Entwöhnung Welpentoilette

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    Hallo ihr Lieben,


    manche von euch haben vielleicht verfolgt, dass es für uns damals die einzige Möglichkeit war, den kleinen Sam an eine Welpentoilette zu gewöhnen. Diese wanderte irgendwann auf den Balkon und dort steht sie bis heute.


    Inzwischen hat Sam das draußen pinkeln verinnerlicht und in der Wohnung geht höchstens noch Nachts etwas daneben (kommt aber sehr selten vor).


    Problem: Er schätzt seine Toilette sehr. Teilweise waren wir 30 Minuten vorher unten und dann meldet er sich an der Tür, dass er gerne jetzt nochmal die Toilette benutzen würde, obwohl er vorher 2 mal ausgiebig gepieselt hat. Mittlerweile ist er fast 6 Monate alt und meiner Meinung nach, müsste er 3-4 Stunden durchaus durchhalten können. Nachts geht das ja auch. Wir stürmen morgens auch keineswegs raus, sondern warten, bis der Herr sich nach einer Stunde bequemt aufzustehen.


    Ich will das Ding jetzt endlich loswerden, da das keine Dauerlösung sein sollte, sondern lediglich die Zeit überbrücken sollte, in der er sich draußen absolut nicht lösen wollte.

    Wie stelle ich das am besten an? Einfach weg damit und abwarten? Was mache ich, wenn er 30 Minuten nach dem Spaziergang wieder pinkeln möchte (er kann eigentlich nicht müssen)? Bisher hab ich es nie probiert ihn nicht nach draußen zu lassen, da ich auf keinen Fall wollte, dass er in der Wohnung macht.

    Vielleicht habt ihr ja gute Tipps, wie ich das am cleversten anstelle :)


    Liebe Grüße

    Sammy

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Ich würde die Toilette tatsächlich einfach wegräumen. Wenn er an der Tür kratzt und auf den Balkon möchte, statt dessen einfach nochmal raus. Ich denke irgendwann wird ihm das zu blöd, bzw. er versteht, dass eben nur draußen die Geschäfte erledigt werden.


    Und wenn nochmal was in die Wohnung geht, ist das ja nicht schlimm. Manche brauchen einfach etwas länger, aber das wird schon. :smile:

  • Danke Oleniv ein Drama wäre das nicht, wenn noch was daneben geht. Nach unserer Geschichte bin ich froh, dass es überhaupt so gut klappt.

    Ich denke er macht das „zwischendurch“ auch eher aus Bequemlichkeit, weil wir wirklich oft genug draußen sind und er auch immer macht. Aber jetzt muss er sich wirklich daran gewöhnen, draußen zu machen und auch etwas einzuhalten. Den Zeitpunkt möchte ich nämlich ungerne verpassen. Und der Balkon als Dauertoilette ist nicht die Lösung :roll:

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  • Ich denke nicht, dass Du bei einem Hund mit so einer Vorgeschichte Maßstäbe ansetzen kannst, die man für einen Hund ansetzt, der von klein auf an das zivilisierte Leben gewöhnt wurde.


    Für Deinen jungen Hund dürfte die Zeit draußen noch sehr stressig sein. Je häufiger dort, desto mehr Stress. Der führt zu einem sehr angekurbelten Stoffwechsel, also auch zu häufigem Harndrang.


    Ich würde daher zum Pieseln rausgehen, wenn der Hund es anzeigt.

  • flying-paws

    Das habe ich auch schon gelesen. Allerdings halte ich die Zeiten draußen so stressfrei wie möglich.

    Unser Plan sieht aktuell so aus:

    9:30 raus (früher will er absolut nicht, was mich als Studentin auch nicht weiter stört), da verrichtet er aber nur in bekannter Umgebung seine Geschäfte (1x Häufchen, 3-4x Pipi) und dann gehen wir wieder rein und er schläft weiter.

    14:00 Uhr fahren wir zur Hundewiese, das findet er total klasse und dort ist er wirklich entspannt. Hier wieder Häufchen und 3-4x Pipi

    18:30 Kurzer Spaziergang im Wald, Feld, Wiese (Pipi)

    21:30 Letzte Runde auf seine bekannte Wiese von morgens (Häufchen und Pipi)


    Also wir halten uns noch sehr wenig in der Zivilisation auf. Um 18:30 gehts auch schon mal in einen Park oder Ähnliches um ihn langsam und mit Abstand an die Umwelteindrücke ranzuführen. Ich habe aktuell nicht den Eindruck, dass er Stress hat, das sehe ich ihm mittlerweile sofort an.


