• Hallo zusammen,


    vielleicht ist die Frage etwas ungewöhnlich. Ich stelle sie aus bloßem Interesse.

    Unser Pudelmix kam mit 2 Jahren zu uns, und er hatte da schon (und bis heute mit 10 Jahren) eine enorme Beißkraft. Nach zwei Tagen musste ich sämtliches Spielzeug entsorgen und schwarze Kongs sowie Rinderhufe kaufen, aus denen er aber auch binnen Sekunden Stücke rausgebissen hat.

    Wenn er sich in einen Zergel verbeißt, könnte man ihn locker daran hochheben - und er ist für seine Größe jetzt kein Leichtgewicht.

    Vielleicht ist das alles normal, aber gegen ihn ist unser Junghund (jetzt 13 Monate) ein echtes "Mädchen".


    Meine Frage ist, wann ein Hund ungefähr seine endgültige Beißkraft entwickelt? Also ich meine das natürlich ohne spezifisches Training, das die Beißkraft erhöhen würde.

    Habe da wirklich keine Ahnung und es interessiert mich einfach.


    Vielleicht weiß da jemand was...

    • Neu

    Hi


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    • Bisher konnte ich jeden Hund mit dem ich "rumgezergelt" habe an dem Spielzeug hochziehen ( waren nur kleine Hunde! bis ca. max 10 kg ). Halte ich jetzt also nicht für ungewöhnlich.

      Ich denke ( Beweise habe ich keine ) spätestens mit 1 1/2 Jahren ( Ende des Junghunddaseins ) ist die volle Bisskraft erreicht.

    • Ich würde einfach mal schätzen dass es davon abhängig ist wann der Hund körperlich fertig ist, und es sich dann zusätzlich nochmal mit der Kiefermuskulatur verstärken kann.

      Je nach Hund mit 1-3 oder 4 Jahren.


      Wenn ein Hund bspw nur Nassfutter und Schlecktube bekommt ist die Muskulatur vermutlich schwächer, als wenn der selbe Hund regelmäßig was zum Kauen bekommt und rohes, stückiges Fleisch zu futtern kriegt.



      Aber jemand Anderes weiß da sicher mehr als ich.

    • der ChiMix mit nichtmal 5kg hing schon in einem Spielzeug am Baum. Also die Größe und das Gewicht sagt da nix aus. Ich glaube Hunde können ihre Beisskraft super dosieren. Sie rupft jedes Plüschtier zu Tode während der viel größere Staff Spielzeug mittlerweile echt lieb behandelt und maximal "pflegend" dran rumknabbert. Klar, wenn er irgendwo reinbeißt ist da mehr Schaden, aber die Schleich Tiere meiner Kinder wurden sowohl von einem Sheltie beinamputiert als auch vom Staff xD

    • Ich glaube Hunde können ihre Beisskraft super dosieren.

      Das ist ein guter Punkt. Mein Junior würde z.B. den Zergel sofort loslassen, wenn ich versuchen würde, ihn daran hochzuheben (nicht falsch verstehen, sowas mache ich natürlich nicht, es ist nur ein Gedankenspiel).


      Allerdings sehe ich bei ihm im Vergleich zum etwa gleich großen und schweren Senior auch, dass es viel länger am gleichen Kauknochen arbeitet. Aber vielleicht ist er einfach nur ein Genießer :rolling_on_the_floor_laughing:

      Senior ist generell sehr verfressen, ich denke, er strengt sich einfach an, Essbares möglichst schnell zu schreddern.


      Ehrlich gesagt wäre es mir nicht unrecht, wenn Juniors Beißkraft moderat bleibt, dann kann wenigstens er Spielzeug haben. Senior hat nach den misslungenen Versuchen am Anfang auf sowas komplett verzichten müssen, weil er es nicht nur geschreddert, sondern auch aufgegessen hat :see_no_evil_monkey:

      • Neu

      Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

      Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


      Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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      Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


    • Ob der Hund Spielzeug zerlegt oder nicht, ist keine Frage der Beißkraft. Sondern eher der Lust vom Hund. Es gibt einfahc Hunde die haben da richtig Spaß dran Plüschis zu zerlegen und Tennisbälle aufzubeißen und es gibt Hunde die gehen sehr pfleglich und vorsichtig mit Spielzeug um.


      Auch beim Zergeln können Hunde die Kraft sehr fein dosiert einsetzen. Imp zergelt mit meinem Mann ganz anders als mit mir. Beim Mann hängt der Pudel mit voller Kraft am Zergelgegenstand und zieht und zerrt mit vollem Körpereinsatz. Wenn der Mann da mal gewinne will muss er sich auch anstregen.

      Mit mir macht sie quasi "Babyzergeln": sie hält das Zergel schon fest und lässt es sich nicht einfach aus dem Maul ziehen, aber sie zerrt nicht wild und ich darf auch mal "gewinnen". Sprich sie passt ihr Verhalten da ganz klar an unsere körperlichen Voraussetzungen an.


      So richtig starke Beiß- und Kaukraft hatte sie dann gegen Ende der köperlichen Entwicklung, vorher haben Ochsenziemer ehcte lange gehalten udn waren eher so Dauerlutscher. Nach einem Jahr aht sie angefangen da Stücke abzubeißen.

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