Wie unterbinde ich Knurren bei Katze ohne das Knurren zu verbieten?

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    Hi Zusammen,


    ich brauche nochmal Eure Tipps. In unserem Haushalt leben 3 Katzen und seit 7 Wochen unsere Hündin Sookie. Eigentlich geht das ganz gut, Sookie interessiert sich gar nicht so für die Katzen, die wiederum haben aber Respekt vor ihr und halten Abstand. Inzw. lassen wir unter Aufsicht die Katzen wieder in alle Räume die ersten 4 Wochen hatten wir immer ein Kindergitter als Sicherung. Der Hund kommt nicht ans Katzenfutter und umgedreht. Leckerlis die Sookie nicht aufisst, wie Knabberstangen räumen wir weg wenn sie offen rumliegen, damit die Katzen da nicht rangehen und Futterneid entstehen könnte. In Sookies Körbchen und Box gehen die Katzen aktuell nicht.


    Wenn wir Abends im Wohnzimmer sind und eine Katze will auch ins Zimmer, dann knurrt sie diese an, gestern hat sie auch mal gebellt. Das passiert nur im Wohnzimmer.


    Ob das Unsicherheit ist oder Ressourcenverteidgung mag ich noch nicht zu sagen, aber Sookie liegt strategisch ungünstig in Türnähe im Wohnzimmer, quasi im Eingang und hat Bluck ins Nachbarzimmer, wir von der Couch aus nicht. Jeder Versuch sie woanders im Zimmer hinzuziehen hat fehl geschlagen, andere Plätze nimmt sie nicht an und die geschlossene Box, in der sie im anderen Zimmer schläft, meidet sie dort auch am gleichen Platz wie das Kissen. Das wäre auch ok für uns, würde sie die Katzen passieren lassen wenn die ins Wohnzimmer wollen.


    Nun hab ich gelesen man soll das Knurren in keinem Fall unterbinden, aber trotzdem muss ich ihr ja signalisieren, dass ich Katzen anknurren nicht dulde und die auch ins Zimmer dürfen. Ich sag schon immer "nein" sobald sie den Kopf vom Kissen hebt und aus der Tür schaut...


    Habt Ihr Tipps? Ggf. auch wie wir sie an einen Platz umgesiedelt bekommen der abgelegener ist?


    Lieben Dank Euch!

  • Carla257

    Hat den Titel des Themas von „Wie unterbinde auch Knurren bei Katze ohne das Knurren zu verbieten?“ zu „Wie unterbinde ich Knurren bei Katze ohne das Knurren zu verbieten?“ geändert.
  • Ich sag schon immer "nein" sobald sie den Kopf vom Kissen hebt und aus der Tür schaut...

    Damit unterbindest du das Knurren ja doch, indem du schon den Ansatz dazu unterbindest. Wenn du da den Hund nicht ernst nimmst, muss er notfalls zur nächsten Eskalationsstufe übergehen, das wird vermutlich Abschnappen sein.


    Ich würde dem Hund einfach den strategisch günstigen Liegeplatz verbieten. Nimm sie an eine Hausleine und lege sie da ab, wo sie liegen soll. Das musst du dann halt mal durchstehen und den längeren Atem haben, notfalls 100 Mal wieder zurückbringen und bei Bedarf auch noch das 101. Mal.


    Ich würde mich vermutlich in ihre Nähe oder vielleicht sogar neben sie setzen (wenn sie das mag - meine lieben Körperkontakt und setzen sich unaufgefordert zu mir), um ihr den neuen Platz schmackhaft zu machen. Oder biete ihr etwas besonders leckeres zu Kauen an, das es nur auf diesem Platz gibt.

    Und immer wenn eine Katze ins Zimmer kommt, gibt es ein ganz tolles Guddi, meine würden beispielsweise auf eine Lecktube abfahren.


    Und generell... scheinbar ist deine Hund-Katzen-Konstellation nicht so zwanglos und stabil, wie du es gerne hättest. Ich würde sicherheitshalber wieder auf die Türgitter zurückkommen, um den Katzen bei Bedarf eine Flucht in einen hundesicheren Raum zu ermöglichen.


    Ich wünsche dir viel Erfolg bei der weiteren Vergesellschaftung.

  • Den Platz hätte dieser Hund bei mir nicht mehr.

    Der Hund hat bestimmt nicht zu entscheiden, wann die Katzen das Zimmer betreten dürfen. Ich wäre an eurer Stelle sehr vorsichtig in Bezug auf Hund und die Katzen. Das Verhalten des Hundes hört sich rein nach der Schilderung schwer danach an, als wenn der Hund meint die Katzen eingrenzen zu dürfen.


    Ich unterstreiche definitiv Turbofussels Beitrag.

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  • Danke Euch. Die Kindertür ist immer geschlossen, wenn wir uns nicht in den Räumlichkeiten befinden, z. B. in der oberen Etage sind und wenn wir gar nicht da sind, dann trennen wir beide Bereiche durch eine richtige Tür. Nur haben wir mit dem Kindergitter den Katzen die Möglichkeit genommen bei uns zu sein wenn wir uns im Ess- und Wohnzimmer aufhalten und wollten dies wieder aufweichen. Im Esszimmer ist alles gut, das ist aber auch ein großer Raum, im Wohnzimmer gibt es die Probleme, aber auch nur wenn die Katzen reinwollen. Sind sie schon drin interessiert sich Sookie auch nicht für sie. Also so unsere Wahrnehmung, die natürlich falsch sein kann, weil wir vielleicht Dinge übersehen. Sookie läuft in keinem Raum zu den Katzen hin oder starrt sie auffällig an oder so... außer halt das beschriebene Verhalten im Wohnzimmer wenn sie in ihrem Bettchen liegt... Mein Freund sagt es ist Unsicherheit, sie weiß die Katzen nicht einzuschätzen, ich hab die Sorge es ist Ressourcenverteidigung, so nach dem Schema das Wohnzimmer ist mein Revier.

    Wir werden ihr ab jetzt konsequent einen neuen Platz zuweisen der den Eingang frei lässt und ihr nicht so viel Überblick erlaubt. Das mit dem Leckerli was es nur dort gibt ist eine gute Idee.

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