    Die Zeiten dazwischen nutzt er meistens für 1-2 weitere Pipis auf dem Balkon. Die würde ich ihm langsam aber sicher gerne abgewöhnen. Meinst du mehr raus zur Wiese ist da sinnvoll oder mehr Stress = noch mehr Pipi? Der Gang zur Pipiwiese ist für ihn definitiv das stressigste am Tag. Das merkt man ihm auch an, dass er nur sein Geschäft verrichten will und dann wieder zurück möchte. Austoben findet für uns ja aktuell an anderen Orten statt.

    • Neu

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  • Ich würde die Toilette einfach entsorgen und falls der Hund Anzeichen macht dass er trotzdem raus will würde ich mit ihm raus gehen..

    Es kann durchaus auch bei einem 6 Monate alten Hund vorkommen dass er ab und an zwischen drin raus muss, vielleicht auch weil draußen beim Gassi gehen noch vieles so interessant und stressig war dass er sich nicht komplett entleert hat.

    Sam mit Emma (Galgo-Podenco-Mix *15.04.12) & Lotte (Podenco-Mix *01.03.13) Bin (Galgo-Mix *16.02.2017)


    Unser Fotothread

    Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste. (T.Heuss)

  • Das wäre alles kein Thema, wenn rausgehen bei mir vor der Haustür für ihn nicht den Stress des Lebens bedeuten würde. Aber das Ding kommt morgen weg und ich versuche es mit einem Mix aus rausgehen und mal kurz abwarten was passiert, wenn er sich meldet. Gerade eben hat er sich bei Erfolglosigkeit ins Körbchen gelegt und schläft jetzt. Ich kann ja auch gut einschätzen, wie viel er getrunken hat und wie viel er gemacht hat, da ich beides permanent im Blick habe. Ich muss mich nur trauen die blöde Toilette zu entsorgen :nicken:

  • Das wäre alles kein Thema, wenn rausgehen bei mir vor der Haustür für ihn nicht den Stress des Lebens bedeuten würde. Aber das Ding kommt morgen weg und ich versuche es mit einem Mix aus rausgehen und mal kurz abwarten was passiert, wenn er sich meldet. Gerade eben hat er sich bei Erfolglosigkeit ins Körbchen gelegt und schläft jetzt. Ich kann ja auch gut einschätzen, wie viel er getrunken hat und wie viel er gemacht hat, da ich beides permanent im Blick habe. Ich muss mich nur trauen die blöde Toilette zu entsorgen :nicken:

    Im Schlimmsten Fall wird er dir vermutlich einfach auf den Balkon pinkeln dort wo die Toilette vorher war.

    Sam mit Emma (Galgo-Podenco-Mix *15.04.12) & Lotte (Podenco-Mix *01.03.13) Bin (Galgo-Mix *16.02.2017)


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  • Das wäre alles kein Thema, wenn rausgehen bei mir vor der Haustür für ihn nicht den Stress des Lebens bedeuten würde. Aber das Ding kommt morgen weg und ich versuche es mit einem Mix aus rausgehen und mal kurz abwarten was passiert, wenn er sich meldet. Gerade eben hat er sich bei Erfolglosigkeit ins Körbchen gelegt und schläft jetzt. Ich kann ja auch gut einschätzen, wie viel er getrunken hat und wie viel er gemacht hat, da ich beides permanent im Blick habe. Ich muss mich nur trauen die blöde Toilette zu entsorgen :nicken:

    Im Schlimmsten Fall wird er dir vermutlich einfach auf den Balkon pinkeln dort wo die Toilette vorher war.

    Das habe ich auch schon vermutet. Das wäre auch nicht weiter schlimm, da er die sowieso nur noch zu 50% trifft, er ist einfach rausgewachsen. Oft steht nur noch eine Pfote drauf und der Rest hängt irgendwo auf dem Balkon :muede:

    So lange man direkt heißes Wasser nachgießt geht es, aber wir arbeiten dran, dass das auch nicht mehr nötig ist

  • Wie wäre es denn, wenn du die Toilette mit runter nimmst, wenn er zwischendurch anzeigt, dass er darauf möchte?

    Dann hätte er die "Sicherheit" der Toilette, merkt aber, dass er unten sein Geschäft verrichten muss. Ich weiß aber auch nicht wie groß so eine Toilette ist und so.

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