Für die Leseratten - Der Bücherthread - Band 3
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Gast41354 -
9. April 2025 um 10:57
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Mir macht es gar nichts aus, im Lärm zu lesen. Ich kann lesen, wenn der Fernseher läuft, wenn Musik mit Text läuft, oder ohne. Ich höre beim Gassigehen meist Hörbuch und zuhause lese ich dann. Dabei kann ich Fragen beantworten (wenn auch manchmal nur mit einem "Mmmh-mh." oder einem "Mh-mh.", aber eine Antwort ist eine Antwort!) und ich lese sogar manchmal, während ich esse. Auch in der Sbahn und Ubahn auf dem Weg ins Büro lese ich viel und wer die Berliner S- und Ubahn kennt, weiß, dass ist oft nicht leicht. Aber das macht mir tatsächlich nichts. Das gilt aber auch nur für deutsche Bücher. Beim englischen brauche ich etwas mehr Ruhe, sonst verloddere ich mich etwas.
Meine Buchclub-Freundin hat sich einen Haltegriff + eine kleine Fernbedienung für ihr Kindle gekauft, da klemmt sie das ein, kann das Kindle im Haltearm so drehen wie sie es braucht, und kuschelt sich unter ihre Decken und zum Umblättern muss sie nur auf ein Knöpfchen drücken. Das werde ich mit vllt auch im neuen Jahr anschaffen, weils einfach so bequem klingt

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Bei Podcasts habe ich mal versucht, die Geschwindigkeit etwas schneller zu stellen (etwas! Nur 1,25 statt 1) und das ging für mich gar nicht, weil ich es halt höre, dass jemand "zu schnell" spricht. Da verschwinden dann Kunstpausen und Wirkung und es hört sich in meinen Ohren dann gehetzt an. Wie ist das, wenn man beim Lesen mal kurz innehält, weil man über einen Satz nachdenkt? Oder kurz die Gedanken abschweifen? Stoppst du dann das Hörbuch oder galoppierst du dann hinterher?
Ich höre die meisten Hörbücher zwischen 1,2 und 1,5, ab da wird es auch mir zu schnell. Das einzige, was ich mit doppelter Geschwindigkeit gehört habe war "Ein Wenig Leben", weil ich es fertigbekommen und nur noch die Wörter runtergerasselt bekommen wollte, da war mir auch egal, dass da "Wirkung" und "Emotionalität" des Sprechers verloren ging, ich fand die Geschichte furchtbar. Ich habe von Leuten gehört, die z. B. beim Autofahren sich das Hörbuch auf hoher Geschwindigkeit von einer monoton(eren) KI-Stimme einfach vorlesen lassen. Ich möchte mich schon (emotional) mit der Stimme verbunden fühlen, ich glaube auch dass ich Bücher besser bewerte, weil das Hörbuch dann noch richtig gut war. Ich höre mir auch immer erst eine Hörprobe an, ganz viele Stimmen funktionieren für mich nicht (mehr).
Über Sätze nachdenken mache ich während des Lesens eigentlich nicht, jedenfalls nicht so, dass ich (länger) innehalten müsste. Meine Augen schweifen so oder so ab, können nicht fokussieren, ich muss häufig viel blinzeln, meine Augen sind schnell erschöpft, genau deswegen höre ich Hörbuch parallel. Die Erzählung fließt weiter, ebenso mein Verständnis, ich habe auch kein Problem, ein paar übersprungene Sätze wieder aufzugreifen und weiterzuverfolgen. Für mich ist das null stressig und ich bin froh, das ich eine Geschichte so erfahren und erfassen kann. Vorletzes Jahr habe ich noch bei jedem Buch ein paar interessante Sätze markiert, das war schon das höchste der Gefühle, so ein Klebchen auf die Seite(n) zu pappen—erinnern tue ich mich aber gern und schau mir die Zitatesammlung hin und wieder an
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wie du es machst, das höre ich zum ersten Mal so. Aber ich finde es wirklich interessant, ich kann mir gut vorstellen, dass das für viele passt.
Als ich gehört habe, dass Leute so lesen, kam mir das wie eine Offenbarung vor. Ich habe mir an die Stirn geklatscht und gesagt, ja klar, macht Sinn, probier ich mal
Das mit dem schneller abspielen war nochmal eine Offenbarung
Aber ich bin auch in der Position, dass ich mir ein physisches und das Hörbuch zusammen leisten kann und möchte, Lesen ist eines meiner liebsten Hobbies und darin investiere ich gern. -
Ich mag es still und im Bett, lese bevorzugt morgens vor dem Aufstehen. Hörbücher meistens im Auto.
In der Woche habe ich nur nach der Arbeit Zeit zu lesen, am Wochenende eher nachmittags/abends. Und dann auch nur in der Leseecke, weil die gemütlich und hell genug ist. Oft lese ich nicht länger als eine Stunde am Stück, es erschöpft mich ab da an sehr – aber wie gesagt, ich mache zu dem Zeitpunkt dann auch nur das. Das ist meine Quality Time

