Ich bin verzweifelt und am Boden zerstört

  • Hallo Doggy,
    genau eure jetzige Situation, ist ein paradebeispiel dafür, was mit Hunden gemacht werden kann, wenn man den falschen Weg einschlägt! :/


    Du leidest in dieser Situation? Ich kanns mir nicht verkneifen, aber es ist gut und es freut mich, dass du leidest - sonst hättest du vielleicht nie bemerkt, dass du den falschen Weg gegangen bist! ;)


    Deine Hündin musste auch leiden, sonst wäre es erst gar nicht so weit gekommen - das sie dir heute nicht mehr vertraut!


    Verstanden habe ich allerdings auch nicht, warum ihr in Erwägung gezogen habt, die Kleine ins Tierheim zu bringen?


    So, das war das Wort zum Sonntag! ;)


    Ich finde es sehr mutig und lobenswert, dass du erstens so aufrichtig bist und zweitens euer Leben ändern wollt.


    Meine Vorredner haben schon alles gesagt und hast viele Tipps bekommen.


    - als erstes hätte ich ab heute immer Leckerlies in den Taschen - und zwar kein Stinknormales trockenes Leckerlie, sondern ein Superleckerlie (Wurst, Käse beispielsweise)


    - wenn sie freiwillig zu dir kommt, freuen wie Bolle, sie loben, streicheln und ein Leckerlie


    - Ich würde die Futterzeiten ändern, sodas du in der Lage bist sie zu füttern, im besten Fall aus der Hand und nicht aus dem Napf


    - ich würde mich nicht ins Körbchen legen, damit sie sich nicht bedrängt fühlt


    - wenn du sie anfasst - vorher ansprechen, das sie nicht erschreckt


    - kauf dir einen Massagehandschuh und verwöhne deine süße mit Streicheleinheiten oder nehmt euch mal eine Massagestunde, nur ihr beide auf der Couch oder auf dem Boden


    - Dann würde ich nie wieder, mit meinem Hund in diese "Hundeschule" gehen - Anfangs noch nicht mal in die Nähe dieser Schule gehen, zumindest nicht, wenn mein Hund dabei ist!


    Hunde erinnern sich sehr genau an Wege und Plätze - Hunde verknüpfen oft gute und schlechte Erfahrung mit Örtlichkeiten, Geräuschen und euer bis dahin aufgebautes Vertrauen, könnte schlagartig wieder weg sein!



    Mit viel Geduld und Liebe bekommst ihr beide das wieder hin!! :streichel:


    Ich fände es schön, wenn du dich zurückmelden würdest und uns berichtest, wie euere Fortschritte sind.


    Ich wünsche euch beiden alles Glück der Erde, hoffe das ihr beide das wieder in den Griff bekommt und sie dir eines Tages wieder vertrauen kann!!!! :streichel:

  • Hallo Doggy


    Wenn dein Hund im Körbchen liegt, laß sie bitte in Ruhe. Das ist ihr Rückzugsort.
    Du schreibst sie bleibt entspannt neben dir liegen, liegt sie wirklich entspannt oder verhält sie sich nur ganz ruhig damit du keinen Grund hast auf sie sauer zu werden?
    Du kannst auch einfach mal versuchen Leckerlis zu "verlieren" wenn du dich im Haus bewegst. Am Anfang holt sie sie sich vielleicht noch nicht gleich, sondern wartet bis du weit genug weg bist, aber damit machst du dich schon mal interessant.
    Wenn du allerdings jetzt mit den Leckerlis um dich schmeisst, denk daran das normale Futter etwas zu reduzieren :^^: .


    Viel Erfolg Yvonne


    EDIT:
    Es könnte dir jetzt auch passieren das sie die Komandos die ihr in der Hundeschule gelernt habt nur zögernd ausführt, da könntest du überlegen ob du nicht zumindest einige mit einem neuen Komando neu aufbaust.

  • Hallo,
    Ich kann mich da silke nur anschließen.
    Es ist für eure Beziehung wichtig das du leiden tust, den nur so hast du auch einen anspurn was zu ändern.


    Ich drück euch ganz dolle die Daumen. Gebt nicht auf, es wird ein langer weg, aber am Ende hat sich dann all die arbeit für euch gelohnt.


