Y-Kollektiv: "Der tut doch nix!"
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Und ich weiss , warum ich niemals in einer Großstadt einen Hund halten würde. Nicht weil man dem Hund kein artgerechtes Leben bieten kann, das geht auch prima wenn man in einer Stadt wohnt. Aber mir persönlich wäre das viel zu stressig bei einer solchen Hunde- und Menschenanzahl in den relativ gut erreichbaren Gassi Gebieten.
Klar gibt es schon auch auf dem Dorf ignorante Deppen, bei denen sich der Hund frei entfalten darf, aber man trifft ja selten wen, wenn man draussen unterwegs ist, also steigt auch die Chance, dass man wochenlang keinem Deppen begegnet.
Mich nervt es ja schon wenn wir Sonntags bei gutem Wetter mehr als einmal ne Begegnung mit Radfahrern haben auf der grossen Gassirunde. Jogger sehen wir manchmal wochenlang keine.
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Ich kann die Leute, die Angst vor Hunden haben, verstehen. Das war bei mir auch lange so und ist immer noch bei einigen großen Hunden so, wenn die nicht deutlich signalisieren, dass sie friedlich sind.
Besser geworden ist das bei mir, seit ich Hunde besser lesen kann. Aber als jüngeres Kind waren Hunde für mich diese Bestien, die hinterm Zaun getobt haben, die nach den (Hosen-)beinen von Passanten schnappenden Schoßhündchen alter Damen, hinterhältig unter Bänken in Restaurants lauernde Hunde, die aggressiv darunter hervor geschossen kamen und diese Tiere, an denen man in Zeitlupe vorbei gehen muss, weil sie einen sonst jagen, umreißen und vermutlich fressen.
Ich bin als Kind mal von einem Hund leicht gebissen worden, der in einem Wirtshaus unter der Bank lag, den ich nicht gesehen hatte, und mich hat mal als sehr kleines Kind ein freilaufender Hund gejagt und umgerissen. Danach hat er mich zwar abgeleckt, aber ich war trotzdem bedient.
Ich weiß auch nicht, warum so viele Hundehalter erwarten, dass jeder Hunde lesen können muss. Andere lassen ihr Hobby ja auch nicht auf andere Menschen los und erwarten, dass die damit umgehen können.
Unser Hund geht nicht einfach so zu Passanten. Punkt. Wenn sie frei läuft, rufe ich sie frühzeitig ran. Das haben wir von Anfang an trainiert.
Meistens hat sie zwar sowieso keine Lust auf fremde Leute, aber ich kann nicht garantieren, dass sie nicht doch jemanden begeistert anspringt oder Leuten zwischen die Füße wuselt und sie zu Fall bringt oder dass das nicht doch der eine Passant im Jahr ist, den sie blöd findet und anknurrt. Es ist ein Tier. Für ein Tier lege ich nicht die Hand ins Feuer, egal, wie gut ich es kenne.
Hier gibt es ein Waldgebiet, wo die Städter hin fahren. Da gehe ich weder mit dem Hund hin, noch joggen, denn da sind oft frei laufende Hunde, die nicht hören und merkbefreite Halter.
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Ich finde es auch immer wieder erschreckend, wie sehr sich Leute bei mir für eigentlich selbstverständliche Dinge bedanken, die scheinbar garnicht so selbstverständlich sind.
Da kann ich nur den Kopf schütteln. Solche Leute sind der Grund, warum es für Hundehalter immer mehr Regeln gibt.
Der größte Feind des Hundehalters ist der Hundehalter.Absolut!
Ich erlebe es auch regelmäßig daß sich Jogger/Radfahrer/Wanderer bedanken weil ich unsere Hunde zu mir rufe und bei mir behalte. Ich leine auch generell an und das ist gut sichtbar weil es leuchtende Farben sind. Ich weiß, daß unsere Hunde nix tun, aber die Menschen die uns begegnen wissen das nicht.
Das ist für mich eine Sache des Respektes meinen Mitmenschen gegenüber.
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Ziemlich aufregendes Video, wäre nichts für mich dort..