Ich brauch auch Ruhe zum Lesen. Mich stört es zB auch, wenn ich auf dem Sofa sitze, lese (mit NC-Kopfhörern und Regen-Geräuschhintergrund) und der laufende Fernseher flackert in mein Sichtfeld rein 🙄
Da sagste was. Flackernde Lichter und Bewegungen am Sichtfeldrand kann ich auch gar nicht haben währenddessen.
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Vorletzes Jahr habe ich noch bei jedem Buch ein paar interessante Sätze markiert, das war schon das höchste der Gefühle, so ein Klebchen auf die Seite(n) zu pappen—erinnern tue ich mich aber gern und schau mir die Zitatesammlung hin und wieder an

Das habe ich jetzt auch angefangen, Textmarker und kleine Klebezettelchen. Je nachdem, bei besonders schönen Sätzen oder besonders schönen Beschreibungen oder bei Infos, die mir wichtig vorkommen.
Und ich schreibe vorne ins Buch meinen Namen und wann ich es angefangen hab und wann beendet.
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BigJoy es gibt ja die PocketBook-App. Ich komme da leider gerade nicht rein, aber vielleicht kann man sich die Bücher da auch vorlesen lassen? Dann müsste es ja kein Problem mit CarPlay sein.
Oder du aktivierst BlueTooth in deinem PocketBook und versuchst, das mit dem Auto zu verbinden. -
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BigJoy es gibt ja die PocketBook-App. Ich komme da leider gerade nicht rein, aber vielleicht kann man sich die Bücher da auch vorlesen lassen? Dann müsste es ja kein Problem mit CarPlay sein.
Oder du aktivierst BlueTooth in deinem PocketBook und versuchst, das mit dem Auto zu verbinden.Hammer, danke, das geht tatsächlich!
Ist nur leider eine Automatikstimme, erinnert an die Bahnsteigansagen zu Zugein- und Durchfahrten *urgs. Weiß nicht, ob ich mich daran gewöhnen kann.
Obercool: Du kannst da gleich verschiedene Sprachen einstellen!
Edit: App benutzt, darüber berichte ich. Da ist einfach ein Playknopf zur Tonausgabe. -
Ja, das kenne ich… es ist halt kein richtiges Hörbuch, sondern wird einfach nur vorgelesen. Vielleicht ist es was zur Überbrückung, wenn man gerade einfach nicht lesen kann… und wenn man sich daran gewöhnen kann.

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…oder eine Stelle so ganz besonders spannend ist und nicht warten kann

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Ich konnte heute meine Bücher abholen und es war wirklich Großkampftag in der Stadt. Hui. Bis nächstes Jahr werde ich es aber bestimmt wieder vergessen haben, wie schlimm es ist zwischen den Feiertagen in der Innenstadt ist. King Sorrow hat die Verkäuferin als erstes geholt und da wurden meine Augen ziemlich groß. Hat 864 Seiten, aber ist irgendwie riesig. Also dicker als andere Bücher mit mehr Seiten.
Ich werde aber mit Children of fallen Gods anfangen,weil ich ja wissen will wie es in Ara weiter geht. Klappentext klingt schonmal gut.
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Habe heute Vormittag von Hannah Lühmann "Heimat" gelesen.
Ein kurzer Roman. Mittelpunkt ist Jana, die ihr drittes Kind erwartet, seit kurzem mit ihrem Partner und zwei kleinen Kindern in einer Neubausiedlung lebt und eine kleine Sinnkrise hat. Sie lernt Karolin kennen und ist von deren Intelligenz und Tatkräftigkeit beeindruckt. Bald stellt sich heraus, dass sie eine christliche Tradwife ist und die Vertiefung ihrer Beziehung nimmt ihren Lauf.
Ich war überrascht über den Verlauf der Geschichte. Das Ende hat ein sehr beklemmendes Gefühl bei mir hinterlassen.
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