Dornwarzen (Corns) - Was tun?

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    Hallo liebe alle,


    vorab, ich frage für eine Freundin, deren 4-jähriger Whippet seit langer Zeit (ich meine, inzwischen locker ein gutes Jahr) mit Dornwarzen zu kämpfen hat.

    Es begann mit einem Hinken, Hund wurde in der TK geröntgt, nichts gefunden ... mal war es besser, mal schlechter ... inzwischen ist sie sich sicher, dass es sich um Dornwarzen handelt, auch wenn es nicht offiziell diagnostiziert ist, soweit ich weiß. Ihre Haus-TÄ kannte/kennt das Phänomen zB gar nicht.

    Naja, auf jeden Fall ist es total schlimm, dass dieser junge Hund so lange jetzt schon hinkt. Auf Asphalt ist es besonders schlimm, auf weichen Untergründen viel besser. Er wird geschont, Asphalt wird vermieden, keine großen Ausflüge oder so, sondern meistens nur kurze Rennrunden auf der Wiese. Er selber steckt das ganz gut weg, aber es ist natürlich für meine Freundin ganz schlimm und natürlich ist das eigentlich kein Dauerzustand für einen jungen Hund. :no:

    Sie hat schon viel im Internet quergelesen, schon ein paar Dinge ausprobiert, nix hilft so wirklich ... gibt es hier Windhundspezialisten, die sich mit dem Problem auskennen? Hat jemand vielleicht den Supertipp? Oder eine Adresse, an die man sich mal wenden könnte? TA und TK sind da irgendwie keine so guten Anlaufstellen, wie sich gezeigt hat ...


    Rumo bedankt sich ganz arg für jeden Tipp!

  • Mein Pudel hat die auch. Allerdings mittlerweile nur noch eine, und die ist da am Ballen, wo er nicht auftritt. Die gingen üblicherweise mit der Zeit von selber wieder weg.


    Wären so ringförmige Hühneraugenpflaster und passende Hundeschuhe drüber vielleicht eine Alternative?


    Soweit ich weiß (hab mich mal eingelesen), kann man die auch operativ entfernen lassen. Oder vielleicht einfrieren?


    Wieso ist denn das nicht diagnostiziert? Die Dinger sieht man ja meist doch recht deutlich?

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  • Ich bin nun wirklich keine Expertin, habe aber gute Literatur...

    Die Greyhound-Bibel "Care of the Racing and Retired Greyhound" enthält einige Informationen zu corns, könnte ich scannen und per Mail versenden, allerdings - wie der Titel schon sagt - in englischer Sprache.

    Die Windhundleute im DF tummeln sich hier im Windhund-Thread, vielleicht dort nachfragen.


    https://greyhoundcare.grv.org.…lth-and-well-being/corns/

    https://katrin-und-joachim.de/…ues-zum-thema-dornwarzen/

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Corns entstehen durch Fehlbelastung. Wenn bisher nichts geholfen hat, kann man z.B. eine Tenotomie durchführen lassen, um die Fehlbelastung zu beheben. Hier in Deutschland wendet diese Methode bei Corns z.B. das Tiergesundheitszentrum Regensburg an.

  • Danke an alle, die geantwortet haben!

    Ich hab gestern mal mit ihr gesprochen und wollte ihr eigentlich eure Antworten zeigen, leider war genau gestern Vormittag das DF im Wartungsmodus.

    Bei ihm gehen sie anscheinend nicht von selbst weg. :( : Was sie jetzt seit ein paar Wochen probiert sind Salzbäder in der Hoffnung, dass sich die Teile dann ablösen mit der Zeit. Bislang aber ohne Erfolg. :no:

    Schuhe hat er schon, das mit den Hühneraugenpflastern werde ich noch weitergeben, danke! :gut:

    Operativ möchte sie nicht, weil laut nach den von ihr gelesenen Erfahrungsberichten die Dinger mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einfach wieder kommen und man so in den Dauer-OP-Modus kommt ... also das wäre so die allerletzte Option für sie, so wie ich sie verstehe. Einfrieren werde ich aber als Vorschlag weitergeben.

    Man sieht sie schon recht deutlich, ja, aber sie war nach TA und TK einfach bei keinem Arzt mehr, daher keine offizielle Diagnose. Und diese Ärzte hatten da einfach nicht drauf geguckt, weil sie das nicht aufm Schirm hatten.



    War sie in der Dermatologie der LMU München?

    Das habe ich ihr gestern weitergegeben und da war sie sehr dankbar für. Da wird sie sich wohl nach einem Termin umschauen, danke!



    Danke, vor allem auch für das supernette Angebot. Ich frage sie mal, ob sie da Interesse dran hätte. Ganz lieben Dank. :smile:



    Corns entstehen durch Fehlbelastung. Wenn bisher nichts geholfen hat, kann man z.B. eine Tenotomie durchführen lassen, um die Fehlbelastung zu beheben. Hier in Deutschland wendet diese Methode bei Corns z.B. das Tiergesundheitszentrum Regensburg an.

    Hm, bisher hat zwar nichts geholfen, aber so wahnsinnig viel wurde halt auch noch nicht probiert. Ich denke, sie würde erstmal in die Dermatologie gehen, vielleicht haben die noch Ideen. Alles operative sagt ihr weniger zu - aber auch hier, wenn es der einzige Weg ist ... danke auf jeden Fall, auch das geht weiter!

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