. Nicht jede Begegnung war perfekt, aber deutlich angenehmer zu handeln.
Leider ist Scotty nach recht kurzer Zeit inkontinent geworden. Nachdem organische Ursachen ausgeschlossen wurden, wurde uns gesagt, dass dies vom Chip kommen könnte. Bei Rüden (in den Alter) wohl eine eher seltene Nebenwirkung.
Wir haben den Chip auslaufen lassen und nach einiger Zeit war die Inkontinenz weg. Daher war eine richtige Kastration dann natürlich vom Tisch, denn das möchten wir ihm nd uns nicht antun. Das ist für ihn ja auch keine schöne Situation ständig mit Wndel rum laufen zu müssen, nur damit ich mit seinem Vergalten besser klar komme.
Jetzt, ca 1 Jahr später hat die Inkontinenz leider aber wieder angefangen. Erst haben wir gemerkt, dass er nach dem pinkeln/markieren eine Spur hinter sich her zieht. Nochmaliger Tierarztbesuch um einen Infekt auszuschließen: alles gut, aber die Prostata sei vergrößert. Es gibt wohl Medikamente auf Hormonbasis, die der Tierarzt wegen der Kastrationsgeschichte verständlicherweise nicht geben möchte. Inzwischen tropft er auch wieder zu Hause beim aufstehen, strecken vom Sofa springen etc.
Wir haben Windeln zu Hause, die er auch problemlos trägt. Aber durch den Gummizug wird er mit der Zeit wund. Deswegen lasse ich ihn trotzdem immer wieder ohne laufen zu Hause. Sofa ist mit Auflagen abgesichert, der Boden täglich gewischt und sein Körbchen regelmäßig gewaschen.
Habt ihr vielleicht noch Ideen, Hausmittelchen etc., was wir probieren könnten um ihm zu helfen?Sorry für den ewig langen Text 🤪🫣.
Viele Grüße, Karin&Scotty -
1. November 2025 um 14:58
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Ich wuerd den Hund einem Fach-TA vorstellen (Reproduktionsmedizin) und ihn da untersuchen lassen.
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Ich vermute mal der TA will Ypozane nicht geben?
Wieso? Der Hund ist ja momentan anscheinend eh inkontinent - ggf. wird es durch das kleiner werden der Prostata wieder besser…
Ggf mal einem FachTA vorstellen.
Alternativ kann man z.B. mal durch zufüttern von Sabal-Kürbiskapseln o.ä. Versuchen die Prostata zu unterstützen aber mehr als ne kleine Hilfe wird das wahrscheinlich nicht sein …
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Ich bin auch für den Fachtierarzt - eine vergrößerte Prostata kann ja unterschiedliche Ursachen haben - einige davon nicht schön wie Tumore (gut- oder bösartig).
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Vielen Dank für eure Antworten. Den Namen von den Tabletten weiß ich leider nicht mehr. Aber ja, die Begründung war, dass durch Sie das Problem nicht gelöst werden könne, weil Scotty bei dem Kastrationschip auch mit Inkontinenz reagiert hat. Das wäre das gleiche Prinzip. Er möchte zuwarten solange es nicht schlimmer wird.Bislang verliert Scotty „nur“ eine Tropfenspur, aber noch keine richtigen Pfützen.
An einen Fachtierarzt habe ich tatsächlich noch nicht gedacht. Danke, da mach ich mich mal schlau, wo es einen bei uns in der Gegend gibt.
Die Kürbiskapseln sind auf jeden Fall einen Versuch wert.
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Vielleicht hing das tröpfeln nicht causal mit dem Chip zusammen, sondern war einfach zeitgleich.
Offenbar ist er gerade ja nicht gechippt und trotzdem inkontinent.
Ich würde den noch Mal Chippen lassen, beobachten obs besser/schlechter/anders wird. Und wenn ein Zusammenhang zwischen Chip und Inkontinenz besteht, ihn wieder entfernen.
Evtl ist auch das Gegenteil der Fall und der Chip reguliert die Prostata mit.
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