Es gibt 5 Antworten in diesem Thema, welches 715 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Jonah-2.

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    Hallo zusammen,


    wir mussten unseren geliebten Yankee (der Goldie in meinem Profilbild) gehen lassen. 11,5 Jahre war er unser treuer Begleiter, hat Höhen und Tiefen (aber viel mehr Höhen!) mitgemacht, war immer an unserer Seite. Hat uns in seiner noblen Hundeart unsere zahlreichen Menschenfehler geduldig vergeben. Verfressen, wie Goldies nun mal sind, war er jeden Tag der Erste im Esszimmer und sein Lieblingsraum bei uns im Haus war, glaube ich, die Küche.

    Abends hat er sich gerne leise schnarchend in sein gemütliches Hundebett eingekuschelt um früh am nächsten Morgen schon wieder für die Gassirunde bereitzustehen.

    Doch schon seit einiger Zeit machten ihm seine Gelenke, seine Nerven und manches mehr Probleme. Immer schwieriger wurde das Laufen für ihn und keine tierärztliche Behandlung schlug an. Am Ende blieb uns keine Wahl mehr, als ihn erlösen zu lassen.

    Am Donnerstag, den 27.5.2021 ist er um 16:31 Uhr sanft und friedlich auf unserem Wohnzimmerteppich eingeschlafen.


    Ich weiss, dass es die richtige Entscheidung war, er hat es mir ja auch klar und deutlich kommuniziert. Ich musste ihm diesen letzten Wunsch erfüllen und dennoch fühlt es sich so falsch an, wie Verrat an dem besten Freund, den ich je hatte...

    Schuldgefühle quälen mich - was habe ich alles falsch gemacht, was hätte ich tun, was besser lassen sollen aber nun ist es zu spät dafür.

    Manchmal glaube ich, er ist nur kurz weg und kommt gleich wieder, um dann zu realisieren, dass das nicht stimmt, was alles nur noch viel schlimmer macht.


    Ich vermisse ihn so sehr. Vielleicht könnt ihr mich verstehen.


    Werner

    Golden Retriever Yankee 23.11.2009

  • Hallo Werner,


    ohh jaa, hier können dich sehr viele verstehen.. Mein herzliches Beileid :streichel:

    Ich kenne auch diese Gefühle, die Fragen, nachdem der geliebte Kumpel gegangen ist.

    Manchmal taucht mein verstorbener Hund vor meinen Augen auf, an Orten wo wir oft zusammen waren, oder in

    meinen Träumen. Das ist immer schön und furchtbar zugleich.
    Er ist nun fast 17 Monate fort, leichter ist´s bisher nicht geworden.


    Wünsche Dir viel Kraft.

    Liebe Grüße

    Sabine mit Lupo im Herzen (15.03.2004 - 26.12.2019)

  • Lieber Werner,

    ja, auch ich kann Dich sehr gut verstehen.Diese Schuldgefühle habe ich heute noch manchmal,

    und das nach 8 Jahren.

    Aber ich denke, Du hast das Richtige für Deinen Schatz getan.Deine liebevolle Beschreibung zeugt

    doch davon, wie gut Dein Yankee es bei Dir hatte.Ich wünsche Dir viel Kraft für die nächste Zeit.

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  • Mein herzliches Beileid, Werner. Keine Schuldgefühle - Dein Bub hat ein schönes Alter geschafft, lass ihm den Frieden. Eine Entscheidung, unsere vierbeinigen Familienmitglieder zu erlösen,

    ist niemals falsch, kann gar nicht falsch sein, weil wir sie viel zu sehr lieben, um sie leiden zu lassen. Und in diesem Alter werden gesundheitliche Probleme nicht besser, sondern schlimmer.

    Er ist wieder glücklich, Dein Yankee, saust über die Wiesen des Regenbogenlandes, schwimmt im Regenbogensee und besucht mit seinen Freunden das Regenbogengebirge. All das wird er Dir eines Tages zeigen, wenn er dich an der Brücke erwartet. Keiner ist fort, er geht nur voran. Und vielleicht schickt er Dir eines Tages Sternenstaub, wer weiss?

    Ja, wir trauern unendlich um sie. Mein kleiner Seppi ging vor 16 Monaten mit nur 6 Jahren und es ist immer noch wie gestern. Aber es ist leichter wenn man hofft, sie wieder zu sehen.

    Auch Dir wünsche ich die Kraft, daran zu glauben.

    Das Dreierrudel Bondi. Teddy und Louis - und Ali, Gusti und mein Sternchen Seppi im RBL

  • Danke euch allen. Ich glaube schon, dass ich meinen Dickie irgendwann mal wiedersehen werde. Nur ist bis dahin halt nichts mehr, wie es mal war...

    Aber nochmal danke, es hilft sehr, sich mit euch austauschen zu koennen.

    VG,

    Werner

    Golden Retriever Yankee 23.11.2009

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Es tut mir sehr leid Werner, dass du deinen Yankee gehen lassen musstest. Es bleibt eine so große Lücke, eine Lücke, die erst mit der Zeit zum Teil durch Erinnerungen gefüllt wird. Yankee wird unvergessen sein. Ich wünsche dir viel Kraft für die Trauer um ihn Werner.

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