    Liebe Grüße
    Babs

  • Zitat


    Ich habe auch eine Hundeschule im Auge, die ich gerne besuchen möchte, wo auch Ausbilder der BW tätig sind.Runa


    Hallo,


    die HuSchile hat keinen festen Platz sondern man spricht immer verschiedene Treffpunkte ab. Diese sind immer im Grossraum N / Fü / Er.


    Viele Grüße und danke an alle für Euere Zusprüche und Tips.

  • Hallo,


    ich habe mir dies seit gestern schon durch gelesen, und bin geschockt, dass du überhaupt nach 1-2 Std, nachdem du schon dort warst überhaupt weiter dahin gegangen bist. Hast du nicht bemerkt, was du mit deinem Hund da machst? Hat es dir in deinem Herzen nicht weg getan? Also ich muss sagen, mein Herz würde mir sowas von weh tun, denn mein Hund ist ein Teil der Familie, mein Freund, mein Begleiter der mit mir durzch dick und dünn in meinem Leben mit mir durchgeht, denn soweit ist das Vertrauen eines Hundes an sein Herrchen oder Frauchen oder eben an die Familie.
    Suche dir eine "liebevolle" Hundeschule, die mit "neuen" Methoden der Hundeerziehung arbeiten.
    Ich meine auch, so wie Vorrednerin Silke, dass es dir recht geschieht. Denn wenn deine Hündin dies weiter hätte zu gelassen, dann wer weiss was du dann aus ihr gemacht hättest. Sie hatte kein Spaß, du hast sie gezwungen.
    Was ich dir echt hoch anrechnen muss ist, dass du hier offen über alles berichtest und alles erklärst. Das du deine Fehler nun siehst, auch wenn du dies hättest selbst sehen müssen in den 1 1/2 Jahren, das ist eine lange Zeit für die Kleine gewesen.
    Futterzeiten umstellen muss sein, damit du sie immer füttern kannst. Leckerlis immer dabei haben. Usw.
    Alles andere was man dir hier für Tips gegeben hat sind alle super. Und sind dir sehr hilfreich.


    Nun brauch dein Hund erstmal richtig viel Zeit um wieder Vertrauen in dich zu haben, geb ihr diese Zeit bitte. Nichts erzwingen nichts auf schnell schnell. In der Ruhe liegt die Kraft.

  • @ Doggyfriend 66 - Mach dir mal nicht so einen Kopf. Das wird alles wieder. Hunde sind lernfähig und du offensichtlich auch. :D



    Ich würde die nächste Zeit mal nur Übungen machen die sie garantiert richtig ausführt. Somit hast du viele Gelegenheiten sie zu loben. Tu es aber nach Möglichkeit nicht mit Lekkerlie sondern einfach mich Streicheln und Lobesworten.


    Achte aber darauf, dass du nicht vor ihr stehst und dich nach unten beugst sondern erst in die Hocke gehst und nach Möglichkeit von der Seite streichelst.


    Wenn du nach Hause kommst, dann ruf sie ruhig. Aber ganz toll erfreud. "Hallo. Wo bist du ?" Entweder sie kommt oder sie kommt nicht.
    Wenn du ihr in der Wohnung begegnest sprich sie erfreud an. "Hey, Schnecke." Zeige ihr, dass du dich freust wenn du sie siehst.


    Nur die Aufnahme von Körperkontakt sollte größen Teils von ihr kommen. Evtl. hilft dir ja deine Frau in dem ihr euch mal zusammen auf den Boden legt. Oder setzt dich auf den Boden (Rücken an die Wand) und biete dem Hund immer mal den Platz zwischen deinen Beinen an. "Na komm." und gleichzeitig mit der Hand auf den Platz klopfen.


    Mit etwas Glück hat sich das in 1-2 Wochen gelegt, wenn du entspannt genug bist und keinen Druck ausübst. Dein Hund weis doch, was er an dir hat.