Ich wohne ja auch in einer Großstadt (Köln), hier gilt in öffentlichen Bereichen (Parks, bewohntes Gebiet, Straßen) Anleinpflicht. Beachtet wird diese mal mehr, mal weniger.
Bei gut erzogenen Hunden habe ich persönlich kein Problem mit Freilauf. Meinen Beagle konnte ich überall freilaufen lassen, er blieb (wenn gewünscht) an meiner Seite, ließ sich auf Entfernung absetzen/ablegen, Rückruf saß fest, kein Problem mit Tieren/Hunden, kein Problem mit Menschen egal wie alt, unsicher, betrunken.. In stark besuchten Gebieten (Parks/Waldwege am Wochenende, City, an der Straße) habe ich ihn natürlich trotzdem angeleint, einfach kein Risiko eingehen.
Mir war es immer seeehr wichtig, dass er niemanden stört, ich wollte dass er ein positives Bild abgibt, positive Erinnerungen schafft. Das ist mir recht gut gelungen. Probleme hatten wir in 11 Jahren eigentlich nur mit anderen Hundehaltern, die ungefragt Kontakt provozieren mussten. Mich hat das immer tierisch aufgeregt.
Auch das rücksichtslose Verhalten vieler Hundehalter, anderen Menschen gegenüber hat mich oft den Kopf schütteln lassen. Hund im Park läuft frei, hört vielleicht zu 0,02 %, läuft zielgenau auf eine Gruppe KiGa-Kinder zu, mitten rein.
Was soll so etwas? Warum geht man dieses Risiko, für alle, ein? Kann ich nicht verstehen..
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Boah mir tun die Menschen so so leid, mit so einer Angst leben zu müssen
. Ich hatte auch lange Zeit Angst vor größeren Hunden die in Richtung Listi-Optik gehen. So ganz über den Weg traue ich ihnen manchen heute auch noch nicht, aber es ist deutlich besser geworden, seit ich selbst Hunde habe. An meiner Schule gibt es auch einige Kinder mit Angst und ich bin froh, dass schon 1-2 Kinder deutlich weniger Angst haben, seit ich mit Hund dort war. Es schränkt das Leben ja doch ganz schön ein. Ich finde gut, dass die Frau und der Reporter an ihrer Angst arbeiten. Auch, dass die Postboten vorbereitet werden finde ich gut.
Allerdings finde ich es genauso traurig und erschreckend, wie rücksichtlos viele Hundehalter dort sind
. Ja die gibt es hier auch, aber wohl deutlich seltener als dort. Ich hole meine Hunde immer ran, wenn Jogger, Radfahrer und Co. vorbeikommen und finde das selbstverständlich. Wir wohnen in einer kleineren Großstadt mit über 100.000 Einwohnern.
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Ich bin auch immer wieder geflasht in Berlin.
Die Entwicklung ist irre. Die Auslaufgebiete sind so krass, das ich da nicht mehr hingehe.
Das letzte Mal war ich mit Oke vor 3 Jahren dort, bin in Hundehaufen getreten, musste mehrfach den Collie vor "freidreheneden" unkontrollierten doppelt so großen Jugendlichen Mobberhunden schützen usw.
Ich bin bis 2009 täglich! mit 2 Hunden am Grunewaldsee/Schlachtensee unterwegs gewesen.
Am Ende nur noch zu bestimmten Zeiten. Früher gerne mit Hund badend im Sommer, dass ist ja mittlerweile verboten.
Am liebsten aber selbst mit Freunden und vielen Hunden um nicht ständig belästigt zu werden.
Meine Hunde waren in dem Setting aber auch keine Vorzeigehunde.
Denn man kann dort nicht mit einem Hund AN DER Leine laufen. Das geht nicht. Also laufen halt viele Hunde einfach so, obwohl sie nicht hören.
Die jagenden und die aggressiven verschwinden irgendwann, weil das irgendwann selbst für den verpeiltesten Halter ( siehe der BC-Halter) nicht mehr machbar ist.
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