Empfehlenswertes Buch zum Thema Ernährung

  • Hallo ihr Lieben,

    weil ich immer wieder mal den Eindruck habe, dass die wiederkehrenden Kotprobleme unseres Dackels vielleicht der Ernährung geschuldet sind bin ich auf der Suche nach ungesponsertem Infomaterial zum Thema Ernährung. Ich will weder selber kochen noch barfen, das Buch sollte also auch auf Fertigfutter anwendbar sein. Außerdem geht es mir nicht nur um die Hauptmahlzeiten sondern auch Leckerlis/Kauzeug usw also v.a. eben um eine Wissensvermittlung von welchen Nährstoffen der Hund wieviel braucht (und was zu viel ist) und was in welchem Futter / Snack drinsteckt.

    Es gibt zB das Buch ‚Gesunde Ernährung für Hunde‘ von Kosmos. Hat das jemand gelesen und für gut / schlecht befunden?

  • Das von dir genannte Buch habe ich nicht gelesen, aber das Inhaltsverzeichnis sieht vielversprechend aus.


    Ich mag das Buch Hunde barfen von Julia Fritz, da geht es auch nicht nur ums Barfen, sondern um Mythen, Fertigfutter, allgemeines zum Thema Ernährung.


    Sonst auch Ernährung und Verhalten beim Hund, das ist aber evtl zu spezifisch?


    Viele empfehlen noch den kleinen Zentek, hatte ich aber noch nie in der Hand, nur den normalen, aber als Einstiegslektüre finde ich den ehrlich gesagt nicht so gut geeignet. Eher wenn man tiefer in die Materie einsteigen möchte.


    Welche Nährstoffe der Hund braucht, kannst du für den Anfang auch unter den Fediaf Richtlinien kostenlos nachlesen oder nach Hund und NRC suchen. Die Fediaf Bedarfswerte sind aber aktueller.


    Was in welchen Lebensmitteln steckt kannst du hier nachlesen: https://www.nutritional-software.at/bls-recherche


    Wenn du wissen willst was in einem Futtermittel drin ist,musst du den Hersteller kontaktieren und nach einer Vollanalyse fragen. Es gibt aber nicht jeder Hersteller raus( ich kenne bis jetzt nur Royal Canin, Platinum, Goood Petfood, Acana)

  • Vielen Dank!

    Das ist ja schon interessant. Kohlenhydrate müssten (theoretisch) gar nicht zugeführt werden, richtig? Wir haben nämlich gerade festgestellt, dass wir evtl. deutlich zu proteinlastig und fast KH-frei ernähren und daher vielleicht etwaige Kotunregelmäßigkeiten kommen könnten..

  • Vielen Dank!

    Das ist ja schon interessant. Kohlenhydrate müssten (theoretisch) gar nicht zugeführt werden, richtig? Wir haben nämlich gerade festgestellt, dass wir evtl. deutlich zu proteinlastig und fast KH-frei ernähren und daher vielleicht etwaige Kotunregelmäßigkeiten kommen könnten..

    Kohlenhydrate müssen nicht gefüttert werden, machen aber in den allermeisten Fällen sehr viel Sinn und mir persönlich ist es wichtig, dass ein Futter eine ordentliche Kohlenhydratquelle hat.

    Kotunregelmäßigkeiten können leider sehr viele Ursachen haben. Auf Giardien und Würmer wurde getestet? Evtl Stress? Wurde die Ballaststoffmenge mal geändert? Führt ihr Tagebuch? Habt ihr mal für eine Zeit schwer verdauliches weggelassen?


    Bei manchen Hunden führt aber auch viel Protein zu Matschekot, also ein Versuch ist es auf jeden Fall wert.

  • Das umfassendste Buch zum Thema Hundeernährung ist für mich immer noch "Ernährung des Hundes" von Meyer und Zentek.

    Umfangreicher geht nicht, aber dafür ist es halt auch kein Buch, das man mal nebenbei am Strand liest.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Auf Giardien und Würmer wurde getestet? Evtl Stress? Wurde die Ballaststoffmenge mal geändert? Führt ihr Tagebuch? Habt ihr mal für eine Zeit schwer verdauliches weggelassen?

    Danke! Ja, wir hatten hier im ersten halben Jahr ständig Bakterien / Würmer / Giardien deshalb haben wir schnell wieder testen lassen, da ist aber endlich mal alles unauffällig. Tagebuch ehrlich gesagt nicht, müsste man vielleicht wirklich mal beginnen. Wir versuchen jetzt mal eine KH-Quelle dazuzugeben und schauen weiter..


    Das umfassendste Buch zum Thema Hundeernährung ist für mich immer noch "Ernährung des Hundes" von Meyer und Zentek.

    Danke für den Tipp, schaue ich mir auch nochmal an. Ich neige allerdings seit Herbert leider etwas zum ‚Helikoptertum‘, vielleicht ist das etwas too much für meine Nerven 😂

  • Wenn du dich wirklich ernsthaft mit der Ernährung des Hundes auseinandersetzen willst und dich nicht nur durch ein paar Autorenmeinungen zum Thema lesen möchtest, führt bei dem Thema einfach kein Weg am großen Meyer/Zentek vorbei.

    Danke für den Tipp, schaue ich mir auch nochmal an. Ich neige allerdings seit Herbert leider etwas zum ‚Helikoptertum‘, vielleicht ist das etwas too much für meine Nerven 😂

    Da würd ich die ganzen "Autor hat Meinung X zur Fütterung" Bücher aber gefährlicher. Da werden gern die eigenen Ansichten dann als Fakt ins Buch gepackt und mit teils hahnebüchenen Argumenten verteidigt.


    Bei MZ gibt es geballtes Wissen, eigentlich komplett philosophiefrei und auch ohne den Hintergedanken, noch weitere Produkte aus dem eigenen Unternehmen an den Leser zu verkaufen.

  • Habt ihr dann auch den Darm aufgebaut?


    Mir ist noch eine Sache eingefallen: Klinische Diätetik von Hand et. al., insbesondere der erste Band. Das kann man sich in Englisch kostenlos beim Mark-Morris-Institute runterladen.

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