  • Hallo DoggyFriend66


    Ratschläge und neue Ideen wie du dein Problem in den Griff bekommst gibt es genügend hier, da brauch ich nichts mehr zu schreiben.
    Doch möchte ich dir helfen dein schlechtes Gewissen ( das du sicherlich hast ) etwas zu entlasten.
    Das Ganze was geschehen ist , ist nicht deine Schuld und hätte auch nicht unbedingt so kommen müssen. Nicht alle Hunde die in solch einer HuSchu ausgebildet werden haben nachher Angst vor dem Besitzer und nicht Alle reagieren so sensybel auf solch eine Ausbildung.
    Ich denke was bei dir geschehen ist, ist eine Kombination von vielen Dingen die da zusammen gekommen sind.
    ZB denke ich dein Hund hat schon eine Vorgeschichte gehabt mit 8 Monaten, du bist vielleicht ( nur so eine Vermutung ) ein dominanter Mensch mit etwas rauherer Stimme, dein Auftreten schüchtert dein Hund vielleicht schon ein.... nur das zusammentreffen von solchen Apekten macht es dass es mit der Erziehung nicht klappt oder solch eine REaktion passiert.
    Hättest du ( könnte sein ) einen Hund bekommen der vielleicht sehr dominant oder dickköpfig ist und du etwas schüchtern unsicher wäre diese Art der Erziehung ( die Betonnung liegt bei vielleicht ) vielleicht gut gegangen oder eine andere Erziehungsmetode hätte nicht geklappt.
    Du bist eben davon ausgegangen dass es gut klappt da anfangs ja auch alles gut ging. Ich denke nicht dass dein Hund sich von dir abgewandt hat nur wegen der Huschu?
    Vielleicht warst du in dieser Zeit etwas zerstreut oder nervös wegen anderer privaten Dinge oder warst du vielleicht manchmal etwas zu brutal? Du alleine weist es.
    Gut machen kannts du es immer noch, gib dir und deinem Hund etwas Zeit.
    Manchmal macht man eben was falsch , wir sind doch alle nur Menschen.
    Aber man kann nicht immer die Schuld auf eine Huschu schieben oder einen Trainer meistens hat man selbst nicht bemerkt dass es nicht die richtige AUsbildung für den Hund ist?
    Ich bin der Meinung es gibt nicht DIE perfekte Ausbildung für alle Hunde, egal ob Neu oder Alt.
    Das Beste ist immer man versucht einfühlsam zu sein und zu sehen was am besten zu dem Hund und einem selbst passt. Ganz oft ist es eine KOmbination von allem.
    Als wir unseren Rüden bekamen ( mein Freund sollte sich um die Ausbildung des Rüden kümmern ) hatte mein Freund noch immer den Kopf voll mit Meinungen die er über die Jahre hinweg bekam wie man einen solchen Rüden erziehen müsste.
    Es gab sogar Menschen die uns den Rüden als Ersthund oder besser Erstrüde abrieten und sagten das würde nicht klappen , ein zu starker Karkater hätte der Hund.
    So kam es dass mein Freund von Anfang an sehr streng mit dem Kleinen war, streng aber nicht aggresiv oder brutal. Es gab kein Wenn und aber, von klein auf wurde er sehr konsekuent erzogen und wurde nie gerüttelt oder sonst was ähnliches da er sich sehr bemühte es uns recht zu machen.
    Irgenwann merkten wir dass er sich zwar nicht füRchtete doch er unterordnete sich meinen Freund dermassen unter dass er sich immer hinter mein Freund versteckte wenn etwas Fremdes geschah.
    Auf einer Austellung erklärte uns dann ein Richter dass der Hund nicht uns beschüzt sondern er von meinem Freund beschützt werden möchte , da der ja der Chef ist. Da unser RüDe aber später einen Karaktertest bestehen sollte riet uns der Richter dem Hund mal Selbstvertrauen zu geben indem wir ihn alles tun und alles was er mag ( fast alles ).
    VOn da wurde am Boden gekuschelt auf dem Sofa, Schmusestunden anfangs nur selten auf dem Sofa mittlerweilen jeden Tag.
    Lange Rede........... dieser Hund brauchte keine solch strenge Hand er ist auch heute noch ein super lieber braver Rüde mit Selbstvertrauen.
    Um aber zu bedenken dass es auch anders sein kann, es mag sein dass wir beim nächsten Rüden dieser Rasse sehr viel weniger streng an die Erziehung rangehen und dann geraten wir an einen jungen Hund der dadurch seine Möglichkeit entdeckt aufmüpfig zu sein.
    Es hängt immer vom Hund ab.
    Konsekuente Erziehung ist wichtig und das hast du auch nicht falsch gemacht. Für mich gibt es auch kein Wenn und Aber wenn ich sage Platz oder Sitz dann ist es das auch nicht so nach dem Motto " Oh er liegt jetzt das ist ja auch gut " oder " Hauptsache er bleibt irgendwie "
    Nein für mich gilt auch was ich sage und haben möchte tut mein Hund auch. Die paar Minuten jeden Tag oder die Stunde pro Woche wo der Hund gehorchen muss sind absolut kein Thema wenn man bedenkt das sie sonst rumtobben, spielen und tun und lassen können was sie möchten.
    Denn wenn es um das Miteinander geht draussen wenn Hundemenschen sich begegnen sind die , die Ihre Hunde zerren und ziehen lassen weil der Hund eben nicht mal einen Ruck ertragen sollte eigentlich die die am gefährlichsten sind.
    Ich habe einmal in einem Buch gelesen dass ein Mann der jahrelang Hunde ausgebildet hat und viel Erfolg hatte mit seinen Hunden gesagt hat " Mit Zuckerbrot und Peitsche " so sollte die Erziehung sein.
    ( nicht wortwörtlich zu nehmen ).
    Ich denke genau so ist es, mit sehr viel Liebe und Lob doch auch KOnsekuent strafen und dem Hund zeigen was falsch und richtig ist.


