Mögliche Ursachen Appetitlosigkeit?

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    Gleich vorweg, ich gehe natürlich auch zum Tierarzt.


    Folgendes Problem haben wir seit einigen Wochen (wieder): der Herr verweigert 1-2 mal die Woche das fressen. Er steht vor dem Napf und guckt bedröppelt. Ich warte dann eine halbe Stunde und stelle den Napf weg. Abends oder am nächsten Tag haut er wieder rein, als gäbe es kein Morgen.


    Das Problem besteht, seit er seine Hormone wieder hat. Vor dem Chip war es allerdings nicht so schlimm, da hat er nur gelegentlich verweigert. Unter der Wirkung des Chips nie. Immer gefressen. Ich gehe davon aus, das es also mit den Hormonen zu tun hat. Da man sich aber nie sicher sein kann und wir natürlich nicht wollen, das was anderes eventuell übersehen wird, frage ich hier (und gehe zum Tierarzt).

    Wer hat Erfahrungen mit sowas und was war bei euch die Ursache? Mäkeln schließe ich aus, er frisst sein Futter (Josera Lachs und Kartoffel) sehr gerne sonst und verweigert auch Leckerli). Ich mache mir schon Sorgen, nicht das er unterversorgt wird mit Nährstoffen.

  • Ich mache mir schon Sorgen, nicht das er unterversorgt wird mit Nährstoffen.

    Wenn er 1-2 mal wöchentlich eine Portion (von 2x tägl. sogar?) überspringt, würde ich mir wegen der Nährstoffversorgung absolut keine Sorgen machen.

    Oder ist er grundsätzlich so ein Kandidat, der am Untergewicht langschrammt?


    Hormone als Ursache klingt für mich unwahrscheinlich. Hormonschwankungen und ihre Auswirkungen ziehen sich über längere Zeit (mehrere Wochen oder Monate), das Zeitintervall hier sind 3-7 Tage zwischen den "Aussetzern".


    Ich würde jetzt eher an eine Magen-Darm-Problematik denken, alternativ irgendein Problem an den Zähnen, am Zahnfleisch, im Schlund ...

    Steht er vor dem Napf und will eigentlich fressen, traut sich aber nicht?

    Geht es ihm denn sonst nicht gut, ist er irgendwie müde oder so?


    Oder ganz was anderes: Passt irgendwas am Umfeld nicht, wenn er fressen soll und nicht mag? Falscher Napf, steht irgendwas (oder irgendwer) zu dicht am Fressplatz, besorgniserregende Geräusche/Gerüche zur Fresszeit?


    Wir hatten hier bei zwei Rüden das klassische Nicht-Fressen wegen Hormonen. Das zog sich Tage bis Wochen am Stück, die Ursache waren läufige Hündinnen, die Folge waren regelmäßig 1-2kg Gewichtsverlust (bei 40-50kg Hund), es passierte ein bis zweimal im Jahr, das exakte Gewicht kam hinterher zuverlässig wieder drauf und behandelt wurde das nie :D

  • Bei uns war es eine Darmflora, die aus dem Gleichgewicht geraten ist und eine Exokrine Pankreasinsuffizienz. Das letztere glaub ich jetzt bei euch allerdings nicht. Das erste könnte man mal bei enterosan oder laboklin checken lassen. Lg

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  • er bekommt zweimal am Tag was zu fressen, einmal morgens und dann abends. Auf die Hormone bin ich gekommen, weil er es unter der Wirkung des Chips nicht ein einziges mal hatte, das er nicht gefressen hat. Vor dem Chip und jetzt wieder. Magen-Darm ist nicht und die Zähne sind auch ok.


    "Normalerweise" ist es so, ich gehe in die Küche (er bleibt im Wohnzimmer), schließe die Tür, hole seinen Napf und dann sehe ich schon, das er vor der Tür wartet. Ich öffne die Tür, er kommt rein, er setzt sich ab und auf Freigabe frisst er dann. In den Verweigerungsphasen kommt er nicht mal in die Nähe der Küche. Er bleibt einfach liegen. Sonst ist er wie immer, wirkt aber allgemein "angezündet", kann sich also draußen auch schwer auf die eigentlich gut funktionierende Leinenführigkeit konzentrieren und zieht hektisch von links nach schief.


    Ich werde mir mal einen Tierarzt suchen, der bereit ist etwas genauer hinzuschauen. Der bisherige ist zwar ganz ok, reagiert aber auf Nachfragen etwas empfindlich... das letzte mal als ich wegen der Schilddrüse fragte bekam ich zur Antwort "für was habe ich eigentlich studiert, wenn mir die Patientenbesitzer vorschreiben was ich zu machen habe". Egal, ich werde wohl mal den Weg nach Dresden antreten, da wurde mir eine Tierärztin empfohlen.

  • Bei uns war es eine Darmflora, die aus dem Gleichgewicht geraten ist und eine Exokrine Pankreasinsuffizienz. Das letztere glaub ich jetzt bei euch allerdings nicht. Das erste könnte man mal bei enterosan oder laboklin checken lassen. Lg

    werde ich prüfen lassen, danke für den Hinweis.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Mein jetzt 14-jähriger Moritz macht das schon sein ganzes Leben lang. Mal frisst er morgens, mal hat er morgens keinen Hunger und frisst dafür abends mehr.

    Einer meiner Schweißhunde hat regelmäßig einen ganzen Fastentag in der Woche freiwillig eingelegt. Der war nicht krank, er hat einfach nur so viel gefressen wie er brauchte. (er wurde mit diesem Verhalten stolze 16 Jahre alt)

    Vielleicht ist dein Hund phasenweise mit der Umwelt oder dem Umgang überfordert und mag deshalb nicht fressen

    Dann müsste evtl. anderes geändert werden.

  • Ich habe versucht, das mal zu analysieren... ich "meine", er macht das verstärkt seit er nach dem Abendessen nochmal was Kohlenhydrathaltiges bekommt wegen dem L-Tryptophan-Pulver (zum unterrühren). Das kriegt er meist so gegen 20.00 Uhr. Und Frühstück dann wieder so um 7.00 Uhr (plus minus). Vielleicht ist er einfach noch satt? Er war ja noch nie ein Hund, der gefressen hat um des Fressens willen.


    Ich beobachte das noch weiter. Mal sehen, wie es ist wenn das Pulver leer ist und es keinen "Nachtisch" mehr gibt.

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