    Mach dir nicht einen zu grossen Kopf weil du in dieser Huschu warst und überzeugt wars. Du weist ja jetzt dass es mit deinem Hund so nicht klappen kann und gehst einen anderen Weg. Das ist die Hauptsache.
    Was wirklich sehr gut hilft sind Raufereien und spielereien mit dem Hund am Boden und ihn gewinnen lassen. Ich weis nicht was für ein Hund du hast doch bitte schon darauf achten wann sich das Blatt wendet.
    Leeloo

  • puh...


    zu den methoden der hundeschule... sie mögen durchaus wirksam sein, allerdings kommt es immer auf den charackter des hundes an.. wobei es sich für mich eher nach willen brechen, als erziehung anhört.


    aber ok.



    ich würde es auch so machen.


    baue vertrauen auf. arbeite erst mal nicht mit ihr, am besten geht erst mal deine frau gassi. lass deinen hund von alleine vertrauen finden und zwinge ihn nicht.


    wenn er zu dir kommt, gib ihm leckerchen und streichel ihn.... vielleicht solltest du dich vorher schlau machen welche haltung du dabei annehmen sollst, damit es auch "freundlich" ist... ein vorbeugen und anstarren und kopf tätscheln ist eher bedrohend für den hund...



    lass dem hund die zeit und mache sonst nichts mit ihr.


    vielleicht solltest du ihr jetzt aber auch immer das futter hinstellen wenn du es nicht schon machst.


    wenn sie wieder etwas zugänglicher ist rufe sie mal und geb ihr leckerchen und loben.. fange dann langsam an mit kommandos und loben und leckerchen.. aber nicht zuviel auf einmal.



    ich würde erst mal wieder vertrauen gewinnen vbevor du sie in die nächste hundeschule zwingst und sie da unter druck und stress vertrauen aufbauen muss.



    lass sie erst mal im alltag wieder zutraulicher werden. aber warte mit der nächsten hundeschule nicht zu lange

  • Zitat

    zu den methoden der hundeschule... sie mögen durchaus wirksam sein, allerdings kommt es immer auf den charackter des hundes an..
    aber ok.



    Das musst Du mir mal erklären! Wann und bei welchen Hunden sind sie wirksam? :hilfe:


    Andersrum gefragt:


    Was für ein Charakter muss ein Hund haben, um ein positives Ergebnis mit dieser Ausbildungsform zu erzielen? :???:

  • das mit der leine hinterher schliefen finde ich auch nicht ok... das verschlimemrt die angst ha noch... aber er meinte ja, das ab und zu mal ein ruck an der keine etc...



    bei unserem alten hund hat die trainerin ihn auch mal mit sich gerissen... das war als er lernen sollte an der leine fuß zu gehen und bei agressivität anderen hunden gegenüber.



    da gings schon mal ruppig zu... aber anders kam keine reaktion und ich fand es im bezug auf den hund schon ok.... dann ging es ja gleich sanft weiter...




    er hat ja nicht sooo viel über die methoden geschrieben, von daher kann ich nicht viel sagen




    charackter??? einen allgemein sensiblen hund behandelt man anders als einen sturrköpfig dominanten stafford oder??? :D

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